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Dieses Thema hat 8 Antworten
und wurde 698 mal aufgerufen
 "Große" Reformen in der NAK!
Schnoogele Offline




Beiträge: 239

20.07.2011 19:26
Hr Leber sprechen Sie Tacheles! Zitat · antworten

Es gibt nur 2 Möglichkeiten.
Wurden wir früher von allen Amtsträgern beginnend beim Stammapostel bis zum Unterdiakonen nach Strich und Faden verarscht?
Wenn nicht dann haben die heutigen Apostel keine DaseinsBerechtigung da sie abtrünnige und nicht das tun was ihr Vorangänger predigte.

Also Hr. Leber: Welche Variante trifft zu?

Carolus Offline



Beiträge: 1.070

20.07.2011 21:49
#2 RE: Hr Leber sprechen Sie Tacheles! Zitat · antworten

Ja, Schnoogele, im Grunde hast Du Recht.

Ich hab mich zwar von dem Verein seit Jahrzehnten innerlich gelöst ... aber die NAK von früher war mir lieber, als diese heutige Wischi-Waschi-Gemeinschaft.

gug ( gelöscht )
Beiträge:

20.07.2011 22:23
#3 RE: Hr Leber sprechen Sie Tacheles! Zitat · antworten

eine treue Schwester, seit über 50 Jahren NAK, sagte mir neulich verwundert, dass es doch tatsächlich Leute gibt, die es früher besser fanden.

Wenn man früher also alles umsonst gemacht hat, dann wurden wir alle, einschließlcih der heute noch Treuen, verarscht, aber das finden die Schäfchen ok.
Mir wurde dann mit einer kleinen Bemerkung ein schlechtes Gewissen gemacht, warum ich es mir antue, im Dreck zu wühlen und mich mit den alten Sachen zu befassen. Das zieht doch nur runter.

Dann kam aber die ehrlich gemeinte Frage, wie es überhaupt kommt, dass ich da so gut bescheid weiß. Wenn man was zur Nak nicht wüsste, müsste man nur mich fragen. Eine richtige Antwort konnte ich aber nicht geben. Ich habe viel Gründe genannt, aber kein Grund kann das einem Nichtaussteiger (weder einem NAKi noch einem, der nie Kontakt hatte) klar machen, wie es mir als Aussteiger geht (auch in Bezug auf meine Familienangehörigen, die da ihren Lebensinhalt finden).

Eisblume Offline




Beiträge: 3.396

21.07.2011 07:04
#4 RE: Hr Leber sprechen Sie Tacheles! Zitat · antworten

Im Zurückschauen spreche ich aus meinen Erfahrungen meiner aktiven NAK-Zeit und meiner heutigen Aussteigersicht. Was andere Menschen empfunden haben, ob aktiv oder nicht mehr dabei, und wie sie in der "guten alten NAK Zeit" gelitten haben, davon zeugen unendlich viele Berichte, die ich persönlich nicht anzweifel.

(Ich bin nicht Stammapostel Hr. Dr. Leber, mutmaße und spekuliere aber mal einfach so wild drauf los. )

Das ist doch so sonnig klar, daß die Führungskräfte der NAK allen voran Hr. Dr. Leber sich die guten alten Zeiten zurückwünschen, in denen alle Schäfchen verklärten Blickes und benebelten Verstandes ohne nach rechts, links und erst recht nicht nach hinten zu sehen, blind den Vorangängern hinterhergestolpert sind, wie (un)selig und (un)glücklich das die Gotteskinder auch gemacht hat.

Aber nein, so darf das doch nicht interpretiert werden, niemals wurden die Gotteskinder verar....
Der Stammapostel denkt und Gott lenkt oder wie war (damals) noch einer der obersten Leitsprüche? Ist das heute nicht mehr so?
Gott ist Schuld, er ändert nun mal laufend und mittlerweile zu oft seinen Ratschluss, daß muss ein "richtiges" gläubiges Gotteskind aber doch ohne wenn und aber schlucken können. Da kann ein Stammapostel doch nichts für, die Verantwortung liegt bei Gott allein.

Einer diktiert und alle müssen dem folgen, was ist daran schön, wenn niemand sich persönlich entfalten kann und kollektiv mit den anderen in eine, natürlich die richtige exclusive Richtung rennen soll, sich dabei jedoch nur in äußerst engen Richtlinien bewegen kann? Ich nenn das gefesselt sein.

So wie es heute ist, kann es den Oberen ja gar nicht "passen", wo kommt eine Hierachie denn hin, wenn jeder, selbst in den oberen Etagen macht, was er will und aufrührt, möglichst noch unleidliche "Olle Kamellen" aufwärmt und auch noch Wahrheiten und Klarheiten eingefordert werden.
Vor allem bei dem bösen Wort Zweifel bekommen vermutlich selbst die Herren in den hohen Ämtern heute heftige Schweißausbrüche,
gibt es denn überhaupt noch Mitglieder, denen keine Zweifel kommen?

Eindeutig hat es heute ein Stammapostel ungleich schwerer als "früher". Er muss sich anpassen, modern sein und nicht den alten Zeiten nachtrauern, sie kommen nicht mehr zurück. Das ist mehr als gut.
Mit den vielen Annehmlichkeiten der modernen Zeit hat es doch wiederum recht gut und schnell funktioniert. Das Teufelszeug Internet wird zu eigenen Vorteilen fleißig genutzt oder nicht?
Warum dann nicht mal das Gehirn entknoten und wegkommen von verknöchertem alten Spießbürgertum?

Eisblume

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Jeder Tag ist ein kleines Leben,
jedes Erwachen eine kleine Geburt,
jeder frische Morgen eine kleine Jugend,
und jedes zu Bett gehen und Einschlafen ein kleiner Tod.
~ Arthur Schoppenhauer

Eisblume Offline




Beiträge: 3.396

22.07.2011 07:04
#5 RE: Hr Leber sprechen Sie Tacheles! Zitat · antworten

Zitat von Schnoogele
Es gibt nur 2 Möglichkeiten.
Wurden wir früher von allen Amtsträgern beginnend beim Stammapostel bis zum Unterdiakonen nach Strich und Faden verarscht?
Wenn nicht dann haben die heutigen Apostel keine DaseinsBerechtigung da sie abtrünnige und nicht das tun was ihr Vorangänger predigte.

Also Hr. Leber: Welche Variante trifft zu?



Schnoogele, sieh es doch einfach so:

Ja alle wurden verar..., von vorne bis hinten und von von A - Z.

Als aktiv den "Glauben" Erlebender hast gar keine Wahl.
Um nicht verstoßen und ausgegrenzt zu werden und um Himmels Willen bei der Heimholung der Braut dabei zu sein, hat ein so tiefstens gehirngewaschenes Gotteskind gar keine andere Möglichkeit und muss dem Stammapostel ohne wenn und aber folgen!
Was er da gerade vorgibt, ist Gesetz fürs Gotteskind. Aufmucken wird mit Ächtung und Ausschluss bestraft und die Wege, ein abtrünniges Mitglied aus der Gemeinschaft zu "bewegen" sind ohnegleichen. Besonders schwer ist das für AT's. Beispiele anzuführen würde jetzt den Rahmen arg sprengen.

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~ Arthur Schoppenhauer

Vox Humana Offline




Beiträge: 374

22.07.2011 14:51
#6 RE: Hr Leber sprechen Sie Tacheles! Zitat · antworten

Zitat von Schnoogele
Es gibt nur 2 Möglichkeiten.
Wurden wir früher von allen Amtsträgern beginnend beim Stammapostel bis zum Unterdiakonen nach Strich und Faden verarscht?
Wenn nicht dann haben die heutigen Apostel keine DaseinsBerechtigung da sie abtrünnige und nicht das tun was ihr Vorangänger predigte.
Also Hr. Leber: Welche Variante trifft zu?


Liebe(r)Schnoogele,danke für die interessante Frage.Erwarten sie eine klare Antwort muß ich als oberster Hirte auf Erden sagen:"Von den 2Möglichkeiten treffen beide zu,aaabeer...Die Kirche hat niemanden bewusst ver...Wenn dann waren es die Schäfchen,nebsen den At`s bis zu einer bestimmten Amtsstufe,selbst die sich in ihrem Ghetto-Leben sauwohl fühlten.Wir haben als Kirche niemals Druck ausgeübt.Die dummen Schafe haben sich aus Angst vorm nicht Dabeisein am Tag des Herrn freiwillig ganz viele Zwänge auferlegt,und in diesem Dilemma sogar noch versucht gaaanz normale Menschen zu missionieren.Haben sich aufgeopfert,umsonst die Reinigung der Kirchen übernommen,ihre Kinder an der Seele misshandelt,sich als etwas ganz Besonderes gefühlt,dies den Mitmenschen auch immer wieder vorgespielt.Dies alles für einen Lohn,den es niemals geben wird,und auf den es auch keinen Vorschuss geben wird.
Zur 2.Möglichkeit:Hätten wir 1960getan was der Greis herumposaunt hat,dann könnten wir ja heute nicht in Saus und Braus leben,und weil das Glaubenschiff NAKanic schon auf grosser Fahrt ist,kann man es nicht mehr stoppen und wir als die elitäre Führungsriege haben nicht mehr die Kraft über Bord zu springen,also warten wir dann doch lieber auf den Eisberg...schönen Tag noch.

________________________________

Von Menschenfischern kurz nach der Geburt erwischt,von ihnen verzogen,belogen,betrogen,und nach 52jähriger Gefangenschaft wegen guter Führung vorzeitig entlassen.....

Schnoogele Offline




Beiträge: 239

22.07.2011 21:24
#7 RE: Hr Leber sprechen Sie Tacheles! Zitat · antworten

Fakt ist doch dassdie NAK sich unglaubwürdig macht indem sie Lehr und Verhaltenswesen ausserhalb und innerhalb der Gemeinde wechselt wie ein Hemd ohne das vorangegangen Dogmen als schlecht und falsch zu bezeichnen und den Mitgliedern so mitzuteilen. Wenn man etwas ändert war etwas vorher nicht gut. In der NAK ist aber immer alles gut.
Das ist genauso wenn der Arzt die Behandlung wechselt mit dem Argument: Die bisherige Behandlung war immer super deshalb machen wir jetzt mal was anderes.
Dem kann doch niemand folgen und deshalb gibt es heutzutage doch so viele Austritte wie noch nie in der Geschichte der NAK

Vox Humana Offline




Beiträge: 374

23.07.2011 00:09
#8 RE: Hr Leber sprechen Sie Tacheles! Zitat · antworten

Zitat von Schnoogele
In der NAK ist aber immer alles gut.

...Ist ja auch das Werk des Herrn,und der wandelt sich nicht.Ich hatte früher oft den Gedanken das NAK steht für Neuapostolische Kartoffelkirche.Erst rein in die Kartoffeln und dann wieder rausEs waren oftmals Kleinigkeiten,aber dieses ständige hin und her mit den Anweisungen und Verordnungen,welche das Schafsdasein etwas interessanter machen sollten,ging mir sehr oft auf den Keks.Was die Änderungen im Grossen angeht da ist es nicht anders,und alles wird dann immer sehr geheimnisvoll vom Altar bekanntgegeben,damit es bloß einen geistlichen Charakter bekommt.Ich denke da nur an die Ankündigungen der neuen Glaubensartikel,oder die des Katechismus.Die AT`s müssen extra zu Seminaren,und das sind dann Pflichtveranstaltungen.Da fällt mir gerade ein cooler treffender Spruch ein...

Zitat
Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben.
Bertrand Russell

Dieses ganze Herumgeeiere gefällt den alten AT`s die hinten in der letzten Bank mit dem Kopfhörer sitzen schon gar nicht,und dafür daß sie nur die Hälfte verstehen,reicht dies immer noch zum Kopfschütteln.Die werden nämlich in jedem GD mit der Tatsache konfrontiert,daß die ganzen göttlichen Gebote und stillen Verbote die sie selbst gepredigt haben eigentlich der reinste Kokolores waren.Damit will ich natürlich nicht sagen daß es heute besser ist.
LG VH

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lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

23.07.2011 16:34
#9 RE: Hr Leber sprechen Sie Tacheles! Zitat · antworten

Warum ist das Verar§§§e, wenn der Herr seine Schäflein bald hierhin, bald dorthin führt?
Der Herr und durch ihn der liebe Stamm(pf)apostel führt seine Schäflein von einer grünen Weide zur anderen. Dass da die Richtung nicht immer schnurgerade ist, ist doch klar! So ist das ja bei irdischen Weideplätzen auch. Auch da muss der Hirte seine Herde oft über krumme und seltsame Wege führen, auf dass sie nicht hungern und dürsten mögen.

Außerdem: Vergessen wir nicht, dass Gott allmächtig ist! Er kann also logischerweise eine Lüge wahr und eine Wahrheit Lüge sein lassen. So wird es wohl im Zusammenhang mit der NAK auch sein. Auch wenn z. B. der alte JG Bischoff ein durchgeknallter, verlogener (oder psychisch labiler) Sektenguru war und seine Herde übel durch den Kakao gezogen hat: Der Herr kann machen, dass es wahr sei und dass es den Seinen zum Segen gereicht. Glauben wir also weiterhin bedingungslos und stellen wir uns unter den Segensschirm, den der liebe Stammapostel für uns aufgerichtet hat. Stellen wir uns ins Licht des Glaubens, Hallelujah, auf dass der Herr uns für würdig befinden möge.................

(Und jetzt Ende mit Apostel-Seier-Modus!)

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"Wer Dich dazu bringen kann, Absurditäten zu glauben, kann Dich auch dazu bringen, Gräueltaten zu begehen." (Voltaire)

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