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Dieses Thema hat 70 Antworten
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 Depressionen!
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Ketchup Offline




Beiträge: 40

24.08.2011 16:08
Bin ich depressiv? Zitat · antworten

Seit einigen Monaten bin ich nicht mehr so glücklich wie früher. Ich bin ja seit einem halben Jahr aus der NAK weg, bzw. besuche keine GD´s oder Veranstaltungen.

Jedenfalls fingen erste "Traurigkeits-zustände" nach einigen Wochen an. Ich war nicht mehr so gut drauf wie früher, sah alles negativ und bekam mich nicht mehr aufgerappelt.
Jeder Morgen wurde ein Kampf ob ich in die Schule gehen sollte oder lieber mich zuhause verstecken?...

Auch bemerkte ich Unterschiede im Ess- und Schlafverhalten. Wo ich früher locker 2-3 Curry Würste essen konnte, schaffe ich momentan mit mühe und Not eine einzige. Ich kann nicht mehr so gut einschlafen wie früher, liege oft stundenlang wach und bekomme grade in diesen Stunde ein großes Traurigkeitsgefühl...

Auch der Hass auf die NAK wird immer stärker, ich begreife erst jetzt das sie mir 15 Jahre meines Lebens genommen haben, was natürlich im Verhältnis zu anderen von euch wenig ist.

Jedenfalls, komm ich nicht mehr in die Gänge, ich brauche für einen Gang zum Friseur 2 Wochen, bis mich endlich aufrapple.

Zunächst einmal dachte ich mir nichts dabei, weil ich auch mit einem hübschen Mädchen das ich zur Zeit meines Austritts kennegelernt hatte, eine Art Beziehungs hoch und tief hatte, aber ich konnte mir nie und nimmer vorstellen das es davon kam, da wir uns nicht wirklich nahe gekommen sind.

Dann aber bemerkte ich voller Entsetzten das ich keinen Unterschied mehr machte zwischen Guten und Bösen Gefühlen. Es war wie ein neutraler Zustand in dem mir alles egal zu scheinen war.

Dazu kam noch das ich mit meinen Eltern schlimme Streits hatte und von ihrerseits immer verbale Attacken kamen die mir seelisch sehr geschadet haben.

Die NAK hat mich krank gemacht, soviel steht fest!

Ich weiß einfach nicht was ich tun soll, versucht mit meinen Freunden darüber zu reden habe ich schon, aber die lachen mich aus. Mit 16 Jahren wird man halt nicht so sehr wahr genommen. Auch mit meinen Eltern wäre reden sinnlos da sie mich nur zu irgendeinem ihrer Anzugträgern schleifen würden der Seelen betreuung macht..

Ich weiß und kann einfach nicht mehr weiter....

Es wäre nett wenn mir jemand einen Ratschlag geben könnte was ich tun kann, weil ich weiß das manche von euch auch in langer psychologischer Behandlung waren und ich mir das momentan auch überlege.

Lily Offline




Beiträge: 1.387

25.08.2011 21:22
#2 RE: Bin ich depressiv? Zitat · antworten

Hallo Ketchup, leider hat dir keiner geantwortet. Aber ich will auch vorsichtig sein mit Ratschlägen. Was du beschreibst klingt (für mich) schon nach einer depressiven Reaktion auf deine Lebensumstände. Vielleicht gehst du mal zu dem Arzt deines Vertrauens, Hausarzt z.B. und erzählst ihm von deinen Problemen? Oder wende dich an eine Beratungsstelle, Adressen und links dazu findest du auch hier im Forum, glaub ich. Wenn es dir richtig dreckig geht können wir dir hier sicher nicht ausreichend helfen, dafür stecken wir doch meist selber noch zu tief drin. Ich wünsch dir alles Gute und trau dich!

100orchideen ( gelöscht )
Beiträge:

25.08.2011 21:59
#3 RE: Bin ich depressiv? Zitat · antworten

lieber ketchup,
so wie es sich für mich anhört, hast Du eine Depression - wenigstens eine depressive Verstimmung. Die Therapeuten unterscheiden da sehr genau.
Ich kann Dir jetzt nur sagen, dass ich seit 48 Jahren Depressionen habe - keiner wollte sie wahrnehmen als ich klein war - ich wurde als launisch bezeichnet - jeder mäkelte an mir rum - es geht dir doch gut, warum bist du immer himmelhoch jauchzend und zu tode betrübt - ich selbst wäre nie auf den Gedanken gekommen, dass ich welche habe - die hat ein Gotteskind einfach nicht - da betet man noch ein bisserl mehr und dann wird alles gut - das war sogar der Rat meines Hauspriesters - hatte Schlafstörungen - Abmagerungserscheinungen weil einfach überhaupt kein Appetit mehr da war - mehrmals am Tage Todessehnsucht, die soweit ging, dass ich ohne zu schauen mit dem Auto auf die Hauptstraße eingebogen bin - gearbeitet bis zur totalen Erschöpfung - .............
Bitte hol Dir schnellstens professionelle Hilfe - ich habe sie letztes Jahr bekommen - nur deshalb bin ich noch hier im Forum und kann Dir antworten.
Zu einem Therapeuten zu gehen ist KEINE Schande, zeugt auch nicht von einer Schwäche.
Je früher eine Krankheit - Depressionen sind eine Krankheit, auch wenn da manche Menschen anderer Ansicht sind - behandelt wird, desto besser (schneller) ist das Heilungsergebnis.
Liebe Dich selbst und schau auf Dich - höre auf Deine innere Stimme
ich schicke Dir viele gute Gedanken
100orchideen

Vox Humana Offline




Beiträge: 374

25.08.2011 22:07
#4 RE: Bin ich depressiv? Zitat · antworten

Zitat von Lily
Hallo Ketchup, leider hat dir keiner geantwortet. Aber ich will auch vorsichtig sein mit Ratschlägen. Was du beschreibst klingt (für mich) schon nach einer depressiven Reaktion auf deine Lebensumstände. Vielleicht gehst du mal zu dem Arzt deines Vertrauens, Hausarzt z.B. und erzählst ihm von deinen Problemen? Oder wende dich an eine Beratungsstelle, Adressen und links dazu findest du auch hier im Forum, glaub ich. Wenn es dir richtig dreckig geht können wir dir hier sicher nicht ausreichend helfen, dafür stecken wir doch meist selber noch zu tief drin. Ich wünsch dir alles Gute und trau dich!

Hallo Ketchup,mache es so wie Lily es vorgeschlagen hat.Ich hatte gestern auch schon einige Zeilen geschrieben,aber hinterher wieder gelöscht.Ich habe auch Erfahrungen mit Depressionen Psychotherapie;Selbstsicherheitstraining;Muskelentspannung;Tai Chi;Tagesklinik;etc.aber jede Erkrankung vor allem psychischer Natur kommt mit so vielen Facetten daher,daß man sich mit Ratschlägen besser zurückhält. Alles Gute und viel Kraft wünscht V.Humana

________________________________

Von Menschenfischern kurz nach der Geburt erwischt,von ihnen verzogen,belogen,betrogen,und nach 52jähriger Gefangenschaft wegen guter Führung vorzeitig entlassen.....

Engelchen Offline




Beiträge: 6.332

25.08.2011 22:20
#5 RE: Bin ich depressiv? Zitat · antworten

Hallo ketchup,

ich habe beruflich sehr viel mit dem vielschichtigen Thema "Depressionen" zu tun und noch dazu eigene Erfahrungen.
Was Orchidee schreibt, solltest Du zu Deinem eigenen Wohl annehmen.

Zitat
Zu einem Therapeuten zu gehen ist KEINE Schande, zeugt auch nicht von einer Schwäche.


Stimmt genau, eher das Gegenteil ist der Fall. Z. B. ist ein intelligenter Mensch eher bereit, sich professionelle Hilfe zu holen. Der Weg führt immer zunächst über den Hausarzt. Von dem bekommst Du eine Überweisung zum Facharzt. Ich rate Dir dringend, Dir so schnell wie möglich einen Psychologen zu suchen (Branchenbuch!), denn die sind häufig ziemlich ausgebucht und Du musst eh auf einen Termin warten.

Zitat
Je früher eine Krankheit - Depressionen sind eine Krankheit, auch wenn da manche Menschen anderer Ansicht sind - behandelt wird, desto besser (schneller) ist das Heilungsergebnis.


Auch das kann ich nur unterstreichen. Je früher Du Dich um Hilfe bemühst, desto kürzer ist Dein Weg aus der Depression! Erstmal finde ich es super, dass Du selbst bemerkst, dass "etwas mit Dir nicht stimmt". Bessere Voraussetzungen für eine erfolgreiche Therapie gibt es gar nicht.

Wer meint "ich schaffe das auch alleine", quält sich unnütz und kommt am Ende doch um eine Therapie nicht herum.
Bei speziellen Fragen kannst Du Dich gerne auch per PN an mich wenden.

Ich wünsche Dir alles Gute!
Engelchen

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Bin BVB-Fan und das ist gut so!

katzenmutter Offline



Beiträge: 846

25.08.2011 23:35
#6 RE: Bin ich depressiv? Zitat · antworten

Hallo Ketchup
auch für mich klingt das nach einer Depression.
laß dir professionell helfen - beten hilft nicht !!!!!
ich weiß das aus eigener Erfahrung.

viel Kraft für dich und alles Gute
wünscht dir die Katzenmutter

Vox Humana Offline




Beiträge: 374

26.08.2011 00:22
#7 RE: Bin ich depressiv? Zitat · antworten

Zitat von katzenmutter
beten hilft nicht !!!!!
ich weiß das aus eigener Erfahrung.


Wer hat denn hier als Ratschlag das Beten vorgeschlagen??

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Von Menschenfischern kurz nach der Geburt erwischt,von ihnen verzogen,belogen,betrogen,und nach 52jähriger Gefangenschaft wegen guter Führung vorzeitig entlassen.....

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

26.08.2011 07:58
#8 RE: Bin ich depressiv? Zitat · antworten

Ich schließe mich den Ausführungen meiner Vorrednerinnen an. Entweder du setzt auf einen Facharzt, der schreibt dir höchstwahrscheinlich einen der modernen SSRIs auf (==> http://de.wikipedia.org/wiki/SSRI ). Kann sein, dass das bei dir prima anschlägt und du dein Problem praktisch los bist. Oder du setzt auf Psychologen, dann hast du wahrscheinlich lange Wartezeiten, und ob der Psychologe gut ist, weiß man vorher nicht. Da du noch jung bist, wäre der 2. Weg jedenfalls lohnend und auch erfolgversprechend (weil dein Hirn noch sehr "plastisch" ist). Man kombiniert heute auch gerne beides: Pharmakologie und Psychologie. Es gibt auch Fachärzte, die beides machen.

Zusätzliche Ratschläge von mir: Treib Sport, z. B. Laufen! Es ist erwiesen, dass so etwas etwa gleich viel nützt wie ein Antidepressivum. Außerdem macht dich das für die Weiber attraktiver, was ja ganz nützlich auch für die Stimmung ist! Und arbeite deine NAK-Hintergrundgeschichte weiter sauber auf, das hilft auf jeden Fall. Unverdaute religiöse Beeinflussung ist wie Dreck im Getriebe, das muss man ausputzen.

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"Wer Dich dazu bringen kann, Absurditäten zu glauben, kann Dich auch dazu bringen, Gräueltaten zu begehen." (Voltaire)

100orchideen ( gelöscht )
Beiträge:

26.08.2011 08:37
#9 RE: Bin ich depressiv? Zitat · antworten

Super Vorschlag von lorenzolo - laufen, laufen, laufen - ich musste in der Klinik jeden Tag Sport machen - gleiche Aussage: hilft bei manchen Menschen mehr als jedes Antidepressivum!

Eisblume Offline




Beiträge: 3.396

26.08.2011 08:41
#10 RE: Bin ich depressiv? Zitat · antworten

Zitat von lorenzolo
Und arbeite deine NAK-Hintergrundgeschichte weiter sauber auf, das hilft auf jeden Fall. Unverdaute religiöse Beeinflussung ist wie Dreck im Getriebe, das muss man ausputzen.


So ist es Lorenzolo,
ich bin nun eine Zeit in mich gegangen, wollte mich hierzu auch ganz bedeckt halten, aber ich möchte das Geschriebene im größeren Umfang bestätigen.
Medikamente können bei einer guten Therapie und bei einem guten Therapeuten eine Stütze sein, ein Ziel sollte es sein, nach einer Zeit dann auch wieder ganz ohne sie auszukommen und sich dann sicher und gut fühlen.

Ich hab mich im Leben bis vor gar nicht so langer Zeit ständig gering und klein gefühlt, immer suchte ich alle "Schuld" bei mir, zu allem, was schief und danebengelaufen war, und das war viel.

Ich bin auch eine von diesen gewesen, die immer alles alleine schaffen wollten, sehr lange. Ich tat es aus der Sorge heraus, es wird mich niemand verstehen können und auch nicht verstehen wollen. Die Sorge war zum Teil begründet, zum Teil unbegründet, das weiß ich jetzt. Denn es gibt immer und genügend Personen im Umfeld, die vermeintlich schwächere Menschen für ihre Zwecke benutzen.
Oder nichts für deren Sorgen übrig haben, was ja auch nicht das unbedingte muss ist. Von Sensibel bis robust ist alles dabei.

Die "Sache" mit dem Vertrauen ist sehr wichtig. Das ist wie eine Hürde, die erst mal genommen werden muss. Niemand weiß, wer wie lange dafür braucht.
Vertrauen in sich selbst, das Selbstvertrauen, stärke es, Ketchup.
Anderen vertrauen, da übe ich mich, mein Maß zu finden. Das Vertrauen in andere Menschen kann immer mal belohnt, mal enttäuscht werden. So geht es allen.

Ketchup, Du bist jung und Du wirst hier ernst genommen.
Allerdings bist es auch nur Du allein, der die (ersten) Schritte nach vorn gehen muss.
Es kommt keiner zu Dir, der sagt, komm ich nehm Dir Deine Last, ich mach das schon für dich.

Die größte Kraft, die kommt aus Dir selbst und so bist Du auch der erste, der Dir hilft, wenn Du Dich auf die Suche nach (professioneller) Hilfe machst.
Eisblume.

__________________________________________________
Jeder Tag ist ein kleines Leben,
jedes Erwachen eine kleine Geburt,
jeder frische Morgen eine kleine Jugend,
und jedes zu Bett gehen und Einschlafen ein kleiner Tod.
~ Arthur Schoppenhauer

katzenmutter Offline



Beiträge: 846

26.08.2011 09:08
#11 RE: Bin ich depressiv? Zitat · antworten

Zitat von Vox Humana

Zitat von katzenmutter
beten hilft nicht !!!!!
ich weiß das aus eigener Erfahrung.


Wer hat denn hier als Ratschlag das Beten vorgeschlagen??



Hallo Vox Humana
mir hat man das von AT Seite aus angeraten, auch NAK Verwandte und Bekannte
waren der selben Meinung - Artzbesuch ?? ausgeschlossen.

deshalb dieser Satz...
Grüßle von der katzenmutter

Engelchen Offline




Beiträge: 6.332

26.08.2011 09:30
#12 RE: Bin ich depressiv? Zitat · antworten

Guten Morgen!
Katzenmutter hat Recht! Ich habe mal von einem AP gesagt bekommen "für die Seele sind wir zuständig" (und kein Arzt oder Psychologe). Seit Dr. Berger denke ich allerdings, dass man sich das heute nicht mehr traut.

Bei Ketchup vermute ich, dass längst nicht "nur" die NAK-Vergangenheit aufzuarbeiten ist. Das Verhalten der Eltern spielt wahrscheinlich gerade aktuell eine große Rolle. Medis werden nur notwendig sein, wenn eine Therapie ohne sie für Ketchup zu schmerzlich ist. Dann haben sie natürlich ihre Berechtigung! Man sollte ihm gerade zu diesem Zeitpunkt nicht unbedingt die Hoffnung machen, dass Sport alleine ausreicht.
Besser ist m. E., das Übel schnellstens an der Wurzel zu fassen und zusätzlich Sport zu treiben.
In einer TK gehört die "Bewegungstherapie" genauso dazu, wie verschiedene Entspannungstherapien. Doch eine TK-Behandlung dürfte für Ketchup nicht so einfach sein, da er noch zur Schule geht und abzuwägen ist, ob er dort mehrere Wochen ausfallen kann/will.
Weil gute Therapeuten lange Wartezeiten haben, sollte sich Ketchup möglichst sofort um einen Termin bemühen. Von Therapeuten, die sofort Kapazitäten frei haben, ist abzuraten. Die taugen nichts.
LG
Engelchen

-------------------------------------------------
Bin BVB-Fan und das ist gut so!

Lily Offline




Beiträge: 1.387

26.08.2011 09:57
#13 RE: Bin ich depressiv? Zitat · antworten

Ich finde es schön, dass nun doch noch so viele Ketchup geschrieben haben. Ich glaube, wenn jemand so einen Hilferuf schreibt, und keiner antwortet ist das ganz fürchterlich für denjenigen.

Eisblume Offline




Beiträge: 3.396

26.08.2011 10:11
#14 RE: Bin ich depressiv? Zitat · antworten

Das ist richtig Lily,
und gerade weil es so schwer ist, von eigenen Erfahrungen zu berichten, darf es nicht so empfunden werden, als ob man das nicht will.
Es ist doch wie eine (kleine) Offenbarung, Lily, die Seele nackend auszuziehen vor vielen Augen, das ist nicht einfach, ganz bestimmt nicht.
Sicher schreibt jeder nicht mehr, wie er vor sich verantworten kann, das ist manchmal wenig und doch so viel. Ich machs nur, damit sich gerade wie jetzt ein so junger Mensch wie Ketchup vielleicht nur ein ganz klein wenig verstanden fühlt.
Eisblume.

__________________________________________________
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jedes Erwachen eine kleine Geburt,
jeder frische Morgen eine kleine Jugend,
und jedes zu Bett gehen und Einschlafen ein kleiner Tod.
~ Arthur Schoppenhauer

Lily Offline




Beiträge: 1.387

26.08.2011 10:37
#15 RE: Bin ich depressiv? Zitat · antworten

Ich weiß, Eisblume.

Vox Humana Offline




Beiträge: 374

26.08.2011 12:37
#16 RE: Bin ich depressiv? Zitat · antworten

[/quote]Wer hat denn hier als Ratschlag das Beten vorgeschlagen??
Hallo Vox Humana
mir hat man das von AT Seite aus angeraten, auch NAK Verwandte und Bekannte
waren der selben Meinung - Artzbesuch ?? ausgeschlossen.
deshalb dieser Satz...
Grüßle von der katzenmutter[/quote]

Hallo Katzenmutter,das war mir schon irgendwie klar,der NAK-Hintergrund,obwohl da seit einigen Jahren die Sehensweise mehr in die Richtung geht:Erst der Facharzt,dann der Segensträger und natürlich auch das Gebet,dies aber mehr begleitend als im Vordergrund stehend.Die NAK reibt sich da genüsslich die Hände in Unschuld,und nicht nur bei diesem Thema.(Arztbesuch ausgeschlossen_"Das haben wir so nie gesagt!"Ja die Kirche nicht aber die Diener Gottes!!)Ist es mittlerweile nicht bei allen Themen so,welche irgendeiner Kritik wert sind,daß sich die Kirche wie ein Unschuldslamm aufführt?
Den Vorschlag von Lorenzolo find`ich auch sehr gut.Ich mache seit einiger Zeit REHA-Sport,und das tut richtig gut,dem Körper und den Sinnen.Ausserdem kann ich mich mit den Mitstreitern unterhalten über dies und das ,und Spässe machen,dies als ganz normaler Mensch und nicht als missionierendes Monster
Hoffe das Ketchup den richtigen Weg und die Gesundheit findet.
V.H.

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Ketchup Offline




Beiträge: 40

26.08.2011 13:07
#17 RE: Bin ich depressiv? Zitat · antworten

Zunächst einmal möchte ich mich bei euch allen von Ganzen Herzen bedanken, das ihr euch die Zeit genommen habt mir zu helfen.
Es ist sehr schwer wenn man im realen Leben niemanden zum reden hat und umso erleichtert war ich als ich heute Mittag die vielen Antworten gesehen habe.

Ich würde all die Dinge mit profsioneller Hilfe, Therapien, etc. sofort beginnen aber ich sehe ein rießen Problem in meinen Eltern.

Diese sind streng gläubig und rasten schon aus, wenn ich sie negativ auf die Kirche anspreche, wenn ich dann noch sage das diese Depressionen zum größtenteils von der NAK stammen, werden sie mich höchstwahrscheinlich auslachen oder sontsiges und das Argument bringen das es daran liegt das ich nicht mehr in die Kirche gehe etc.

Ich habe mir auch schon oft überlegt heimlich termine auszumachen, aber aufgrund der Krankenversicherung die immer noch meine Eltern zahlen wird das eben früher oder später auffliegen.

Ich will wirklich Hilfe,weil ich sie auch brauche, aber der Weg dahin ist für mich sehr schwierig...

Engelchen Offline




Beiträge: 6.332

26.08.2011 13:55
#18 RE: Bin ich depressiv? Zitat · antworten

Hallo Ketchup!

Ich denke, dass größte Problem für Dich sind Deine Eltern! Das ist natürlich schwierig. Trotzdem solltest Du einen Weg finden, sie von der Notwendigkeit einer Therapie zu überzeugen. Gibt es z. B. in Deiner Verwandtschaft niemanden, der Dich unterstützen kann? Vielleicht musst Du auch nicht unbedingt sagen, dass Deine Erfahrungen mit der NAK eine Therapie notwendig macht?
Erst kürzlich wurde eine Fortsetzungsreihe bezügl. "Depressionen" in der UF veröffentlicht. Wenn Deine Eltern das gelesen haben, dürfte es eigentlich etwas einfacher sein, mit ihnen zu reden.
Sind eigentlich Deine schulischen Leistungen noch konstant? Wenn nicht, könnte auch das ein Aufhänger sein?

Meine Erfahrung: Als ich mich von meinem ersten Mann (AT) getrennt hatte, war mein sündiges Verhalten in meinem NAK-Umfeld Sprengstoff.
Doch das konnte ich gerade noch verkraften. Was allerdings meine Eltern zu der Zeit mit mir gemacht haben, das hat mich in die Knie gezwungen.

Ich wünsche Dir alles Gute und wenigsten einen Menschen an Deiner Seite, der Dich unterstützt, bei dem Du Halt findest!
LG
Engelchen

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Bin BVB-Fan und das ist gut so!

Vox Humana Offline




Beiträge: 374

26.08.2011 13:57
#19 RE: Bin ich depressiv? Zitat · antworten

Zitat von Ketchup

Es ist sehr schwer wenn man im realen Leben niemanden zum reden hat und umso erleichtert war ich als ich heute Mittag die vielen Antworten gesehen habe.
Ich würde all die Dinge mit profsioneller Hilfe, Therapien, etc. sofort beginnen aber ich sehe ein rießen Problem in meinen Eltern.
Diese sind streng gläubig und rasten schon aus, wenn ich sie negativ auf die Kirche anspreche, wenn ich dann noch sage das diese Depressionen zum größtenteils von der NAK stammen, werden sie mich höchstwahrscheinlich auslachen oder sontsiges und das Argument bringen das es daran liegt das ich nicht mehr in die Kirche gehe etc.
Ich habe mir auch schon oft überlegt heimlich termine auszumachen, aber aufgrund der Krankenversicherung die immer noch meine Eltern zahlen wird das eben früher oder später auffliegen.

Deine Ängste kann man verstehen,wenn man deine Bedenken so überfliegt,aber frage dich einmal was deinen Eltern wichtiger sein müsste(sollte),deine Gesundheit oder dein(ihr)Verhältnis zu dem ach so wichtigen NAK-Gott.Die Antwort fällt nicht schwer.Dies sollte deinen Entschluss stärken den richtigen Weg zu gehen.Warum musst du denen sagen daß die Depressionen,welche ja erst einmal diagnostiziert werden müssten,durch die Kirche kommen.Sag`einfach daß du dich in letzter Zeit verdammt miserabel fühlst und du unbedingt deswegen zum Arzt musst.Alles weitere ergibt sich wie von selbst.Du hast so viele Bedenken,welche für`s Erste doch nur in deinem Kopf herumschwirren,oder?
Du schaffst das schon!
V.H.

________________________________

Von Menschenfischern kurz nach der Geburt erwischt,von ihnen verzogen,belogen,betrogen,und nach 52jähriger Gefangenschaft wegen guter Führung vorzeitig entlassen.....

Tom Offline




Beiträge: 217

26.08.2011 14:51
#20 RE: Bin ich depressiv? Zitat · antworten

Zitat
was deinen Eltern wichtiger sein müsste(sollte),deine Gesundheit oder dein(ihr)Verhältnis zu dem ach so wichtigen NAK-Gott.Die Antwort fällt nicht schwer.



Es ist nicht wichtig, was Eltern wichtig sein müsste oder sollte, sondern wie sieht meine tatsächliche Situation aus und wie kann ich sie ohne meine Eltern meistern. Es hat Eltern gegeben, die dankbar waren, dass der Sohn/ die Tochter vor einem möglichen "Abfallen" lieber gestorben sind. Solche Eltern sehen nicht ein, was wichtig sein sollte oder müsste. Diese Eltern sehen nur die NAK, dann die NAK und wieder die NAK. Die Kinder können verrecken, da sind die, wie gesagt, noch dankbar. Aus so einer Falle kann man sich nur mit professioneller Hilfe retten. Wenn dann die Eltern Hardliner sind, besteht die Möglichkeit, dass man depressiv werden kann.

Gruß Tom

____________________________________
"Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. Ich bin mir doch bewusst, wenn ich sterben würde, was nicht der Fall sein wird, dann wäre Gottes Werk vernichtet. Falls ich tatsächlich heimgehen würde, was nicht geschehen wird, dann wäre das Erlösungswek erledigt."
12.09.1954, Stuttgart, StAp Johann Gottfried Bischoff
Da ich die NAK sehr ernst nehme, habe ich auch die v. g. Aussage 56 Jahre danach ernst genommen und mich von den Lügenbaronen distanziert!!

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