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Dieses Thema hat 152 Antworten
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 "Große" Reformen in der NAK!
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Eisblume Offline




Beiträge: 3.396

21.07.2012 17:35
#61 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Schon allein in bisher allen von Thomas 'angesteuerten' Foren und Plattformen, ob pro oder gegen die NAK, die Frage, warum 'man' nicht mit Klarnamen, schreibt, zeugt von grösster Unüberlegtheit und Gedankenlosigkeit.
Das Internet ist keine 'geschlossene Gesellschaft', in der nur genehme Dinge veröffentlicht werden "dürfen". Alles andere ist zu entfernen oder gar nicht erst zu veröffentlichen.

Es geht niemandem hier ums 'Blinde Kuh spielen'! Wie gug es trefflich ausdrückte, es ist sogar grösste Vorsicht geboten, nicht nur allgemein, wie hier, sondern grundsätzlich im Internet!
Erkläre es mir, sag: In welcher Welt lebst DU eigentlich, Thomas??
Sagt Dir das Wort Meinungsfreiheit etwas?
Ja?... Gut!

Wer glaubt, in einem Forum, in dem sich vornehmlich Menschen ausserhalb der NAK bewegen, für die NAK erfolgreich eintreten, werben zu müssen und 'geistliche Gönner' zu rekrutieren versucht, der ist tatsächlich ...
'über allen Wolken' und auch nicht ernst zu nehmen.
Das sorry schenk ich mir nun und es fällt mir nun ziemlich schwer, auch noch einigermassen sachlich zu sein! Freundlichkeits- oder Sympathiegedanken sind inzwischen gänzlich auf null. Selbst wenn Thomas hier allgemein etwas anderes erwartet haben sollte.

Warum es nun ausgerechnet Naoki getroffen hat, wo Naoki nicht erkennbar 'anders' berechtigte Kritik an Thomas Gesamtvorgehensweise geübt hat, das ist mir unverständlich.

Das ganze Aufrollen und diese extra Eröffnung hier hat mir und auch anderen gezeigt, welchen Sinn solche Aktionen grundsätzlich haben.... keinen.
Sein Thema ist (für mich) nun auch endgültig... durch.

Eisblume.

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Jeder Tag ist ein kleines Leben,
jedes Erwachen eine kleine Geburt,
jeder frische Morgen eine kleine Jugend,
und jedes zu Bett gehen und Einschlafen ein kleiner Tod.
~ Arthur Schoppenhauer

naoki Offline




Beiträge: 316

21.07.2012 17:44
#62 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Zitat von Eisblume im Beitrag #61


Warum es nun ausgerechnet Naoki getroffen hat, wo Naoki nicht erkennbar 'anders' berechtigte Kritik an Thomas Gesamtvorgehensweise geübt hat, das ist mir unverständlich.



DAS habe ich mich auch gefragt. Vielleicht hielt er mich für biegsam, weil er noch nichts von mir vorher gelesen hatte. War ja lange nicht hier. Das sind aber Spekulationen.

intime Offline



Beiträge: 50

21.07.2012 22:12
#63 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Das einzige was aufgegeben werden sollte wäre ein Brief. Ist jetzt zwar ein blöder Vergleich das weiss ich aber hat nicht einer schon Verloren wenn er aufgibt?

Ich versteh das nicht wieso sich so viele innerhalb wie auch ausserhalb aufregen über diese Sache oder die andere Sache. Aber wirklich den Mut etwas zu verändern hat keiner. Wieso zieht jede/r den Mund zu halten immer an erster Stelle anstatt endlich etwas zu verändern?

Lily Offline




Beiträge: 1.387

21.07.2012 22:25
#64 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Hä?

gug ( gelöscht )
Beiträge:

21.07.2012 23:07
#65 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

an intime:

meinst du tatsächlich, dass sich jemand den Ausstieg leicht gemacht hat?
Und nicht vorher zum Teil viele Jahre lang versucht hat, was zu ändern? Jeder hier hat diesbezüglich seinen Weg hinter sich. In allen erdenklichen Varianten, oftmals lange gegen den eigenen gesunden Menschenverstand und zum eigenen Schaden, haben sie um Veränderungen für sich und Andere gekämpft. Damals Glaubenskampf genannt.


Deine Vorwürfe sind völlig daneben.

Mag sein, du konntest dir das nicht vorstellen, dann sei dir verziehen. Nun weißt du es aber, gern darfst du dich mit den Lebensläufen von Aussteigern befassen, um es für dich zu vertiefen. Wer ausgestiegen ist, hat kein Interesse mehr, etwas Schlechtem zum Überleben zu verhelfen.

Im Gegenteil, sollte es für mich eine Möglichkeit geben Aussteigern oder Ausstiegswilligen zu helfen, dann wäre das eine Aufgabe, die ich gern wahrnehmen würde. An dem Punkt würde ich handeln und tun, was machbar ist.

gug ( gelöscht )
Beiträge:

21.07.2012 23:10
#66 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Zitat
Ist jetzt zwar ein blöder Vergleich das weiss ich aber hat nicht einer schon Verloren wenn er aufgibt?



nein, ist ok.
Jeder, der aufgibt, verantwortlich zu leben und sich die von Augensalbe verschmierten Augen zu säubern, hat verloren! Ich stimme dir zu.
Informiere dich, und gib nicht auf, du hast viel zu gewinnen!

intime Offline



Beiträge: 50

21.07.2012 23:17
#67 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

das weiss ich ja das es sich keiner leicht gemacht hat. Und das sollten keine Vorwürfe sein. Wenn ich es so rüber gebracht habe, dann tut es mir leid und entschuldige mich zutiefst dafür.

Aber ich versteh es z.B. bei diversen AT nicht, wieso sie teilweise im kleinen Kreis drüber schimpfen wie scheisse doch alles ist aber den Mund aufmachen und etwas bewirken, nein das kommt nicht infrage. Lieber die Familie damit belasten und absolute Unzufriedenheit säen bzw. bei diversen Versammlungen/Treffen etc mit verschrenkten Armen, den Kopf gesenkt und mit starrem Blick die Kacheln am Boden begaffen.

gug ( gelöscht )
Beiträge:

21.07.2012 23:33
#68 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Sie probieren es doch immer wieder und freuen sich, dass sie dem Vorsteher, Ältesten u.s.w schon irgendwann mal die Meinung gesagt haben. Dazu überlegen sie vorher lang und viel. Und wenn dann nichts passiert , dann merken sie, dass sie sich den Stress umsonst gemacht haben. So manch einer hat es nach ehrlichen Worten oder Briefen schwerer als vorher.

An den störrischen verschränkten Armen und verbitterten Blicken stört sich der heilige Geist nicht, er sieht es -im Gegensatz zu den Behauptungen, Gott sähe alles - nicht!
Selbst Austrittswellen ändern nichts. Oder die Geschichte mit und um Herrn Feil im vorigen Jahr mit langen öffentlichen Unterschriftenlisten, helfen nicht. Es wurden ganze Gemeinden geschlossen wegen Aufsässigkeit (prominentestes Beispiel: Blankenese)

Mir bestätigte vor einer Weile meine gläubige Schwester stellvertretend eine Meinung eines einfachen Geschwist: Wer nicht konform geht, kann ja gehen! Obwohl sie selber oft sauer ist.
Nicht alle denken so, du ja auch nicht, aber es kommt eben vor.
Denen, die so denken, ist es egal, was so ein paar "Besserwisser" anstellen. Sie denken, was stört es die deutsche Eiche, wenn sich ein Wildschwein dran juckt, und merken nicht, dass die NAK schon lange keine Eiche mehr ist.

edit: Ergänzt 10 Minuten nach dem ursprünglichen Post

intime Offline



Beiträge: 50

21.07.2012 23:46
#69 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Zitat von gug im Beitrag #68
Sie probieren es doch immer wieder und freuen sich, dass sie dem Vorsteher, Ältesten u.s.w schon irgendwann mal die Meinung gesagt haben. Dazu überlegen sie vorher lang und viel. Und wenn dann nichts passiert , dann merken sie, dass sie sich den Stress umsonst gemacht haben. So manch einer hat es nach ehrlichen Worten oder Briefen schwerer als vorher.

An den störrischen verschränkten Armen und verbitterten Blicken stört sich der heilige Geist nicht, er sieht es -im Gegensatz zu den Behauptungen, Gott sähe alles - nicht!
Selbst Austrittswellen ändern nichts. Oder die Geschichte mit und um Herrn Feil im vorigen Jahr mit langen öffentlichen Unterschriftenlisten, helfen nicht. Es wurden ganze Gemeinden geschlossen wegen Aufsässigkeit (prominentestes Beispiel: Blankenese)

Mir bestätigte vor einer Weile meine gläubige Schwester stellvertretend eine Meinung eines einfachen Geschwist: Wer nicht konform geht, kann ja gehen! Obwohl sie selber oft sauer ist.
Nicht alle denken so, du ja auch nicht, aber es kommt eben vor.
Denen, die so denken, ist es egal, was so ein paar "Besserwisser" anstellen. Sie denken, was stört es die deutsche Eiche, wenn sich ein Wildschwein dran juckt, und merken nicht, dass die NAK schon lange keine Eiche mehr ist.

edit: Ergänzt 10 Minuten nach dem ursprünglichen Post


Finde es super das du solche Amtsträger kennst die den Mund aufmachen. Ich kenne nur welche die entweder den oberen in den Po kriechen (zu allem ja und Amen sagen) oder jene die nur stilldasitzen und nichts sagen und es nicht mal probieren etwas zu bewirken (zum besseren). Und wahrscheinlich auch nie tun werden :(
Das sie so behaglich zusehn wie so viele Austreten versteh ich ja auch nicht. Als ob ihnen die ganzen Geschwister komplett egal währen? Ich hoffe mal das ich mich irre in dieser Annahme.

gug ( gelöscht )
Beiträge:

22.07.2012 00:06
#70 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Mein Vater war so einer, der hat aber nach einem Wohnortwechsel kein Amt mehr haben wollen. Und hätte es wohl auch nicht bekommen? Das weiß ich aber nicht. Er war ein zutiefst gläubiger neuapostolischer Mensch, lange Jahre Priester, Dirigent, Bezirksjugendleiter. Hat sich immer für die Leute eingesetzt, z. B als Jugenleiter hat er die Mädels geschützt, die mit Hosen zu einem Osterausflug in den Spreewald kamen. Das war damals in 70ern mit viel Ärger für alle Beteiligten verbunden. Aber für die Mädels bog er einiges ab. Oder er stand einfach auf und ging zu Bahn, wenn der Gottesdienst oder die Chorstunde überzogen wurde. Mir war das immer sehr peinlich, wenn er mir von 3 Reihen hinter mir im Chor auf die Schulter tippte. Ich habe ihn einmal draussen angemeckert, was die Peinlichkeit soll. Seine Antwort: Der Vorsteher muss sich dran gewöhnen, die Zeiten so einzuhalten, wie es der Apostel immer wieder sagt. Der Apostel kann die Zeit einhalten, so kann es auch der Vorsteher lernen. Das habe ich dann verstanden.

Das waren kleine Episoden. Er machte imer wieder an der Stelle, wo er war, so kleine Aktionen. Als der Vorsteher sich mal mir gegenüber langr Zeit naja, nicht so toll benahm (weil ich mich vom Mann trennen wollte) hat er Briefe geschrieben, aber gar nichts bewirkt. Im Gegenteil, der Vorsteher stritt alles ab und mein Vater war der Dumme. Es ging dabei aber nicht allein um mich, sondern um prinzipielle Dinge der Seelsorge in der Gemeinde.

Ich kannte einen anderen Priester, der sich ähnlich verhielt, andere Maßnahmen, das Gleiche in Grün. Auch alte Garde, aber kleine Erleichterungen für seinen Bezirk hat er seinen Gläubigen verschafft.

Meinem Vater habe ich eigenes, störrisches Denken zu verdanken.
Er blieb bis zum Tod ein freudiges und freundliches Gotteskind. Die letzte Kassette, die er hörte, war eine NAK-Musikkasette mit Lobliedern, obwohl es ihm schlecht ging.

Ich ging da schon einige Jahre nicht mehr in den Gottesdienst, aber er war unverändert freundlich und parteiisch auf meiner Seite. Meine Eltern haben immer alle Kinder gleich behandelt. Auch die , die nicht mehr in die Kirche gingen, haben sie weiter geliebt.

intime Offline



Beiträge: 50

22.07.2012 00:16
#71 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Das eigene, störrische Denken hab ich auch von meinem Vater. :)
Nur das runterschlucken und alles mir gefallen lassen hab ich selbst aneignen dürfen. Einige Erfahrungen in meinem bisherigen Leben haben mich dazu gemacht :-|

Klingt so als ob du ein gtes Verhältniss hattest zu deinem Vater. Sehr schön. :-)

gug ( gelöscht )
Beiträge:

22.07.2012 00:36
#72 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

ja, zu beiden Eltern, aber erst ab einem bestimmten Alter.

Mir fällt ein, dass ich natürlich bloß aus alten und nur aus eigenen Erfahrungen schrieb. Alles kann heute und an anderen Orten anders sein. Heute wird ja auch viel mehr bekannt als früher und es klarer, was nach Verbesserungsvorschlägen an den Apostel folgt.

Im Übrigen hat auch mein Vater nichts Wirkliches bewirkt. Solange der alte Vorsteher blieb, wurden alle Anlässe grundsätzlich hoffnungslos überzogen. Wenigstens bekamen wir meist pünktlich unsere Bahn.

Eisblume Offline




Beiträge: 3.396

22.07.2012 08:15
#73 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Wenn doch so viele AT und Mitglieder so fürchterlich unzufrieden mit ihrer 'Führung' sind, ein Teil den Mund aufmacht und der andere Teil sich lieber ein Plaster über denselben nagelt.
...Hab ich dazu eine nicht ernst zu nehmende Idee, deren Umsetzung ich den 'braven nachfolgenden Schäfchen der NAK' allerdings eh nicht zutraue.

Das 'böse Internet'... samt ihrer Schreiberlinge. Das könnte theoretisch doch einmal 'richtig' genutzt werden.

Im Zeitalter von Facebook und Massenveranstaltungen ala Partys im Garten der Nachbarin, die unüberlegt naiv nur öffentlich zum Geburtstag "alle" eingeladen hat - und oh Schreck - auf einmal wollen Tausende hinein in den Garten... (was übrigens ein recht teures Vergnügen werden kann )

Wie wäre denn ein Aufruf über Facebook an alle lieben unzufriedenen AT-Brüder, ja auch an das änderungswillige 'gemeine Geschwist', zu einem bestimmten Treffpunkt zu einer bestimmten Zeit eine Massenveranstaltung gegen die Kirchenleitung der NAK zu veranstalten?
Davon abgesehen, ob sich die KL davon überhaupt beeindrucken lässt, ist das allerdings eine utopische Vorstellung.

Weiter phantastisch gedacht... es sollte dann auch keiner von ihnen vor Ort auf einmal ehrfurchtsvoll einbrechen und aus Angst vor Repressalien plötzlich vor (s)einem Gebietspräsidenten oder dem Stap. in die Knie sinken und ihn um Verzeihung bittend die Schuhspitzen küssen. Wäre gar nicht gut.
Da kann nur hin, wer nicht wankelmütig, sondern ernsthaft zu dem steht, was er erreichen will. Einmal wirklich "das zweite Gesicht" in der Hose zeigen und bei seiner Meinung bleiben!

Verbietet das die 'deutsche Gemütlichkeit', so wie das Phlegma allgemein in der Gesellschaft zu beobachten ist?
Wer geht in Deutschland schon für seine Rechte und Gemeinschaftsziele noch auf die Strasse?
Sind wir alle Egozentriker geworden?

Ich trete hier nicht für die NAK ein, nein bewahre.
Für eine Änderung in ihr muss sich wahrlich jedoch mehr bewegen als hinter vorgehaltener Hand über sie zu meckern und unschöne, verkniffene Gesichter auf irgendwelchen Versammlungen der NAK zu zeigen.
Bewegungen, in und zu denen nur positive Kritik erlaubt ist ... die kommen gar nicht erst zur Gründung, erst recht nicht zur vollen Entfaltung!

Eisblume.

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~ Arthur Schoppenhauer

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

22.07.2012 10:53
#74 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Zitat von intime
...aber hat nicht einer schon Verloren wenn er aufgibt?


Nur, wenn das, was er aufgibt, etwas Positives/Gutes ist. Wenn es ein Übel ist, z. B. eine schlechte Angewohnheit, dann ist das Aufgeben ein Gewinn!
So z. B., wenn man das Rauchen aufgibt...
Die NAK aufzugeben ist demzufolge etwas Positives, weil die NAK eine dümmliche, verlogene, schädliche Sekte ist und sonst nix. Rauchen ist da im Vergleich noch harmlos!

Nebenbemerkung: Die Unzufriedenheit vieler Neuapostolen über ihre Führung ist doch eigentlich nur ein Randphänomen. Viel wichtiger finde ich, dass die Gotteskinder von ihrem Führungspersonal belogen und betrogen werden. Darauf bezieht sich wohl diese Unzufriedenheit nicht? Nur darauf, dass das Belügen und Betrügen nicht "richtig" stattfindet? Ich lese das immer mal wieder: Kritik an der einen oder anderen blöden Verhaltensweise eines Apostels oder Vorstehers o. ä... - Aber was solls? Wenn sie "Gottes Willen" verkünden, dann muss man drüber weg sehen, dann ist das Persönliche dem gegenüber ziemlich unwichtig. Wenn sie aber eine falsche, absurde Sektenlehre predigen, dann sind sogar "gute" Verhaltensweisen der "Oberen" schädlich, weil sie dazu dienen, das Volk der Gläubigen umso effektiver zu verar§§§en. Welchen Stellenwert hat das also, wenn man ungute Verhaltensweisen von "Amtsträgern" kritisiert? Fast keinen. Es ist allenfalls ein Beleg dafür, dass es da mit der Führung durch einen heiligen Geist nicht weit her sein kann...

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"Wer Dich dazu bringen kann, Absurditäten zu glauben, kann Dich auch dazu bringen, Gräueltaten zu begehen." (Voltaire)

Thomas Offline



Beiträge: 168

22.07.2012 10:55
#75 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Liebe Eisblume!

Deine Idee ist gut, kommt aber nicht an! Es weiß keiner, wo diese Party starten soll. In Karlsruhe oder Hamburg oder Berlin oder Hannover? Oder gar in Zürich. Nur dort ist der Parkplatz für Besucher recht klein und die angrenzenden Flächen stehen voll mit anderen Gewerben. Wir waren auch mal soweit und wollten uns mit einer kleinen Anzahl von Interessenten treffen. Gekommen ist keiner, nicht mal abgesagt hatten diese. Und daran war nicht nur die Entfernung schuld!

Es wäre aber ein Versuch wert.

Liebe Grüße in die Runde sendet

Thomas (ts@bf-nak.com)

Eisblume Offline




Beiträge: 3.396

22.07.2012 11:37
#76 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Zitat von lorenzolo im Beitrag #74

Zitat von intime
...aber hat nicht einer schon Verloren wenn er aufgibt?

Nur, wenn das, was er aufgibt, etwas Positives/Gutes ist...


Das ist vollkommen richtig! Ich denke ebenso.

Ich persönlich sehe es als Hauptgewinn an, dass ich mich von der NAK ganz weit distanzieren und nach vielen Jahren auch aus ihr austreten konnte!

Mit dem gut gewählten und inzwischen weiten Abstand und den Augen desjenigen, der die NAK in ihrer ganzen Pracht und "Herrlichkeit" erleben musste,
kann es keine Zustimmung mehr geben, die eine Sekte wie die NAK auch nur eine Sekunde länger am Leben lässt, wie es sein muss.

Sie, die Kirchenleitung aller Gebiete, tut ja in letzter Zeit sowieso vermehrt alles dafür, um die 'Spreu vom Weizen' zu trennen.
Heisst, alles, was nicht konform geht, wird nicht nur versucht, hinaus zu komplimentieren... oder deutlicher... mehr rauszuwerfen.
"Es muss ja niemand bleiben..." Ist das deutlich oder nicht??

Ob sie finzanziell bereits so übersättigt ist und sich schon selbstlaufend finanzieren kann?
Inzwischen auf die Opfergelder nicht mehr angewiesen ist?
Wenn ich so überlege und rein spekuliere... diese Anlagegeschichte in NRW...
wieviele (ähnliche), aber evtl. erfolgreichere Geschäfte laufen denn da so überhaupt in der NAK am braven Opfermitglied vorbei?

Nein, sie die verantwortliche KL lebt sowas vor wie:
Gleichzeitig absoluten Glauben von allen an die Lehre einfordern und das Ausschliessen jeglicher Beteiligung eines allen zustehenden Geld-Segens.
Ich persönlich glaube nicht an den "Gemeinnützigkeitsgedanken" der Kirchenleitung. Eher an das Ausnutzungsprinzip in allen nur erdenklichen Ebenen!

Eisblume.

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~ Arthur Schoppenhauer

intime Offline



Beiträge: 50

22.07.2012 18:47
#77 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Die AT sind ja nicht nur mit der Kirchenleitung ansich unzufrieden, es herrscht ja innnerhalb der einzelnen Bezirken unstimmigkeit.
Also im Klartext: die Bezirksleitung funktioniert nicht mal. :-(

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

23.07.2012 14:31
#78 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Die sollen sich doch meinetwegen kloppen, oder auch nicht. Was soll's?
Mir doch egal, ob irgendwelche Sektenfunktionäre sich an die Gurgel gehen. Genau genommen ist das sogar gut so, denn dann haben sie weniger Möglichkeiten, um ihre Schäfchen (einstimmig) zu belügen.

Wie in der Ba-Wü-CDU: Da knirscht es zur Zeit auch gewaltig. Und das ist auch gut so...

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"Wer Dich dazu bringen kann, Absurditäten zu glauben, kann Dich auch dazu bringen, Gräueltaten zu begehen." (Voltaire)

Weltmensch Offline



Beiträge: 1.563

23.07.2012 14:47
#79 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Zitat von lorenzolo im Beitrag #78

Wie in der Ba-Wü-CDU: Da knirscht es zur Zeit auch gewaltig. Und das ist auch gut so...

Zitat von Ministerpräsident
Unser grüner Ba-Wü-Ministerpräsident (kirchlich orientiert) hat unterschieden zwischen Beschneidung und Klitorisverstümmelung: Erstens sei Klitorisverstümmelung kein religiöses Gebot, und zweitens würde man an der Penisbeschneidung nicht ein Leben lang leiden... Deshalb müsse man die religiös bedingte Penisbeschneidung zulassen.


Wobei mir bei dieser Aussage die Parteifarbe wirklich schnurz egal ist. > Kindeswohl vor Religionsdogmen ! Oder sind wir mal wieder im Mittelalter gelandet ?

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

23.07.2012 16:12
#80 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Zitat
Oder sind wir mal wieder im Mittelalter gelandet ?


Wir sind nie komplett aus dem Mittelalter raus gekommen. Ein schlauer Mensch hat neulich gesagt: "Aufklärung ist ein Prozess, kein Zustand."

Vom grünen "Landesvater" (den ich auch gewählt habe) hätte ich mehr erwartet. Aber der ist ja auch im Schützenverein und wird vermutlich auch gegen "bissige" Waffengesetze sein. "Bodenständig" nennt man solche Politiker...


Zitat
Zitat von Ministerpräsident
Unser grüner Ba-Wü-Ministerpräsident (kirchlich orientiert) hat unterschieden...

Ich bin aber kein Ministerpräsident.

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