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Dieses Thema hat 152 Antworten
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 "Große" Reformen in der NAK!
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Eisblume Offline




Beiträge: 3.396

16.07.2012 19:04
Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Zitat von Thomas im Beitrag RE: Kirchenaustritt - wo, wie?
Liebe Foris!

Ich weiß, dass jeder seine eigenen Erfahrungen gesammelt hat und als Ergebnis aus diesem Prozess der Austritt folgen kann. Warum aber nicht bleiben und ändern? Schüttet doch den Stammapostel mit Euren Briefen regelrecht zu, fordert ihn auf, er soll reformieren, administrieren und die Kirche zur Kirche machen und und und. Wer ist der Grund des Austrittes? Fragt Euch doch mal selber! Ist es der Vorsteher, sind es die Amtsträger oder wer auch immer!?! In vielen Fällen ist es sogar die eigene Familie, die unterschiedlich in der Kirche integriert ist. Oder auch die Freunde (soweit man es so nennen kann)? Ich weiß, ich schreibe im Forum für Aussteiger! Aber gerade hier treffen sich doch soviele, die aussteigen wollen. Bleibt doch und helft mit! Jeder der geht ist ein Helfer weniger. Für weitere Fragen stehe ich gern zur Verfügung.

Liebe Grüße aus Fürth von Thomas

Zitat von Thomas im Beitrag RE: Kirchenaustritt - wo, wie?
Missionieren will ich garnicht! Ich stelle nur wieder schon fast lächelnd fest, dass da draußen doch sehr viele sind, die mit mir Probleme haben. Ist auch vollkommen in Ordnung, es sollte aber fair und sauber bleiben. Wenn es dann so los geht, dass man sehr direkt und offen den anderen "anzählen" will, dann kann es sehr schnell dazu führen, das man persönlich wird. Und das bringt niemanden weiter oder?

Gern schreibe ich hier weiter, aber nur dann, wenn es sachlich und korrekt zugeht. Vielen Dank Euch allen und ich freue mich auf eine interessante Aussprache, gern auch unter einem neuen Tread!

Solltest Du mich gemeint haben, dann verstehst Du mich gründlichst miss, Thomas, ich zähle niemanden an. Ich habe mit Dir persönlich null Probleme. Du solltest nicht alles zu persönlich nehmen, aber auch nicht zu leicht! Irgendwann sollte ein jeder mitbekommen, wann ein Punkt ein Punkt ist, auch wenn es ein Schlusspunkt ist.

Ich verfolge Deine Bemühungen, potenzielle Mitstreiter in diversen Nachbarforen und nun auch hier zu finden, von Anfang an mit und bestimmt nicht alleine, jeder kann sozusagen öffentlich mitverfolgen, auf welch 'fruchtbaren' Boden Deine Bemühungen bei NAK-Gegnern und denen, die die NAK verlassen möchten, bisher gefallen sind.

Die Ursache und Gründe dafür solltest Du nicht nur alleine bei den Menschen 'da draussen' suchen, Thomas.
Stelle Dir doch einmal die Fragen:
Warum sagen sie durchweg, die NAK ist nicht reformierbar?
Was ist da an der NAK so wertvoll, dass sie in "humaner, anderer" Form unbedingt bestehen bleiben soll?
Soll die Exclusivität der NAK ihre Reform und ihre Bedingungen mit überleben?
Was macht Dich - scheinbar allein auf weiter Flur - so sicher, dass eine Reform möglich ist?
Sag nicht, gebt nicht ohne es zu versuchen vor Beginn schon auf.

Alleine der trotzige Satz, dass andere Menschen in anderen Bereichen auch reformieren und Veränderung bewirken können, gibt keine Hoffnung, erst recht keine Garantie, mit den kleinsten und leisesten Refomversuchen bei der NAK auch nur in Nanoschritten irgendetwas in die wünschenswerte Richtung zu erreichen.
Das ist Fakt.

Ob Du H. Leber alleine entgegentrittst, bzw. ihn mit Millionen von Briefen und Vorschlägen bombardierst oder ob es viele tun, ob organisiert oder unstrukturiert, an diesem System NAK wird ausschliesslich das geändert, was ihnen da oben in der KL nutzt und nicht das, was den Geschwistern zuträglich ist. Auch das ist Fakt.

Es kann denen, die sich eine "schöne, demokratische" NAK wünschen das Herz brechen... am Ende gibt es nur:
Das Dulden und unglückliche Bleiben oder der Weg nach draussen, der Ausstieg aus der NAK.
Alles andere ist bei der NAK Selbstzerfleischung, sinnlose sogar... und wer will sich selbst das antun?

Eisblume.

__________________________________________________
Jeder Tag ist ein kleines Leben,
jedes Erwachen eine kleine Geburt,
jeder frische Morgen eine kleine Jugend,
und jedes zu Bett gehen und Einschlafen ein kleiner Tod.
~ Arthur Schoppenhauer

Thomas Offline



Beiträge: 168

17.07.2012 06:38
#2 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Liebe Eisblume!

Vielen Dank für die Eröffnung eines neuen Beitrages. Es kann durchaus der Eindruck entstehen, dass ich hier für "meine" Reformen werben könnte. Es ist vollkommen korrekt, dass ich nichts unversucht lassen will, Veränderungen zu schaffen. Es gibt da genügend Gründe, die ich aber hier nicht breittreten möchte. Aus langjährigen Erfahrungen und Empfindsamkeiten (egal ob gut oder schlecht) ist der Gedanke immer mehr in den Vordergrund getreten, diese Kirche zu reformieren. Ich habe da so meine Vorstellungen aufs Papier gebracht und irgendwann mal darüber geschrieben (gf24) Die Angriffe waren genauso wie hier sehr heftig, weil eben jeder meinte, was soll das Ganze. Die Kirche ist und bleibt stur, sie will sich nicht ändern. Dann kam Blankenese, dann kam Bezirksältester Feil, Apostel Sepers, Priester Nüssle und massenhafte Zwangsamtsenthebungen, willkürliche Gemeindeschließungen. Ich erhielt viele Mails von Mitgliedern, die sich enttäuscht über die Funktionäre der Kirche "entluden"

Ich sehe den Weg in eine Richtung, welche komischerweise niemand mitgehen will. Warum? Ich bin noch nicht am Ende meiner Recherchen angelangt. Eines weiß ich aber bereits heute, Wenn keiner sich regt, regt sich bald nichts mehr. Aus diesem Grund heraus will ich nicht werben, ich will nur aufmerksam machen, dass ich eben eine andere Auffassung habe. Und wer die nicht mitträgt, muss sich doch deshalb nicht aufregen, nur weil ich eben andere Empfindungen habe. Ich meine, dass das jeder akzeptieren sollte. Ich weiß, wie verletzt viele sind. Ich weiß von den großen Enttäuschungen; ich weiß aber auch eines, es haben alle Versuche, hier etwas zu bewegen unter der großen Überschrift gestanden: Das hat doch alles keinen Zweck. Soviel dazu.

Nun zu Deinen Fragen:

Die Ursache und Gründe dafür solltest Du nicht nur alleine bei den Menschen 'da draussen' suchen, Thomas.
Stelle Dir doch einmal die Fragen:
Warum sagen sie durchweg, die NAK ist nicht reformierbar? Aus meiner Sicht, haben sie es denn versucht?

Was ist da an der NAK so wertvoll, dass sie in "humaner, anderer" Form unbedingt bestehen bleiben soll? Die Kirche hat doch viele Anhänger. Sie wird mal offiziell und mal hinter vorgehaltener Hand als Sekte bezeichnet. Sektierei kann durchaus sein, ist aber aus meiner Sicht nicht der richtige Begriff. Für mich ist die Kirche in allen Punkten nicht organisiert. Sie geht sowohl organisatorisch aus auch seelsorgerisch zu oberflächlich mit ihren Mitgliedern um. Sie erläßt irgendwelche Verordnungen und es hält sich niemand dran, weil eben keine Kontrolle vorhanden ist. Soviel auch hier erstmal dazu!

Soll die Exclusivität der NAK ihre Reform und ihre Bedingungen mit überleben? Auf alle Fälle nein und nochmals nein

Was macht Dich - scheinbar allein auf weiter Flur - so sicher, dass eine Reform möglich ist?Was macht mich sicher? Ich denke an die vielen Mitglieder, die sich in den vielen Jahren und Jahrzehnten aufgeopfert haben. Es sind so viele Freundschaften und was auch immer entstanden, die so einfach nicht weggedrückt werden können, wenn es denn zu einer Auflösung kommen sollte. Das ist ein kleiner Versuch, Deine Frage zu beantworten, Ob ich mir sicher bin, kann ich nicht schreiben, weil das Terrain zu groß ist, es zu bearbeiten. Es ist durchaus möglich, dass ich allein bleiben werde.

Sag nicht, gebt nicht ohne es zu versuchen vor Beginn schon auf. Dazu wäre ich fast geneigt, weil alle Aktionen nicht zentral geführt wurden, sondern eher regional. Und das konnte schnell "beruhigt" werden.

Ich bin mir auch garnicht sicher, ob irgendein Forum dazu geeignet ist, derartige Ideen voranzutreiben. Allein schon der Umstand der Nicknamen ist eine Tatsache, dass jeder anonym bleibt und sich nicht offen outet. Das ist auch wieder so eine Frage. Warum? Ich nenne doch auch offen meinen Namen, meine Anschrift und was auch immer. Muss ich Angst haben? Vor wem, wenn ich fragen darf? Vor dem Vorsteher, dem Ältesten oder wem auch immer? Und wenn diese Ämter meinen, micht zu "entsorgen" dann würde mir das zeigen, wie verdammt richtig meine Veröffentlichungen waren.

Vielen Dank für viele Antworten. Liebe Grüße ins Land von

Thomas (ts@bf-nak.com)

grappa Offline




Beiträge: 282

17.07.2012 08:33
#3 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Wenn Du wiederholt sagst, "stelle Dir einmal die Frage", dann unterstellst Du, dass man sich dieser Frage noch nicht gestellt hat. Damit liegst Du 100% falsch. Ohne weiter auf diesen etwas arroganten Stil einzugehen, will ich eine kurze Bemerkung machen. Nachdem ich ca. 1975 im damaligen Bezirk in eine Diskussion mit dem dortigen BÄ eingetreten bin und die inhaltlich für mich verbucht habe, bin ich dann auch später "ins Amt" gekommen. Meine Zusage für dieses Amt geschah auch wegen dieses Diskussionsergebnisses, das mir suggerierte, die Kirche wolle sich weiter entwickeln. Viel später in einem anderen Bezirk wurde dann um 180 Grad gewendet, weswegen ich wieder in diese Diskussion eingetreten bin, diesmal mit der Kirchenleitung. Es ging dabei um theologische Aspekte und nicht um persönliche Befindlichkeiten. Dabei stellte sich dann heraus, dass weder Apostel noch Bezirksapostel ihre Theologie kannten oder gar verstanden. Man bot mir innerhalb von max 30 Min an mein Amt zurückzugeben, was ich dann auch getan habe. Erst dann fing ich an, mich um allgemein christliche Theologie zu kümmern und dann in einem Aufwasch um andere Religionen. Ziemlich bald kamm ich dann zu dem Ergebnis, dass Religion einzig in unseren Köpfen (Psyche) satttfindet, weshalb Gott ja aus der messbaren physikalischen Welt verschwunden ist.
Ich gehe im Gegensatz zu Dir davon aus, dass nahezu jeder versucht hat wenigstens in seinem Umfeld, zu reformieren, selbstverständlich ohne postivies Ergebnis, sonst wären die ja nichr "draußen".
Jetzt stelle ich Die meinerseites die arrogante Frage: Hast Du Dich mal mit den Grundlagen der Religion(en) befasst, oder beschränkst Du Dich auch nur die gängigen christlichen vorgekauten Modelle?

Thomas Offline



Beiträge: 168

17.07.2012 09:17
#4 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Lieber Grappa!

Ich verbitte mir diesen Ton. Ich bin weder arrogant noch sonst was. Wenn ich "überheblich" wirken sollte, dann liegt das u. a. an den Möglichkeiten, sich immer und überall so auszudrücken um nicht "anzuecken" Dabei will ich nicht schreiben, dass ich einen geringen IQ habe. Ich kann mich sehr wohl ausdrücken, aber eben nicht für jeden gleich ersichtlich oder?

Dein zitiertes Beispiel zeigt, dass ich so falsch garnicht liegen kann. Deine Aktion war eine Einzelaktion, sie wurde nicht zentral gesteuert. Ich hatte davon geschrieben, dass die Kirche nicht organisiert ist. Du hast das am eigenen Beispiel selbst erlebt. Warum ist das so und nicht wie im anderen Bezirk. Fragen über Fragen. Gab es denn neben Dir noch mehr Brüder, die beim "Anstoßen" mitgeholfen haben?

Ich bitte erneut um Fairnes im Umgang untereinander.

Thomas (ts@bf-nak.com)

Loreley 61 Offline



Beiträge: 73

17.07.2012 09:42
#5 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Hallo Thomas,

ich (dort Cinderella) habe dir ja schon auf naktuell gesagt, wieso die NAK nicht reformierbar ist. Das haben schon ganz andere "Größen" (Sepers u.a.) versucht. Wenn die NAK die Exklusivität aufgibt und den Apostelwahn runter schraubt, ist sie faktisch gestorben, denn dann gibts für Mitglieder keinen Grund mehr in ihr zu bleiben. Man könnte genauso gut evangelisch oder kath. sein und hätte den Vorteil eine Kirche am jeweiligen Wohnort zu haben, ohne zig Kilometer fahren zu müssen, um eine Kirche der NAK zu erreichen. Exklusivität und Apostelwahn sind die Überlebensgaranten der NAK. So kann sie wenigstens im Kleinen noch längere Zeit fortbestehen. Sie müssen etwas Besonderes anbieten um am großen Markt der Religionen bestehen zu können. Dieses "Besondere" sind Exklusivität, Apostelwahn, Sonderlehren und das familiäre Ambiente. Was aber auch eine größere Gefahr der Kontrolle mit sich bringt.

Eine Bekannter schickte mir auszugsweise etwas aus dem Interview ( ich glaube, es war beim Religionsreport)mit Klingler. Erschüttert nahm ich zur Kenntnis, dass es dort sinngemäß hieß: *Die Renten unserer hauptamtlichen AT müssen gesichert sein - und sind es auch.......*Darum geht es den Oberen: Sie denken ganz praktisch und m. E. hauptsächlich an sich selbst. Jemand der ganz oben aus der Reihe tanzt und wirkliche Reformen will riskiert seinen "Unterhalt". Viele könnten nicht mehr in ihren alten Beruf zurück. Ich bin überzeugt, dass etliche Apostel genau wissen, dass die NAK theologisch auf ganz schwachem Fundament steht, dass echte Reformen sein müßten, jedoch sind sie m. E. gezwungen, trotz besseren Wissens, stille zu sein - zuviel hängt mit ihrem pers. Wohlergehen zusammen. Opfergeld (wichtig auch für die Renten) kommt hauptsächlich aus dem konservativen Geschwisterkreis - dieser muß zuvorderst "bedient" werden. Theologisch kann man nicht viel bieten, also verlagert man sich mehr und mehr auf Spaßevents, um besonders die Jugend zu halten. Man scheut sich auch nicht, dafür Sachen einzusetzen, die man früher als Sünde bezeichnete (Fußballtuniere usw.)Gott hat eben seine Meinung geändert. Diese ungeheuerliche, blasphemische Behauptung funktionierte doch schon immer - zumindest bei den Altvorderen, die in der Hauptsache theologisch ungebildet sind - denen man ein X für ein U vormachen kann. Auch Jugendliche interessieren sich wenig für Theologie. Wer es dennoch tut, muß irgendwann austreten, denn er erkennt, dass die NAK ein Irrweg ist. Und wer dann noch mehr (theologische) Informationen einholt, kehrt meist allen Kirchen (nicht unbedingt Gott) den Rücken. Hier:

http://www.ragazer-bibelquiz.ch/

kannst du nachlesen, was ein ehemaliger Priester für Erkenntnisse gesammelt hat. Sie sind nicht von der Hand zu weisen. Und auch Theologen geben zu,(besonders seit Bultmann und Co.) dass die Grundlagen des Christentums u.a. die Bibel sehr viel Mythos enthält, sehr vieles, was einfach nicht der Realität entspricht. Das jedoch ist schon ein anderes Thema.Deine Bemühungen ehren dich, jedoch sind sie selbst bei größerer Anzahl von Mitstreitern zum Scheitern verurteilt. Selbst wenn die Führung große Reformen wollte - sie könnte es nicht, weil sonst der finanzielle Ruin noch schneller eintritt.Konservative Geschwister wären empört(Opfergeldeinbußen) und andere sehen keinen Grund mehr, weshalb unbedingt neuap.sein oder werden, wenn doch andere Kirchen genauso zum Ziel führen.(ebenfalls Opfergeldeinbußen)

LG, Lory

grappa Offline




Beiträge: 282

17.07.2012 09:46
#6 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

??? "Ich verbitte mir diesen Ton. Ich bin weder arrogant noch sonst was." ???
Lies doch mal genauer.

Loreley 61 Offline



Beiträge: 73

17.07.2012 10:02
#7 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Hi Thomas,

mir fällt gerade noch ein, da gabs doch diese Unterschriftenaktion über das GK-Magazin. Diese ergab sich aus dem Rücktritt des Bez.Äl. Feil, der ja indirekt oder auch direkt Reformen anmahnte. Was ist von dieser überregionalen Aktion übriggeblieben? NICHTS!Einige bekamen (besonders im Süden) sogar Ärger mit den Vorrangängern, weil ihre Namen dort standen. Wem es in der NAK nicht passt, der kann ja gehen - so sinngemäß Bez.Ap. Ehrich. Du siehst, ob Sepers, ob Bez.Äl. Thomas Feil, ob früher Bez.Äl. Will Andrich, ob viele andere aus der Unterschriftenaktion und letztlich auch die diversen Foren und ihre Schreiber.............erreicht haben sie faktisch nichts.

LG, Lory

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

17.07.2012 11:40
#8 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Aber diese organisatorischen Details und das persönliche Versagen irgendwelcher Funktionäre: Das sind doch alles ganz nebensächliche Dinge! Bei der Frage (des Threads) "Warum nicht bleiben..." würden die nur eine Rolle spielen, wenn die Lehre der NAK richtig wäre. Aber bei dem absurden und heillosen Unsinn, der da als "Apostellehre" verkauft wird, spielt das doch alles keine Rolle mehr!

Man diskutiert ja auch nicht bei einem schrottreifen Auto über die Vor- und Nachteile seiner getönten Scheiben. Man verschrottet es! Das Herumgerede über diese nebensächlichen Details soll doch nur den Blick für das Wesentliche vernebeln! Und das Wesentliche ist die Lehre. Stimmt die Lehre, dann sind diese Details zu ertragen bzw. "nebenbei" zu reformieren. Dann hat Thomas' Fragestellung Sinn. Aber nur dann! Denn wenn es sich bei der NAK-Lehre um einen verlogenen Quatsch handelt (und das trifft m. E. zu), dann... (weiter siehe oben).

Fazit: Thomas müsste erstmal den Nachweis erbringen, dass die NAK "Gottes Werk" ist. Davor müsste er erst den Nachweis erbringen, dass dieser "Gott" überhaupt existiert. Beides dürfte ihm verflucht schwer fallen. Also ist die ganze Diskussion über "Bleiben und Ändern" komplett für die Katz!

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"Wer Dich dazu bringen kann, Absurditäten zu glauben, kann Dich auch dazu bringen, Gräueltaten zu begehen." (Voltaire)

AngelusMerkel Offline



Beiträge: 612

17.07.2012 11:45
#9 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Ich sag es mal kurz und pragmatisch, Thomas:


Warum sollten wir als Opfer der NAK mit Beschädigungen bis ins hohe Alter noch zusätzlich Ideen entwickeln, um diesem "Gemeinwesen" das Überleben zu sichern?

Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber.-

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

17.07.2012 11:53
#10 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Zitat von AngelusMerkel im Beitrag #9
Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber.-

Die NAK reformieren wollen, das wäre wie wenn sich diese Kälber für verbesserte Metzgermesser und Bolzenschussgeräte einsetzen würden. Oder für Orgelmusik beim Schlachtvorgang...

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"Wer Dich dazu bringen kann, Absurditäten zu glauben, kann Dich auch dazu bringen, Gräueltaten zu begehen." (Voltaire)

Engelchen Offline




Beiträge: 6.332

17.07.2012 11:57
#11 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Danke AM!
Das war tatsächlich kurz, knackig und sagt alles aus!

Engelchen

-------------------------------------------------
Bin BVB-Fan und das ist gut so!

AngelusMerkel Offline



Beiträge: 612

17.07.2012 11:58
#12 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Du sagst es, lorenzolo.-

Loreley 61 Offline



Beiträge: 73

17.07.2012 12:54
#13 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Das meinte ich ja auch, wenn ich von Irrlehre sprach. Allerdings - würde man allen theologischen Unfug der NAK-Lehre durch Reformen beseitigen können, dann wäre sie zumindest genauso gut oder schlecht, wie die kath. oder ev. Kirche. Das wird nicht klappen. Denkt man dann weiter, sieht man auch, dass das gesamte organisierte Christentum (also alle Kirchen)irgendwo große Täuschungen sind. Geht man in logischen Gedankengängen noch weiter, erkennt man schließlich das alle organisierten Religionen Irrwege sind. Was bleibt, so zumindest bei mir (ich kann auch nur von mir reden) ist der Glaube an eine höhere Macht/universelle Energie/ Gott - oder wie auch immer. Natürlich unbeweisbar - aber für mich pers. einfach positiv und brauchbar in unangenehmen Lebenslagen. Gibt mir einfach ein subjektives Gefühl der Sicherheit.

Ich wünsche der NAK zumindest kurzfristig keinen Abgang. Aber nur aus Rücksicht auf die Alten. Würde man von jetzt auf gleich die NAK-Türen schließen, den Verein auflösen - käme es sicher zu einer Menge Tragödien und Selbstmorden unter diesen Alten. Aber in etwa 20-30 Jahren sollte das Thema durch sein und keiner weint der NAK eine Träne nach. Die Jüngeren sind flexibler und können sich neu orientieren, sie nehmen die NAK und ihre Lehre ohnehin nicht ganz so ernst, wie die Alten es noch taten und tun. Eine Auflösung in sozialverträglichen Schritten wäre nicht nur in Bezug auf die NAK sinnvoll, sondern alle Kirchen und Sekten ...............(ihr wißt schon;-)

LG, Lory

Thomas Offline



Beiträge: 168

17.07.2012 15:34
#14 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Eure Beiträge sind für Euch in Ordnung! Was haltet Ihr davon, wenn wir das Thema, so schnell wie es begonnen hat, wieder beenden. Ich will keine Werbetrommel rühren noch irgendjemand reformieren. Ich sehe Euch und ich sehe mich. Was jeder daraus macht, ist jedem seine Angelegenheit. Wer nicht bleibt, der bleibt nicht. Wer nicht ändert, der ändert nicht. Für mich eigentlich ganz einfach, wenn auch absolut schwer zu verstehen, weil es für solche Einstellungen Gründe gibt.

Thomas (ts@bf-nak.com)

grappa Offline




Beiträge: 282

17.07.2012 15:42
#15 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

und tschüss

AngelusMerkel Offline



Beiträge: 612

17.07.2012 16:43
#16 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Und Tschüss.-


Und was spukt mir durch den Kopf? Ihr werdetÄ's nicht glauben:


".....

Wenn wir uns von IHM abwenden,
wird es finster um uns her.-

Unser Gang ist nicht mehr sicher,
und das Herz von Freuden leer.-


Immer fröhöhlihich , immer fröhlich .... "


Danke , Thomas, mach Dich vom Acker, und wenn Du in Deinem Reformstreben einen Arsch in der Hose hast, verhinderst Du, dass Deine Kinder so einen Psychosong anstimmen müssen.-

Thomas Offline



Beiträge: 168

17.07.2012 16:56
#17 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Jaja, wenn und wann ich gehe, bleibt meiner Entscheidung überlassen! Allerdings fällt mir diese nicht schwer, denn mit derartigen vulgären Ausdrücken tue ich mich schwer. Übrigens, meine Kinder sind erwachsen und haben ihren eigenen Weg gefunden. Ob der mir nun passt oder nicht, ich kann es nicht beeinflussen. Gestattet mir, dass ich mich hier weiter umsehe! Und nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen.

Liebe Grüße aus Fürth von

Thomas (ts@bf-nak.com)

Isa Offline




Beiträge: 5.158

17.07.2012 17:01
#18 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Ich bitte darum die Contenance und den guten Ton zu wahren. Thomas hat keinen beleidigt und auch nichts geschrieben was diese Ausdrucksform rechtfertigt. Man kann auch alles in Ruhe und gegenseitiger Achtung schreiben.

_________________________________________________
„Omnia vincit amor, et nos cedamus amori.“ - Vergil

AngelusMerkel Offline



Beiträge: 612

17.07.2012 17:03
#19 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

NAKis hatten eh und je ein Problem damit, Dinge beim Namen zu nennen oder genannt zu bekommen. Ersetze also gern "Arsch" durch "Zweites Gesicht".-

Ich verweise insoweit auf Admins "Apostolizismenbingo".-

Sieh es mal anders herum:

Ist Dir je der Gedanke gekommen, dass Deine Sicht- und Herangehensweise hier Verletzte noch mehr verletzt?

Engelchen Offline




Beiträge: 6.332

17.07.2012 17:03
#20 RE: Thomas fragt: Warum aber nicht bleiben und ändern? Zitat · antworten

Hallo Thomas,

schade, ich hatte gedacht, wir benehmen uns hier anders als in der Nachbarschaft!

Ich wünsche Dir alles Gute!

Engelchen

-------------------------------------------------
Bin BVB-Fan und das ist gut so!

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