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Dieses Thema hat 105 Antworten
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Querdenkermicha Offline



Beiträge: 139

07.08.2012 12:40
#21 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Frage an Thomas:

Eure Website www.bf-nak.com verzeichnet ja keine wirklich aktuellen News. Vielleicht magst du trotzdem verraten, inwiefern eure Arbeit der letzten Monate verspricht Früchte zu tragen (oder eben nicht)?
Antworte gerne per Privatmail, da sich hier sicher viele NAK-IMs herumtreiben dürften...

Lieben Gruß
Micha

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http://rationalearmeefraktion.wordpress.com
"Sand im Getriebe des Irrationalismus"

Der Gärtner Offline




Beiträge: 2.969

07.08.2012 12:56
#22 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Ich hab mir seinen Auftritt noch mal angesehen und nur festgestellt das aus einer zweimann Idee ein einzelner Kämpfer geworden ist.Auf seiner Seite ist seit seiner einstellung hier nichts neues erschienen.

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"Ist es nicht sonderbar, daß die Menschen so gerne für die Religion fechten und so ungerne nach ihren Vorschriften leben?"

Georg Christoph Lichtenberg (1742-99), dt. Aphoristiker u. Physiker

Eisblume Offline




Beiträge: 3.396

07.08.2012 16:47
#23 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Kann ja sein, dass ich da ja auch was falsch verstehe...
wenn ich etwas vertreten und verkaufen will, muss ich das auch ordentlich anbieten. So, als ginge es um mein Leben!
Und das nicht nur wollen, sondern auch unbedingt können!

Offen gesagt, ich mag Hintergrundaktionen generell nicht.
Ich hatte schon länger den Eindruck, es sollte eine Art "moderne Untergrundbewegung" werden.
So gibt dat jedenfalls nix.

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Jeder Tag ist ein kleines Leben,
jedes Erwachen eine kleine Geburt,
jeder frische Morgen eine kleine Jugend,
und jedes zu Bett gehen und Einschlafen ein kleiner Tod.
~ Arthur Schoppenhauer

Tom Offline




Beiträge: 217

13.08.2012 13:08
#24 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Zitat
Warum aber nicht bleiben und ändern?



Man kann etwas, was in den letzten Zügen liegt bzw. bereits tot ist, nicht ändern. Die NAK liegt seit dem 10.07.1960 in den letzten Zügen, der Todesstoß kommt irgendwann von ganz allein................das ist Grund genug, um auszutreten................

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"Ich bin der Letzte, nach mir kommt keiner mehr. Ich bin mir doch bewusst, wenn ich sterben würde, was nicht der Fall sein wird, dann wäre Gottes Werk vernichtet. Falls ich tatsächlich heimgehen würde, was nicht geschehen wird, dann wäre das Erlösungswek erledigt."
12.09.1954, Stuttgart, StAp Johann Gottfried Bischoff
Da ich die NAK sehr ernst nehme, habe ich auch die v. g. Aussage 56 Jahre danach ernst genommen und mich von den Lügenbaronen distanziert!!

Der Gärtner Offline




Beiträge: 2.969

13.08.2012 13:24
#25 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Die reiten auf einem Toten Pferd und halten sich die Nase zu(die Augen gleich mit) weil das Aas so stinkt.

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"Ist es nicht sonderbar, daß die Menschen so gerne für die Religion fechten und so ungerne nach ihren Vorschriften leben?"

Georg Christoph Lichtenberg (1742-99), dt. Aphoristiker u. Physiker

Eisblume Offline




Beiträge: 3.396

16.12.2012 05:41
#26 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

NRW- NAK Regel

Zitat
Daneben reagierten einige der Angeschriebenen auch mit Rückfragen nach einem möglichen Austritt, weil sie sich der Neuapostolischen Kirche nicht mehr zugehörig fühlten oder inzwischen einer anderen Glaubensgemeinschaft angehören. Dieser ist wie bei anderen Kirchen auch nur über das Amtsgericht möglich. Außerdem erreichten die Kirchenverwaltung in Dortmund zahlreiche Anrufe.

f.v.m.

Bisher war ich der Meinung, nur ein Kirchensteuerzahler müsse (in NRW) beim Amtsgericht offiziell aus seiner Kirche austreten und bin überzeugt, dass das immer noch korrekt ist.
Die NAK ist keine Kirche und es ist kein muss.

Das heisst demzufolge:
Jeder, der 'nur' mündlich und/oder schriftlich seinem Gemeindevorsteher seinen Austritt erklärt, ist und bleibt trotzdem und weiterhin, wenn auch inaktives Mitglied der NAK.

Nun sehe ich bestätigt, wie die NAK zu ihren geschönten Statistiken kommt...

Drei Jahre ist mein offizieller Austritt über das Amtsgericht her, nie, auch nach wiederholten Aufforderungen nicht, habe ich wenigstens die Bestätigung erhalten, dass die Post vom Amtsgericht auch in Dortmunds Verwaltung an der rechten Stelle angekommen ist.
Denn die nette Dame, die die Formalitäten im Amtsgericht damals ausführte, hatte nicht einmal die Adresse (vom Büro) des Gebietspräsidenten, die ich ihr zur Einpflege in ihre Datenbank überliess.

Kürzlich habe ich mich bei dem ehemals für mich zuständigen 'Hauspriester' erkundigt, wie der offizielle Ablauf ist, nachdem ich von der Verwaltung nach wiederholten Anfragen wie jedes mal keine Antwort bekam.
Er sagte mir einen Tag später, der Älteste des Bezirks habe ihm erklärt, es gibt in NRW keine schriftliche Bestätigungen des offiziellen Austrittes an ein dann ehemaliges Mitglied der NAK, darauf bestehe im Gebietspräsidentenland NRW kein Anspruch. Warum das in anderen Gebieten anders gehandhabt würde, wisse er nicht...

Was aber ist denn daran so schwer, einen kleinen schnöden Form-Satz zu schreiben, wie es in den 'echten' Kirchen gemacht wird?

Zitat
Wenn Sie vielleicht nach einigen Tagen oder Wochen einen Brief vom ehemaligen Pfarramt bekommen, keine Angst! Sie haben nichts falsch gemacht. Mittlerweile hat der Staat die Kirche über Ihren Austritt informiert. In den Amtsstuben der Kirchen liegen vielfach vorformulierte Briefe, in denen der Pfarrer sein Bedauern über Ihren Schritt ausdrückt.

Quelle: Hier, ev.

Er verstand meine ausdrückliche Aufforderung, beim Buchmacher der Gemeinde nachsehen und gegebenfalls korrigieren zu lassen, dass der Vermerk ausgetreten und nicht inaktiv dort steht...
es mag wem immer egal sein, mir ist es nicht egal.
'Gelöscht' wird in der NAK kein einmal dort eingetragenes Mitglied.

Eisblume.

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lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

16.12.2012 14:46
#27 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Ich glaube, die NAK-Mitgliederverwaltung ist genau so schlampig und konzeptlos wie die NAK-Predigten. Das wird alles der Gnade Gottes überlassen, bzw. dem Wirken des Heiligen Geistes. "Er" wird es schon richten, egal was man selbst für einen Kuddelmuddel anrichtet. Das kann man doch lässig "mitglauben"...

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Eisblume Offline




Beiträge: 3.396

16.12.2012 15:16
#28 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Wie lange hält sich in der normalen Wirtschaftswelt ein schlampig geführtes Unternehmen?
Kann sich doch jeder ausmalen.

Eine innere, die 'Glaubens'-Insolvenz dürfte doch schon mindestens seit der danebengegangenen Bischoffs-Botschaft eingesetzt haben. Die Äussere wird doch gar nicht mehr lange auf sich warten lassen. Zur Zeit steckt die NAK in der mutwillig verschleppten 'Glaubens'Insolvenz...
Da kann dann auch der NAK-Gott nix mehr dran richten.

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Tamara Offline




Beiträge: 227

16.12.2012 16:58
#29 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Moin,

Zitat von Eisblume im Beitrag #26
NRW- NAK Regel

Drei Jahre ist mein offizieller Austritt über das Amtsgericht her, nie, auch nach wiederholten Aufforderungen nicht, habe ich wenigstens die Bestätigung erhalten, dass die Post vom Amtsgericht auch in Dortmunds Verwaltung an der rechten Stelle angekommen ist.





hast Du keine Bescheinigung oä mitbekommen, auf der Dein Austritt vermerkt ist?

Ich hab beim Austritt so'nen Wisch bekommen, wo drauf steht, dass ich ausgetreten bin (ehrlich gesagt, isses mir persönlich egal, ob das Schreiben der Behörde bei den richtigen Stellen in der NAK angekommen ist, da dieser Wisch ja ausweist, dass ich kein NAK-Mitglied mehr bin). Über den Eintritt in die EKD habe ich übrigens mittlerweile auch eine offizielle Urkunde.

LG, Tamara

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jürgen Offline



Beiträge: 1.140

16.12.2012 17:15
#30 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Zitat von Eisblume im Beitrag #28
Da kann dann auch der NAK-Gott nix mehr dran richten.


... der mit Sicherheit am allerwenigsten ...

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Mit der Bibel lässt sich alles beweisen,
auch das Gegenteil. (Albert Einstein)

Eisblume Offline




Beiträge: 3.396

16.12.2012 18:00
#31 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Die Beischeinigung hab ich vom Amtsgericht gegen die schmächtige Gebühr von 30 € direkt ausgehändigt bekommen, Tamara. Selten hat mich ein Blatt beschriebenes Papier so stolz und befreit machen können wie dieses, aber eingerahmt habe ich es nicht.

Und wenn niemand sich für die Kleinigkeiten und Nebensächlichkeiten bei und in den Handlungen der NAK gross interessieren möchte, dieser Punkt hat mein Interesse, weil ich mit absolut gar nichts, auch nicht mit dem blossen unberechtigten Auftauchen meines Namens in einer NAK-Mitglieder-Statistik diese zu ihren Gunsten beschönigen helfen will und werde.
Ein einzelner Name ist nicht viel,
doch viele einzelne, der NAK nichts bedeutende Namen, ergeben in der Summe eine alles über die NAK aussagende Menge.

Mich interessierte an dem ganzen 'Tanz' darum nur,
ob und wenn ja, welche Verpflichtung die NAk auch darin einem ehemaligem Mitglied gegenüber hat. Scheinbar oder offensichtlich wie in so vielem wollen sie keine Verantwortung für irgendetwas übernehmen, nicht mal Verwaltungstechnisch.
Ist das zu teuer?
Hoher Personalaufwand kann es ja bei den angeblich geringen Abgängen der Mitglieder ja wohl nicht sein.
Vielleicht überfordert die Verwaltung ja die Organisation der vielen Events um die Kirche herum, bleibt denn da für das eigentlich wichtige, den Gottesdienst und die Pflege des Glaubens noch Zeit?

Eisblume.

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Eisblume Offline




Beiträge: 3.396

17.12.2012 17:57
#32 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Habe heute eine e-mail von H. Brinkmann erhalten, die persönlichen Daten hab ich zu meinem Schutz gei xxx t:

Zitat
Liebe Schwester XXX,
herzlichen Dank für Ihre E-Mail vom 4. Dezember 2012. Es tut mir leid, dass Sie recht lange auf Antwort warten mussten. Ich hatte Ihnen schon einmal geschrieben, anscheinend ist die Information an Sie nicht rausgegangen.

Ihre Austrittserklärung aus September 2009 liegt in unserer Kirchenverwaltung vor. Ihr Austritt ist rechtmäßig vollzogen, es bedarf keiner kirchlichen Bestätigung.

Bezüglich Ihrer Information eines „Dossiers“ des Vorstehers XXX kann ich leider überhaupt nichts sagen. Unsere Vorsteher sind nicht aufgefordert, ein Dossier über Geschwister zu führen. Das wäre auch äußerst ungewöhnlich.

In dieser Sache wenden Sie sich bitte an den zuständigen Vorsteher.

Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Adventszeit und ein gesegnetes Weihnachtsfest.

Mit herzlichem Gruß

Ihr

Armin Brinkmann

Ein Teilerfolg, der mich in einem Punkt zufrieden macht.
---
Auch ganz verlorene Schafe sind für Herrn Brinkmann offensichtlich immer noch Schwestern und Brüder.

H. Brinkmann gibt sich also unwissend...
So wirklich glaube ich es nicht, dass wenigstens zu meiner aktiven NAK-Zeit nicht fein säuberlich alles abgehakt wurde:
Wer wann im GD war oder fehlte, wer wann Familienbesuch bekam, wer sich wann wo im Urlaub oder sonstwo aufhielt, wer mit wem bandelte, welche Notizen über wen niedergeschrieben wurden über diverse Vorkommnisse und Verhältnisse, die in den Familien herrsch(t)en. Und vieles mehr. Das war üblich und wurde selbstverständlich nur hinter vorgehaltener Hand bestätigt, nur belegen kann ich das leider nicht.
So ist sicher mindestens in Stichworten schriftlich niedergelegt, was die Kirche von allen lieben Geschwistern und so auch von meiner Familie alles 'mitbekommen' hat, damals, als wir Kinder waren. Schon klar, dass sie die Informationen nicht freiwillig und aus eigenem Interesse vor Folgen nicht herausgeben können und werden.

Eisblume.

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Tom Offline




Beiträge: 217

20.12.2012 09:46
#33 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Zitat
So wirklich glaube ich es nicht, dass wenigstens zu meiner aktiven NAK-Zeit nicht fein säuberlich alles abgehakt wurde:



Das kann ich so zu 100 % bestätigen. Ich war in den 80igern für 3 Jahre als UD tätig und habe das Amt dann zurück gegeben. Ich habe in dieser Zeit für eine gewisse Anzahl von Gemeindemitgliedern nach jedem GD eine Anwesenheitsliste geführt. Es wurde auch eingetragen, wer wegen Urlaub, Krankheit, Arbeit usw. nicht anwesend war. Das hatte etwas von "Big Brother is watching you". Ich musste damals natürlich unterschreiben, dass ich über alle diese Dinge Stillschweigen zu wahren habe. Warum wohl? Was sind heute die rechtlichen Konsequenzen, wenn ich das hier wiedergebe?

Gruß

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Da ich die NAK sehr ernst nehme, habe ich auch die v. g. Aussage 56 Jahre danach ernst genommen und mich von den Lügenbaronen distanziert!!

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

20.12.2012 17:43
#34 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Zitat von B-man
Bezüglich Ihrer Information eines „Dossiers“ des Vorstehers XXX kann ich leider überhaupt nichts sagen. Unsere Vorsteher sind nicht aufgefordert, ein Dossier über Geschwister zu führen. Das wäre auch äußerst ungewöhnlich.


Sie nennen es nicht "Dossier", und schon haben sie nicht gelogen. Andererseits: Wenn die da schriftlich über ihre Schäflein Buch führen müssen, ist das schon ein Armutszeugnis. Unsere "Hirten" hatten (damals) ihre "Schäfchen" alle im Kopf, einschließlich eines detaillierten Glaubenszustandsberichts...

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grappa Offline




Beiträge: 282

20.12.2012 18:55
#35 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

lorenzolo,
im Kopf?, das glaubst aber auch nur Du. Die haben fein säuberlich Buch geführt, ohne offiziellen Auftrag, das ist wahrscheinlich wahr, aber durch vorbildhaftes Benehmen dazu erzogen. Diese Kladden waren nicht allgemein einsehbar. Soweit ich das gesehen habe, haben das die Schreiber nur für sich selbst verwendet. Von den Vorstehern, die ich persönlich näher kenne, haben alle ein persönliches Büchlein geführt. Jeder Priester, mit dem ich ämtlicherseits zu tun hatte, hatte sein eigenes Büchlein. Das habe ich u. a. dann gemerkt, wenn über ein Geschwist im Äzimmer oder im Auto oder sonstwo etwas beredet werden sollte. Dann kam das Büchlein wie von Zauberhand aus dem Jacket, es wurde darin geblättert und schon war es wieder weg. Alle, auch spätere Ap haben das gemacht. Und ich kenne einen Fall, bei dem diese Kladde an den Vorstehernachfolger weitergereicht wurde.

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

20.12.2012 19:22
#36 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Kann schon sein, dass ich da ein bisschen naiv war... (Sicher sogar.)

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Tamara Offline




Beiträge: 227

22.12.2012 21:50
#37 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Zitat von grappa im Beitrag #35
Jeder Priester, mit dem ich ämtlicherseits zu tun hatte, hatte sein eigenes Büchlein. Das habe ich u. a. dann gemerkt, wenn über ein Geschwist im Äzimmer oder im Auto oder sonstwo etwas beredet werden sollte. Dann kam das Büchlein wie von Zauberhand aus dem Jacket, es wurde darin geblättert und schon war es wieder weg. Alle, auch spätere Ap haben das gemacht. Und ich kenne einen Fall, bei dem diese Kladde an den Vorstehernachfolger weitergereicht wurde.


... und warum hab ich dann in meiner Kindheit / Jugend NIE bei meinem Dad (PR) ein solches Büchlein gesehen?

Er hatte Listen der Geschwister seines Bezirkes, die hab ich mal in einem abschließbaren Schrank gesehen, und in seinem Nachttisch lag immer Amtsblatt / Hostiendöschen/ Dienstplan (okay, den hab ich im Jugendalter dann ab und an konsultiert, um im Voraus gewarnt zu sein, wenn 'ne Schlaftablette eingeteilt war).

LG, Tamara

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Eisblume Offline




Beiträge: 3.396

23.12.2012 09:43
#38 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Liebe Tamara,
Buch zu führen über die Anvertrauten 'Seelen'...da haben sich vermutlich nicht alle wenn schon nicht dazu beauftragt, dann dazu berufen gefühlt, das diente den 'vergesslicheren' unter ihnen evtl. als persönliche 'Gedächtnisstütze'?
Damals waren es ja auch noch blühende und zahlenmässig starke Gemeinden, erst heute sieht man die nach und nach zusammenschrumpfen und sterben, da ist es bereits denkbar, dass bei den heute so geringen Mitgliederzahlen nicht mehr alles notiert werden 'muss'.

Und es gab und gibt auch andere 'Verstecke' als unter den Augen der Familie in Haus oder Wohnung, die Notizen müssen ja nicht gerade auf dem Präsentierteller oder unter dem Kopfkissen des Verfassers liegen.

Wäre doch eine beruhigende Erfahrung, wenn Dein Pa von sich aus da nicht mitgemacht hat und darin glaubensungehorsam war...

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Weltmensch Offline



Beiträge: 1.563

23.12.2012 10:00
#39 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Zitat von Tamara im Beitrag #37
... und warum hab ich dann in meiner Kindheit / Jugend NIE bei meinem Dad (PR) ein solches Büchlein gesehen?

... und wie war's mit den " Nak-Urlaubsscheinen " hast Du die dann bei deinem Dad auch nicht gesehen ?

Lily Offline




Beiträge: 1.387

23.12.2012 10:18
#40 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Also ich hab keine Ahung, wie es in den 60ern, 70ern war. Was da ernsthaft abgegangen ist in Bezug auf Kontrolle der Gemeindemitglieder entzieht sich meiner Kenntnis.

Doch in der Zeit, als mein Mann Vorsteher der Gemeinde war wurden die Gottesdienstteilnehmer zwar gezählt, diese Zahl in einer Liste festgehalten und dabei wurde unterschieden wer Mitglied und wer Gast war. Diese Zahlen wurden an die Verwaltung weitergeleitet, mehr nicht.
Dazu hatte mein Mann (und ich nehme an die anderen Priester, denen ein Teil der Mitglieder zur Seelsorge, sprich Familienbesuch, anvertraut war) eine selbst entworfene Tabelle, in welcher er notierte, wann und wie oft er Besuche durchgeführt hat. Damit keiner zu kurz kommt oder vergessen wird. Mehr war da nicht. Ehrlich.

Und was die "Urlaubsscheine" angeht, hm... ich bin so naiv zu glauben, dass diese wirklich nur dazu dienten, berechtigt zum Abendmahl zu sein. Damals war es doch noch so, dass nicht jeder, der wollte, auch zum Abendmahl gehen durfte. Die Ausweise wurden zwar eingesammelt aber - so weit ich informiert bin - nicht "ausgewertet".

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