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Dieses Thema hat 105 Antworten
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 Der Einstieg zum Ausstieg!
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motzer Offline



Beiträge: 45

23.12.2012 17:53
#41 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Ich kann Lilys Beitrag bestätigen: Genauso war es, als ich im Süden 'im Amt' und außerdem zuständig für die örtliche MDV und Iakop (InterAktives KommunikationsPortal, eine Webseite, in die nach den GDs die Teilnehmerzahlen eingetragen wurden) war. Die 'Urlaubsscheine' waren auch Information für die Urlauber, wann und wo am Urlaubsort GDs stattfinden. Damals gab es diese Info noch nicht online.

weitweg Offline




Beiträge: 1.176

23.12.2012 18:50
#42 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Naja, diese Urlaubsscheine. Sicher auch als Info zu Zeit und Ort der GD, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass diese nicht ausgewertet worden sind. Ich kann mich noch sehr gut erinnern, es mag um 1970 gewesen sein, dass man von AT sehr wohl zu hören bekam, ob man nicht einen anderen Urlaubsort wählen könne, einen, wo auch GD stattfinden. So geschehen mit Urlaubsplänen am Gardasee,wo zu dieser Zeit nach meiner Erinnerung in näherer Umgebung keine GD stattfanden - nächster Ort war wohl Milano - und das sind doch rund 130 km einfach - und das war selbst meinen Eltern zuviel des Guten (mit einem Ford Taunus 12M wäre das eine Fahrt von rund 2 - 3 Stunden geworden, auch einfach). Man könnte ein Buch schreiben über die Zeit ...

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grappa Offline




Beiträge: 282

24.12.2012 10:37
#43 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Ich glaube, ich muss etwas richtig stellen. Ich habe nicht gemeint, dass ausnahmslos alle eine Kladde mit persönlichen Notizen über Geschwister geführt haben. Es ist mir aber bei den "Mitarbeitern" aufgefallen, mit denen ich eng zusammen gearbeitet habe. Noch habe ich geschrieben, dass so eine Kladde zu einer Art zentralen Auswertung weitgeleitet wurde. Auch habe ich nicht geschrieben, dass ich wüsste, was drin gestanden hat. Mir ist lediglich ein Zusammenhang aufgefallen, zwischen Abruf von Information aus den Kladden in Zusammenhang mit Personen. Übrigens mir wurde auch empfohlen so ein Verzeichnis für mich persönlich anzulegen. Schließlich könne man sich nicht alles merken. Das allerdings nehme ich zum Anlass, zu glauben, dass die allermeisten sich solche Notizen gemacht haben.

Kirchenmusiker Offline



Beiträge: 28

10.01.2013 14:46
#44 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Austritt - wie?

Ich kann nur jedem raten, den Austritt über das Amtsgericht offiziell zu tätgen (Adresse des Vorstehers/Ältesten/Vrwaltung mitbringen!).

Ich habe zwar von der NAK keine direkte Bestätigung aber seinerzeit von meinem herzlich geliebten BAP (damals noch AP) eine indirekte bekommen: in seinem ltzten Brief an mich schrieb er, dass es doch wohl eine aner Qualität hätte, dem Herrn den Rücken zu kehren... (ich lag mit einem Vorsteher und einigen Bezirks-Exorzisten im Clinch, weil ich damals noch nicht kapiert hatte, dass offizielle Verlautbarungen der NAK völlig im Gegensatz zu den internen Gepflogenheiten stehen können und dies auch von den Aposteln so unterstützt wird)

Also: wer einen Nachweis braucht, dass er ausgetreten ist - ab zum Amtsgericht!
Warum brauche ich einen Nachweis? Weil ich vielleicht (wie bei mir) zum Katholizismus konvertieren möchte und der Pfarrer von meiner NAK-Zugehörigkeit weiß und die Austrittsbestätigung verlangt.
Und weil man nie weiß, was die Zukunft bringt!
Und weil die NAK sich über jede solcher offiziellen Mitteilungen ärgern dürfte!
Und weil es wieder eine Gelegenheit ist, Zeugnis vom waqhrhaftigen Wirken der NAK zu geben.

Das unehrlichste (sich selbst gegenüber) ist m.E., dass man gar nichts tut, sondern "nur nicht mehr geht". Ich kenne einige mit dieser Einstellung. Sogar NAKis um die 50, die seit der Jugend nichts mehr mit der NAK zu tun haben wollen, in anderen Kirchen engagiert sind aber sich nicht trauen (so sehe ich es) auszutreten, weil sie im 'Innersten doch noch denken, dass vielleicht ein wenig Wahrheit in der Aaap-Lehre steckt und sie dann für immer verloren sind.

Für die Aaps gerne verloren:

Kirchenmusiker

Engelchen Offline




Beiträge: 6.332

10.01.2013 15:19
#45 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Zitat
Das unehrlichste (sich selbst gegenüber) ist m.E., dass man gar nichts tut, sondern "nur nicht mehr geht".



Hallo Kirchenmusiker,

zu der von Dir angeführten Gruppe zähle ich (noch)! Mein "Ausstieg" verlief ziemlich rasant, ganz ohne Zweifel, ob da nicht doch etwas richtig sein könnte an der NAK. Zeitgleich beschäftigte ich mich mit diesem Forum, las unzählige Erfahrungsberichte anderer Aussteiger, mit den meisten stimmen meine Gedanken zur NAK überein.
Zunächst war es Rücksichtnahme auf in der NAK aktive Verwandte. Später dachte ich "was soll's, ob ich nicht mehr "gehe" oder austreten. Schließlich bin ich mir sicher, dass ich nie mehr dahin zurück will. Verwandte erzählten, dass inzwischen in ihrer NAK doch alles ganz anders ist. Ich sagte mir: kommt für mich zu spät, davon habe ich nichts mehr!

Seltsam: Erst seit ich mich in letzter Zeit vermehrt mit der Denke der ach so frommen NAK-Mitglieder beschäftige, reift immer mehr der Gedanke in mir: Ich muss offiziell austreten! Noch immer bin ich nicht so weit, mir die Zeit für den Gang zum Amtsgericht zu nehmen, aber auf dem Weg "in die richtige Richtung" (heißt Austritt).

Und wenn ich zurückdenke, ist der Hauptgrund für mich, da nicht mehr mitzumachen, der, wie auch Du schreibst:
Es gibt zwar "Verlautbahrungen von ganz oben, doch wer an der Basis schert sich darum!" Das normale Mitglied wird auch heute noch für blöd gehalten. Jeder braut sein eigenes Süppchen.

Also bin auch ich noch nicht ganz fertig mit der NAK, weil mein Austritt fehlt. Aber auf dem richtigen Weg dorthin!

LG Engelchen

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Bin BVB-Fan und das ist gut so!

Kirchenmusiker Offline



Beiträge: 28

10.01.2013 16:17
#46 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Hallo Engelchen,

als unbeamteter Dirigent und Orgelspieler habe ich mich zur Basis gezählt und wollte das (musikalisch/ökumenisch) umsetzen, was offiziell verlautbart wurde. Habe sogar imme brav gefragt ob ich dieses und jenes tun dürfe. Irgendeinem sind meine Aktivitäten irgendwann sauer aufgestoßen. Plötzlich waren alle Zusagen und Absprachen nicht mehr wahr und ich durfte nichts mehr tun. Apostelchen hat in das Horn seiner Bezirks-Fuzzis geblasen obwohl die komplett gegen die offiziellen Verlautbarungen handelten. Ich will das jetzt nicht in epischer Breite ausführen, was da alles an Lügen und Intrigen gelaufen ist.

Es war jedenfalls für mich der endgültige Beweis, dass die NAK nicht die richtige und schon gar nicht "das Werk Gottes" ist. Darum war die Entscheidung für einen Austritt schließlich glasklar. Auch wenn es mich innerlich aufgewühlt hat. Fünfzig Jahre engagiertes NAK-Leben, jahrelang (bis zu einem Umzug) auch als Amtsträger, hinter sich lassen, ist nicht ohne.

Meine Frau ist noch einige Zeit (fast ein Jahr) in der NAK geblieben (aber nicht mehr hingegangen - war ihr ein Greuel). Sie wollte bis zu einem Wechsel nicht ohne Konfession sein. Heute sagt sie, dass das eine völlig falsche Denke war. Sie würde heute sofort austreten.

Also, Engelchen, wenn für dich sonnenklar ist, dass die NAK alles andere als eine von Gott errichtete Kirche ist, dann raus! Und wenn du deine Überzeugung selbstbewusst vertrittst, wird dir auch kein NAKi mehr in die Quere kommen. Und deine NAK-Verwandten und echten NAK-Freunde werden es zwar nicht verstehen, dich aber irgendwann in Ruhe lassen ohne dir die Freundschaft zu kündigen. Außerdem gibt es wirklich tolle Freunde unter den "bösen Weltmenschen". Meiner Frau und mir haben sich seither völlig neue Perspektiven eröffnet.

Jedenfalls wünsche ich dir den Mut zur richtigen Entscheidung!

Ein Leben in Freiheit wünscht dir

Kirchenmusiker

Shiva Offline



Beiträge: 5

10.01.2013 19:56
#47 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Ich habe noch gar nichts gemacht. Keine Bescheinigung oder so und für die Steuerkarte ist die NAK gleich Nichts. Die wissen aber alle bescheid und habe ich auch begründet, hahaha, aber kapieren tun sie es nicht. Bekomme Einladungen zu irgendwas mit dem Stammapostel. Lese ich erst gar nicht, landet gleich im Eimer. Wollen mich auch besuchen und rufen jetzt auch vorher an. Ein Priester ist ja noch ganz nett, aber den Vorsteher, son abgehobener Möchtegernpinsel hat bei mir Hausverbot. Kommst hier net rein! Biedert sich aber immer über den Priester an, ob der denn mitkommen darf. Die Gemeinde hier besteht nur aus zwei Familien und hatte bei dem Vorsteher immer das Gefühl, dass er auf Neukundensuche ist. So penetrant und lästig, Besserwisser ohne Gleichen. Der kam bei mir damals nur rein, weil er Vorsteher ist und ich hatte mit seiner Persönlichkeit eh immer ein Problem. So wäre ich dem weit aus dem Weg gegangen. Was ärgert es mich, das ich den Fatzken überhaupt mal reingelassen habe.

Das lustige ist, die Gespräche heute! Hören die einem überhaupt zu oder wollen die nur ihren Kram los werden. Dem Priester habe ich schon unzählige male erklärt, dass ich ein Problem mit der Lehre habe, aber trotzdem an GOTT GLAUBE!!!! Da kommt der mir doch glatt mit dem Satz beim letzten mal als ich ihm sagte, dass ich die Kirche nicht mehr besuchen werde, egal wie oft er mich einlädt:"...ja, aber das alles einfach so entstanden ist, durch Urknall, also hier die Evolutionstheorie, ist ja sehr unwahrscheinlich!" Echt, da stand es still in meinem Kopf und hab den wohl wie ein Auto angeschaut. HÄH? Habe ich doch nie gesagt. Ich habe doch IMMER gesagt, dass ich an Gott glaube, was redet der denn da für einen Schwachsinn.

Nein, die meinen es nicht wirklich ehrlich mit einem. Du als Mensch bist denen Schei...egal. Das einzige was für sie zählt ist Dich wieder in die Kirche zu bekommen. Kirche hier, Gemeinde da, Geschwister und die Amtsträger. Man was bin ich das leid, dass sich alles NUR darum dreht. Ein Gespräch über Gott kann man gar nicht führen, da geht es dann wieder los....der Apostel, die Geschwister.... was hat mich das ermüdet und versuche es auch nie mehr.

Vezelay Offline



Beiträge: 456

10.01.2013 22:00
#48 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

...es ist nicht schlimm, wenn man sich nach dem Ausstieg etwas Zeit lässt mit der Entscheidung, endgültig auszutreten. Letztendlich sollte dieser Entschluss aus dem Inneren heraus kommen. Am Schlimmsten ist, halbherzig den Austritt zu machen, weil man sich selbst (oder durch andere) unter Druck gesetzt fühlt und dann nach dem Austritt in Selbstzweifel fallen - ein gefundenes Fressen für manche NAK-Amtsträger.

Meine Erfahrung war, dass irgendwann - wenn man sich mit dem Thema beschäftigt - der Entschluss wirklich in einem so gereift ist, aus der Kirche auszutreten, dass man kein ZURÜCK mehr haben möchte. Für mich zählte nicht nur mehr, im Leben die endgültige Freiheit zu haben, die Zugehörigkeit zu dieser Sekte als endgültig für abgeschlossen erklärt zu haben - sondern mir war wichtig, dass im falle meines Todesfalls kein NAKler eine Trauerrede hält - dann lieber irgendwo im Wald verscharrt werden als noch dieses Geblubber von Gotteskindschaft, Erstlinge und Überwinder am Grab "zu hören"....

Ich kann ebenfalls nur raten, beim Austritt hartnäckig zu bleiben. Während mich der Vorsteher an die Gemeindeveraltung verwies, konnte diese mit dem austrittsgesuch nichts anfangen, da ich in deren Steuerkartei nicht geführt war - wovon offiziell austreten, wenn man steuerlich nicht geführt ist (?). Letztendlich hat die Dame vom Steueramt dann bei der NAK-Verwaltung nachgehakt und um Bestätigung meiner Noch-Mitgliedschaft gebeten, was widerum einer Hartnäckigkeit bedurfte. Aber zuletzt hatte ich dann doch meine Bescheinigung und war glücklich, diesen endgültigen Schritt ohne Aufrechterhalten einer Hintertüre gemacht zu haben.

Das meint
Vezelay

ruthie Offline




Beiträge: 176

11.01.2013 01:10
#49 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

es wird wohl niemand, der ab morgen nicht mehr in die kirche geht, gleich morgen auch austreten. man muss sich durch so vieles 'durchwuehlen'. man muss sich auch von so vielem befreien - und das, denke ich - dauert am laengsten bei dem prozess.

mir war es dann nach ein paar jahren sehr wichtig, mit der nak abzuschliessen. nicht nur in meinem kopf und herz, sondern auch nach aussen. fuer mich haette es anders nicht gepasst. der schriftliche ausstieg war fuer mich sozusagen das letzte stueckchen, das ich zur befreiung gebraucht habe.

engelchen, es hat sich etwas geaendert in deinem denken. klar bist du auf dem richtigen weg :-)

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„Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde als das Risiko, zu blühen.“

Anaïs Nin

weitweg Offline




Beiträge: 1.176

11.01.2013 08:09
#50 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Nun, obwohl es bei mir jetzt schon fast drei Jahre sind bin ich noch noch nicht standesamtlich ausgetreten. Aber ganz sicher nicht, weil ich mir einen Rückweg offen halten wollen würde (was für eine Formulierung) - das niemals. Eigentlich nur, weil ich bisher zu faul war aus Rathaus zu gehen. Im Übrigen habe ich bei meiner Austrittserklärung gegenüber der NAK-Süd ein Antwortschreiben erhalten, in dem man mir bestätigt, dass ich nicht mehr als Mitglied geführt würde mit dem Hinweis, dass der eigentliche Austritt standesamtlich erfolgen muss. Mal sehen, ob ich meine natürliche Faulheit (ich bin bekennender Phlegmatiker) in 2013 überwinden kann ...

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Eisblume Offline




Beiträge: 3.396

30.09.2013 18:09
#51 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Zum Thema Mitgliederverwaltung, klar geht das heute alles bequem von jetzt auf gleich für "wichtige" Stellen einsehbar über PC - Internet - Datenbankenabgleich...

Zitat von grappa im Beitrag #35
lorenzolo,
im Kopf?, das glaubst aber auch nur Du. Die haben fein säuberlich Buch geführt, ohne offiziellen Auftrag, das ist wahrscheinlich wahr, aber durch vorbildhaftes Benehmen dazu erzogen. Diese Kladden waren nicht allgemein einsehbar. Soweit ich das gesehen habe, haben das die Schreiber nur für sich selbst verwendet. Von den Vorstehern, die ich persönlich näher kenne, haben alle ein persönliches Büchlein geführt. Jeder Priester, mit dem ich ämtlicherseits zu tun hatte, hatte sein eigenes Büchlein. Das habe ich u. a. dann gemerkt, wenn über ein Geschwist im Äzimmer oder im Auto oder sonstwo etwas beredet werden sollte. Dann kam das Büchlein wie von Zauberhand aus dem Jacket, es wurde darin geblättert und schon war es wieder weg. Alle, auch spätere Ap haben das gemacht. Und ich kenne einen Fall, bei dem diese Kladde an den Vorstehernachfolger weitergereicht wurde.


Und ich bin mir auch sicher, dass Herr Brinkmann hätte veranlassen müssen, dass ich Einsicht über mein persönliches "Dossier" erhalte, welches es ja angeblich in der NAK nicht gibt...

http://forum.glaubensforum24.de/viewtopi...t=2032&start=25

Warum nutzen "wir" eigentlich viel zu oft unsere Rechte nach- und ausdrücklich nicht?

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Jeder Tag ist ein kleines Leben,
jedes Erwachen eine kleine Geburt,
jeder frische Morgen eine kleine Jugend,
und jedes zu Bett gehen und Einschlafen ein kleiner Tod.
~ Arthur Schoppenhauer

Uncle Zic Offline




Beiträge: 584

01.10.2013 09:25
#52 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Zur Kirche ging er nicht mehr, damit war Schluss!
Ausgetreten war er nicht, trotz viel Minus und kein Plus.
Doch dreimal die Nacht
Hat zur Frau er gesacht-
Dass er jetzt ganz dringend austreten muss! Bad & WC Smilies

katzenmutter Offline



Beiträge: 846

19.01.2014 12:41
#53 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

es ist soweit....
der Brief an die Gebietskirche Süddeutschland ist geschrieben und frankiert. wird heute noch eingeworfen....
damit ist mein Austritt offiziell, bin auf die Antwort gespannt.

beim Standesamt sagte man mir, dass ich dort nichts melden muss, da ich ja ohnehin nicht eingetragen bin und keine Kirchensteuer bezahle.

habe gestern meinen Mann gefragt, ob er eine Änderung an mir merkt, seit ich nicht mehr zur Kirche gehe...
er hat sofort gesagt, dass ich viel entspannter wäre. Selbst merke ich das besonders an den Samstagabenden - ich freue mich auf den Sonntag - das hatte es vorher nie gegeben...

Grüßle von der Katzenmutter

Vuvuzela Offline



Beiträge: 30

19.01.2014 13:09
#54 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Hallo liebe Katzenmutter,
gratuliere,
diesen Schritt habe ich auch gerade hinter mich gebracht....
In Folge einiger "Falschinformationen" des für mich zuständigen Amtsgerichts hatte ich zunächst für meinen Austritt aus der NAK exakt den gleichen Weg gewählt, den du nun eingeschlagen hast; formloses Schreiben an die Gebietskirche, Unterschrift durch Standesamt beglaubigt.
Nach 4 Wochen bekam ich einen Brief der Verwaltung der NAK Gebietskirche mit dem Tenor: ...teilen wir Ihnen mit, dass ihr Austritt aus der...... "formunwirksam" ist und nur als solcher anerkannt wird, wenn er beim zuständigen Amtsgericht schriftlich erklärt wurde/wird.
Nach Briefwechsel mit dieser Dienststelle habe ich am vergangenen Dienstag meinen Austritt aus der NAK dort vollzogen, nunmehr bin ich in Besitz der entsprechenden Niederschrift, die mir ein gewissen Gefühl an "Freiheit" gibt.
Ich denke, im "Saur/Ehrich-Land" wird dies nicht anders sein wie bei uns im "Osten".
Den "Druck", bereits am Samstagabend (schlimm war das immer bei Einladungen zu Feierlichkeiten oder an Silvester) an den Sonntag zu denken, habe ich seit 6 Jahren nicht mehr, solange gehe ich bereits nicht mehr zum GD.
Aber, nach dem korrekten Austritt aus der NAK bin ich einfach befreiter, obwohl meine große Ursprungsfamilie allesamt noch regelmässig "geht".
Ich wünsche dir persönlich alles liebe und gute für die weitere Zukunft.
Gruß
Vuvuzela

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

19.01.2014 13:36
#55 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Zitat von katzenmutter
ich freue mich auf den Sonntag - das hatte es vorher nie gegeben...

Das spricht in der Tat Bände... Gratulation!

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"Wer Dich dazu bringen kann, Absurditäten zu glauben, kann Dich auch dazu bringen, Gräueltaten zu begehen." (Voltaire)

katzenmutter Offline



Beiträge: 846

19.01.2014 14:10
#56 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

danke
werde sehen, was ich für eine Antwort bekomme...
jetzt bin ich aber dran und werde es endlich durchziehen. Mein innerer Austritt ist schon lange da, in die Kirche gehe ich auch bestimmt schon seit 6 Jahren nicht mehr.

Grüßle Katzenmutter

Weltmensch Offline



Beiträge: 1.563

19.01.2014 16:07
#57 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Zitat von Vuvuzela im Beitrag #54
. Aber, nach dem korrekten Austritt aus der NAK bin ich einfach befreiter, obwohl meine große Ursprungsfamilie allesamt noch regelmässig "geht".
Ich wünsche dir persönlich alles liebe und gute für die weitere Zukunft.
Gruß Vuvuzela

Auch von mir Herzlichen Glückwunsch, auch für die Katzenmutter zu diesem richtungsweisenden Schritt! ... Richtig ausgetreten ist man Tatsächlich erst nach dieser, oft gescheuten Amtshandlung. Das ist wirklich ein Phänomen, wie lange die implantierten NAK Trigger, ... die Angst, ... die Unsicherheit eine Macht über uns haben. Heute nach fast zwanzig Jahren, als Ich selber diesen Schritt vollzog, kann Ich mich noch recht gut daran erinnern, wie es mich damals geistig gesehen, wie im Karusell durch das Leben schleuderte. Obwohl auch aus meiner Ursprungsfamilie, oder angeheirateten Familie der große Teil noch aktive "Kirchbankhocker" sind und Ich deshalb auch ständig mit diesem NAK Thema in engster Verbindung stehe, bin Ich im nachhinein dankbar ( und auch ein wenig Stolz auf mich ) diesen Schritt, nachdem Ich mich mit dieser NAK auch einmal intensiv und bewusst Beschäftigt habe, auch gemacht zu haben.

katzenmutter Offline



Beiträge: 846

19.01.2014 18:47
#58 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

danke für den Zuspruch...
auch meine Verwandtschaft ist noch voll integriert.
werde sie erst nach vollzogenem Auszug davon in Kenntnis setzen - vieleicht....

aber es kratzt mich nicht, was sie darüber denken.

Grüßle Katzenmutter

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

20.01.2014 19:35
#59 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Allgemein zum Thema Kirchenaustritt: == http://www.ibka.org/infos/FAQKA.html

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motzer Offline



Beiträge: 45

20.01.2014 22:49
#60 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Die Seite ist informativer: http://www.kirchenaustritt.de/

Da ist zB das Kirchenaustrittsgesetz des jew. Bundeslandes aufgeführt. Das kann man ausdrucken und dem lieben Beamten unter die Nase halten, damit er glaubt, dass der Austritt aus einer KdöR wie zB NAK amtlich zu bestätigen ist. Egal ob Kirchensteuer.

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