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Dieses Thema hat 105 Antworten
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Admin Offline




Beiträge: 4.735

02.04.2007 20:28
Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten


Für Kirchenaustritte sind je nach Bundesland das Amtsgericht oder Standesamt zuständig, sofern man einer Landeskirche angehört und demzufolge kirchensteuerpflichtig ist.
Dieses amtliches Schreiben für den Kirchenaustritt benötigt man ohnehin nur für Änderungen auf der Lohnsteuerkarte hinsichtlich der KiSt.
Gehört man keiner Landeskirche an, dann wird man beim Finanzamt als „ohne Konfession“ oder "anders" geführt, was auch für NAK-Mitglieder zutrifft.

Sollte die Konfession „neuapostolisch“ in irgendwelchen Dokumenten eingetragen sein, dann wird das auch bei einem Austritt kein Amt der Welt ändern.
In manchen Bundesländern soll ein amtlicher Kirchenaustritt selbst aus einer Freikirche, Sekte wohl möglich sein, aber das Ergebnis ist im Grunde gleich Null:
Man nimmt dann dankend anfallende Gebühren entgegen. Rechtliche Konsequenzen hat dies allerdings nicht.

Wer dennoch seinen Austritt schriftlich fixieren möchte, sollte ein formloses Austrittsschreiben schriftlich an den Vorsteher seiner Gemeinde richten. Wem das nicht genügt, der kann die Mitteilung an seinen Bezirksvorsteher oder Bezirksapostel schicken. Letztendlich landet es ohnehin wieder beim Vorsteher, zumindest dann, wenn hier das Kirchenbuch geführt wird.
Man wird dann in der Regel nicht gestrichen, gelöscht oder ausgemerzt, sondern erhält den Vermerk "ausgetreten".
Mit dieser formlosen Erklärung ist die Mitgliedschaft in der NAK-Gebietskirche beendet!

Für mich ist immer die Frage, was so ein Austritt eigentlich bezwecken soll? Vielleicht braucht es der eine oder andere für sich selbst, um sich etwas zu beweisen.
Im Grunde reicht es völlig aus, wenn man die Gottesdienste nicht mehr besucht und den Vorsteher davon in Kenntnis setzt, dass weiter Besuche nicht mehr erwünscht sind. So einfach ist das!
Wer aber für sich oder seine Umwelt so einen symbolischen Akt der Trennung braucht, der soll das ruhig tun, nur mehr ist es letztlich nicht.



Auf nachfolgender Seite - im Menü links - das Bundesland auswählen!

Kirchenaustritt.de - Klick!

________________________________________
---------------
Zur freundlichen Erinnerung an die eigene Jugendzeit:
http://www.youtube.com/watch?v=woYM-UOR5w0
http://www.youtube.com/watch?v=fm72UzfrT...08414579957FC05
Zwischen diesen beiden Videos kann ich keine Brücke schlagen.
Und nun das: => http://schlabatti.bplaced.net/Erntedank2012-Schneider.mp3
Fazit: Man hat mich total verarscht.

Lily Offline




Beiträge: 1.387

14.07.2012 10:42
#2 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Zitat von Admin im Beitrag #1


Für mich ist immer die Frage, was so ein Austritt eigentlich bezwecken soll? Vielleicht braucht es der eine oder andere für sich selbst, um sich etwas zu beweisen.
Im Grunde reicht es völlig aus, wenn man die Gottesdienste nicht mehr besucht und den Vorsteher davon in Kenntnis setzt, dass weiter Besuche nicht mehr erwünscht sind. So einfach ist das!
Wer aber für sich oder seine Umwelt so einen symbolischen Akt der Trennung braucht, der soll das ruhig tun, nur mehr ist es letztlich nicht. [/style]




Habe bei Facebook den Beitrag hier gesehen und bin über obige Aussage gestolpert.

Also ich finde es ist doch nicht unerheblich, wenn ein "Formeller" mit seiner immer noch bestehenden Mitgliedschaft die Zahlen der NAK beschönigt. Dafür bin ich mir zu schade.

ruthie Offline




Beiträge: 176

15.07.2012 00:02
#3 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Zitat von Lily im Beitrag #2

Also ich finde es ist doch nicht unerheblich, wenn ein "Formeller" mit seiner immer noch bestehenden Mitgliedschaft die Zahlen der NAK beschönigt. Dafür bin ich mir zu schade.




ich stimme dir zu lily. es sind doch eigentlich auch vortaeuschung falscher tatsachen, wenn man seinen namen nicht aus diesem kirchenbuch streichen laesst. fuer mich ist es erst dann eine agbeschlossene sache, wenn der austritt vollzogen ist.
aber das bin ich :-) jeder kann das so halten, wie er will, solange er/sie sich dabei wohlfuehlt.

--------------------------------------------------

„Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde als das Risiko, zu blühen.“

Anaïs Nin

Thomas Offline



Beiträge: 168

15.07.2012 03:49
#4 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Liebe Foris!

Ich weiß, dass jeder seine eigenen Erfahrungen gesammelt hat und als Ergebnis aus diesem Prozess der Austritt folgen kann. Warum aber nicht bleiben und ändern? Schüttet doch den Stammapostel mit Euren Briefen regelrecht zu, fordert ihn auf, er soll reformieren, administrieren und die Kirche zur Kirche machen und und und. Wer ist der Grund des Austrittes? Fragt Euch doch mal selber! Ist es der Vorsteher, sind es die Amtsträger oder wer auch immer!?! In vielen Fällen ist es sogar die eigene Familie, die unterschiedlich in der Kirche integriert ist. Oder auch die Freunde (soweit man es so nennen kann)? Ich weiß, ich schreibe im Forum für Aussteiger! Aber gerade hier treffen sich doch soviele, die aussteigen wollen. Bleibt doch und helft mit! Jeder der geht ist ein Helfer weniger. Für weitere Fragen stehe ich gern zur Verfügung.

Liebe Grüße aus Fürth von

Thomas (ts@bf-nak.com)

grappa Offline




Beiträge: 282

15.07.2012 08:55
#5 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

"Warum aber nicht bleiben und ändern?"
Träum weiter

Lily Offline




Beiträge: 1.387

15.07.2012 09:04
#6 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Nun für mich ist die NAK eine Art Trugbild, wie alle anderen Kirchen auch.

Wofür sollte ich sie ändern wollen.

Ist natürlich eine persönliche Einstellung.

Isa Offline




Beiträge: 5.158

15.07.2012 09:38
#7 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Viele die gehen, lieber Thomas, haben nicht nur mit der NAK sondern auch mit Gott und jeglicher Religion abgeschlossen. Wie hörte ich doch mal so treffend: Religion ist Sche....! Sorry, aber dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

_________________________________________________
„Omnia vincit amor, et nos cedamus amori.“ - Vergil

Eisblume Offline




Beiträge: 3.396

15.07.2012 10:10
#8 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Hallo Thomas,

Aussteiger ändern etwas in und an sich selbst, nicht an der NAK.
In allen Foren, die sich mit der NAK befassen, findest Du - nur prozentual unterschiedlich - alles, vom Fanatiker für bis Fanatiker gegen die NAK, offiziell Ausgetretene und Nominelle, 'Inaktive', sowie aber auch alle nur erdenklichen Formen dazwischen.

Eines sag ich Dir, Thomas, es ist nicht einfach aber wichtig, jeden seine eigene Entscheidung darin fällen zu lassen und das Ergebnis ohne grosses Wenn und Aber zu respektieren, ganz egal, wie es auch ausfallen mag.
Die Menschen mag es geben, die die NAK für richtig halten und in ihr ein ihrer Meinung nach zufriedenes Leben führen... es ist ihnen auch unbenommen, ihre Augen und Ohren weiterhin ganz fest vor Tatsachen und Lügen des NAK-Systems, dessen Teil sie auch sind, zu verschliessen.

Sonst gibt es nur die beiden Möglichkeiten:
Wer sehr ehrlich zu sich selbst sein kann, der ist entweder 100% drin oder 100% draussen; das ist allerdings meine persönliche Sicht. Der Weg nach draussen ist auch für jeden unterschiedlich, vom gesegneten 'einfachen' bis zum unendlich schwerem Gang. Der eine ohne Blessuren, der andere mit tiefen Narben oder auch Wunden, die nie heilen wollen... oder können.

Thomas, mit Quo Vadis hast Du ein Forum 'erwischt', in dem Du mit grosser Wahrscheinlichkeit niemanden finden wirst, der die NAK reformieren möchte, sondern mehr jene, die Abstand so weit wie möglich suchen und dabei die persönliche Geschichte mit Hilfe anderer Betroffener und gegenseitiger Unterstützung aufzuarbeiten suchen. Leben, die leider oft sehr mit den tiefsten Abgründen der Indoktrination in der NAK verbunden sind.

Wenn es je ein 'Verhältnis' zu einem 'Gott' gab, dann ist es 'nach der NAK' oft mindestens gestört, wenn nicht sogar ganz zerstört worden. Oder es konnte sich auch nie ein Gefühl für ihn entwickeln, weil es ihn nicht gibt und weil in der NAK Menschen regieren, die sich selbst wichtiger nehmen als ihren NAK-Gott.
Alles geht rein virtuell über sie, die Apostel, die glauben, ausschliesslich sie sind der Weg in einen nur für sie bereitgestellten 'Hochzeitssaal', alle anderen sind und bleiben nichts, nichts, nichts...
Sie halten in Wahrheit sich selbst für Götter und das nicht nur, sobald sie diesen schrecklichen schwarzen Anzug tragen...!!

Es gibt wirklich viele, leider von vielen nicht ernst genug genommene und sehr gute Gründe, aus der NAK auszutreten Thomas. für Deine 'Reform' kannst vielleicht den ein oder anderen Leser hier gewinnen, mag sein.
Aber ein Aussteiger (was ich unter Aussteiger verstehe) wird der NAK nicht überzeugend alles Gute, schon gar keinen Erfolg wünschen können.
Das höchste der Gefühle ist, ihr endlich eine so grosse Gleichgültigkeit entgegen zu bringen, dass auch der Besuch eines Aussteigerforums dann eines Tages nicht mehr notwendig sein wird....
Die Freiheit wird nie ganz erreicht werden können, aber auch innerlich weit genug weg sein von ihr, das ist schaffbar.

Thomas, bitte tue mir (uns) den Gefallen und erspare uns nun in der Folge lange Diskussionen über den Sinn, die NAK reformieren zu wollen.

Sorry Fories für die Überlänge...

Eisblume.

__________________________________________________
Jeder Tag ist ein kleines Leben,
jedes Erwachen eine kleine Geburt,
jeder frische Morgen eine kleine Jugend,
und jedes zu Bett gehen und Einschlafen ein kleiner Tod.
~ Arthur Schoppenhauer

weitweg Offline




Beiträge: 1.176

15.07.2012 10:21
#9 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Man ist entweder draußen oder drinnen, beides zu einem gewissen Prozentsatz geht nicht, jedenfalls für mich nicht. Ich für mich habe in einem Umkreis um mich eine religions-, kirchen- und glaubensfreie Zone errichtet - das ist wie mit der Fluchtdistanz einer Kobra, wer diese Grenze überschreitet...

___________________________________
To the NSA:
Please do not make the effort to save this posting.
It is absolutely harmless

Thomas Offline



Beiträge: 168

15.07.2012 12:59
#10 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

ich werde Euch weitere Einträge ersparen!

Thomas (ts@bf-nak.com)

AngelusMerkel Offline



Beiträge: 612

15.07.2012 13:04
#11 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

DANKE!!!

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

15.07.2012 14:17
#12 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Zitat von Thomas im Beitrag #10
ich werde Euch weitere Einträge ersparen!

Stattdessen könntest du ja mal schreiben, warum du eine "Reformation" der NAK
(1) für wünschenswert und
(2) für möglich hältst.

Meiner Meinung nach ist die NAK eine durch und durch vergiftete Marzipantorte. Die sollte man nicht versuchen zu "verbessern" sondern umgehend entsorgen!

Zitat von Thomas
Wer ist der Grund des Austrittes? Fragt Euch doch mal selber!


Nicht wer, sondern was! Antwort: Die Tatsache, dass die Lehre der NAK eine durch und durch verlogene, bornierte und im Grunde vollkommen lächerliche Angelegenheit ist. Zugegeben: Bei manchen Aussteigern hat man den Eindruck, dass ihnen das Licht erst durch eklatantes Fehlverhalten von "Amtsträgern" usw. aufgegangen ist. Also nicht durch Einsicht in den ureigenen Schwachsinn der NAK-Lehre. Aber auch hinter solchem Fehlverhalten verbirgt sich regelmäßig als Quelle die Verrücktheit der "Apostellehre". Und meiner bescheidenen Meinung nach die Verrücktheit der christlichen Religion allgemein. Bzw. vielleicht auch der Religion allgemein.

Wenn du jetzt verschwindest, ohne deine Sache vertreten zu haben, macht hier keiner einen Erkenntnis-Fortschritt. Vielleicht solltest du dich wirklich der Diskussion stellen?

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
"Wer Dich dazu bringen kann, Absurditäten zu glauben, kann Dich auch dazu bringen, Gräueltaten zu begehen." (Voltaire)

wintergras Offline



Beiträge: 38

15.07.2012 15:13
#13 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Ich schliesse mich vollumfänglich dem Abschlusssatz von Lorenzolo an.

Noch was: Wer sich HIER (beleidigt) einer Diskussion entzieht ... wie soll der fähig sein, eine interne Diskussion in
der NAK zu führen?
Wintergras

Eisblume Offline




Beiträge: 3.396

15.07.2012 15:14
#14 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Dabei hatte ich meine Samthandschuhe doch noch gar nicht ausgezogen... und schon willst beleidigt von dannen ziehen, Thomas. Das ist absolut keine Lösung. Mit lange Diskussionen vermeiden sagte ich aus - es ist sinnlos, bereits überzeugten Aussteigern die NAK noch einmal schmackhaft machen zu wollen, das könnte nur bei noch Unentschlossenen funktionieren, denen Du natürlich Deine Ziele schon sehr klar verdeutlichen solltest, bevor Du einfach so wortlos und vor allem kampflos aufgibst. Alles andere kann 'Deiner Sache' nicht gut tun.

Also eines sag ich Dir, von jemanden, der eine Reform vorantreiben möchte, erwarte ich aber entschieden mehr Durchsetzungsvermögen, einen kräftigen Biss, eine gewisse Aggressivität und Leidenschaft für seine 'Sache', ja das gibts auch alles in positiver Richtung und Bedeutung.
Qualitäten wie z.B. seine Vision anderen Menschen schmackhaft machen können, wie die Zukunft gestaltet werden und aussehen könnte, die es auch anderen erlaubt, sagen zu können, ja dem stimme ich zu, da mach ich mit!!

Nimms nicht persönlich, der Wille, was zu verändern, der mag ja da sein, aber damit ist es nicht getan. Ich kann doch nicht erwartungsvoll verzweifelt dastehen und nur rufen:
"Es gibt viel zu tun, fangt schonmal an...!"

Du siehst und weisst, Thomas, der 'gehorsame', nichts hinterfragende, alles schluckende Nachfolger in der NAK ist es nicht gewohnt, seine eigenen Wünsche, Forderungen und Bedürfnisse in den Vordergrund zu stellen und ihnen auch Nachdruck zu verleihen, geschweige, sich etwas davon selbst zu erfüllen; das ist nur denen in der Führungsriege, den 'Segenslinien' in der KL vorbehalten!
Es ist oberstes Gebot, seinen Wünschen auch eine energische Energie und Tatkraft folgen zu lassen, natürlich im Wissen, die KL ist ein mächtiger Gegner, kein Mitstreiter im selben Boot sitzend und kein geduldiger Zuhörer bzw. Ja und Amen Sager!

Wer gleich beim leisesten Windhauch umfällt, einen Rückzieher macht, der wird mit Sicherheit wie alle bisherigen 'Streiter' nicht ernst genommen - nicht von der gewünschten 'Basis' und schon gar nicht von jenen, denen das ganze gilt, der Kirchenleitung, den Fürsten ihrer Regierungsgebiete samt ihrem Oberhaupt, der da oben eh nur die Pro Forma, ok, den angeblich sprechenden Mund 'Gottes' gibt.

Wir hören Dir in (unseren) Grenzen zu, Thomas aber noch einmal, missioniere nicht!

Eisblume.

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und jedes zu Bett gehen und Einschlafen ein kleiner Tod.
~ Arthur Schoppenhauer

gug ( gelöscht )
Beiträge:

15.07.2012 19:02
#15 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

ich fand nicht, dass er beleidigt war. Er hat einfach und ohne Kommentar nur der Bitte entprochen, nicht zu diskutieren.

Einen Erkenntnisgewinn verspreche ich mir tatsächlich nicht.

Es gibt aber nun wirklich einige, die reformieren wollen, es gibt auch viele, die die Apotel oder den Stammapostel, Kirchensprecher und sonstige mit Briefen zuschütten.

Hier im Forum gibt es einige Berichte darüber. Und wie reagiertern die Apostel, Stammapotel u.s.w? Es ist traurig, aber es interessiert sie nicht die Bohne, was Aussteiger oder Kritiker, die noch dabei sind, an sie schreiben.

Es ist ja auch so, dass - egal was sie machen - es nur falsch sein kann. Entweder sie strafen sich selber Lügen, wenn die alten "Gottesworte, vom heiligen Geist gegeben" nicht mehr stimmen sollen. Genauso falsch ist es aber auch, wenn sie plötzlich bei den Ökumenbemühungen drastisch zurückrudern (und der kleine Gläubige in der Kirchenbank oder im kleinen Amt bekommt davon gar nichts mit), wenn sie widersprchende Aussagen machen, wenn es um interne Regelungen geht, wie z.B. dass nur der Opferer Segen bekommt u.s.w. Wenn sie entgegen der Wahrheit beahaupten, allein die Eltern seien schuld an den Ängsten, an denen Neuapostolische oft leiden.
Wenn sie sich weigern , die dreisten Lügen der Vergangenheit zu klären, zu entschuldigen oder wieder gut zu machen.
Wie sie jezt z.B. den Millionenskandal des Ap. B. verschleiern, spricht Bände. Oder wie sie nicht aufarbeiten, wie sie Hitler hofiert haben, oder wie Privateigentum aus Opfergeldern (z.B. Druckerei) entstehen kann. Oder wie sie mit dem Dogma der "Botschaft" viele Menschen ruiniert haben. Bis heute sind die vielen Opfer nicht rahabilitiert, von Bekenntnis einer Schuld ganz zu schweigen. Alle diese Verbrechen an den Seelen bleiben unter den Teppich gekehrt.

Die Lage ist hoffnungslos, was sollen sie denn da noch ändern? Denn auch wenn sie zugeben, was sie getan haben damals und heute, dann gehen sie auch unter. Wenn sie es weiter verschleiern und die Gemeinde informiert sich mal ein wenig, dann ebenso.

So lange es noch Leute gibt, die den Verstand an der Garderobe abegeben, besteht die NAK. Aber als Gott würde ich mich über die, denen ich Verstand gegeben habe, und die ihn mißachten als götlliche Gabe, ärgern. Warum jene meinen, besonders dumm ist besonders würdig, würde ich als Gott nicht nachvollziehen können.


Es liegt nicht an einzelnen Personen, die sich falsch benehmen oder die überfordert sind, sondern am System, das auf beliebig erfundenen Dogmen und Ritualen aufgebaut ist.

Ich bin nicht mit dabei, etwas von Grund auf Falsches verbessern zu wollen und reformiern zu wollen, weil ich es so satt habe, dass immer wieder wegen religiösen Vorstellungen Menschen massiv geschädigt werden. Insbesondere bei Kindern zerreisst es mir manchmal das Herz, welchen Einflüssen sie wehrlos ausgesetzt sind. Gedeckt von der Religionsfreiheit gibt es viele Formen von Kindesmißhandlung, die als solche von den Ausübenden manchmal nicht erkannt werden (können).

Das zu reformieren : Viel Glück!
Ohne mich!
-------------------------------------------------------------------------
edit 23:18 Uhr: Fehler verbessert und Text ergänzt, weil bei der ersten Niederschrift unterbrochen

Weltmensch Offline



Beiträge: 1.563

16.07.2012 07:53
#16 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Zitat von Thomas im Beitrag #4
Liebe Foris!
Für weitere Fragen stehe ich gern zur Verfügung.
Liebe Grüße aus Fürth von


Lieber Thomas Ich möcht das einmal so formulieren ... viel Wind um nicht's bis dann die Erkenntnis kam. Was man allerdings fasst als Nak-A-Typisch Bezeichnen kann:

1. Für weitere Fragen stehe ich gern zur Verfügung.
und "fünf Minuten" später
2. ich werde Euch weitere Einträge ersparen!

Ok ! ... Wo soll es auch herkommen?

Der Gärtner Offline




Beiträge: 2.969

16.07.2012 09:09
#17 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Die Gründer von BF-NAK.com sind 2 ehemalige Priester der NAK:
Thomas Schreiter ist aktives Mitglied der NAK.
Andreas Ponto ist 2011 von der NAK zur Evangelischen Landeskirche übergetreten. Auf eigenen Wunsch hat Andreas seine Mitarbeit für die Vereinsgründung beendet.
Quelle:www.bf-nak.com
_____________________________________________________________________________

Erst gingen sie gemeinsam und nu ist er ganz einsam.Wo Apostel(zB.:Sempers) resigniert aufgeben schafft der einfache auch keine Veränderungen.Das ging und geht denen da oben am Ar... vorbei.

___________________________
"Ist es nicht sonderbar, daß die Menschen so gerne für die Religion fechten und so ungerne nach ihren Vorschriften leben?"

Georg Christoph Lichtenberg (1742-99), dt. Aphoristiker u. Physiker

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

16.07.2012 10:38
#18 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Zitat von gug
Es gibt aber nun wirklich einige, die reformieren wollen, es gibt auch viele, die die Apotel oder den Stammapostel, Kirchensprecher und sonstige mit Briefen zuschütten.


Gab es nicht auch dunnemals in der DDR diese Briefe an den Genossen Honecker? Mit "Verbesserungsvorschlägen", die in der Regel im Aus landeten, weil sie eben im Systemzusammenhang nicht machbar waren. In einem geschlossenen Ideologiesystem "Verbesserungen" vorzuschlagen, die dem System zuwider sind, ist ein Zeichen, dass man das System nicht (ganz) verstanden hat! Das System der NAK ist nicht einfach hier und da verbesserungsfähig, bis dann mal am Ende etwas richtig Gutes herauskommt. Es ist tatsächlich dasselbe wie mit der vergifteten Torte. Die kriegt man eben nicht durch "Verbesserungen" entgiftet. Man entsorgt sie!

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"Wer Dich dazu bringen kann, Absurditäten zu glauben, kann Dich auch dazu bringen, Gräueltaten zu begehen." (Voltaire)

Thomas Offline



Beiträge: 168

16.07.2012 15:11
#19 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Missionieren will ich garnicht! Ich stelle nur wieder schon fast lächelnd fest, dass da draußen doch sehr viele sind, die mit mir Probleme haben. Ist auch vollkommen in Ordnung, es sollte aber fair und sauber bleiben. Wenn es dann so los geht, dass man sehr direkt und offen den anderen "anzählen" will, dann kann es sehr schnell dazu führen, das man persönlich wird. Und das bringt niemanden weiter oder?

Gern schreibe ich hier weiter, aber nur dann, wenn es sachlich und korrekt zugeht. Vielen Dank Euch allen und ich freue mich auf eine interessante Aussprache, gern auch unter einem neuen Tread!

Thomas (ts@bf-nak.com)

Weltmensch Offline



Beiträge: 1.563

16.07.2012 15:55
#20 RE: Kirchenaustritt - wo, wie? Zitat · antworten

Zitat von Thomas im Beitrag #19
Ich stelle nur wieder schon fast lächelnd fest, dass da draußen doch sehr viele sind,...!

Wie die Worte doch sprechen können ! ... Thomas, der "Feind" der die Probleme macht liegt zu 99% in den eigenen Reihen, nicht da draußen.

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