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Dieses Thema hat 158 Antworten
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 Lieber nie geboren, als neuapostolisch und abgefallen
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Isa Offline




Beiträge: 5.158

20.10.2010 12:36
#61 RE: Die bösen Wünsche der Neiapostolischen Kirch! Zitat · antworten

skywalker225

Ich hab mal eine Geschichten mitbekommen von einem Kind, dass bei der Geburt gestorben ist.

Bei der Beerdigung hat der AT gesagt:

"Das Kind war eine perfekte Seele. Es war ein Wunschkind und seine Eltern haben sich über die Maßen darauf gefreut. Es hat zu seiner gesamten Lebzeit im Bauch der Mutter nur Liebe empfangen und ist so aufgefüllt voller Liebe und guter Gefühle in die Ewigkeit gegangen um dort Gutes zu tun und im Dienst des Herrn zu stehen."

Aha...

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„Omnia vincit amor, et nos cedamus amori.“ - Vergil

Isa Offline




Beiträge: 5.158

20.10.2010 12:37
#62 RE: Die bösen Wünsche der Neiapostolischen Kirch! Zitat · antworten

Engelchen

Da wir ja nun endlich wissen, wieviel "selbstgebraute" Speise von ATs verbreitet wird, ohne das der Heilige Geist im Spiel ist, wundert mich überhaupt nichts mehr.
Und genau die, die all diesen Schwachsinn schon früher gut sortiert und nicht beachtet haben, bekleiden heute Führungspositionen in der NAK. Wer hätte das gedacht?
Erinnert sich jemand von euch an AP Wömpner? Der war besonders gut darin in GDs und vor allem auch Jugend-GDs vom Altar zu "wettern", dass sich die Balken bogen und die Zuhörer die Köpfe einzogen. Ich würde gerne mal jemanden hören, der sich traute, von diesen GDs zu behaupten, etwas als menschliche Meinung nicht beachtet zu haben.
Das war ein ganz besonders "Gewaltiger" vor dem Herrn und schon Jahre vor seiner Ordination zum AP wurde ihm eine große Karriere in der NAK vorausgesagt.
Jedenfalls haben wir all den Schwachsinn früher entweder geträumt oder waren einfach nur zu blöd zu erkennen, dass nicht der Heilige Geist am Altar wirkte, sondern menschliche Geister.

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„Omnia vincit amor, et nos cedamus amori.“ - Vergil

Isa Offline




Beiträge: 5.158

20.10.2010 12:38
#63 RE: Die bösen Wünsche der Neiapostolischen Kirch! Zitat · antworten

Lily

An Apostel Wömpner kann ich mich noch erinnern, allerdings mehr aus seiner Zeit als Bischof.

Ich war Jugendliche, 16, 17 oder 18 Jahre alt, und habe derzeit eigentlich nicht so sehr aufs "Wort" geachtet. Kann also zu seinen Aussagen oder Predigten nichts sagen. Ich weiß nur, dass er eine fesselnde Art hatte, ich habe ihn gerne erlebt bzw. ihm gerne zugehört.

Zu jener Zeit habe ich mir noch nicht so viele Gedanken gemacht, ob die NAK richtig ist oder nicht. Zum Gttd. zu gehen war irgendwie etwas lästig (wenn ich nicht gerade in einen der männlichen Mitjugendlichen verliebt war und ganz heiß darauf war in dessen Nähe in der Kirche zu weilen ) aber es war einfach selbstverständlich.

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„Omnia vincit amor, et nos cedamus amori.“ - Vergil

Isa Offline




Beiträge: 5.158

20.10.2010 12:42
#64 RE: Die bösen Wünsche der Neiapostolischen Kirch! Zitat · antworten

Zitat
Ein Austritt aus der NAK ist gilt als Todsünde. So hörte ich im Laufe meiner Zugehörigkeit immer wieder den Satz "Lieber nie geboren, als neuapostolisch und abgefallen". Im täglichen Gebet sollte Gott immer wieder dafür gedankt werden dass man ein "Gotteskind" sein darf. Alle wichtigen Entscheidungen im Leben wurden vorher mit den Amtsbrüdern besprochen, damit diese im Gebet an einen dachten. Trafen dann die Ereignisse nicht so ein, wie man persönlich gewünscht und gehofft hatte, so teilten einem die Amtsbrüder mit: "Dieses ist Gottes Wille und eine Prüfung von Gott, ob du fest im Glauben stehst".



http://www.kirchturmblick.de/ktb704.html

LG Isa

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„Omnia vincit amor, et nos cedamus amori.“ - Vergil

Quereinaussteiger Offline



Beiträge: 136

15.01.2012 18:36
#65 RE: Die bösen Wünsche der Neuapostolischen Kirche! Zitat · antworten

Zitat von Admin


Erfahrungsbericht einer Betroffenen

Als Kind neuapostolischer Eltern wurde ich in die Neuapostolische Kirche (NAK) hineingeboren. In dieser angeblichen "Kirche" war ich dann neunzehn Jahre intensiv und unter Zwang eingebunden. Danach begann die langsame Abnabelung aus dieser "Familie der Gotteskinder".
Solange ich zurückdenken kann, bestimmte diese Glaubensgemeinschaft mein Leben. Das sah so aus: Sonntags vor- und nachmittags sowie Mittwochabends mussten. die Gottesdienste besucht werden. Wurde einmal ein Gottesdienst versäumt, war beim nächsten Mal Rechenschaft darüber abzulegen, warum. Denn jede nicht schuldlos (z. B. durch Krankheit) versäumte "Segensstunde" sei in dem "Buch des Lebens" verzeichnet, so wurde uns immer wieder vermittelt.

Für Kinder fanden die Kindergottesdienste, sowie einmal pro Woche nachmittags ein Religionsunterricht statt. Mit zwölf Jahren schloss sich dann der Konfirmandenunterricht an, der über zwei Jahre ging.

Nach der Konfirmation gehörte man zum Kreis der Jugend. Auch für diese war bestens Vorsorge getroffen. Jugendstunde, der Jugendgottesdienst und die Jugendgesangstunde mussten besucht werden. Dazu kam dann noch die Gemeindegesangstunde, so dass die ganze Freizeit in der NAK-Gemeinschaft verbracht wurde.

Ein "normales" Leben ist in dieser Sekte nicht möglich, da einem jedes "weltliche Vergnügen" verboten wurde (Disco, Kino, Fasching u.s.w.). Ein direktes Verbot wurde dabei nie ausgesprochen. Aber in den Gottesdiensten wurde immer wieder betont: "Wenn Jesus kommt, um die Seinen heimzuholen, so sucht er sie nicht an diesen weltlichen Orten". Man würde also zurückbleiben, wenn man dann am falschen Ort wäre. Diese Aussage erzeugte Angst, so dass man nicht den Mut hatte, Veranstaltungen "weltlicher" Art zu besuchen.

Ein Austritt aus der NAK ist gilt als Todsünde. So hörte ich im Laufe meiner Zugehörigkeit immer wieder den Satz "Lieber nie geboren, als neuapostolisch und abgefallen". Im täglichen Gebet sollte Gott immer wieder dafür gedankt werden dass man ein "Gotteskind" sein darf. Alle wichtigen Entscheidungen im Leben wurden vorher mit den Amtsbrüdern besprochen, damit diese im Gebet an einen dachten. Trafen dann die Ereignisse nicht so ein, wie man persönlich gewünscht und gehofft hatte, so teilten einem die Amtsbrüder mit: "Dieses ist Gottes Wille und eine Prüfung von Gott, ob du fest im Glauben stehst".

Zu meiner Zeit wurden neue Mitglieder durch die sogenannte "Weinbergsarbeit" geworben, dies ist gleichzusetzen mit der Hausierermethode. Gotteskinder sollen außerdem immer und überall "Zeugnis" ihres Glaubens ablegen.

Selbstverständlich musste man auch im Urlaub die Gottesdienste besuchen. Von der Heimatgemeinde wurde ein Ausweis für die Urlaubsgemeinde ausgestellt, dieser wurde dann dort abgegeben. Damit hatten die "Würdenträger" eine Kontrolle, ob man auch wirklich die Gottesdienste besucht hatte.

Als besonder schlimm empfand und empfinde ich auch heute noch die Trauerfeierlichkeiten beim Tod eines nahen Verwandten. In diesen Gottesdiensten wird ausschließlich darüber gepredigt "dass die Lebensuhr des Verstorbenen abgelaufen sei, dass der Herr ihn nun heimgeholt hat, dass er nun das schauen darf, was er auf Erden geglaubt hat, dass wir glücklich sein sollen, weil der Verstorbene endlich an der Seite des Herrn sitzen dürfe". Prägend war auch der Satz "Gotteskinder sehen sich nicht zum letzten Mal", der sich wie ein roter Faden durch den Trauergottesdienst zog. Trost wurde einem hierbei nicht vermittelt.

Die NAK finanziert sich durch das Opfer ihrer Mitglieder, dies beträgt 10% des Bruttoeinkommens.

Heute gehöre ich zum Glück nicht mehr dieser Sekte an. Trotzdem ist von Seiten der Verwandten immer noch ein Druck vorhanden. Diese Aufzeichung beinhaltet nur einen kleinen Teil der doch recht komplexen Arbeit dieser Sekte, die mit Angst- und Drohbotschaften ihre Mitglieder für ihre Ziele gefügig macht.

Sieglinde Wiegand-Dechert, Obbornhofen

http://www.kirchturmblick.de/ktb704.html



das ist "unglaublich" ich finde keine worte, meine frau hat gänsehaut bekommen als ich ihr das hier vorgelesen habe!
wenn mir das einer zu meiner aktiven zeit in der nak gesagt hätte wär es ein fataler fehler gewesen wenn mich nochmal jemand zum "mit dienen" am altar gerufen hätte ich glaube das wäre dann das letzte mal gewesen .......meine fresse das darf doch nicht war sein!

_________________________________________
Baustelle

Engelchen Offline




Beiträge: 6.332

15.01.2012 19:50
#66 RE: Die bösen Wünsche der Neuapostolischen Kirche! Zitat · antworten

Sei froh, dass Du dort nicht auch "reingeboren" wurdest! Diese Geschichte gleicht 1 : 1 unseren eigenen.
M. E. ist diese sogar ziemlich emotionslos und nur in groben Zügen erzählt. Was noch alles dahinter steckt, wenn man seine Kinder- und Jugendzeit in der NAK verbracht hat, würde Bücher füllen.

-------------------------------------------------
Bin BVB-Fan und das ist gut so!

katzenmutter Offline



Beiträge: 846

15.01.2012 19:51
#67 RE: Die bösen Wünsche der Neuapostolischen Kirche! Zitat · antworten

lieber Quereinaussteiger
warum Gänsehaut ???? ganz genau so habe ich es erlebt
das war "normal" für uns, wir kannten es nicht anders.

Grüßle von der Katzenmutter

Quereinaussteiger Offline



Beiträge: 136

15.01.2012 20:02
#68 RE: Die bösen Wünsche der Neuapostolischen Kirche! Zitat · antworten

ja meine frau ist auch da reingeboren und sie hat auch viel erlebt aber das übersteigt einfach alles!
wenn sie mir soetwas am anfang erzählt hätte wär ich nie niemals mit dahin gegangen nie im leben!
ehrlich leute ich hab von anfang an gewusst das da was nicht stimmt, und wir haben den schritt nicht ohne gründe getan.aber was hier offenbar wird
hätte ich nie für möglich gehalten.

_________________________________________
Baustelle

Engelchen Offline




Beiträge: 6.332

15.01.2012 20:13
#69 RE: Die bösen Wünsche der Neuapostolischen Kirche! Zitat · antworten

Zitat
wenn sie mir soetwas am anfang erzählt hätte wär ich nie niemals mit dahin gegangen nie im leben!



Ts, ts, ts, sowas erzählt man doch nicht, wenn man den Partner da "rein" bekommen will!
Noch dazu muss einem selbst erstmal klar werden, was dort abläuft. Nicht umsonst habe ich einige Jahrzehnte aktiv mitgemacht, ohne mir Gedanken zu machen. Das verbietet man sich ganz einfach. Es wurden doch genügend "Drohbotschaften" ausgesprochen. Da kuscht man, weil man Bammel hat, am Tag des Herrn nicht dabei zu sein. Zweifel werden verdrängt, nicht zugelassen.

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Bin BVB-Fan und das ist gut so!

katzenmutter Offline



Beiträge: 846

15.01.2012 20:34
#70 RE: Die bösen Wünsche der Neuapostolischen Kirche! Zitat · antworten

ich brauchte meinem Mann nichts erzählen, er hatte eine NAK Verwandte und war schon vorgewarnt.
daher war er bei allen "Werbegesprächen" seitens der AT recht beratungsresistent und hat sie
bestimmt zur Verzweiflung gebracht mit seinem Desinteresse.
mir war das damals etwas unangenehm, heute bin ich froh darüber

meint die Katzenmutter

Carolus Offline



Beiträge: 1.070

15.01.2012 22:54
#71 RE: Die bösen Wünsche der Neuapostolischen Kirche! Zitat · antworten

Frage...

gibt es auch 'abgefallene' Fories die angenehme Erinnerungen an ihre NAK-Zeit haben?

ICH habe sie. Vielleicht wird Lorenzolo sagen, ich wäre ein "Lauer" gewesen. Das mag zutreffen, erklärt es aber nicht.

katzenmutter Offline



Beiträge: 846

15.01.2012 23:08
#72 RE: Die bösen Wünsche der Neuapostolischen Kirche! Zitat · antworten

Carolus, ich habe natürlich auch angenehme Zeiten erlebt..
nachdem ich "lau" geworden war, habe ich mich von manchen Zwängen befreit und alles etwas lockerer gesehen.
Allerdings immer mit einem leicht unguten Gefühl im Nacken

Grüßle, Katzenmutter

Engelchen Offline




Beiträge: 6.332

15.01.2012 23:31
#73 RE: Die bösen Wünsche der Neuapostolischen Kirche! Zitat · antworten

Zitat von Carolus
Frage...

gibt es auch 'abgefallene' Fories die angenehme Erinnerungen an ihre NAK-Zeit haben?

ICH habe sie. Vielleicht wird Lorenzolo sagen, ich wäre ein "Lauer" gewesen. Das mag zutreffen, erklärt es aber nicht.


Carolus, dann solltest Du mal erzählen, welche Erinnerungen angenehm sind.
Vielleicht fällt mir dann auch etwas Positives ein. Manchmal braucht es nur einen Denkanstoß.
Ich meine das absolut ernsthaft.

-------------------------------------------------
Bin BVB-Fan und das ist gut so!

Eisblume Offline




Beiträge: 3.396

16.01.2012 06:45
#74 RE: Die bösen Wünsche der Neuapostolischen Kirche! Zitat · antworten

Zitat von Carolus
Frage...gibt es auch 'abgefallene' Fories die angenehme Erinnerungen an ihre NAK-Zeit haben?


Was da angenehm empfunden wird und gute Erinnerungen bringen kann an die NAK, das ist ganz individuell und sehr unterschiedlich. Wenn es ausschliesslich negative Erinnerungen sind, hätten vermutlich die wenigsten 'Abgefallenen' die dort verbrachte Lebenszeit überhaupt länger aushalten können und wollen.

Der Eine redet und denkt sich etwas schön, vielleicht, um nicht so ganz genau darüber nachzudenken zu müssen, dass er dort mehr verloren als gewonnen hat im Leben;
der nächste hat das Glück gehabt und die Ränke kaum verspürt.
Der weit aus grössere Teil der 'Abgefallenen' hat die NAK aber doch so, wie sie wirklich ist, erlebt und früher oder später erkannt, wie sie wirklich ist. Sie ist hart und lieblos. Verkauft Hass als Liebe. Zu jeder Zeit.

Ist auch nicht wichtig, welche gute Erinnerungen jeder einzelne haben mag... wir alle haben sie, die einen mehr, die anderen weniger, bis hin zu den ganz mageren.

Ich gebe etwas ungern zu, ja die vereinzelten positiven Erinnerungen habe ich, ich will mich an sie nicht erinnern!
Wenn ich mich an das Schaden-Nutzen Prinzip halte, dann hats ordentlich an der Waage gescheppert... keine Chance für das "Gute", erinnerungswürdig erachtet zu werden!

Das liebe Wort einer Schwester X, die spontane unerwartete Hilfeleistung von Bruder Y. Ja wirklich nett von ihnen und bestimmt auch ehrlich gemeint in diesem Augenblick.
NUR... das hat wenig mit NAK und der Verkörperung ihrer Lehre zu tun, DAS wird doch von jedem Menschen jeder Glaubensrichtung erwartet und nennt sich Humanität und nicht mehr.
Gute Erinnerungen sind kein Verdienst der NAK, sondern der einzelnen Menschen in ihr, die sich daran erinnern konnten, was einen Menschen ausmachen und prägen sollte.

Eisblume.

__________________________________________________
Jeder Tag ist ein kleines Leben,
jedes Erwachen eine kleine Geburt,
jeder frische Morgen eine kleine Jugend,
und jedes zu Bett gehen und Einschlafen ein kleiner Tod.
~ Arthur Schoppenhauer

Lily Offline




Beiträge: 1.387

16.01.2012 09:21
#75 RE: Die bösen Wünsche der Neuapostolischen Kirche! Zitat · antworten

Zitat von Eisblume

Das liebe Wort einer Schwester X, die spontane unerwartete Hilfeleistung von Bruder Y. Ja wirklich nett von ihnen und bestimmt auch ehrlich gemeint in diesem Augenblick.
NUR... das hat wenig mit NAK und der Verkörperung ihrer Lehre zu tun, DAS wird doch von jedem Menschen jeder Glaubensrichtung erwartet und nennt sich Humanität und nicht mehr.
Gute Erinnerungen sind kein Verdienst der NAK, sondern der einzelnen Menschen in ihr, die sich daran erinnern konnten, was einen Menschen ausmachen und prägen sollte.



Das kann ich unterschreiben.

Engelchen Offline




Beiträge: 6.332

16.01.2012 09:34
#76 RE: Die bösen Wünsche der Neuapostolischen Kirche! Zitat · antworten

Da das aber nun eindeutig nichts mit der NAK zu tun hat, sondern led. um das Verhalten von Menschen geht, trifft es nicht das Thema.

-------------------------------------------------
Bin BVB-Fan und das ist gut so!

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

16.01.2012 09:39
#77 RE: Die bösen Wünsche der Neuapostolischen Kirche! Zitat · antworten

Ich lache gerade über dieses "auch angenehme Erinnerungen an die NAK..."

Das kommt mir vor wie der Satz: "Aber in dem vergifteten Kuchen war auch richtiger Zucker..."

Einfach fantastisch!

Natürlich gibt es auch nette Menschen (mit und ohne Anführungszeichen!) in jeder Art von Sekte. Die Leute werden doch nicht dadurch zu Teufeln, dass sie sich einen illusionären Krampf aufschwätzen lassen! Nach meiner Erinnerung gab es damals in "meiner" Gemeinde sogar etliche zu gutmütige, zu nette Leute. Die waren so nett, dass man ihnen regelmäßig einen hanebüchenen Unsinn erzählen konnte, - sie haben's einfach alles geschluckt. Ich fand das entsetzlich.

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
"Wer Dich dazu bringen kann, Absurditäten zu glauben, kann Dich auch dazu bringen, Gräueltaten zu begehen." (Voltaire)

Lily Offline




Beiträge: 1.387

16.01.2012 10:06
#78 RE: Die bösen Wünsche der Neuapostolischen Kirche! Zitat · antworten

Ja bitte Carolus, erzähle uns von deinen angenehmen Erinnerungen an die NAK. Sind es auch die Erinnerungen an das menschlich humanistische Verhalten ihrer Mitglieder? Dann wäre das auch am Thema vorbei, wie Engelchen gerade schrieb. Gibt es andere Erinnerungen positiver Art?

Carolus Offline



Beiträge: 1.070

16.01.2012 10:11
#79 RE: Die bösen Wünsche der Neuapostolischen Kirche! Zitat · antworten

Ich widerspreche ganz entschieden, die NAK auf ihre religiöse Lehre zu reduzieren.
Die Gemeinschaft der Mitglieder und die daraus resultierenden zwischenmenschlichen Kontakte entscheiden weit mehr, ob man sich 'wohlfühlt'.

Eine religiöse LEHRE kann man glauben oder es bleiben lassen .. sie kann niemals als
"angenehm" oder "unangenehm" bezeichnet werden.
Über die Verlogenheit der NAK-Lehre habe ich des öftern ausgeführt ... allerdings sind die anderen, religiösen Lehren um keine Deut besser.
Es sind die Menschen, denen ich dort begegnet bin und sporadisch auch heute noch begegne. Natürlich nicht alle .. es gibt auch in der NAK - wie überall- gewaltige AL.
Es gibt viele dort, die eine ehrliche 'Herzenswärme' besitzen und ausstrahlen, ja auch eine Menge ATs ... das meinte ich mit angenehmen Erinnerungen.

Eisblume Offline




Beiträge: 3.396

16.01.2012 10:11
#80 RE: Die bösen Wünsche der Neuapostolischen Kirche! Zitat · antworten

Zitat von Engelchen
Da das aber nun eindeutig nichts mit der NAK zu tun hat, sondern led. um das Verhalten von Menschen geht, trifft es nicht das Thema.


Wer lesen kann ist ganz klar im Vorteil!

Selbstverständlich hat das und sogar sehr viel mit dem Verhalten der NAK-geprägten Menschen zu tun! Kaum etwas prägt den Menschen mehr als ein "Glaube".

Ich würde dann aber bitte zu gern auch erfahren, was eine gute Erinnerung an die NAK-Zeit ist oder sein soll.
Soso... ich bin (angeblich) am Thema vorbei, weil es für mich keine gute Zeit und damit auch keine gute Erinnerung trotz ehemaligen Glauben an und in sie gibt?

Eisblume.

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Jeder Tag ist ein kleines Leben,
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~ Arthur Schoppenhauer

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