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 Vetternwirtschaft in der NAK
Admin Offline




Beiträge: 4.735

02.04.2007 20:34
Die Früchte der Vetternwirtschaft! Zitat · antworten



Ein Spatzenpfiff zum Thema Vetternwirtschaft in der NAK!

Vorteilnahme, Vetternwirtschaft, Mauscheleien, Machtgewinnung und –erhaltung. Wessen Interessen vertreten nun die so Bevorteilten und Protegierten? in erster Linie ihre eigenen und die ihrer unmittelbaren Gefolgschaft, vordergründig unter dem Banner der neuapostolischen Nächstenliebe. Ein System, das auf solch faulen Grundlagen fußt, gebiert halt

faule Früchte!

Nachfolgend zwei Beispiele aus der Sicht des kleinen Hinterbänklers in der NAK, zeitlich gesehen liegen sie über 75 Jahre auseinander, die jedoch recht deutlich erkennen lassen, was hier angeprangert wird! Der Aussteiger Friedrich Wolf schrieb im Jahre 1931:

>>Als ich darauf hindeutete, dass ich nach meinen bisherigen Erfahrungen als Antwort die Ausschließung aus der Gemeinde zu erwarten hätte und betonte, dass mir nach den Worten des Hauptleiters Niehaus das Recht zustehe, Beweise zu verlangen, wenn etwas behauptet wird, verbot mir Herr K. das Wort, berief sich auf seine Hausordnung und drohte mir, mich durch die Polizei hinauswerfen zu lassen,27) wenn ich nicht ruhig wäre! Ich habe Herrn K. dann noch bei passender Gelegenheit gefragt, ob es Jesus auch so gemacht hätte, dass er denen das Wort verbot, die ihn etwas fragten. Da bekam er einen roten Kopf und konnte mir keine Antwort geben !

Wie ich ganz richtig vermutet hatte, teilte mir der Bezirksvorsteher R. (Leipzig) in einem Schreiben vom 16. Mai 1930 (selbstverständlich im Auftrage des Apostels !) als "Antwort" auf meine Fragen unter anderem mit, dass ich als Mitglied der Neuapostolischen Gemeinde nicht mehr in Frage komme und dass er dem Vorsteher der Dresdner Gemeinde Anweisung erteilt habe, mir den Zutritt zu den Gottesdiensten, Jugendversammlungen usw. zu verwehren ! Auf diese Weise werden unangenehme Fragesteller mundtot gemacht !

Ich hatte das und verschiedene andere Tatsachen in einer sechsseitigen Aufklärungsschrift niedergelegt und diese an die Mitglieder der Dresdner Gemeinde verteilt.


Der Dresdner Vorsteher, Herr K., hat daraufhin meinen Vater wiederholt aufgefordert, mich "rauszuschmeißen".

Weil das mein Vater nicht getan hat, sagte ihm Herr K., dann wolle er dafür sorgen, dass ich aus dem Hause käme;


er werde Unterschriften sammeln, dass ich der missliebigste Mensch im ganzen Hause sei !
(Wodurch ich mich im Hause unbeliebt gemacht haben soll, ist mir rätselhaft; Hausbewohner haben sich dazu geäußert, Herr K. werde wahrscheinlich keine einzige Unterschrift bekommen – Herr K. hat das vielleicht auch eingesehen, denn ich habe nichts wieder von dieser Sache gehört.)

29.) Unsere Wohnung befindet sich im Hinterhaus unter dem Kirchenlokal der Neuapostolischen Gemeinde;
Herr K. ist als Vorsteher gleichzeitig Verwalter des Grundstücks, das Gemeindeeigentum ist. <<(1)


Das zweite Beispiel kommt aus dem blauweißen Freistaat am Südpol unseres Vaterlandes. Da, wo die Berge hoch, die Vetternwirtschaft auch und Amigos weder Italiener noch Spanier sind.

>>Und zum Punkt Privilegien der Bezirksämter und ihrer Kinder und Kindeskinder bleibt die Frage, ob es taktisch klug ist, wenn der Bap (Bap = Bezirksapostel, der Verfasser) als >Chef< der Verwaltung seine Kinder und Schwiegerkinder anstellt. Auch bleibt die Frage, ob es nicht nach Privileg aussieht, wenn ausgerechnet Bap–Kinder ein ehemaliges Kirchengrundstück erwerben/erhalten, oder wenn ausgerechnet Bezirksämterkinder in kircheneigenen Wohnungen wohnen. (Warum nicht Bruder x mit seiner jungen Frau?)<<(2)

.......Ist es da verwunderlich, wenn bei diesen Vorfällen der Verdacht auf Liebedienerei, Vetternwirtschaft, Filz, Bestechlichkeit und Korruption aufkommt?

Das fragt sich
Horst

Quellennachweis:

(1) Link nicht mehr aktiv!
http://www.glaubenskultur.de/gaestebuch/index.html
Gästebuch
Kommentar, Name: Elke, Sonntag, 15.April 2001 um 20:25:10

(2) Friedrich Wolf
Seelenfänger und ihre Arbeitsweisen
Dresden 1931, S. 15

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Zur freundlichen Erinnerung an die eigene Jugendzeit:
http://www.youtube.com/watch?v=woYM-UOR5w0
http://www.youtube.com/watch?v=fm72UzfrT...08414579957FC05
Zwischen diesen beiden Videos kann ich keine Brücke schlagen.
Und nun das: => http://schlabatti.bplaced.net/Erntedank2012-Schneider.mp3
Fazit: Man hat mich total verarscht.

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