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Dieses Thema hat 85 Antworten
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lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

30.05.2013 14:39
#41 RE: Kommt man jemals wirklich los von der NAK Zitat · antworten
Ich gebe zu, mit Religion kann man die Leute auch zu gutem Handeln bringen. Das Problem ist: Man kann sie fast zu jedem Handeln bringen! Mit der geglaubten Behauptung, etwas sei der "Wille Gottes" werden sie fernsteuerbar. Und genau das ist immer eine latente Gefahr! Menschen sollen überhaupt nicht über irgendwelchen Glauben fernsteuerbar sein!

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"Wer Dich dazu bringen kann, Absurditäten zu glauben, kann Dich auch dazu bringen, Gräueltaten zu begehen." (Voltaire)

Niedersachse Offline



Beiträge: 33

30.05.2013 15:08
#42 RE: Kommt man jemals wirklich los von der NAK Zitat · antworten
Hallo

die Manipulation von Menschen findet überall statt. Nicht nur durch die Religionen.
Die manipulation findet tagein und tagaus statt.
Durch die Presse, durch das Fernsehen, durch den Chef, durch die Regierung etc. etc.
Die meisten Menschen merken es nicht einmal und "glauben" was die Medien so berichten und die Regierung kundtut.
Ein beliebtes Mittel der Manipulation ist das schüren von Angst und Neid.
Die ganzen Überwachungstechniken und -methoden durchzusetzen war nur möglich mit dem Schüren von Angst vor
Terroristen und Terroranschlägen. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit von einem Terroranschläg getroffen zu werden so gering, dass
das gar nicht in Prozenten ausgedrückt werden kann.
Die Wahrscheinlichkeit im Haushalt zu verunglücken ist schon sehr viel höher.
Menschen die Angst haben, sind einfach leichter steuerbar. Davon leben ganze Branchen.
Stellt euch vor die Religion, auch die NAK, würde sagen, es ist alles gut , alles schön und ihr seit großartig.
Wer bräuchte sie dann noch?
Vezelay Offline



Beiträge: 456

30.05.2013 20:35
#43 RE: Kommt man jemals wirklich los von der NAK Zitat · antworten

Ich stelle mir manchmal die Frage, wie Religionen so einen Einfluss nehmen können - und das geht sehr weit zurück - z.B in die Zeit, als unsere Vorväter noch mit Fellen bekleidet auf der Schwäbischen Alb unterwegs waren. Sie konnten sich die heute natürlichsten Dinge nicht erklären: Sonne und Mond kommen und gehen, Blitze und Gewitter, bei seßhaften Völkern Dürre und Überschwemmungen. Irgendwann kam wohl einer auf die Idee und sagte abends am Lagerfeuer: es muss neben uns noch ein mächtigeres Wesen - ob nun die Sonne selbst, ein Gott oder eine Tiergestalt - geben, das wir nicht sehen - und wenn uns dieses Wesen gnädig gestimmt ist, dann wird es einen weniger strengen Winter geben und die Ernte und Jagd wird gut werden, damit wir zu essen haben. Wir müssen dieses Wesen also gnädig stimmen - wir müssen ihm Opfer bringen und ihn milde stimmen.

Noch schlimmer ist aber, dass es immer Leute aus diesen Völkerstämmen gegeben hat, die behaupteten, den "direkten Draht" zu diesem Gott zu haben - und dadurch hatten sie Macht über das Volk, über die Menschen. Wer sollte einem Zauberer, einem Schamanen, einem Priester wiedersprechen wollen, der die Stimme des Gottes hören kann und das Sprachrohr dieses Gottes ist - wer widerspricht, dem ist der Gott ungnädig gestimmt....

Diese Macht hat das eine oder andere Sprachrohr mehr oder weniger verleitet, eigene Interessen als das "Wort des Gottes" zu verkünden und verkaufen. Genau diese Gedanken ziehen sich doch durch alle Völker, Jahrtausende und Zeiten. Siehe das Orakel von Delphi, die Inquisition der katholischen Kirche, auch im "gröFaZ" sah man den Wortverkünder und in Bischoff - und nicht weniger in den Aposteln der NAK, die reduziert nichts anderes verkünden, als was damals in den Höhlen der Mittelgebirge auch bereits versprochen wurde:

# den großen Gott gnädig stimmen
# er erwählt sich manche Menschen als sein Sprachrohr
# diese Menschen verkünden SEIN Wort.

Die Apostel der NAK behaupten zwar auch, "den Erlösungsplan Gottes nicht umfassend zu kennen, aber ganz sicher sei.....!".....und da sehen wir, dass hier Vorstellungen dem Volk als Wahrheit verkauft werden. Ich denke an manche örtliche Jugendzusammenkunft, in denen Zeit und Stunde des Umsetzens des Erlösungsplans Gottes (das kommen Jesu, da stausendjährige Friedensreich, das Loslassen der Teufel, ...) zwar nicht bekannt sei, es könne morgen schon so sein - aber der BezEv damals hat den Ablauf mit einer Überzeugung und in einer Ablauffolge beschrieben, als wenn er das Prozessbild vor sich liegen hätte....

Und hier sehe ich das größte Problem: Wenn Menschen mit einer Macht als Priester oder Schamane an diese "Idee" nicht nur glauben, sondern davon felsenfest überzeugt sind und dies dann nach aussen auch so verkaufen, dass es "ganz sicher so eintreten werde und man Gott gnädig stimmen müsse"....und dabei kommt nichts gutes für die betroffenen Menschen heraus.

Es wäre auch vorstellbar, dass die Anfänge der Religionen in der Frühzeit auf "Gedankenfürze" besoffener Jäger zurückginge....

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

31.05.2013 09:49
#44 RE: Kommt man jemals wirklich los von der NAK Zitat · antworten

Dazu gibt es ja gute Beispiele. Z. B. bei den Mayas, die per Religion/Priester jährlich für gute Ackerbaubedingungen "sorgten", hauptsächlich für Wasser. Viel Blut musste fließen, damit irgendwelche Regengötter es regnen ließen. Menschen wurden auf Altären geschlachtet, in unterirdischen Wasserhöhlen ertränkt, Adlige zapften sich Blut ab, usw... Alles in dem Glauben, nur dann würden die Götter für Regen sorgen. Und der Glaube schien sich jedes Jahr zu bestätigen! Dann gab es eine Klimakatastrophe (Trockenperiode), die Priester konnten noch so viel Blut vergießen, es half nix. Es stellte sich in einer Art brutalem Experiment heraus, dass die Priester gar nicht in der Lage waren, irgendwelche Götter (falls vorhanden) zu beeinflussen. Daraufhin brach die ganze Kultur zusammen wie ein Kartenhaus. Z. B. hier: ==> http://web.de/magazine/wissen/mensch/166...todesstoss.html

Bei statistisch unklaren Verhältnissen lassen sich "unwissenschaftliche" Menschen sehr leicht einen Glauben an (in Wirklichkeit nicht vorhandene) Ursache-Wirkungszusammenhänge suggerieren. Die Mayapriester konnten so einen Popanz jahrhundertelang aufrecht erhalten. Ähnlich bei an sich wirkungsloser Medizin (z. B. Homöopathie oder Bachblütenfirlefanz usw...).

In dem Zusammenhang auch (von gug schon öfter erwähnt): Skinners abergläubische Tauben: ==> http://www.ewi-psy.fu-berlin.de/einricht...s/seminar_6.pdf ("Glaube", am Verhalten abgelesen, via Konditionierung. Es wird das "geglaubt", was zufällig in zeitlichem Zusammenhang mit dem Verstärker steht.) Auch hier: ==> http://www.bild-der-wissenschaft.de/bdw/...ect_id=10096399 Dort auch ein Hinweis, wie solche "Wahnsysteme" sich selbst aufrechterhalten bzw. verstärken, wenn sie mal "installiert" sind:

Zitat
... Zum Zweiten neigen solche abergläubischen Vorstellungen dazu, beibehalten zu werden und sich selbst zu verstärken. Wenn bei Naturvölkern der Medizinmann zum Beispiel einen kranken Stammesangehörigen trotz Geisterbeschwörung nicht heilen kann oder ein Regentanz das lebensnotwendige Nass nicht herbeizaubert, dann zweifeln die Menschen nicht etwa an der Magie als solcher, sondern suchen nach Erklärungen für das Versagen in diesem Fall: Sie glauben, bei dem Ritual sei ein Fehler passiert, böse Geister hätten dazwischengefunkt oder der Schamane sei unfähig. Wird der Kranke aber spontan wieder gesund oder es regnet doch früher oder später, sehen die Menschen einen eindrucksvollen Beweis für die Macht der übernatürlichen Kräfte, der lange in ihrer Erinnerung bleibt.

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skywalker225 Offline




Beiträge: 44

31.05.2013 11:04
#45 RE: Kommt man jemals wirklich los von der NAK Zitat · antworten
Zitat von lorenzolo im Beitrag #44

Bei statistisch unklaren Verhältnissen lassen sich "unwissenschaftliche" Menschen sehr leicht einen Glauben an (in Wirklichkeit nicht vorhandene) Ursache-Wirkungszusammenhänge suggerieren. Die Mayapriester konnten so einen Popanz jahrhundertelang aufrecht erhalten. Ähnlich bei an sich wirkungsloser Medizin (z. B. Homöopathie oder Bachblütenfirlefanz usw...).



Auf die Gefahr hin, dass ich vielleicht bei einigen (interessanterweise meistens weiblichen) Forumsmitgliedern auf Gegenwind stoße, muss ich hier dennoch Lorenzo unterstreichen. Homöopathie ist wirklich ein super Beispiel und kann ähnlich wie Religion gesehen werden. Es gibt keine Beweise, keine Studien, keine Belege, aber es gibt viele viele Menschen die fest daran glauben und denen ihr Glaube und die Wirkungen, die sie am eigenen Leib damit erfahren, Beweis genug sind. So wird ein guter Christ immer sagen, dass er keine Beweise braucht, denn er erlebt Gott und sein Wirken persönlich am eigenen Körper. Außerdem hat ein guter Christ schon oft Gebetserhörungen gehabt, "die kein Zufall sein KÖNNEN". Und wer sich zum Beispiel (auch im Jahr 2013 in den USA noch sehr sehr schlimm) kritisch gegenüber der Existenz von Gott äußert, wird als Ketzer auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Und wer er in unserer deutschen Gesellschaft wagt, zu behaupten, Homöopathie wäre Humbug, Geldmachererei und basiere rein auf dem (wirksamen) Placebo-Effekt, der geht das Risiko ein als ignorant, unmodern oder gar "nicht aufgeklärt" be-tituliert zu werden, da es schließlich "viele Dinge zwischen Himmel und Erde gäbe, die wir halt nicht erklären könnten". Mit diesem Argument geht ja auch die Kirche hausieren, um somit jedem wissenschaftlich Ansatz aus dem Wege zu gehen.

Was ich bei Homöopathie jedoch nie verstanden habe, wie es zu dieser Popularität jemals kommen konnte. Es gibt doch nichts leichteres auf der Welt, als die Wirksamkeit einer Methode zur Heilung von Krankheiten in Form einer Doppel-Blindstudie, die nicht von einer bestimmten Lobby finanziert wird nachzuweisen. Warum wird aus Homöopathie so ein Hokuspokus gemacht, wenn es doch so eindeutig ist, dass sie hilft?

Also letztendlich gibt es einfach Menschen, die "glauben" einfach gerne. Glauben ist so schön leicht und vor allem bequem.
lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

31.05.2013 11:30
#46 RE: Kommt man jemals wirklich los von der NAK Zitat · antworten

Zur Homöopathie, Spoiler wegen leichter Themenabweichung:

Zitat von skywalker
Was ich bei Homöopathie jedoch nie verstanden habe, wie es zu dieser Popularität jemals kommen konnte. Es gibt doch nichts leichteres auf der Welt, als die Wirksamkeit einer Methode zur Heilung von Krankheiten in Form einer Doppel-Blindstudie, die nicht von einer bestimmten Lobby finanziert wird nachzuweisen. Warum wird aus Homöopathie so ein Hokuspokus gemacht, wenn es doch so eindeutig ist, dass sie hilft?


Die Popularität ist historisch erklärbar. Die Ho. entstand zu einer Zeit, in der die übliche Medizin oft mehr schadete als nützte, z. B. giftige Arzneien wie Quecksilber oder Arsen. Hahnemann, der Erfinder der Ho., verdünnte das Zeug wenigstens so, dass es ungiftig wurde. Das dürfte einigen das Leben gerettet haben.
Ein anderer Grund dürfte die Methode der "Medikamentenermittlung" sein, wo halt viel mit den kranken Menschen geredet wird. Der Patient bekommt den Eindruck: "Da wird auf mich eingegangen!" Was aber letztlich nicht stimmt, weil da nur ein Katalog von abwegigen Kriterien abgefragt wird, um danach schematisch das "Medikament" zu ermitteln. Und zwar unter Umgehung einer richtigen Diagnose! Es wird gar nicht nach den wirklichen physiologischen Zusammenhängen geforscht. Und das kann in der Tat jeder umgelernte Bäckergeselle, dazu muss man über medizin fast nix wissen! Das ist eine Attraktion für "Heilpraktiker", die ihren Unbedenklichkeitsschein auf merkwürdige Weise bekommen haben. Auch eine Art von Popularitätsförderung...
Noch ein Grund für die Popularität: Homöopathische Medizin ist sehr billig in der Herstellung (keine Forschung nötig, so gut wie nix drin in den "Globuli", usw...), aber es wird damit doch ein schöner Markt betrieben...

Doppelblinstudien werden von Homöopathen übrigens abgelehnt. Angeblich weil keine 2 Patienten gleich seien, alles sei so "individuell". Und außerdem sei es ethisch verwerflich, Placebos zum Vergleich zu geben! Tolles Argument von Leuten, die ja gerade Placebomedizin betreiben...

Das ist jetzt eine gewisse thematische Abweichung, aber ich meine, das verträgt es schon mal. Zumal die Parallelen zur Religion so auffällig sind. So wie man von den Sekten schwer wieder loskommt, kommt man evtl. auch von den "alternativen Heilpraktiken" schwer wieder los. Hier wie dort gibt es eine Gruppe von Leuten, die aus dem verblasenen Zeug sowas wie Institutionen gemacht haben. Es gibt so etwas wie "professionalisierte Nutznießer", die natürlich ein Interesse daran haben, dass die Gläubigen schwer wieder davon loskommen.

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skywalker225 Offline




Beiträge: 44

31.05.2013 12:05
#47 RE: Kommt man jemals wirklich los von der NAK Zitat · antworten

Ja Sorry, bin leicht vom Thema abgewichen, aber "es legte sich mir gerade auf die Seele" und beim Sprechen "bewegte der Herr diesen Gedanken in mir".

gug ( gelöscht )
Beiträge:

31.05.2013 12:09
#48 RE: Kommt man jemals wirklich los von der NAK Zitat · antworten

OT
Spiel Momöopathie- Bingo und schädliche Barcodes

Homöopathie-Bingo-Spiel

Ich lehne Homöopathie ab, obwohl ich Frau bin. Und außerdem ist das homöopathische Mittel laut Aufdruck 5 Jahre lang lang auch ohne Wirkstoffgehalt wirksam, allein durch das Rühren und Schütteln. Wenn man weiter denkt, dann ist unser Trinkwasser voll davon. ;-) Ich bekomme diese Wundermittel, ohne es zu wollen

Und da es "Placebo" gibt, gibt es auch "Nocebo", was mich bei solchen Dingen erst recht vorsichtig werden lässt.

Aber es geht noch besser:

schädliche Barcodes und die Gegenmittel. Die Leute meinen ernst
http://www.youtube.com/watch?feature=pla...v=YOXwTGFx_8k#!

Eisblume Offline




Beiträge: 3.396

31.05.2013 12:19
#49 RE: Kommt man jemals wirklich los von der NAK Zitat · antworten

Zitat von skywalker225 im Beitrag #45
...Also letztendlich gibt es einfach Menschen, die "glauben" einfach gerne. Glauben ist so schön leicht und vor allem bequem.
Das ist so genial... Danke!

Ich bin Frau, aber ich halte von der Homöopathie nichts, gleichwohl ich in der Medizin der Chemie auch nicht immer und schon gar nicht gern traue.
Mit und ohne Glauben geht alles seinen Gang.
Dem Leben ist es egal, ob ich dabei lachenden oder weinenden Auges bin.

__________________________________________________
Jeder Tag ist ein kleines Leben,
jedes Erwachen eine kleine Geburt,
jeder frische Morgen eine kleine Jugend,
und jedes zu Bett gehen und Einschlafen ein kleiner Tod.
~ Arthur Schoppenhauer

Engelchen Offline




Beiträge: 6.332

31.05.2013 12:26
#50 RE: Kommt man jemals wirklich los von der NAK Zitat · antworten

Sorry, aber da muss ich widersprechen:

Beides, sowohl Homöopathie, als auch Chemie richtig eingesetzt ist ein Segen!

Man muss led. wissen, wann Homöopathie ausreicht, wann es Chemie braucht.

Was man nicht kennt, nicht selbst ausprobiert hat, muss man nicht bewerten.

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Bin BVB-Fan und das ist gut so!

gug ( gelöscht )
Beiträge:

31.05.2013 12:50
#51 RE: Kommt man jemals wirklich los von der NAK Zitat · antworten

Ich habe in meiner Verwandschaft Leute, die daran glauben. Einmal habe ich in einer Stresssituation Notfalltropfen genommen -ich weiß ja, dass kein Wirkstoff drin war -,damit ich Ruhe habe vor den Angeboten, die natürlich wirkungslos waren.
Ich bestreite ja nicht, dass es den Placebo und den Nocebo-Effekt gibt.

Weiterführend:
http://www.badische-zeitung.de/schopfhei...--69885407.html



und ...wie lange behält das Wasser sein Gedächtnis? Wenn jemand daran glaubt, wäre sein Abwasser Sondermüll.

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

31.05.2013 12:55
#52 RE: Kommt man jemals wirklich los von der NAK Zitat · antworten

Ein alter Kumpel von mir ist Homöopath. Natürlich habe ich das vor Jahren auch mal ausprobiert. Es nützte rein garnix.
Kann es auch nicht, denn da ist nix drin! Bzw. so gut wie nix. Und die Ersatzbehauptung, das Wasser in der "Verschüttelung" habe von den paar Molekülen des Wirkstoffs "gelernt", ist schon frech. Was dann das Kaffeewasser so alles gelernt hätte, nicht auszudenken, wo das schon überall zum Lernen unterwegs war...

Klar wirkt auch Placebomedizin ein bisschen. Sogar wenn man weiß, dass es Placebo ist, das ist ja das Irre!

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Engelchen Offline




Beiträge: 6.332

31.05.2013 12:56
#53 RE: Kommt man jemals wirklich los von der NAK Zitat · antworten

Gug, gerade mit den Notfalltropfen habe ich vor einigen Jahren meinem Mann das Leben gerettet!
Und mit "dran glauben" hat das erst einmal nichts zu tun.
Allerdings denke ich, wenn ein Pat. etwas ablehnt (nicht dran glaubt), dann hilft ihm gar nichts.

Ich kenne einen Menschen, der sich seit vielen Jahren mit Krankheiten rumquält, die längst Geschichte sein könnten.
Nicht einmal besonders dramatisch.
Die Ärzte (die nat. ständig gewechselt werden) geben rasch auf, sind genervt.
Sie ließt erst einmal bei jedem Medikament die Nebenwirkungen, und ALLE bekommt sie!
Wirkung 0 - Nebenwirkungen 100 %.

Das halten die stärksten Nerven nicht aus.

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Bin BVB-Fan und das ist gut so!

gug ( gelöscht )
Beiträge:

31.05.2013 12:57
#54 RE: Kommt man jemals wirklich los von der NAK Zitat · antworten

ja, eine warme Hand bei Bauchschmerzen hilft auch ohne Wirkstoffe. Das ist völlig normal.

ja, engelchen, der Effekt ist bekannt, dass manche Menschen Nebenwirkungen bekommen, wenn sie wissen, dass es sie geben könnte. Dafür kann der Mensch wenig, das hat auch viel mit der glaubensmäßigen Konditionierung zu tun.

weiterführend
http://de.wikipedia.org/wiki/Nocebo
http://www.heise.de/newsticker/meldung/N...en-1859409.html
http://www.n-tv.de/wissen/Worte-mit-toed...cle9880141.html

Engelchen Offline




Beiträge: 6.332

31.05.2013 13:04
#55 RE: Kommt man jemals wirklich los von der NAK Zitat · antworten

Das ist so krank, richtig krank.
Jahre des Lebens werden auf diese dämliche Art verschenkt!
Es wurde mal angedeutet, dass evtl. eine Psychotherapie nützlich wäre. Oh je, da war der Teufel los.

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Bin BVB-Fan und das ist gut so!

gug ( gelöscht )
Beiträge:

31.05.2013 13:13
#56 RE: Kommt man jemals wirklich los von der NAK Zitat · antworten

das tut mir leid, engelchen.

Engelchen Offline




Beiträge: 6.332

31.05.2013 13:15
#57 RE: Kommt man jemals wirklich los von der NAK Zitat · antworten

Ich habe mich da völlig zurückgezogen. Wer sich nicht helfen lassen will, da ist nichts zu machen.

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Bin BVB-Fan und das ist gut so!

weitweg Offline




Beiträge: 1.176

31.05.2013 14:28
#58 RE: Kommt man jemals wirklich los von der NAK Zitat · antworten

Globuli hin oder her, die - vielleicht - enthaltenen Wirkstoffe sind weder nützlich noch schädlich.
Mein früherer Arzt - ein altgedienter Landarzt - hat das mal auf den Punkt gebracht, als ich ihn nach der Wirksamkeit homöopathischer Mittel gefragt habe:

"Wenn du glaubst, dass das Wasser im Bodensee, nachdem eine Schulklasse hinein gepinkelt hat und nachdem ein kräftiger Sturm das Wasser durcheinander gewirbelt hat, salziger schmeckt als vor diesen beiden Ereignissen, dann kannst du auch Globuli nehmen, die helfen dann auf jeden Fall."

___________________________________
To the NSA:
Please do not make the effort to save this posting.
It is absolutely harmless

Engelchen Offline




Beiträge: 6.332

31.05.2013 14:33
#59 RE: Kommt man jemals wirklich los von der NAK Zitat · antworten

Ist doch logisch, dass man dazu keinen Schulmedizinmann befragen darf!

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Bin BVB-Fan und das ist gut so!

gug ( gelöscht )
Beiträge:

31.05.2013 15:17
#60 RE: Kommt man jemals wirklich los von der NAK Zitat · antworten

Wichtiger Hinweis! (aus Stupipedia)
Achtung: Liebe Leser, versuchen Sie auf keinen Fall, selbst homöopathische Mittel herzustellen! Auch wenn es einfach klingt, erfordert es spezielles Fachwissen. Und selbst Experten können sich irren. Beispielsweise wurde die Entwicklung eines homöopathischen Verhütungsmittels Ende der 70er Jahre als gescheitert aufgegeben. Mit Homöopathie kann man ausschließlich Krankheiten behandeln! [/Spass Ende}



Zitat
In der internationalen wissenschaftlichen Community hat die Homöopathie keinen Rückhalt – sie ist ein Phänomen vor allem des deutschsprachigen Raums.


aus http://www.scilogs.de/wblogs/blog/detrit...ischen-rundfunk

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