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Dieses Thema hat 80 Antworten
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 Die Struktur der Neuapostolischen Kirche
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Olaf Wieland Offline




Beiträge: 377

03.07.2013 09:26
Bekenntnis zum Sozialismus - Nachruf auf Stammapostel Richard Fehr Zitat · antworten

Die Geschwister des neuapostolischen Gesprächskreises „Toleranz im Glauben“ Hamburg/Berlin würdigen das Wirken unseres Stammapostels Richard Fehr, der vom 22. Mai 1988 bis 15. Mai 2005 mit Umsicht und sicherer Hand die Neuapostolische Kirche geführt und geleitet hat.

Richard Fehr warnte vor falscher Weltflucht und bekundete als erster Stammapostel der Neuapostolischen Kirche ökumenische Absichten.
Im Ruhestand wirkte er nach einem Erkenntnisprozess unermüdlich weiter und sensibilisierte die Gläubigen für Kritik an innerkirchlichen Zuständen mit dem Ziel, den notwendig und unausweichlich gewordenen Öffnungsprozess der Neuapostolischen Kirche voranzutreiben. Dazu gehörte seine eindringliche Mahnung nach Intensivierung der mangelnden Erinnerungskultur in der Neuapostolischen Kirche mit den Worten: „Wenn wir diese Aufgabe nicht wahrnehmen, werden es andere tun.“

In der Zeit des friedlichen Umbruchs 1989 (Mauerfall) bezog er mutig Stellung und machte aus seiner Sympathie für den DDR-Staat - zu dem die neuapostolische Kirchenleitung allzeit ausgezeichnete Beziehungen pflegte - keinen Hehl, indem er in einem Bekenntnis zum Sozialismus betonte: „ Bei meinen Besuchen bin ich immer in ein sicheres und geordnetes Land gekommen.“

Hinweisend auf die Worte des johanneischen Jesus „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe. Und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben.“ (Joh. 11, 25f.) nehmen wir in Trauer Abschied von Bruder Richard Fehr.

Wir als Mitglieder des Gesprächskreises „Toleranz im Glauben“ Berlin/Hamburg schließen ihn in unsere Gebete mit ein.

Vezelay Offline



Beiträge: 456

03.07.2013 11:02
#2 RE: Nachruf auf Stammapostel Richard Fehr Zitat · antworten

...es tut mir leid, aber ich kann mich diesen Worten nicht anschliessen.

Fehr hat - wie ich hier schon mehrmals geschrieben habe - mit seinem unprofessionellen, gar dilettantischen Statement zur Thematik "Kritik an und innerhalb der NAK" dazu beigetragen, dass sich engagierte, reformwillige Mitglieder von der NAK abgewendet haben. Diese Fehr'sche Aussage, das Wort Kritik habe in der NAK nichts zu suchen, da es kein einziges Mal in der Hlg. Schrift vorkomme, kann als die Verpassung eines Maulkorbes und "Mundtot-Machung" betrachtet werden...die scheinbare Reformwilligkeit und Ökumenewillen der NAK resultieren nicht aus einer "Änderung des Herzens", sondern der Notwendigkeit zur Vermeidung weiteren Mitgliederschwunds.

Die Intensivierung der Erinnerungskultur mag Fehr als Projekt angestoßen haben - aber auch hier muss man der NAK-Führung generell Versagen unterstellen. Mit anfangs "Staub aufwirbeln" ist es nicht getan, zu einem guten Projektmanagement gehören neben der Steuerung auch die Überwachung des Projektes sowie nach Projektabschluss auch die Überprüfung, inwieweit die Projektziele denn umgesetzt wurden - geschweige denn von der Erarbeitung der Projektergebnisse. Gab es diese, wurden diese öffentlich kommuniziert, auch den Mitgliedern???

Zur Sympathie für den DDR-Staat und der Fehr'schen Aussage „Bei meinen Besuchen bin ich immer in ein sicheres und geordnetes Land gekommen“ - das ist ganz sicher keine Lobeshymne für die NAK-Führung. Jeder möge es für sich selbst beantworten, inwiefern der DDR-Staat ein Unrecht-Staat war, in welchem nicht wenige Grundrechte (Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Reisefreiheit,...) ausser Kraft gesetzt waren.
Auch in Nazi-Deutschland kam man in ein genauso sicheres und geordnetes Land - die subversiven Kräfte hat man zuvor "entsorgt" - entweder im Arbeitsdienst oder gleich im KZ. Aus den Erfahrungen der Sympathien der NAK gegenüber dem NS-Regime hätte man aus der Erfahrung lernen und die Verhältnisse in der DDR bei den Besuchen gerade als Kirche anprangern müssen. Vorbilder gab es genug - stattdessen hat man sich auch dort angebiedert.

Der Tod Richard Fehrs mag menschlich betrachtet ein Verlust sein. Fehr hat als STAP sicher auch Veränderungen angestoßen und dafür dient ihm Dank - aber der Nachruf ist mir definitiv zu "dick aufgetragen".

Thomas Offline



Beiträge: 168

03.07.2013 11:13
#3 RE: Nachruf auf Stammapostel Richard Fehr Zitat · antworten

Die Aussage des Stammapostels habe ich auch gehört. Jedoch war damals mein Empfinden (und das vieler anderer auch), dass er das auf die NAK bezog. Noch in vielen Ä-Stunden danach haben wir mitbekommen, dass die NAK-OST eine andere als die NAK-WEST sei. Wenn ich das heute so betrachte, kann ich dem nur zustimmen. Noch heute bilden sich die NAKler OST ein, sie seien etwas besseres. Beispiele dazu habe genügend geliefert. Den Ausdruck, es wächst zusammen was zusammen gehört ist nicht oder nur bedingt eingetreten.

Eines hat er auf alle Fälle erreicht. Den unsäglichen zweiten GD am Sonntag hat er abgeschafft. Und nun warten alle drauf, das der Wochen-GD auch abgeschafft wird. Es kann aber sein, dass wir darauf warten müssen, bis mal wieder solch ein kleiner Reformator wie Bruder Fehr kommt.

Thomas (ts@bf-nak.com)

Engelchen Offline




Beiträge: 6.332

03.07.2013 11:31
#4 RE: Nachruf auf Stammapostel Richard Fehr Zitat · antworten

Zitat
Eines hat er auf alle Fälle erreicht. Den unsäglichen zweiten GD am Sonntag hat er abgeschafft.



Da stimme ich Dir 100 %-ig zu, Thomas!

Seit Sonntagabend habe ich mir den Kopf verbrochen, was ich Gutes mit der Amtszeit Fehr's verbinden könnte.
Es fiel mir nichts ein.
Das liegt auch daran, dass ich sein Buch "Betrachtungen eines Ruheständlers" gelesen habe und mich verar...t fühle.

"Seht her, ich habe mich einen feuchten Kehricht um die dämlichen Verbote geschert, und bin sogar STAP geworden!"

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Bin BVB-Fan und das ist gut so!

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

03.07.2013 11:37
#5 RE: Nachruf auf Stammapostel Richard Fehr Zitat · antworten

Zitat von Fehr zur DDR
„ Bei meinen Besuchen bin ich immer in ein sicheres und geordnetes Land gekommen.“


Eine selten dämliche Äußerung, typisch für einen von den "Organen" erfolgreich manipulierten "Sektenkönig". Da hat ihm sicher kein heiliger Geist auf die Sprünge geholfen...

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"Wer Dich dazu bringen kann, Absurditäten zu glauben, kann Dich auch dazu bringen, Gräueltaten zu begehen." (Voltaire)

gug ( gelöscht )
Beiträge:

03.07.2013 11:55
#6 RE: Nachruf auf Stammapostel Richard Fehr Zitat · antworten

Zitat von Fehr zur DDR

Zitat
"Bei meinen Besuchen bin ich immer in ein sicheres und geordnetes Land gekommen.“



ja, allerdings, das ist daneben! Aber vielleicht wusste er nicht, warum ihm das Land sicher und geordnet erschien. Mit welchen Mitteln das erreicht wurde. Er dürfte fast Diplomatenstatus gehabt haben, da hätte er das nur sehen können, wenn es ihn interessiert hätte.

Nachdem ich seine Biografie gelesen habe, verkneife ich ich mir auch gute Worte zu einem Sektenführer. Wasser predigen, Wein saufen.

Engelchen Offline




Beiträge: 6.332

03.07.2013 11:57
#7 RE: Nachruf auf Stammapostel Richard Fehr Zitat · antworten

Griff man nicht bei der STAP-Wahl bewusst auf Schweizer zurück, weil die problemlos in die DDR einreisen konnten?
Ich habe das so im Gedächtnis.

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Bin BVB-Fan und das ist gut so!

schaf 100 Offline



Beiträge: 168

03.07.2013 12:44
#8 RE: Nachruf auf Stammapostel Richard Fehr Zitat · antworten

Zitat von Engelchen im Beitrag #7
Griff man nicht bei der STAP-Wahl bewusst auf Schweizer zurück, weil die problemlos in die DDR einreisen konnten?
Ich habe das so im Gedächtnis.


Engelchen, genau so habe ich es auch in Erinnerung.... Erst Urwyler, dann Fehr, die haben Reisefreiheit- hieß es

Engelchen Offline




Beiträge: 6.332

03.07.2013 12:47
#9 RE: Nachruf auf Stammapostel Richard Fehr Zitat · antworten

Jau, und dazwischen Streckeisen. Nach Fall der Mauer waren die Schweizer "überflüssig".

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Vezelay Offline



Beiträge: 456

03.07.2013 12:57
#10 RE: Nachruf auf Stammapostel Richard Fehr Zitat · antworten

Zitat von Engelchen im Beitrag #9
Jau, und dazwischen Streckeisen. ...


...äh, dazwischen????...

gug ( gelöscht )
Beiträge:

03.07.2013 13:02
#11 RE: Nachruf auf Stammapostel Richard Fehr Zitat · antworten

Zitat
Griff man nicht bei der STAP-Wahl bewusst auf Schweizer zurück, weil die problemlos in die DDR einreisen konnten?



ja, das wurde uns damals so gesagt.

"dazwischen Streckeisen"
Er war der erste Kirchenpräsident, der in die DDR einreisen konnte.

Engelchen Offline




Beiträge: 6.332

03.07.2013 13:05
#12 RE: Nachruf auf Stammapostel Richard Fehr Zitat · antworten

Zitat von Vezelay im Beitrag #10
Zitat von Engelchen im Beitrag #9
Jau, und dazwischen Streckeisen. ...


...äh, dazwischen????...


Oh weia, natürlich in der Reihenfolge: Streckeisen, Urwyler, Fehr!

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Thomas Offline



Beiträge: 168

03.07.2013 13:34
#13 RE: Nachruf auf Stammapostel Richard Fehr Zitat · antworten

Das mit der Schweiz ist richtig. Die DDR hatte immer ein Auge auf die NAK, Nicht umsonst waren Apostel IM. Und das mit dem Land DDR stimmt auch, ich vermute aber, die NAK-ler der DDR haben das aus Unkenntnis auf sich bezogen und meinen heute noch, sie sind die besseren! Warum sonst haben die Bezirksapostel nach der Wende so "gewettert", weil es eine Unzahl an Gotteskindern gegeben hat, die in die alten Bundesländer verzogen sind? Ich doch auch, die Kritik aus meiner Gemeinde in den neuen Bundesländern fiel dann auch entsprechend aus. Naja, wir haben es überlebt, wenngleich sich auch ein tiefer Riß gebildet hat.

Heute ist es auch nicht besser. BAP Ehrich hat sogar gefordert, auf Karriere zu verzichten (9. 6. 2013 in Nürnberg)

Thomas (ts@bf-nak.com)

Luis Offline



Beiträge: 139

03.07.2013 13:37
#14 RE: Nachruf auf Stammapostel Richard Fehr Zitat · antworten

Zitat von Thomas im Beitrag #13
Das mit der Schweiz ist richtig. Die DDR hatte immer ein Auge auf die NAK, Nicht umsonst waren Apostel IM. Und das mit dem Land DDR stimmt auch, ich vermute aber, die NAK-ler der DDR haben das aus Unkenntnis auf sich bezogen und meinen heute noch, sie sind die besseren! Warum sonst haben die Bezirksapostel nach der Wende so "gewettert", weil es eine Unzahl an Gotteskindern gegeben hat, die in die alten Bundesländer verzogen sind? Ich doch auch, die Kritik aus meiner Gemeinde in den neuen Bundesländern fiel dann auch entsprechend aus. Naja, wir haben es überlebt, wenngleich sich auch ein tiefer Riß gebildet hat.

Heute ist es auch nicht besser. BAP Ehrich hat sogar gefordert, auf Karriere zu verzichten (9. 6. 2013 in Nürnberg)


Kritik ? Hat nicht Herr Fehr gesagt, das Wort Kritik komme in der Bibel nicht vor ? Das war aber nicht auf Linie dann, wenn die Gemeinde "Kritik" geübt hat

Engelchen Offline




Beiträge: 6.332

03.07.2013 13:39
#15 RE: Nachruf auf Stammapostel Richard Fehr Zitat · antworten

Die DDR-Leute empfanden sich evtl. "besser", weil sie vieles nicht kannten, was sowieso nicht in der Bibel steht?

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Bin BVB-Fan und das ist gut so!

Thomas Offline



Beiträge: 168

03.07.2013 13:42
#16 RE: Nachruf auf Stammapostel Richard Fehr Zitat · antworten

Zitat von Luis im Beitrag #14
Zitat von Thomas im Beitrag #13
Das mit der Schweiz ist richtig. Die DDR hatte immer ein Auge auf die NAK, Nicht umsonst waren Apostel IM. Und das mit dem Land DDR stimmt auch, ich vermute aber, die NAK-ler der DDR haben das aus Unkenntnis auf sich bezogen und meinen heute noch, sie sind die besseren! Warum sonst haben die Bezirksapostel nach der Wende so "gewettert", weil es eine Unzahl an Gotteskindern gegeben hat, die in die alten Bundesländer verzogen sind? Ich doch auch, die Kritik aus meiner Gemeinde in den neuen Bundesländern fiel dann auch entsprechend aus. Naja, wir haben es überlebt, wenngleich sich auch ein tiefer Riß gebildet hat.

Heute ist es auch nicht besser. BAP Ehrich hat sogar gefordert, auf Karriere zu verzichten (9. 6. 2013 in Nürnberg)


Kritik ? Hat nicht Herr Fehr gesagt, das Wort Kritik komme in der Bibel nicht vor ? Das war aber nicht auf Linie dann, wenn die Gemeinde "Kritik" geübt hat


Jaja, das ist korrekt, ich wollte nicht "verdammen" schreiben, das würde es sicherlich besser treffen. Ich habe ja auch von "wettern" geschrieben, ähnlich wie bei JGB, der hat sich ja auch beschwert, dass viele ihm nicht glaubten.

Thomas (ts@bf-nak.com)

Luis Offline



Beiträge: 139

03.07.2013 13:45
#17 RE: Nachruf auf Stammapostel Richard Fehr Zitat · antworten

Zitat von Engelchen im Beitrag #15
Die DDR-Leute empfanden sich evtl. "besser", weil sie vieles nicht kannten, was sowieso nicht in der Bibel steht?


Also ich hab ja in den 90ern "drüben" gelebt. Als besser haben die sich nicht empfunden. Ich hatte vielmehr den Eindruck, daß das noch so abging, wie in den alten Bundesländern in den 60er und 70er jahren. Wenn man reinkam, standen im Gemeinderaum alle 2-3 meter Schwarzkitel bis vorne zum Altar. Sah so ein bischen security -mäßig aus. Inhaltlich wars auch noch schlimmer, als das übliche Gesülze. Ich würde sagen, die waren , zumindest was die eine Gemeinde betrifft einfach nur noch nicht in den 90ern angekommen. Aber ich kann auch nur auf meine begrenzten subjektiven Eindrücke aus den Jahren 1996-2001 zurückgreifen.

Vezelay Offline



Beiträge: 456

03.07.2013 14:01
#18 RE: Nachruf auf Stammapostel Richard Fehr Zitat · antworten

Auf weitere Nachrufe bin ich mal gespannt. Fehr hat für mich in keinster Weise die NAK "mit Umsicht und sicherer Hand" geführt. Also, je mehr ich diesen Nachruf lese, umso schwulstiger erscheint mir dieser. Fehr war vielleicht ein Reformer im engeren Sinne, aber vermutlich waren auch ihm Grenzen gesetzt. Nichtsdestotrotz war er als STAP absolut KEINE Geistesgröße...

Den Menschen Richard Fehr kannte ich nicht - inwiefern er für sich persönlich den "wahren Glauben" gesucht und erbeten hat, kann ich nicht sagen.

(Ich würde mir mal eine öffentliche Diskussionsrunde - gerne im TV - wünschen zwischen dem STAP oder einem BEZAP der NAK, den Herren Küng, Zink und gerne auch anderen Theologen - und ich befürchte, dass man den STAP theologisch ganz schön auseinander nehmen wird und v.a. bei einem öffentlichen Auftreten endlich die Aussagen gegenüber Außenstehenden auch den NAK-Mitgliedern öffentlich gemacht wird.)

Luis Offline



Beiträge: 139

03.07.2013 14:05
#19 RE: Nachruf auf Stammapostel Richard Fehr Zitat · antworten

Zitat von Vezelay im Beitrag #18
Auf weitere Nachrufe bin ich mal gespannt. Fehr hat für mich in keinster Weise die NAK "mit Umsicht und sicherer Hand" geführt. Also, je mehr ich diesen Nachruf lese, umso schwulstiger erscheint mir dieser. Fehr war vielleicht ein Reformer im engeren Sinne, aber vermutlich waren auch ihm Grenzen gesetzt. Nichtsdestotrotz war er als STAP absolut KEINE Geistesgröße...

Den Menschen Richard Fehr kannte ich nicht - inwiefern er für sich persönlich den "wahren Glauben" gesucht und erbeten hat, kann ich nicht sagen.

(Ich würde mir mal eine öffentliche Diskussionsrunde - gerne im TV - wünschen zwischen dem STAP oder einem BEZAP der NAK, den Herren Küng, Zink und gerne auch anderen Theologen - und ich befürchte, dass man den STAP theologisch ganz schön auseinander nehmen wird und v.a. bei einem öffentlichen Auftreten endlich die Aussagen gegenüber Außenstehenden auch den NAK-Mitgliedern öffentlich gemacht wird.)


Willst Du dir das wirklich antun ? Ist doch inzwischen sowas von egal, was die ablassen. Und interessieren kann einen das ja ohnehin nur, wenn man davon ausgeht, das Gott existiert. Verändert man diesbezüglich seinen Blickwinkel, versinken alle religiösen Dispute und auch religiöse Persönlichkeiten in Bedeutungslosigkeit.

Vezelay Offline



Beiträge: 456

03.07.2013 14:23
#20 RE: Nachruf auf Stammapostel Richard Fehr Zitat · antworten

..ja, das würde ich mir antun. ich habe die NAK verlassen, da ich deren Arroganz, Scheinheiligkeit und Syhizophrenie nicht mehr ertragen habe. Die wiederholt gemachten Erfahrungen zeigten sich neulich auch in den Kommentaren von Beiträgen bei WDR - das Fazit war daraus, dass man unter der NAK dreierlei Glaubensdogmen verstehen kann:
1. Die offizielle Kirchenlehre gegenüber Mitgliedern nach "alter Väter Sitte"
2. Die freiere Kirchenlehre nur gegenüber Externen (wegen Ökumene)
3. Die "by do-it-yourself" gemachten Kirchenlehren einzelner Mitglieder (- ihre Namen sind Legion)

In dem TV-Duell würden
1. die Schizophrenie der NAK öffentlich gemacht werden
2. die theologischen Grundlagen der NAK-Lehre als nicht haltbar erklärt werden
3. das "sich-winden" der NAK-Führung mal öffentlich werden, v.a. gegenüber den Mitgliedern, denen man ohnehin viel verheimlicht.

Ich habe mir sogar überlegt, nach 10 Jahren mal - ok, an einem Regentag - wieder einen GD zu besuchen mit der Frage, ob sich denn wirklich was geändert habe, wie sooft behauptet. Die Antwort weiss ich jedoch bereits heute.

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