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Dieses Thema hat 159 Antworten
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 In der Neuapostolischen Kirche ist alles möglich, auch das Gegenteil!
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nakkritisch Offline



Beiträge: 160

12.07.2014 10:54
#41 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Manche Sachen tauchen z.B. auf holländischen Webseiten wieder auf. Die großer Reise durch's WWW. ist oft unerklärbar.

Schnoogele Offline




Beiträge: 239

12.07.2014 11:23
#42 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Jeder von uns weiss doch wie lange etwas "Unliebsames" am schwarzen Brett hängen bleibt

Der Gärtner Offline




Beiträge: 2.969

12.07.2014 11:43
#43 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Wer sich öffentlich äußert muß damit rechnen das diese auch da auftauchen wo er/sie/es sie nicht haben wollte/n.Was einmal im WWW erschienen ist(zumal wenn es sich um wichtige Sachen handelt) kann man schlecht wieder verschwinden lassen.Eigentlich auch gut so.Denn sonst wären alle kritischen Beiträge sehr schnell wieder verschwunden.

___________________________
"Ist es nicht sonderbar, daß die Menschen so gerne für die Religion fechten und so ungerne nach ihren Vorschriften leben?"

Georg Christoph Lichtenberg (1742-99), dt. Aphoristiker u. Physiker

Olaf Wieland Offline




Beiträge: 377

12.07.2014 16:00
#44 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Zwischenzeitlich habe ich aus der Gemeinde Berlin-Mariendorf ein sehr herzliches Dankschreiben dafür bekommen, dass ich dem Wunsch entsprochen habe, die "kleine Abschiedsrede" zu löschen.

Nun hoffe ich mit den dortigen Betroffenen auf eine heilende Entwicklung, was aber meine wohlwollende und auf Sachlichkeit begründete Kritik am System NAK nicht abmildert oder verwässert. Ich halte es mit der Revolutionärin Rosa Luxemburg:

"Wie Lasalle sagte, ist und bleibt die revolutionärste Tat, immer das laut zu sagen, was ist." (Rosa Luxemburg, 1904)

Ich weiß, diesem hohem Anspruch von Rosa Luxemburg, welche vor ihrer Ermordung schwer misshandelt, erschossen und dann in den Landwehrkanal geworfen wurde, werde ich wohl nie entsprechen. Aber das soll kein Grund sein, die Hände in den Schoß zulegen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Rosa_Luxemburg

Olaf Wieland Offline




Beiträge: 377

12.07.2014 16:35
#45 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Bruder Bezirksapostel Nadolny hat meinen Beitrag, was ich neidlos anerkenne , getoppt. Wie ich schon ahnte, wurde als großes Geschütz nun "GOTT" aufgefahren und zielgerichtet sogar gegen die Gemeinde Mariendorf losgedonnert (Theaterdonner?) durch den "Kanonier / Artilleristen" Bezirksapostel Nadolny.

"Setzen sich diejenigen nicht an die Stelle Gottes?

Auch das typische neuapostolische Denunziantentum, welches ja eine wichtige Säule bzw. einen wichtigen "Eckstein" zur Erhaltung des Systems NAK darstellt (Stichwort Stasimethoden bzw. Stasikirche NAK) wurde erwähnt.

http://nak-aussteiger2010.beepworld.de/n...-mariendorf.htm

nakkritisch Offline



Beiträge: 160

12.07.2014 16:49
#46 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Aus dem angegebenen Link des Vorbeitrages.

Zitat
xxx



Echt starker Tobak´an die Adresse des Bezirksap.


xxx Admin: D. S. hat seinen Bericht überarbeitet, so dass das Zitat in in dieser Formulierung "xxx" nicht mehr stimmt.

gug ( gelöscht )
Beiträge:

12.07.2014 18:03
#47 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Zitat
Echt starker Tobak´an die Adresse des Bezirksap.


Was meinst du damit?

Meinst du, er entschuldigt sich noch oder tritt zurück oder heilt die Wunden der gemobbten Amtsträger, deren Familien und der Gemeinde? Oder schiebt er weiter die Schuld an Stellen, wo sie nicht hin gehört?

nakkritisch Offline



Beiträge: 160

12.07.2014 19:28
#48 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Zitat
Was meinst du damit?



Ich wollte damit sagen das für etliche Amtsträger /Glieder offensichtlich die kritiklose Zeit vorbei ist, wo nur vom heißgeliebten Bezirksapostel und vom geliebten Apostel usw. die Rede ist.

Die rauhe Sprache waren sie nicht gewohnt. Denn sie haben dem treuen Geschwist einen gewissen Selbstschutz für sich beigebracht. Treue Gotteskind üben keine Kritik am Apostel.
Zieht wohl nicht mehr so richtig. scheint wohl zusehends der Veränderung zu unterliegen. Die Apostolos werden sich wahrscheinlich noch warm anziehen müssen.

Olaf Wieland Offline




Beiträge: 377

12.07.2014 21:09
#49 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Man stelle sich so einen Streit in einem NAK-Ämterzimmer vor (bitte nicht als Vorbild werten):

http://www.youtube.com/watch?v=75ADI9p2wHY

Zur "Botschaftszeit" hatte man sich ja richtig gekloppt, wie Zeitzeugen berichteten.

Oder vor nicht allzu langer Zeit:

Neuapostolischer Fanatismus im Saarland - Gewalt nach dem Gottesdienst

nakkritisch Offline



Beiträge: 160

12.07.2014 21:47
#50 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Zitat
Zur "Botschaftszeit" hatte man sich ja richtig gekloppt, wie Zeitzeugen berichteten.



Auf gut Deutsch gesagt, auf die Fr.... gehauen.
Gottes Werk hat eine Top Vergangenheit

Olaf Wieland Offline




Beiträge: 377

12.07.2014 22:10
#51 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Ich kenne sehr viele neuapostolische Bekannte, die mir glaubhaft berichteten, dass autoritäre neuapostolische Amtsträger ihre Frauen verprügelten. Eine Schwester erzählte mir kürzlich, ihr Mann hätte sie regelmäßig aus nichtigen Anlässen mit dem Gürtel verprügelt und ihr zwar nicht in die "F..." geschlagen, sondern heißen Kaffee ins Gesicht geschüttet. Erst nach langem Leiden hat sie sich dann getrennt (wegen der Kinder hat sie die Trennung immer wieder herausgezögert). In der Gemeinde galt sie dann als die Schuldige, weil sie anscheinend nicht vergebungs- und versöhnungsbereit war. Aber genug von diesem traurigem Thema.

Interessant ist die Entwicklung in der Gemeinde Mariendorf und es gibt natürlich viele neuapostolische Familien, wo es harmonisch und liebevoll zugeht. Das Schlimme ist hauptsächlich die mangelnde Konfliktfähigkeit und der Fanatismus (=Glaube ohne Liebe) sowie die verantwortungslose Kirchenleitung.

gug ( gelöscht )
Beiträge:

13.07.2014 00:04
#52 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Zitat
Ihr Mann hätte sie regelmäßig aus nichtigen Anlässen mit dem Gürtel verprügelt und ihr zwar nicht in die "F..." geschlagen, sondern heißen Kaffee ins Gesicht geschüttet. Erst nach langem Leiden hat sie sich dann getrennt (wegen der Kinder hat sie die Trennung immer wieder herausgezögert). In der Gemeinde galt sie dann als die Schuldige, weil sie anscheinend nicht vergebungs- und versöhnungsbereit war.



Du kennst mich? ;) Wir haben doch noch gar nicht geredet. Aber es war nicht Kaffee, sondern heiße Suppe. ;)

Heute bin ich den Segensträgern dankbar, weil sie meinen Ex unterstützt haben während der Trennung nach 10 Jahren Horror, sonst hätte ich nicht erkannt, dass das nicht Gottes Werk sein kann und wer weiß, ob ich nicht weitere Jahre dort verschwendet hätte. Mein Vater hat damals alles möglichen oberen Amtsträger angeschrieben, aber es hat keinen wirklich interessiert. Ich habe von den Schreiben meines Vaters erst viel später erfahren. Die übergeordneten Seelsorger (Bezirksältester, Bischof) haben mich deshalb austricksen können und ich habe unwissentlich die Mühe meines Vaters boykottiert. Nämlich als der Bez-Älteste fragte, ob denn der Vorsteher nie zu Besuch kommt, wunderte ich mich über die Frage, aber sagte: doch, er war schon mal da dies Jahr. (wenn er auch nur über den Hausbau seines Sohnes und geliehene Schubkarren und sein Auto sprach, und zum Schluss uns zerstrittenes Paar rechts und links in die Arme nahm, uns aneinander drückte und sagte: Na, der liebe Gott kann segnen, was! Das war die ganze Seelsorge an diesem Abend kurz bevor ich geflüchtet bin. Ich weiß es noch wie heute. Völlig daneben! Und für mich war der Körperkontakt in dieser Situation mit den beiden Männern fast nicht auszuhalten. Aber durch meine ungeschickte Antwort dem Bez-Ältsten gegenüber habe ich bestätigt, dass sich der Vorsteher kümmert und mein Vater lügt. Mir zerreißt es heute noch das Herz, wegen meines Vaters Mühe, was muss er durchgemacht haben, bestimmt wurde er noch zur Rechenschaft gezogen oder ihm wurde mitgeteilt, dass ich sage, dass der Vorsteher sich kümmert mit Hausbesuchen! Somit hatte ich bestätigt, dass die Anmahnung, dass sich jemand um mich und die Kinder kümmern müsste, völlig überflüssig war. Es wäre aber auch sonst überflüssig gewesen die Seelsorger hinzuweisen, denn mein Vater wusste nicht, wie oft ich während der Chorübungsstunde, zu der mein Mann nicht ging, also unbemerkt vom Ehemann, heulend und schluchzend beim Vorsteher im Ämterzimmer saß, ab und zu mit blauem Auge, und sagte, ich kann nicht mehr vergeben, ich komme nicht ins Himmelreich. Er wusste so einiges, aber trotzdem nicht alles, es hätte aber gereicht, um sofort Hilfe und Trost zu schicken zu einer 26 jährigen mit 3 Kindern. Er hat trotz des Wissens den Mann unterstützt. Auch noch, als raus kam, dass wieder eine andere Frau schwanger war, bat mich der Priester im Namen Gottes darum, zurück zu gehen. Ich solle ein Wunder der Liebe geschehen lassen. Vielleicht hat er es auch nicht richtig geschnallt, woher da uneheliche Kind der jungen Schwester kam. Der Priester sagte mir, dass er wegen mir auf dem Bahnhof sitzt weinen muss, weil ich auseinander reiße, was Gott zusammen gefügt hat. Es war vom Feinsten, es kam echt alles zusammen! Seitdem bin ich empfindlich gegenüber dummen Männern.
Die Ehe ging über 10 Jahre, davon wurde sie über 7 Jahre lang von den Gottesmännern mit Gewalt und Druck und Manipulation mit Gottes Willen zusammengehalten, zum Schaden aller Beteiligten (außer mir, denn ich bin aus dem Verein weg, aber fragt mich nicht, was die Kinder litten und welche Folgen sie heute noch ihrem Vater verdanken!) Und meine Selbstvorwürfe , dass ich gerade wegen der Kinder (sie hätten da dringend weg gemusst!) nicht eher gegangen bin, die waren lange Jahre sehr massiv. Obwohl mir klar ist, dass ich in der Situation nicht anders handeln konnte, als immer wieder die Scheidung zurück zu ziehen. Um dann Jahre zu brauchen, sie neu einzureichen, um sie dann wieder zurückzuziehen. Ich ging erst, als ich wusste, dass ich völlig am Ende bin und bald zu nichts mehr in der Lage sein werde. Es gab nur noch alles oder nichts, und dann bin ich endlich nicht mehr zurück gegangen, egal, welcher Priester , Ältester oder Vorsteher, an die Tür klopfte. In die Kirche ging ich fleißig noch ein paar Monate weiter, dachte, es wäre ein Prüfung, wie bei Hiob. Bis ich mitbekam, das ich angeblich die Schuld am Scheitern der Ehe hatte. Ich hörte, wie eine Schwester zu einer andern sagte, er muss ja einen Grund gehabt haben, wenn er sie schlug. Das wars. Ich war raus.

In meiner ehemaligen Gemeinde weiß ich es auch zumindest von einer andern Frau, dass sie Furchtbares erlebt hat mit ihrem Mann. Als die weg wollte, weinte der Vorsteher vor ihren Augen und sagte, dass es so viel schlecht Ehen gäbe in der Gemeinde und er weiß nicht, was er machen soll, erwähnte mich direkt namentlich bei der Schwester, dass ich auch eine Trennung will (!). Da blieb sie dann, ließ sich erst viel später dann doch scheiden. Hat mir später erzählt, wie es kam, dass ihr Mann so krank wurde. Ich will die Geschichte hier nicht erzählen, den sie könnte wieder erkannt werden. Nur so viel, es geht auch dabei um das Brechen des Willens mit dem angeblichen Gotteswillen, der dies oder jenes (Leidenschaft für Musik) nicht gut heißt.

So, das musste mal raus! Wenn ich sehe, wie die hohen Tiere in Mariendorf die Geschwister veräppeln, dann fallen mir die Manipulationen ein, die sie mir mir gemacht haben. Schade, dass ich damals dachte, ich wäre die Einzige, der das passiert, ich kannte ja nicht das System/das "Naturgesetz der Sekten" dahinter. Was für ein Verein!

Mein ehemaliger Vorsteher ist sich übrigens keiner Schuld bewusst.

Eisblume Offline




Beiträge: 3.396

13.07.2014 03:09
#53 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Danke für Deinen Mut, Deine mit großer Sicherheit nicht nur mich so traurig und wütend machende Erlebnisse so klar niederzulegen.
Gut, sehr gut und wichtig, richtig, dass die Leute und ihr wahres Inneres endlich enttarnt werden. Immer weniger bleibt verborgen.
Das ist zu oft mit derart unangenehmen Folgen behaftet, dass sich leider immer noch so viele das lieber nicht antun wollen und auch sie haben mein volles Verständnis, denn immer ist das mit erneutem Schmerz, manchmal sogar böser Verfolgung "gesegnet".
Mit System und Unterstützung der Vorangänger. Und leider tun auch die funktionierenden entsprechenden entweder wegschauenden oder das Böse unterstützende Gemeindestrukturen das ihre dazu.

Es ist auf diese weit verbreitet gängigen und regional unabhängig auf Zustände wie Dein gerade beschriebener in neuapostolischen Gemeinden überall rück zu schließen, dass solche unfassbaren "seelsorgerischen" Behandlungen bitterer Alltag waren und es sie unfassbarer weise heute auch noch gibt! In nicht geringer Häufung.
Oberste Priorität ist: Das Amt ist "sauber" zu halten, ohne Rücksicht auf Verluste. Jede Lüge dabei ist für sie völlig legitim.

Mögen die "geliebten" Vorangänger und Mitglieder sich über einen "Verrat" wie Deinen jetzt noch so sehr empören und wieder einmal von Nestbeschmutzern reden, die ihnen ja nur den "schönen Glauben" rauben wollen, wissen sie doch mit dem Spürsinn des ertappten Sünders, es IST die Wahrheit, der sie sich ihrem Glauben nach einmal vor dem Gottesgericht einmal stellen werden müssen, da hilft ihnen die ganze Sache mit der sonntäglichen Sündenvergebung und damit ist dann "alles gut".. so gar nichts.
Was geschieht dann mit dem Anspruch, "aus Gnaden erwählt" zu sein?

Das sind die Situationen, in denen ich mich als so unversöhnlich oute und mir manchmal sogar wünsche, glauben zu können an einen Gott und seine 'Gerechtigkeit', verbunden dann natürlich mit der Konsequenz, dem neuapostolischen Glauben nach als "Abfall" von der neuapostolischen Kirche für die Hölle mit ihren ewigen Qualen bestimmt zu sein.

Ich frage mich dabei ernsthaft:
Was kann schlimmer sein, als diese höllischen Qualen bereits hier auf der Erde bereits erlebt zu haben durch, wegen und mit den Menschen, die doch auch "nur" ihre Fehler und Schwächen haben,
über diese Fehler und Schwächen Gott dann ja wohl auch seine Liebe, Gnade und seinen Segen und sein absolutes Schweigen breitet
einschließlich auf all das, wofür sie gebetet haben und heute beten, daß er ihr Tun und Handeln bitte "gelingen" lassen möge?

Die Hölle ist mitten unter uns... in uns...

Es ist das System, was ich verurteile, denn nichts geschieht ohne Wissen und den Segen der so "heiligen" und unabdingbar notwendigen Apostel, die ihre Verantwortung nicht auf die unteren AT Ebenen abschieben können,
es ist sicher wie das Amen in ihren Kirchen, dass ihre Unantastbarkeit schon lange dahin ist
und ihnen nur noch durch die sture angebliche Blindheit ihrer heißesten fanatischen Anhänger der güldene Glanz künstlich angeklebt und auch nicht mehr lange erhalten bleiben wird.

Ich ... sehe Deine Empfindungen und bin mit meiner Seele jetzt bei Dir.

Eisblume.

__________________________________________________
Jeder Tag ist ein kleines Leben,
jedes Erwachen eine kleine Geburt,
jeder frische Morgen eine kleine Jugend,
und jedes zu Bett gehen und Einschlafen ein kleiner Tod.
~ Arthur Schoppenhauer

jürgen Offline



Beiträge: 1.140

13.07.2014 10:16
#54 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Hallo gug, wenn ich etwas auf den Tod nicht ausstehen kann, sind das schlagende Ehemänner und Väter, aber die verbreiteten schlagenden Ehefrauen kommen bei mir auch nicht besser weg.
Mir ist jetzt aus meiner Gemeinde kein Fall von schlagenden Ehemännern und Vätern bekannt, da war ich wohl ein oder zwei Hierarchiestufen zu weit unten, aber haufenweise zerüttete Ehen in denen es, ob nun "handfest" oder nicht "Mord und Totschlag" gab. Die "lieben" Vorsteher und Priester hatten alle Mühe die Eheleute beieinander zu halten. Dabei habe ich mich oft gefragt, was den so schlimm an dem "Ehebruch" einer Scheidung ist, dass es diese ständigen mindestens seelischen Verletzungen aufwiegen würde.
Ja, Eisblume, ich sehe das auch so, es ist die Hölle unter uns und in uns, die man im System NAK erlebt. Ich denke zwar immer, bei mir war es doppelt schlimm, weil ich in einer "Suchtfamilie" aufgewachsen bin. Doch wenn ich mich in meiner Gemeinde und hier im Forum so umschaue, habe ich den Verdacht, dann funktioniert so ziemlich keine Familie in der NAK anders als meine und das liegt daran, dass die Zugehörigkeit zur NAK einer nicht stoffgebundenen Sucht, also einem Zwang gleicht.
Doch eins muss ich als Überlebender dieser Hölle sagen:
Wer durch die Hölle gegangen ist, der fürchtet sich nicht mehr vor ihr

Was wir hier im Forum mit z.B. Berlin Mariendorf mitbekommen ist immer nur die Spitze des Eisbergs. Das geht ja weiter mit den Gemeindeschliessungen, von denen Horst so einige hier aufführt. Hier nimmt die KL jede Menge menschliches Leid in Kauf, nur um ihr Tafelsilber zu verhökern. ... Und das nennt sich selbst nun das Werk Gottes.

________________________________
Mit der Bibel lässt sich alles beweisen,
auch das Gegenteil. (Albert Einstein)

Olaf Wieland Offline




Beiträge: 377

13.07.2014 10:39
#55 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Die Berichte muss ich erst einmal verarbeiten.

Ich bitte "nakkritisch", sein Zitat zu aktualisieren bzw. zu korrigieren:

"Was übrig bleibt, ist in Analogie zu "Des Kaisers neue Kleider" ein von seinen Lügen entkleideter, sich Bezirksapostel nennender Mann in ´Unterhosen`, der sich selbst schämen sollte für dieses absolut unchristliche Verhalten, seine eigene Unfähigkeit und anstatt offen Verantwortung zu übernehmen für sein eigenes Fehlverhalten und dies deutlich zu bekennen hingegen auch noch Vorwürfe und Moralapelle an Teile der Gemeinde ausspricht!"

Olaf Wieland Offline




Beiträge: 377

13.07.2014 10:39
#56 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Übrigens, die "kleine Abschiedsrede" ist nun auch offiziell in einem Artikel von Michael Koch auf "Glaubenskultur" verewigt unter der Überschrift:

"Gemeinde lieber „in der Vergangenheit“

Nach Herford: Auch Berliner Vorsteher gibt den Kampf zwischen den Fronten auf"

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

13.07.2014 11:08
#57 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Zitat von Olaf W.
... der sich selbst schämen sollte für dieses absolut unchristliche Verhalten, seine eigene Unfähigkeit...

Was soll an dem Verhalten unchristlich sein? Christen (auch die Anführer) haben sich seit 2000 Jahren immer wieder grauenhaft verhalten. Vergessen wir doch mal das Ammenmärchen, das die Christenreligion "gute Menschen" produzieren würde! Alles nur Ideologie, die man nicht noch unterstützen sollte!

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"Wer Dich dazu bringen kann, Absurditäten zu glauben, kann Dich auch dazu bringen, Gräueltaten zu begehen." (Voltaire)

gug ( gelöscht )
Beiträge:

13.07.2014 12:35
#58 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Zitat
Danke für Deinen Mut,



Ich bin so sauer über die Manipulationen in Mariendorf. Ich sehe schon lange, dass Schweigen die Täter schützt. Und dass denen, die berichten, manchmal nicht geglaubt wird oder sie als zu empfindlich hingestellt werden. Dadurch, dass die andern schweigen, denken sie, sie sind die einzigen. Die Leute, die für das Elend verantwortlich sind, bekommen wegen des Schweigens kaum Sanktionen, es wird als Scheintrost für die Betroffenen gesagt, Gott macht das schon. Aber ein Gott hätte ganz andere Sachen zu regeln, wenn er mal auf die Erde aufpassen würde, er macht nichts, was nicht die Menschen selber ändern.

Mein Ex-Mann, von dem ich oben schrieb, kommt übrigens sympathisch rüber auf Fremde, spricht leise mit einer sanften tiefen Stimme. Mich fragte neulich jemand aus der Verwandtschaft, der alles als Zeuge damals hautnah miterlebte (nicht alles, denn ich erzählte nicht alles) ob ich zum runden Geburtstag des Ex gehen würde, wenn er mich einlüde, da platzte mir innerlich der Kragen und ich log: na klar! Cool! Der Frager hatte nichts geschnallt. Oder dachte, ich übertreibe, aber es war eher untertrieben, was nach außen drang. Dann kam ganz harmlos die Bemerkung, schön, dass dein Hass vorbei ist. Und dann konnte ich noch heraus quetschen: Hass ist das falsche Wort, es war der blanke Horror.

nakkritisch Offline



Beiträge: 160

13.07.2014 12:46
#59 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Wie der Admin schon anmerkte hat der Webmaster seinen ursprünglichen Text überarbeitet.
http://nak-aussteiger2010.beepworld.de/n...-mariendorf.htm

Der überarbeitete Text ist hier im Beitrag vom 13.07.2014, 10:39 zu lesen.

Olaf Wieland Offline




Beiträge: 377

13.07.2014 12:58
#60 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Zitat
Mich fragte neulich jemand aus der Verwandtschaft, der alles als Zeuge damals hautnah miterlebte (nicht alles, denn ich erzählte nicht alles) ob ich zum runden Geburtstag des Ex gehen würde, wenn er mich einlüde,



Diese Frage wirkt zynisch ungefähr so, als wenn man einen Menschen die Treppe hinunterstößt und dann von oben "leise mit einer sanften tiefen Stimme" teilnahmsvoll fragen würde, warum man denn so schnell laufe.

In meiner Herkunftsgemeinde hatte eine Familie ein Kind adoptiert, welches sich im Nachhinein für die Adoptiveltern als zu aufsässig erwies. Ich kannte den Jungen gut und ging mit ihm oft nach dem Gottesdienst zurück nach Hause. Er stellte viele Fragen bzw. stellte vieles in Frage, was die NAK betraf. Er war in meinen Augen überhaupt nicht "aufsässig", sondern nur wißbegierig und außerdem auch sehr gut in der Schule. Mit dieser Einstellung würde der Junge bestimmt in Konflikt mit seinen treuen neuapostolischen Adoptiveltern kommen, war meine Befürchtung. Meine Ahnung traf ein, denn es gab nach einiger Zeit Gespräche mit den Amtsträgern bis hoch zum Apostel, dass man mit dem Jungen überfordert sei (quasi neuapostolische "Ballastexistenz") Diese Informationen wurden in meiner Familie und in der Gemeinde hinter vorgehaltener Hand und teilweise auch mit schadenfreudigem Gesicht weitergetratscht.

Als man ihn erfolgreich abgeschoben hatte, konnten sich die Adoptiveltern vom Gemeindechor ein Lied wünschen (ich weiß nun nicht mehr, aus welchem Anlaß). Sie entschieden sich für "Ich bete an die Macht der Liebe". Nachfragen über den Verbleib des Jungen wurden nicht beantwortet. Jeder müsse selbst wissen, was er tue. Er war einfach nicht mehr existent.

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