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Dieses Thema hat 159 Antworten
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 In der Neuapostolischen Kirche ist alles möglich, auch das Gegenteil!
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Vuvuzela Offline



Beiträge: 30

13.10.2014 11:10
#141 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Jürgen, volle Zustimmung, sehe mich im beschriebenen Verhalten 100% abgebildet...

Ich bezweifle, dass sich die NAK überhaupt ändern will/kann, was wäre mit den ganzen "Pfründen etc." ....es müsste eine ganz neue Führung geben.... trotz allem bekämen mich keine 10 Pferde mehr dorthin...es ist einfach zuviel passiert! Soll sie in Gottes Namen für die wenigen Getreuen doch bleiben wie sie ist......

Weltmensch Offline



Beiträge: 1.563

13.10.2014 11:24
#142 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Zitat von Vuvuzela im Beitrag #141
Soll sie in Gottes Namen für die wenigen Getreuen doch bleiben wie sie ist......

Lasst Ihnen doch Ihren Frieden ...



... sie sind ja schließlich auch Beschäftigt

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

13.10.2014 11:32
#143 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Die einzige Änderung der NAK, die mich interessieren würde, wäre eine radikale Änderung ihrer Lehre! Alles an Behauptungen weglassen, was offensichtlich widersprüchlich (*) ist. Und dann noch das, was reine interessengesteuerte Behauptung ohne ausreichende Begründung (**) ist. Das wäre mal was!

Wenn die NAK eine richtig schöne Wohlfühlsekte wäre (aber voller unwahrer Dogmen), dann wäre sie doch nur eine stärker überzuckerte Gifttorte als heute.

(*)z. B. die Behauptung, es gebe einen Gott, der gleichzeitig allgütig, allwissend und allmächtig ist.
(**)z. B. die Behauptung, diese "Apostel" hätten eine Art göttliche Lizenz, den Menschen sowas wie einen "Weg zum ewigen Leben" zu predigen.

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"Wer Dich dazu bringen kann, Absurditäten zu glauben, kann Dich auch dazu bringen, Gräueltaten zu begehen." (Voltaire)

Hypnos Offline



Beiträge: 169

15.10.2014 21:38
#144 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Zitat von Der Gärtner im Beitrag #123

Ob da noch was kommt?



Das glaube ich nicht. Unserem Marienkäfer sind die Argumente ausgegangen. Was dann kommt ist eine typische Reaktion von NAKlern... man verkrümmelt sich anstatt sich zu stellen und sich mit den Fragen auseinander zu setzen. Man könnte ja glatt vom (Un-)Glauben abfallen.

Erst hier einen auf weichgespült und alles easy machen und dann die Antworten schuldig bleiben.

jürgen Offline



Beiträge: 1.140

15.10.2014 22:00
#145 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Zitat von Hypnos im Beitrag #144
Zitat von Der Gärtner im Beitrag #123

Ob da noch was kommt?



Das glaube ich nicht. Unserem Marienkäfer sind die Argumente ausgegangen. Was dann kommt ist eine typische Reaktion von NAKlern... man verkrümmelt sich anstatt sich zu stellen und sich mit den Fragen auseinander zu setzen. Man könnte ja glatt vom (Un-)Glauben abfallen.

Erst hier einen auf weichgespült und alles easy machen und dann die Antworten schuldig bleiben.

Ich bin dem Juden ein Jude und dem Griechen ein Grieche, auf dass ich sie für meinen Herrn gewinne. (Paulus von Tarsus)

Das war doch so ein Satz den man immer wieder in den Weinbergsarbeiter-Abenden zu hören bekam. Und ja, so kann man diesen Satz auch verstehen: Weichgespült und Easy auftreten um die Aussteiger zurück zur Herde Christi im Gnaden- und Apostelamt zurück zu führen.
Doch wenn die sich wehren und sagen was los ist, und man weder gegenüber ihnen noch gegenüber sich selbst Gegenargumente findet ist es besser man flieht, statt sich von Satan in die Irre führen zu lassen.
Oft weiss man sogar es stimmt, doch will man das nicht wissen und schon gar nicht wahrhaben, denn dann kommen die Zweifel -wenn sie denn nicht schon längst da sind- und es kann sein, dass man alles verliert, was man hatte. Auch wenn das nichts wert ist ... nur das will man auch wieder nicht wissen und nicht wahrhaben.
Vielleicht irgendwann muss man diese Schleife so oft wiederholen, dass man endlich merkt, es ist besser zu gehen.
Nur bis dahin hofft man durchhalten zu können und mitgenommen zu werden wenn Jesus wiederkommt ...

Doch: Der Zweifler empfängt nichts! Das will man aber auch nicht wissen und wahrhaben.

Es ist eine elende Schei$$e in der man in einer fundamentalistischen Gemeinschaft egal welcher Art und Grösse steckt.
Es sei denn man blickt tatsächlich voll durch und nutzt ganz bewusst das Leid der anderen aus.

Auf dem Berg der Seligkeiten ... trallali und trallala ...

________________________________
Mit der Bibel lässt sich alles beweisen,
auch das Gegenteil. (Albert Einstein)

Weltmensch Offline



Beiträge: 1.563

15.10.2014 23:17
#146 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Und was wir uns immer vor Augen halten sollten ... Ab Heute beginnt der Rest unseres Lebens!

Olaf Wieland Offline




Beiträge: 377

16.10.2014 00:10
#147 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Wenn von "Marienkäfer" nichts mehr kommen sollte, möchte ich kritisch anmerken, dass er von der Wucht der Abneigung (verpackt in harter und ungeschminkter Kritik), die er vielleicht als Herabsetzung seiner persönlichen Würde empfindet , doch eventuell geschockt ist. Ich möchte Manfred Stolpe zitieren:

"Wir können, sicher diplomatisch verpackt und sicher nicht die offene Konfrontation suchend, auch darauf achten, daß wahre Dinge auch in Behutsamkeit gesagt werden, so daß es der anderen Seite schwer wird, das Ganze als offene Feindschaft abzutun und damit das Gespräch zu beenden; wir müssen sie zwingen, mal zuzuhören. Dieses stetige Einwirken war mir ganz wichtig, und ich glaube, es hat am Ende auch gewirkt."

(Hagen Findeis/Detlef Pollack, Selbstbewahrung und Selbstverlust. Bischöfe und Repräsentanten der evangelischen Kirchen in der DDR über ihr Leben-17 Interviews, Forschungen zur DDR-Gesellschaft, Christoph Links Verlag 1999, 627.)

Der Gärtner Offline




Beiträge: 2.969

16.10.2014 00:33
#148 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Olaf es liegt nicht allen,und mir schon gar nicht,die Wahrheit in Wattebällchen verpackt zu überreichen.Mir hat man fast immer die ungeschminkte Meinung gesagt.

Und den Stolpe würd ich nu nicht grade zitieren.Was hat der denn mit seinem Süssholzgeraspel schon bewegt?

___________________________
"Ist es nicht sonderbar, daß die Menschen so gerne für die Religion fechten und so ungerne nach ihren Vorschriften leben?"

Georg Christoph Lichtenberg (1742-99), dt. Aphoristiker u. Physiker

gug ( gelöscht )
Beiträge:

16.10.2014 01:16
#149 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Ich finde, Olaf hat Recht. Marienkäfer hat nicht viel geschrieben, aber es wurden viel negative Vermutungen über ihn/sie ausgeschüttet. Und immer noch. Alles reine Spekulation, wie er/sie denkt.
Wenn jemand nicht diplomatisch sein kann oder will, ist ja nicht schlimm, bloß dann müssen die Konsequenzen angenommen werden, als Reaktion auf die undiplomatische Sprache.
Mir liegt es auch nicht immer. Aber vieles geht schon so zu sagen, dass der Diskussionspartner nicht herunter gemacht wird, sondern angeregt wird, nach der Wahrheit zu suchen.

Ich rechne es ihr an, das sich ein NAKI zu den Aussteigern traut, hätte gern diskutiert, bloß Einladungen wollte ich nicht haben, das ist gedankenlos gegenüber einem Aussteiger, und das Kontra war vorprogrammiert, aber das kann er/sie noch nicht wissen.


Was Stolpe bewegt hat? Jedenfalls mehr als ich.

Hypnos Offline



Beiträge: 169

16.10.2014 08:57
#150 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Zitat von jürgen im Beitrag #145

...
Ich bin dem Juden ein Jude und dem Griechen ein Grieche, auf dass ich sie für meinen Herrn gewinne. (Paulus von Tarsus)

Das war doch so ein Satz den man immer wieder in den Weinbergsarbeiter-Abenden zu hören bekam. Und ja, so kann man diesen Satz auch verstehen: Weichgespült und Easy auftreten um die Aussteiger zurück zur Herde Christi im Gnaden- und Apostelamt zurück zu führen.
Doch wenn die sich wehren und sagen was los ist, und man weder gegenüber ihnen noch gegenüber sich selbst Gegenargumente findet ist es besser man flieht, statt sich von Satan in die Irre führen zu lassen.
Oft weiss man sogar es stimmt, doch will man das nicht wissen und schon gar nicht wahrhaben, denn dann kommen die Zweifel -wenn sie denn nicht schon längst da sind- und es kann sein, dass man alles verliert, was man hatte. Auch wenn das nichts wert ist ... nur das will man auch wieder nicht wissen und nicht wahrhaben.
Vielleicht irgendwann muss man diese Schleife so oft wiederholen, dass man endlich merkt, es ist besser zu gehen.
Nur bis dahin hofft man durchhalten zu können und mitgenommen zu werden wenn Jesus wiederkommt ...

Doch: Der Zweifler empfängt nichts! Das will man aber auch nicht wissen und wahrhaben.

Es ist eine elende Schei$$e in der man in einer fundamentalistischen Gemeinschaft egal welcher Art und Grösse steckt.
Es sei denn man blickt tatsächlich voll durch und nutzt ganz bewusst das Leid der anderen aus.
...[/i]


Genau so ist es Jürgen. Was du hier beschreibst ist genau das Vorgehen der meisten fundamentalistischen Psychosekten, zu denen ich auch die NAK zähle. Was dort getan wird ist psychischer Mißbrauch und das ist und bleibt für mich ein Verbrechen. Deshalb ist es für mich stets wichtig gewesen ganz klar und eindeutig Farbe zu bekennen. Besondere Zurückhaltung habe ich da nie an den Tag gelegt und werde es auch nie tun.

Bei unserem Ausstieg in 2007 haben wir über mehrere Wochen hinweg hier in der Region Infoveranstaltungen durchgeführt und eine große Zahl von NAK-Mitgliedern zum Ausstieg bewegen können. Wir waren da auch in der Wortwahl nicht zimperlich und haben den direkten Weg gewählt. Viele wären bei einer gemässigteren Herangehensweise nicht aufgewacht, wie sie uns später bestätigt haben. Es ist im Grundgesetz verankert, dass "die Würde des Menschen unaantastbar ist" und so ist eben der psychische Mißbrauch ein Verbrechen und da bedarf es klarer und direkter Ansprache, das Gesülze bekommen die doch in ihren Versammlungen ständig zu hören.

Hier in diesem Forum lesen auch viele Patienten von Kolleginnen und Kollegen sowie von uns mit und auch da halte ich es für unabdingbar, eine ganz klare Sprache zu sprechen und ohne Umschweife auf den Punkt zu kommen. Diesen Menschen möchte ich klar zeigen, dass wir nicht nur in Therapiesitzungen klare Worte wählen, sondern dies auch gegenüber NAK-Mitgliedern tun und bei Verharmlosungen, wie hier von Marienkäfer geschehen, ganz klar Stellung beziehen. Die Befindlichkeiten der Gegenseite sind da absolut sekundär.

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

16.10.2014 10:56
#151 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Also bitte: Wenn ein treuer Neuapostole hier einläuft, für die NAK spricht, auf Argumente nicht reagiert, dann am Ende noch eine "Einladung" ausspricht: Dann MUSS der doch damit rechnen, eins in die Fre§§e zu kriegen! Das ist doch genau diese hirnverwurmte Anmache, die diese Gottesknechte typischerweise vom Stapel lassen! In einem NAK-Aussteigerforum! Das ist doch pure Dummheit oder Provokation, oder beides. Wenn der Marienkäfer wenigstens auf die Argumente eingegangen wäre, hätte man ihm das wohl noch verziehen, aber so...

Und dieses windelweiche Getue, lieber Olaf, das du immer mal wieder empfiehlst, hat einen Haken: Es ist Teil einer unehrlichen Umgangsform. Menschen werden nicht ernstgenommen, wenn man sie mit Wattebällchen bewirft statt sie mit der Realität (des konträren Standpunkts) zu konfrontieren. Das ist eine Art "funktionaler" Umgang mit anderen, der letztlich in ein klebriges Gezerre mündet, wo keiner mehr ehrlich sein kann/darf. Es mündet genau in dieses verbogene/verlogene Ding von Paulus, das oben zitiert wurde. (Dem Griechen ein Grieche, dem Römer ein Römer sein...)

Nein, ich meine: Diese religiösen Seifensieder müssen(!) mit der nackten Realität (des entgegengesetzten Standpunkts, auch ein bisschen der Gefühle, die dabei entstehen!) konfrontiert werden! Nur so kann ein ehrlicher Diskurs entstehen. Alles andere ist "neuapostolisch"!

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"Wer Dich dazu bringen kann, Absurditäten zu glauben, kann Dich auch dazu bringen, Gräueltaten zu begehen." (Voltaire)

Vuvuzela Offline



Beiträge: 30

16.10.2014 18:05
#152 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Auch ich habe einige NAK'ler kennengelernt, die sich ähnlich verhalten haben wie Marienkäfer, erst auf ein Thema einlassen, wenn aber die Argumente ausgegangen sind, sich in den "Schoß der Kirche" zurückziehen, häufige letzte Äußerung in einem Gespräch: "das ist halt gottgewollt, dass muss man glauben". Und eines habe ich in meiner Zugehörigkeit zu dieser Gemeinschaft immer gefühlt, die NAK muss einen "eigenen Gott" haben......ich kann mir nicht vorstellen, dass unser Schöpfer dieses ganze NAK-Getue" gutheissen würde. Ich denke aber eher, das Marienkäfer von seinem/einem Vorangänger zurück gepfiffen wurde. Gehorsam hält er sich nun daran. Ich halte sein Verhalten für feige,ihn hat sicher der Mut verlassen.
Von "wachsweichen" Umgangsformen in Bezug auf die Konfrontation zu einem Thema bzw. einer Person gegenüber halte ich auch nichts, direkt darauf ansprechen, nicht um den "heißen Brei herum reden" finde ich eine ehrlichere Grundlage jeden Handelns. Für mich ist dabei wichtig, den Gegenüber nicht zu beleidigen oder zu erniedrigen, fairer Umgang, nach Möglichkeit auch auf Augenhöhe, "Kinderstube" halt.

gug ( gelöscht )
Beiträge:

16.10.2014 18:54
#153 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Ich meinte auch keine "weichgespülte" Kommunikation, sondern eine ohne Erniedrigung und Beschimpfung des Andern aufgrund von reinen Vermutungen. Mit klarer Ansprache der Fakten.

Weltmensch Offline



Beiträge: 1.563

16.10.2014 21:24
#154 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Zitat von gug im Beitrag #153
Mit klarer Ansprache der Fakten.

Wobei ein Mensch um überhaupt "Tacheles" mit Fakten belegt aussprechen, oder gar zu "Papier" bringen kann, Er/Sie ersteinmal mit sich selber in Klarheit stehen muss. D.h. Das Mann/Frau sich; Gebot 1 ... Zuerst einmal sich selber, nicht ständig belügt.

Wenn man in der Rückschau als Aussteiger dies sich einmal klar vor die Augen hält; Wie oft hat man sich doch selbst belogen? Nur ein Bspl. ... Wie oft wäre man des Sonntags gerne etwas länger im Bett gelegen ... ohne Stress um 9.30 Uhr in der Kirchenbank zu sitzen? Selbst im Urlaub lies einen diese "NAK Krake" nicht los ! Was meint wohl der Vorsther wenn ...? Was denkt wohl Schwester/Bruder XY wenn Ich nicht zur Singstunde erscheine. Dann können die womöglich gar nicht richtig üben wenn Ich fehle ! ... Der Herr erwartet das von mir ... Denn sonst kannst Du ja nicht dabei sein ... etc...



Friede sei mit Euch !

Hypnos Offline



Beiträge: 169

16.10.2014 22:17
#155 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Sicher ist es wichtig mal Tacheles zu reden, dabei aber den Spagat hinbekommen genau so miteinander umzugehen, wie ich es besonders beim Lesen in diesem Thread empfinde. Gerne konträr, aber auf Augenhöhe und ohne Beschimpfungen oder Beleidigungen. Da müssen manche NAKler noch viel lernen!

Leider erlebe ich das nur selten in Foren, dass man so miteinander umgeht, wie gerade bei diesem Thema und in diesem Thread. Meine Hochachtung allen, die bisher in diesem Thread schreiben und bei den teilweise ganz unterschiedlichen NAK-Lebensläufen trotzdem in der Lage sind so stilvoll ein Thema zu diskutieren. Chapeau

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

17.10.2014 10:50
#156 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Ja, stimmt. Das hier ist ein angenehmes Forum mit wenig knallharten Anwürfen. Liegt vielleicht auch daran, dass sich die meisten Leute hier in den Grundfragen einig sind. Alles weitere sind dann nur noch Details. Ab und zu läuft halt mal ein NAK-Fan ein und bringt die Kacke ein wenig zum Dampfen...
Ich werde immer dann unleidig, wenn ich merke: Da geht einer gar nicht auf die Argumente ein, der "schneidet" sie einfach, um dann sofort zu irgend einem vorprogrammierten Glaubensgesülze zu wechseln. Nee, so geht das nicht! Das ist der Versuch, einseitig zu "predigen". Also die Ohren zuklappen, wenn die Ungläubigen reden (den Teufel weiträumig abwehren!), und dann - ohne schuldhaftes Zögern - mit der Predigt beginnen...

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jürgen Offline



Beiträge: 1.140

17.10.2014 13:15
#157 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Zitat von lorenzolo im Beitrag #156
Ich werde immer dann unleidig, wenn ich merke: Da geht einer gar nicht auf die Argumente ein, der "schneidet" sie einfach, um dann sofort zu irgend einem vorprogrammierten Glaubensgesülze zu wechseln. Nee, so geht das nicht! Das ist der Versuch, einseitig zu "predigen". Also die Ohren zuklappen, wenn die Ungläubigen reden (den Teufel weiträumig abwehren!), und dann - ohne schuldhaftes Zögern - mit der Predigt beginnen...

Nur war mindestens ich als damals noch einigermassen aktiver NAKi gar nicht in der Lage anders zu reagieren, als genau so wie es dich und auch mich unleidig macht.
Dieses Verhaltensmuster war so eingeprägt, dass ich es erst jetzt, nachdem ich es schon Jahre nicht mehr praktiziere entdeckt habe.
In diesen fundamentalistischen Haufen wird einem scheinbar so der Verstand vernebelt und verkleistert, dass man gar nicht mehr normal tickt, wenn die Sprache auf den eigenen Haufen kommt und die nicht eben freundlich ist.
Ich würde mich hier ja auch mal einen aktiven NAKi freuen der mir das Gegenteil von der Erfahrung mit mir zeigt. Eben dass man in einem fundamentalistischen Haufen aktiv ist und doch noch einigermassen klar denken kann. Nur das ist bisher nicht passiert.

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Mit der Bibel lässt sich alles beweisen,
auch das Gegenteil. (Albert Einstein)

Vuvuzela Offline



Beiträge: 30

17.10.2014 19:30
#158 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

So ging (geht) es mir auch, in den 7 Jahren meines langsamen "Aussteigens" war ich einige Male mehr als unleidig, ja sogar wütend darüber, dass auf Argumente nichts kam als "heiße Luft". Erst vor ca. einem Jahr war ich dann soweit und bin zum Amtsgericht gegangen. Ich denke auch mir hat diese Gemeinschaft so sehr den Verstand vernebelt, dass ich noch heute mit den Folgen kämpfe und es nur ganz langsam schaffe, diese Zeit abzuschliessen. Sehe (treffe) ich ehemalige NAK-Angehörige, steigt immer noch mein Blutdruck und ich bekomme ein "Schei...gefühl" und meine wohl, mich immer noch für den Austritt rechtfertigen zu müssen, dabei sagt mir mein Verstand, dass dies Quatsch ist.
Die NAK hat mich krank gemacht, ich hoffe aber, die letzten Nachwehen in absehbarer Zeit loszuwerden.
Ich würde den ganzen Restballast NAK gerne mit einem Male abschütteln.
Nach meiner Meinung geht NAK und klar denken nicht, jedenfalls habe ich auch noch keinen Aktiven kennen gelernt, der das in dieser Gemeinschaft kann bzw. will, Unterwürfigkeit und bedingungslose Nachfolge stehen da wie eine hohe Mauer im Wege. Diese Mauer habe ich in meiner aktiven Zeit noch nicht einmal gesehen, geschweige denn versucht zu überspringen... ich glaube, 60 Jahre Zugehörigkeit haben bei mir riesige Spuren hinterlassen, aber mein Blick geht nach vorne, nie mehr zurück........

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

19.10.2014 11:10
#159 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Wie wahr! Wie nachvollziehbar!!
Ich habe in dem seltsamen Verein gerade mal (allerdings wichtige) 13 Jahre verbracht, du mehrere Jahrzehnte!
Da wird man ja wohl gewisse "Entzugserscheinungen" haben dürfen!

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Weltmensch Offline



Beiträge: 1.563

19.10.2014 20:15
#160 RE: In Berlin Mariendorf lichtet sich langsam der Nebel... Zitat · antworten

Zitat von lorenzolo im Beitrag #159
Da wird man ja wohl gewisse "Entzugserscheinungen" haben dürfen!

Wobei bei jeder Sucht erstmal die Erkenntnis da sein muss, das Er/Sie in dieser Abhängigkeit gebunden ist und Er/Sie sich tatsächlich davon lösen möchte. Ich kenne hier noch einen recht jungen Menschen der war schon "zig Mal" auf Entzug, jedesmal wenn die Kur vorbei ist wird wieder in die selben Schematas verfallen.

Meist sind es die Sozialenbindungen die es dem einzelnen so schwer machen aus solchen Zwängen sich zu befreien.

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