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Dieses Thema hat 34 Antworten
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 In der Neuapostolischen Kirche ist alles möglich, auch das Gegenteil!
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weitweg Offline




Beiträge: 1.176

16.01.2016 12:48
#21 RE: Um eines nur jammert's mich ... Zitat · antworten

Zitat von Olaf Wieland im Beitrag #18
(z. B. subtil "Was wäre, wenn der Herr jetzt vollenden würde?"), ...

Zum Glück gehen den meisten solche Subtilitäten (keine Ahnung, ob es dieses Wort überhaupt gibt) am Ar§sch vorbei - und das mit Recht, denn es gibt weder einen Herrn noch eine Vollendung
Wer das allerdings weiterhin glauben will/muss/soll, der ist an dieser Stelle echt gekniffen ...

___________________________________
To the NSA:
Please do not make the effort to save this posting.
It is absolutely harmless

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

16.01.2016 14:00
#22 RE: Um eines nur jammert's mich ... Zitat · antworten

Zitat von UFO
Sorry, aber von den Gottesdiensten habe ich nie viel mitbekommen, weil ich immer nur träumte und mich nie konzentrieren konnte.


Dann hast du genau das insgeheim erwartete Verhalten geliefert. Bei dem Geschwafele KANN man doch gar nicht geistig folgen. Aber praktisch nachfolgen kann man, und mehr wird ja gar nicht erwartet!
(Ich habe als Jugendlicher ein paar Jahre wirklichb zugehört, und danach war ich aber sowas von "bedient"...)

Man sollte eigentlich die noch vorhandenen Gottesdienst besuchenden Neuapostolen nachdrücklich dazu auffordern, dem Gepredigten möglichst genau zuzuhören!

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"Wer Dich dazu bringen kann, Absurditäten zu glauben, kann Dich auch dazu bringen, Gräueltaten zu begehen." (Voltaire)

jürgen Offline



Beiträge: 1.140

16.01.2016 14:58
#23 RE: Um eines nur jammert's mich ... Zitat · antworten

Zitat von lorenzolo im Beitrag #22
Man sollte eigentlich die noch vorhandenen Gottesdienst besuchenden Neuapostolen nachdrücklich dazu auffordern, dem Gepredigten möglichst genau zuzuhören!

Werden Sie doch mit schöner Regelmässigkeit, weil man ja sonst Gott beleidigen würde (mindestens bis vor 8 Jahren war es noch so) ... nutzt wohl nur nichts.

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Mit der Bibel lässt sich alles beweisen,
auch das Gegenteil. (Albert Einstein)

UFO Offline



Beiträge: 74

16.01.2016 17:20
#24 RE: Um eines nur jammert's mich ... Zitat · antworten

Vielleicht sollte man mal den einen oder anderen regelmäßigen neuapostolischen Kirchgänger mit der einfachsten biblischen Frage konfrontieren, die eigentlich jeder gläubige Christ sollte beantworten können?
Nämlich, aus welchem Grund Jesus auf der Erde war.

Wäre echt mal gespannt, Wieviele diese Frage klar - so wie´s die Bibel sagt - beantworten könnten? (Nach 10 0der 20 tausend Gottesdiensten)

.

Weltmensch Offline



Beiträge: 1.563

16.01.2016 19:48
#25 RE: Um eines nur jammert's mich ... Zitat · antworten

Zitat von UFO im Beitrag #24
Nämlich, aus welchem Grund Jesus auf der Erde war.


Keine Ahnung was da das Buch der Bücher sagt! Aber Ich denke; Da Er ein Mensch war wie Du, Ich und viele andere und von Maria auf diese Welt geboren wurde hat er versucht das beste daraus zu machen. - Der Grund war wie bei jedem für uns, die Zeit zwischen Geburt und Tod einigermaßen zufrieden (Zufrieden was das auch immer für denn einzelnen bedeutet) zu überstehen. Ob Er Intelligent, ein Genie, Charismatisch, - ein Stoffel,- ein ehrlicher,- ein Lügner oder einer mit einem schlechten Charakter oder was auch immer war, kann nur aus denn jedenfalls "zusammen gefälschten Überlieferungen" (gefälscht deshalb wegen der unterschiedlichen Sprachen, Schriften und Interessen etc.) sich jeder seinen eigene Meinung bilden. - Eins ist sicher Vollkommen (Vollkommen was immer das auch heißt) war sicherlich auch er nicht!

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

17.01.2016 15:16
#26 RE: Um eines nur jammert's mich ... Zitat · antworten

Zitat
aus welchem Grund Jesus auf der Erde war.


Wenn ich es recht verstanden habe, ging das wie folgt:

Der Allmächtige hat sich seltsamerweise bei den Menschen verpfuscht, und so wurden sie "sündig". (Wobei er doch als Allwissender alles lange vorher gewusst haben muss.) Naja, es soll so "passiert" sein. Dann hatte er den völlig absurden Einfall, einen Teil seiner selbst "abszuspalten" und als "Sohn Gottes" auf die Erde zu schicken. Wozu? Um sich (als Sohn) irgendwo in Palästina von der römischen Besatzungsmacht qualvoll hinrichten zu lassen. Davon hat Gott sich irgendwie versprochen, dass eine Art Tilgung dieser Sünden stattfinden soll. Wo da der innere Zusammenhang sein soll, erschließt sich mir nicht: Ich kann doch nicht meinen Sohn ermorden lassen, damit Dritte (die Menschen) dadurch von ihrer "Sünde" befreit werden sollen? Wo ist denn da die Logik? Das ist doch eine hirnrissige Idee, die nur aus einem alten Aberglauben der Israeliten heraus historisch verstehbar wird. Die haben anscheinend an Jom Kippur ("Tag der Sündenvergebung") per priesterliches Handauflegen die Sünden der Gläubigen in einen Ziegenbock "übertragen" und denselben dann symbolisch in die Wüste gejagt, wo das arme Tier elendiglich verrecken musste...

Das ganze ist eine geradezu unterirdische Idee, die da das Zentrum der christlichen Lehre (Leere) bildet! Und keinem fällt auf, wie erbärmlich diese Idee ist, das ist doch einfach zum ......

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Olaf Wieland Offline




Beiträge: 377

18.01.2016 19:30
#27 RE: Um eines nur jammert's mich ... Zitat · antworten

Zitat
Das ist doch widersprüchlich. Zum Einen beklagt der Mann vor allem die fehlende Nächstenliebe und den Charakter von Gesprächen und andererseits will er gerne "im Kreis der Gotteskinder" bleiben.
Wie kann ein AT sein Amt niederlegen und gleichzeitig dem Laden "treu" bleiben wollen ? - Das ist etwas, was ich nicht verstehen kann.



In meinen Unterlagen fand ich ein Dokument aus dem Evangelischen Zentralarchiv Berlin (ohne Datumsangabe, aber höchstwahrscheinlich Anfang der 60iger Jahre), welche die obig gestellte Frage von "weitweg" m.E. gut beantwortet:

"Wie können frühere Sektierer eine Heimat in der Kirche finden?

Der Tod des Stammapostels Bischoff hat viele Glieder der neuapostolischen Gemeinschaft in ihrem Glauben erschüttert. In Gesprächen, die ich mit solchen Menschen führte, ist aber deutlich geworden, daß für sie eine direkte Rückkehr in die Kirche aus verschiedenen Gründen unmöglich ist: Einmal deshalb, weil ihnen die Kirche so gezeigt wurde, daß ihr Bild wie ein rotes Tuch auf sie wirkt; es besteht ein abgründiges Mißtrauen, das keineswegs dahinfällt, wenn die Bindung an die neuapostolische Lehre und Gemeinschaft zerissen ist. Sodann deshalb, weil die Kirchengemeinde ihnen nicht jene umfassende Heimat bieten kann, die sie in ihrer neuapostolischen Heimat hatten.

Nun gibt es aber nicht nur bei den Neuapostolischen, sondern auch in anderen Sekten Menschen, die ausgetreten sind oder sich lösen möchten. Die Kirche ist darum gefragt, wie sie diejenigen, die nach dem Ausscheiden aus ihrer Sekte von einer geistlichen und auch äußeren Heimatlosigkeit bedroht sind, betreuen und weitergeleiten kann. Und sie ist gefragt, wie sie fürsolche Sektenmitglieder, die zu einer Trennung neigen, eine Brücke und eine Aufnahmestellung schaffen kann.

Bei der Erörterung dieser Frage muß bedacht werden, daß die Mitglieder der Sekten durch eine tiefe und vielfältige Bindung an ihre Gemeinschaften gefesselt sind. Zu dieser Bindung gehört z. B. Die von allen „perfekten“ Sekten vertretene Lehre, daß ihre Sekte die exklusive Heilsgemeinschaft sei. Wer sich von ihr löst, überantwortet sich selbst der Verdammnis. Es mag sein, daß ein Mensch, der einer Sekte verfallen war und sich dann wieder von ihr scheidet, diese Identifikation von Sekte und Heilsgemeinschaft rational zu bestreiten und abzulehnen vermag. Aber oft wirkt sie wie ein untergründiger Bann weiter und verursacht innere Unruhe und Angst.

Sodann: die Sekte bietet ihren Gliedern nicht nur eine geistliche Heimat, sondern bildet für sie eine umfassende Lebensherberge. Sie fordert viel, aber sie gibt auch viel. Sie fordert allermeist von ihren Gliedern, daß sie sich von der „Welt“ trennen. Das bedeutet praktisch den Verzicht nicht nur auf allerlei Vergnügungen und Genüsse und die Übernahme bestimmter Lebensordnungen und Verhaltensregeln – Kleidungs- und Ernährungsvorschriften, Enthaltung von Alkohol, Nikotin, Film- und Theaterbesuch, Schmuck – sondern auch den Verzicht auf den bisherigen Umgang. Wer einer Sekte beitritt, wechselt seine Gesellschaft. Die bisherige Gesellschaft, die der „Welt“ angehört, wird ersetzt durch den Sektenkreis. In ihm findet das neue Mitglied eine Heimat, die ihm fortan alles bietet: Geselligkeit, menschliche Nähe, Fürsorge in Krankheit, Alter, Beruf, Arbeitslosigkeit, Ausfüllung der Freizeit u.a.m. Da der Sektenkreis im allgemeinen klein und übersehbar ist, kennt einer den anderen und ist mit ihm vertraut. Die Sekte ist nicht nur eine auf religiöse Funktion beschränkte Glaubensgemeinschaft, sondern eine eng zusammengewachsene Großfamilie, die sich so tief im Leben der Mitglieder festsetzt, daß sie für diese im wahrsten Sinn des Wortes „existenznotwendig“ geworden ist. Die Trennung von einer solchen Großfamilie muß zu einer schweren Krise führen, denn sie bedeutet den Verlust der tragenden und schützenden Gemeinschaft, die Isolierung, Vereinsamung, Verfemung, die sich bis zu offenen Feindseligkeiten und zum Boykott steigern kann.

Angesichts dieser Bindungen ist es nicht verwunderlich, wenn der Austritt aus einer Sekte als ein folgenreicher Schritt, ein Risiko empfunden wird. Man scheut vor ihm zurück, auch wenn man mit der Lehre der Sekte oder mit ihren Ordnungen zerfallen ist. Man würde ihn viel eher wagen, wenn in der Kirche eine Gemeinschaft wäre, die etwas Ähnliches an Wärme, Fürsorge und tragender Gemeinschaft wäre wie die Sekten. Aber wo ist diese Gemeinschaft? In den großen volkskirchen Gemeinden herrscht allermeist ein kühles Klima, Kontaktlosigkeit und Anonymität. Wir sollten deshalb in jeder Gemeinde einen engeren brüderlichen Kreis haben, der offen ist für die Ungeborgenen, Heimatlosen, Suchenden – seien es frühere oder absprungwillige Sektierer oder andere Menschen – und ihnen menschliche Gemeinschaft, Anlehnung, äußere und innere Lebenshilfe gibt.

Es wurde von einem Arzt, der einer Sekte angehörte und sich dann wieder von ihr löste, der Vorschlag gemacht, eine „Hilfsstelle für Sektenopfer“ zu gründen. Ein anderes früheres Sektenmitglied (Zeugen Jehovas) eröffnete eine Gegenmission unter den Zeugen Jehovas und begann die Gewonnenen in eigenen Kreisen zu sammeln. Aber diese Kreise sind naturgemäß meist winzig klein und weit verstreut, so daß sie keine wirklich tragende Gemeinschaft geben können. Und die Aufgaben, welche der „Hilfestelle für Sektenopfer“ zugedacht wären, könnten vielleicht im Rahmen der Inneren Mission wahrgenommen werden.

Für die Kirche bleibt immer noch die Frage offen, was zu tun ist, um den ausgetretenen oder austrittswilligen Sektengliedern eine neue Heimat zu geben. Wenn man bedenkt, daß die Gesamtzahl der Sektenangehörigen in Deutschland bei 900.000 liegt und daß unter der Zementdecke der Sektengemeinschaften auch mancherlei Unruhe und Unsicherheit vorhanden ist, dann wird man diese Frage nicht als ganz unwichtig betrachten können.“

Quelle: Evangelisches Zentralarchiv in Berlin / Bestand 4/444

Weltmensch Offline



Beiträge: 1.563

19.01.2016 06:00
#28 RE: Um eines nur jammert's mich ... Zitat · antworten

Schön und gut der "Vater der Gedanken". Aber was würde konkret durch die Evangelen getan - Versucht die Aussteiger umzupferchen - Von einem Schafstall in denn anderen.

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

19.01.2016 10:41
#29 RE: Um eines nur jammert's mich ... Zitat · antworten

Zitat von OW, evangelischer Kommentator
umfassende Lebensherberge


Das hat 1960 (worauf sich der Text bezieht) tatsächlich eine sehr wichtige Rolle gespielt mit all den Ostzonenflüchtlingen, Heimatvertriebenen und all den Deutschen, die aus ihrer geistigen und politischen Heimat "vertrieben" worden waren. Heute ist das wohl etwas anders.

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jürgen Offline



Beiträge: 1.140

19.01.2016 12:41
#30 RE: Um eines nur jammert's mich ... Zitat · antworten

Zitat von lorenzolo im Beitrag #29

Zitat von OW, evangelischer Kommentator
umfassende Lebensherberge

Das hat 1960 (worauf sich der Text bezieht) tatsächlich eine sehr wichtige Rolle gespielt mit all den Ostzonenflüchtlingen, Heimatvertriebenen und all den Deutschen, die aus ihrer geistigen und politischen Heimat "vertrieben" worden waren. Heute ist das wohl etwas anders.


Auch heute noch versuchen Sekten und auch die NAK Menschen aus ihrer Umgebung herauszulösen und ihnen eine Ersatzfamilie und Ersatzheimat zu geben. Wer heute in eine Sekte eintritt sucht in vielen Fällen eine solche Familie. Manchen aus den nachfolgenden Generationen sind diese Ersatzfamilien und Ersatzheimaten zu eng, doch nicht jeder kann diesem Gefühl genug Raum lassen um eine ihm gemässe Entscheidung zu treffen und beides zu verlassen. Selbst manchem der dann geht, ist gar nicht bewusst warum er geht und wird so zum Opfer des Drehtüreffektes - vom Regen in die Jauche.

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lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

19.01.2016 16:01
#31 RE: Um eines nur jammert's mich ... Zitat · antworten

Zitat von jürgen
Menschen aus ihrer Umgebung herauszulösen und ihnen eine Ersatzfamilie und Ersatzheimat zu geben.


Ja, immer nach dem selben Schema: 1. die Menschen kaputt machen und dann 2. ihnen die vermeintliche 'Medizin' verkaufen. Sch...-Spiel!

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Hypnos Offline



Beiträge: 169

19.01.2016 19:01
#32 RE: Um eines nur jammert's mich ... Zitat · antworten

Diese Vorgehensweise ist im Sektenbereich eigentlich Standard bei der Gewinnung neuer Mitglieder. Bevorzugt wird "zugegriffen" bei Menschen in Lebenskrisen (Tod von Familienmitgliedern / Scheidung / Trennung / Arbeitsplatzverlust usw.). Es wird zu Beginn im Gespräch sogar echte Hilfe geboten, aber das Ziel dieser Hilfe ist weniger ehrenhaft. In diesen Lebenskrisen lassen sich Menschen viel leichter beeinflussen, gewinnen bzw. "fangen". Wenn Hoffnung auf Beitritt/Eintritt besteht wird auf "Love-Bombing" geschaltet, man wird plötzlich auch privat eingeladen usw. Das Ziel ist, dass familiäre Bindungen zu nahen Verwandten und Freunden immer weniger werden und danch entweder stark reduziert werden bzw. diese Personen plötzlich auch mitkommen.

Der wahre Kern der Sekten wird - wenn überhaupt wahrgenommen - erst später erkennbar, wenn plötzlich Erwartungen zu erfüllen bzw. Vorgaben einzuhalten sind. Dann jedoch ist die Zwangsindoktrination bereits erfogt und ein Ausstieg ist nicht mehr ganz so einfach. Das beginnt schon damit, dass sich Verwandte und Freunde inzwischen zurückgezogen haben, da die Person den Kontakt hat einschlafen lassen...

UFO Offline



Beiträge: 74

19.01.2016 20:13
#33 RE: Um eines nur jammert's mich ... Zitat · antworten

Ja, so ist es. (Leider)
Auf die Idee, ohne Apostel, ohne Kirche, ohne irgendwelche Gemeinschaften und Gottesdienste gläubig zu bleiben, kommen leider die Allerwenigsten.
Daß es ohne Kirche und Gottesdienste nicht geht, ist auch eine Folgeerscheinung der Gehirnwäsche.


.

Weltmensch Offline



Beiträge: 1.563

20.01.2016 09:51
#34 RE: Um eines nur jammert's mich ... Zitat · antworten

Zitat von UFO im Beitrag #33
Auf die Idee, ohne Apostel, ohne Kirche, ohne irgendwelche Gemeinschaften und Gottesdienste gläubig zu bleiben, kommen leider die Allerwenigsten.
Daß es ohne Kirche und Gottesdienste nicht geht, ist auch eine Folgeerscheinung der Gehirnwäsche.


Wie sieht der "trotzdem gläubig bleiben" denn dann aus? Wäre es nicht sinnvoller dann zu sagen "Ich, die Menschheit weis es nicht ... Ob ?". Man muss ja nicht gleich auf die andere Seite, zu einem klaren NEIN kippen. Ich denke zu einem "klaren NEIN" kommt auch nur derjennigen, der ständig im Forschungsbereich harte kognitive Arbeit für sich leistet. - Ich zumindest bin nicht soweit und mir ist es auch momentan noch Jacke wie Hose ob zuerst das Huhn, oder das Ei war.

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

20.01.2016 10:28
#35 RE: Um eines nur jammert's mich ... Zitat · antworten

Wer an Götter und Göttersöhne glaubt, kann auch vollends an Apostel glauben. Die "Berechtigung" dafür ist dieselbe. (Nämlich keine.) Der "Glaubensmechanismus" ist derselbe. Man glaubt an etwas, wofür es keine guten Gründe gibt, weil einem das so eingeredet wurde. Wenn einem etwas anderes eingeredet worden wäre, würde man mit der gleichen Überzeugung an dieses Andere glauben.

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