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Dieses Thema hat 58 Antworten
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 In der Neuapostolischen Kirche ist alles möglich, auch das Gegenteil!
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Admin Offline




Beiträge: 4.735

18.10.2010 11:25
Verlorene zurückholen - dazu hat der Stap. alle aufgerufen! Zitat · antworten

Nicht nur ein Problem in Europa. Jetzt auch in Regionen, wo man sich an Zuwachszahlen regelrecht berauscht hat...

Apostel Ken Kreutner am 29. März 2009 in Kampala (Uganda):

Zitat
[...] Im Ämterzimmer hat unser Stammapostel heute Morgen dem künftigen Bezirksapostel Lubasi geraten, ein Konzept zu entwickeln, um die Seelen erreichen zu können, die im Glauben matt geworden sind. Wie viele Seelen sind auch hier im Lauf der Jahre ferngeblieben!
Sie zurückzuholen, dazu hat der Stammapostel uns alle aufgerufen
. [...]


Hervorhebung von mir.

Unsere Familie 2009/13 - zu finden hier auf S. 12!

________________________________________
---------------
Zur freundlichen Erinnerung an die eigene Jugendzeit:
http://www.youtube.com/watch?v=woYM-UOR5w0
http://www.youtube.com/watch?v=fm72UzfrT...08414579957FC05
Zwischen diesen beiden Videos kann ich keine Brücke schlagen.
Und nun das: => http://schlabatti.bplaced.net/Erntedank2012-Schneider.mp3
Fazit: Man hat mich total verarscht.

Querdenkermicha Offline



Beiträge: 139

22.09.2011 17:00
#2 RE: Verlorene zurückholen - dazu hat der Stap. alle aufgerufen! Zitat · antworten

Hallo allerseits,

da ich nicht vorhabe, mich ins "Haus des Herrn" zurückholen zu lassen, sondern ganz im Gegenteil, auch offiziell endlich deutlich zu machen, mit dieser "Kirche" nichts mehr zu tun haben zu wollen, stellt sich mir die Frage:

Wie trete ich aus der NAK aus, wenn ich nicht einmal weiß, welcher Gemeinde ich zugeordnet werde (bin in den letzten Jahren mehrmals quer durch Deutschland umgezogen)?

a) Ich wende mich an das hiesige Amtsgericht (Nachteil: kostenpflichtig) und verlasse mich darauf, dass die "richtige" NAK-Gebietskirche entsprechend über meinen Austritt informiert wird.

b) Ich teile der NAK-Verwaltung "meiner" Gebietskirche - von der ich halt nicht weiß, ob sie mich überhaupt als Mitglied führt - meinen Austritt schriftlich mit (Vorteil: nicht kostenpflichtig).

Wie denkt ihr darüber?

------------------------------------------------
http://rationalearmeefraktion.wordpress.com
"Sand im Getriebe des Irrationalismus"

grappa Offline




Beiträge: 282

23.09.2011 09:17
#3 RE: Verlorene zurückholen - dazu hat der Stap. alle aufgerufen! Zitat · antworten

Ich kenne ein paar Leute, die glauben, durch eine Mitteilung an die Kirchengemeinde oder den Kirchenpräsidenten sei der Austritt vollzogen. Das trifft nicht zu. Die Kirche wird Dich weiter als "S"-Mitglied führen. Der vollgültige Austritt muss bei der entsprechenden Behörde mittels Antrag und Gebühr als "bestempelter" Verwaltungsakt durchgeführt werden. Der kostet Geld, bei mir damals DM 40,--. Bei mir war es ein Büro bei der zugörigen Stadtverwaltung. Ob diese Stelle zum Amtsgericht gehörte, weiß ich nicht mehr. So blöd das klingt, aber erst nach diesem Verwaltungsakt habe ich mich echt draußen gefühlt.

Lily Offline




Beiträge: 1.387

23.09.2011 09:54
#4 RE: Verlorene zurückholen - dazu hat der Stap. alle aufgerufen! Zitat · antworten

Ich fand es zwar doof, für den Austritt auch noch Geld zahlen zu müssen, habe es aber trotzdem mit Freuden getan. Dieser entgültige Schritt musste einfach sein. Keine halben Sachen.
Das Geld ist eine Verwaltungsgebühr, wenn ich eine neue Hundemarke brauche muss ich diese und den Papierkram dafür auch bezahlen. Das ist in Deutschland einfach so. Für mich wäre der Kostenfaktor z.B. kein Argument gegen den offitiellen Austritt.
Ich glaube auch nicht, dass ein Schreiben an die Kirchenverwaltung für einen richtigen Austritt ausreicht.

100orchideen ( gelöscht )
Beiträge:

23.09.2011 21:08
#5 RE: Verlorene zurückholen - dazu hat der Stap. alle aufgerufen! Zitat · antworten

hallo in die Runde,
ja, auch für mich war es äußerst wichtig den endgültigen Schritt zu tun - offiziell - mit Stempel - nur ein Blatt Papier, aber ein sehr wichtiges !!!!
Hat bei uns in der politischen Gemeinde 20 Euro gekostet und hat 10 Minuten gedauert - und es war mir, als fielen Berge zu Tal !!! Befreit - öffentlich - ganze Sache - endgültig - Schlußstrich !
Das Standesamt hat es an die Kirchenleitung in Stuttgart weitergeleitet und die informieren den Gemeindevorsteher. Ich habe das aber vorher selbst gemacht, weil ich meinen damaligen Vorsteher als Mensch sehr schätze und ich es ihm selbst mitteilen wollte.
100orchideen

Eisblume Offline




Beiträge: 3.396

23.09.2011 21:26
#6 RE: Verlorene zurückholen - dazu hat der Stap. alle aufgerufen! Zitat · antworten

Es ist so wie es ist!

Mir persönlich ist nach vielen Jahren einfach nicht mehr Hingehens, des gleichgültigen Vergessens und des Verdrängens, nach einer nicht vorhersehbaren Konfrontation sehr wichtig gewesen, den endgültigen Schlußpunkt zu setzen mit dem offiziellen Austritt.
In NRW ist das Amtsgericht dafür zuständig und ich hatte auch nicht das Bedürfnis, dieses Schreiben mit dem Stempel "Sie ist endlich ganz frei" meinen zuständigen "Vorsteher" zu überreichen.

Ich kann nur spekulieren, ich weiß gar nichts genaues. Vielleicht holen sich die NAK-Beauftragten bei den entsprechenden Äntern ab und an mal die Daten und tauschen sie entsprechend in den Gebietskirchen aus und gleichen sie hin und wieder mal sogar bundesweit ab.

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Jeder Tag ist ein kleines Leben,
jedes Erwachen eine kleine Geburt,
jeder frische Morgen eine kleine Jugend,
und jedes zu Bett gehen und Einschlafen ein kleiner Tod.
~ Arthur Schoppenhauer

Schnoogele Offline




Beiträge: 239

23.09.2011 21:32
#7 RE: Verlorene zurückholen - dazu hat der Stap. alle aufgerufen! Zitat · antworten

aber im Amt steht doch nirgends was von der religionszugehörigkeit solange keine Kirchensteuer erhoben wird. Deshalb steht doch auch auf jedem amtlichen Dokument ein "-" bei Bekenntnis.
Ich war auch erst im Amt wo mich die Dame darauf anssprach dass es bei Ihnen nichts zu löschen gibt sondern man sich nur eine Beglaubigung die kostet ausstellen kann die die dann an die NAK weiterleiten.
Also nichts weiteres als wenn man selber einen Brief mit dem Austrittsgesuch schreibt.
In meiner Antwort von der NAK steht auch ausdrücklich drin dass sie mich aus der Mitgliederregister austragen und dies auch der bisherigen zuständigen Gemeinde mitteilen werden.
Zumindendestens im Süden ging das bei mir noch so 2008. Hab das auch glaube ich auch irgendwo hier eingescannt im Forum

Eisblume Offline




Beiträge: 3.396

23.09.2011 21:36
#8 RE: Verlorene zurückholen - dazu hat der Stap. alle aufgerufen! Zitat · antworten

Das Standesamt verfügt doch über die Taufdaten, ich glaub auch auf den Sterbeurkunden steht eine wenn vorhandene Konfession...

Aber da ich ja mein schwarzes Kreuz, dieses für mich böse "Mal" auf der Stirn habe tilgen und ausradieren lassen, dürfte dann auf meiner Sterbeurkunde Konfessionslos stehen. Oder von mir aus auch das " - "

Spätestens dann müßte nach Einsicht auch das "-" Mitglied offiziell aus den Kirchenbuch der NAK gestrichen werden! Oder?

Meine "verlorene" Seele kriegt nicht mal der (nicht vorhandene) Satan!!!
Eisblume.

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~ Arthur Schoppenhauer

Schnoogele Offline




Beiträge: 239

24.09.2011 02:06
#9 RE: Verlorene zurückholen - dazu hat der Stap. alle aufgerufen! Zitat · antworten

also mein -taufbuch besitzt meine Mutter und nicht das Standesamt

Mila Offline




Beiträge: 23

24.09.2011 07:03
#10 RE: Verlorene zurückholen - dazu hat der Stap. alle aufgerufen! Zitat · antworten

Ich finde es interessant, dass der Stammapostel Leute,die die NAK verlassen, immer noch als "Verlorene" bezeichnet. Man erzählt mir immer, dass alles ganz anders sei als früher. Im Internet lese ich, dass es kleine Schritte auf andere Christen zu gibt. Gespräche mit der ACK finden statt. Ein Apostel reist mit einer Delegation zu Gesprächen in den Vatikan. In der Schweiz findet eine Art erster ökumenischer Gottesdienst sogar mit gemeinsamem Abendmahl statt. Da frage ich mich, was in den Köpfen der Herren vorgeht, die Menschen die die NAK verlassen als Verlorene bezeichnen.

Früher hieß es, dass die NAK verlassen schlimmer als alles andere sei. Man sei auf immer und ewig verloren. Nicht-neupaostolische Menschen würden von Gott gnädiger behandelt als Abtrünnige von Gottes Werk. Weiß jemand, was die heutige offizielle Lehre (Katechismus) über Leute wie uns aussagt?

Würde mich mal interessieren, wenn der erste Mann in der Kirche so redet, dürfte sich da nicht viel verändert haben.

Noch was zu den (aus NAK-Sicht) "Verlorenen" zurückholen:
M.Erfahrung nach gelingt das in einigen Fällen und zwar dort, wo Menschen aus zwischenmenschlichen Gründen fern geblieben sind. Da gab es etwas, ein Ärgernis, eine Verletzung, die es nicht mehr möglich macht, mit den anderen gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Man bleibt weg, aber man ist unglücklich, weil man im Herzen neuapostolisch bleibt. Wenn dann nach Jahren jemand auf einen zukommt und liebevoll an der Hand nimmt, funktionieren sofort die alten Denkmuster wieder und man kehr u.U. heim wie der verlorene Sohn oder die verlorene Tochter. Alle freuen sich, man hat natürlich auch gleich sog. Glaubenserlebnisse und sei es nur in der Form, das man im ersten Gottesdienst ein altbekanntes Lied hört, das einen zum Weinen bringt.

LG
Mila

PS. Gerade lese ich, dass der Begriff Verlorene nicht vom Stap. stammt, sondern vom Erteller des Themas in der Überschrift verwendet wurde. Trotzdem interessiert mich wie die NAK ihre ehem. Mitglieder heute sieht. Gibt es dazu irgend eine offizielle Aussage, weiß jemand was?

Eisblume Offline




Beiträge: 3.396

24.09.2011 11:43
#11 RE: Verlorene zurückholen - dazu hat der Stap. alle aufgerufen! Zitat · antworten

Nun hab ich mein Stammbuch mal hervorgekramt.
Selbstverständlich besitze ich die Abstammungsurkunden meiner Kinder im Original, sowie meine Mutter meine Geburtsurkunde besitzt.
Wenn meine Kinder oder ich diese Urkunden für was auch immer benötigen, müssen sie sich/ich mir eine beglaubigte Abschrift vom Standesamt der Stadt, in der sie/ich geboren sind/bin einholen, ich weiß es nicht, ob es auch auf anderem Weg geht.

Auf der Rückseite der Abstammungsurkunde befinden sich die kirchlichen Einträge, wie eben die Taufurkunde.

Die Sterbeurkunden beinhalten auch ein entsprechendes Eintragsfeld, von wem und wenn, dann von welcher "Kirche" derjenige bestattet wurde.

Ich denke (spekuliere) schon, daß die Standesämter diese Daten speichern (über Datenschutz schweig ich mich nun mal lieber aus) und so vernetzt sind, daß über eine Person, die in der in der BRD geboren wurde und wo auch immer gestorben ist, ein Vermerk stattfindet, schon aus eigenem Interesse des Staates und erbrechtlichen Gründen.
Das ist nun meine "Theorie", was davon stimmen kann...
---

Mila, was das "Oberhaupt" der NAK heute denken könnte... keine Ahnung. Ich stelle mir das lieber nicht vor...
Ich hab mehr so die Vermutung, daß es nicht anders ist als früher oder damals, die 'Verlorenen' bleiben Abfall.
NUR, im Zeitalter von Schwund und Siechtum der Mitgliederzahlen und somit der Opfergaben, "werben" sie sogar vermutlich speziell um ausersuchte nominelle Mitglieder;
zähneknirschend und nicht ohne noch mal eindringlich die Opferbereitschaft wie auch immer zu prüfen und zu beleben. Sonst lohnt der Aufwand doch nicht so recht. Ich bin da mal ganz hart, das "untere Gesellschaftsdrittel" wird mit Sicherheit ungenügend bei dieser "Zurückholaktion" berücksichtigt.

Ich habe sogar vereinzelte NAK-Rückkehrer in der eigenen aktiven Zeit erlebt und konnte darüber nur staunen; vielleicht waren da ja tatsächlich Ursprünge aus "zwischenmenschlichen" inzwischen bereinigten Beziehungsverflechtungen gewesen, und sie kehrten evtl. sogar auch noch "reumütig??" in den Schoß der 'Wohlfühlgemeinschaft' zurück. Für mich persönlich ist das für den Rest meines Lebens indiskutabel.
Bei anderen Menschen könnte es so (gewesen) sein, schwer vorstellbar, aber vermutlich nicht ganz unmöglich.


Ich denke nicht, daß sich dieser Grundsatz, der zur NAK-Lehre gehört, sich heute verändert hat:
http://www.seemoz.de/lokal_regional/ex-n...rburgermeister/
Zitat aus obigem Link:

Zitat
Ein Mensch der NAK ist ohne die NAK ein Mensch mit einem ganz großen Loch innendrin. Der Mittelpunkt seiner Person, seines Selbst ist die NAK. Ohne sie ist er allein auf der Welt, wobei die Welt sowieso nicht sein Ziel ist, sondern das Jenseits (im Sprachgebrauch der NAK „Ewigkeit“ oder „ewige Herrlichkeit“). So isoliert wie ein Borg, der abgestöpselt ist von seiner Gruppe. Nicht lebensfähig, nicht lebenswillig, weil das Leben an sich und für sich keinen Sinn macht.

Die NAK weist all jene Eigenschaften auf, die Bestandteile einer totalitären und sektenähnlichen Gemeinschaft sind: Führerkult, Denkverbote, religiöser Wahn, Totalitarismus, unbewusste suggestive Beeinflussung über Trancetechniken, Abschottung, magische Totenbeschwörungen, Bespitzelung, Unterdrückung, materielle Ausbeutung (in jedem Monat 10% des Einkommens), devote Abhängigkeit von den geistigen Führern der NAK, Tanz- und Sportverbote (ist ja sonntags, und da geht man besser IMMER zur Kirche) sind die Grundlage dieses vom Konstaner OB so geschätzten „harmonischen Gemeinwesens“.


Eisblume.

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und jedes zu Bett gehen und Einschlafen ein kleiner Tod.
~ Arthur Schoppenhauer

Vox Humana Offline




Beiträge: 374

24.09.2011 13:45
#12 RE: Verlorene zurückholen - dazu hat der Stap. alle aufgerufen! Zitat · antworten

Zitat
Ein Mensch der NAK ist ohne die NAK ein Mensch mit einem ganz großen Loch innendrin. Der Mittelpunkt seiner Person, seines Selbst ist die NAK. Ohne sie ist er allein auf der Welt, wobei die Welt sowieso nicht sein Ziel ist, sondern das Jenseits (im Sprachgebrauch der NAK „Ewigkeit“ oder „ewige Herrlichkeit“). So isoliert wie ein Borg, der abgestöpselt ist von seiner Gruppe. Nicht lebensfähig, nicht lebenswillig, weil das Leben an sich und für sich keinen Sinn macht.

Die NAK weist all jene Eigenschaften auf, die Bestandteile einer totalitären und sektenähnlichen Gemeinschaft sind: Führerkult, Denkverbote, religiöser Wahn, Totalitarismus, unbewusste suggestive Beeinflussung über Trancetechniken, Abschottung, magische Totenbeschwörungen, Bespitzelung, Unterdrückung, materielle Ausbeutung (in jedem Monat 10% des Einkommens), devote Abhängigkeit von den geistigen Führern der NAK, Tanz- und Sportverbote (ist ja sonntags, und da geht man besser IMMER zur Kirche) sind die Grundlage dieses vom Konstaner OB so geschätzten „harmonischen Gemeinwesens“.

So war es,so ist es,und so wird es bis...naja...2060-70 bleiben,aber länger bestimmt nicht!

________________________________

Von Menschenfischern kurz nach der Geburt erwischt,von ihnen verzogen,belogen,betrogen,und nach 52jähriger Gefangenschaft wegen guter Führung vorzeitig entlassen.....

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

24.09.2011 15:08
#13 RE: Verlorene zurückholen - dazu hat der Stap. alle aufgerufen! Zitat · antworten

Zitat
Ein Mensch der NAK ist ohne die NAK ein Mensch mit einem ganz großen Loch innendrin. Der Mittelpunkt seiner Person, seines Selbst ist die NAK. Ohne sie ist er allein auf der Welt, wobei die Welt sowieso nicht sein Ziel ist, sondern das Jenseits (im Sprachgebrauch der NAK „Ewigkeit“ oder „ewige Herrlichkeit“). So isoliert wie ein Borg, der abgestöpselt ist von seiner Gruppe. Nicht lebensfähig, nicht lebenswillig, weil das Leben an sich und für sich keinen Sinn macht.


Das hat der Schreiber aber wirklich gut erkannt und treffend formuliert!
Bei mir war es damals so, dass dieses "Loch" beim aufmerksamen Anhören der Predigten nach und nach entstand. Jede Predigt ließ das Loch ein Stückchen größer werden. Das war bei mir in der Zeit ab der Konfirmation bis ca. 3 -4 Jahre später. Danach war ich innerlich so "abgestöpselt", dass der Rest nur noch Erleichterung war, abgesehen von dem stetigen Hickhack mit meinen armen treu-gläubigen Eltern.
Ich kann jedem "Zweifler" (evtl. zukünftigem Aussteiger) nur empfehlen, bei den Predigten ganz genau hinzuhören! Das macht den Ausstieg dann, wenn es so weit ist, leicht und sicher!

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"Wer Dich dazu bringen kann, Absurditäten zu glauben, kann Dich auch dazu bringen, Gräueltaten zu begehen." (Voltaire)

Eisblume Offline




Beiträge: 3.396

24.09.2011 20:11
#14 RE: Verlorene zurückholen - dazu hat der Stap. alle aufgerufen! Zitat · antworten

Zitat von Mila

...M.Erfahrung nach gelingt das in einigen Fällen und zwar dort, wo Menschen aus zwischenmenschlichen Gründen fern geblieben sind. Da gab es etwas, ein Ärgernis, eine Verletzung, die es nicht mehr möglich macht, mit den anderen gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Man bleibt weg, aber man ist unglücklich, weil man im Herzen neuapostolisch bleibt. Wenn dann nach Jahren jemand auf einen zukommt und liebevoll an der Hand nimmt, funktionieren sofort die alten Denkmuster wieder und man kehr u.U. heim wie der verlorene Sohn oder die verlorene Tochter. Alle freuen sich, man hat natürlich auch gleich sog. Glaubenserlebnisse und sei es nur in der Form, das man im ersten Gottesdienst ein altbekanntes Lied hört, das einen zum Weinen bringt...
LG
Mila


Hallo Mila,
es liest sich fast so, als wenn du selbst ähnliche Erfahrungen gemacht hast.
Ob oder ob nicht, jeder entscheidet am Ende selbst, auch über die evtl. Versuche einer Rückkehr.

Zuerst: Das ist nichts verwerfliches,
wenn sich ein Mensch in eine scheinbar harmonische "Wohlfühlgemeinschaft" zurücksehnt,
wenn er "draußen in der Welt" zu große Einsamkeit empfindet;
was "nach der NAK" aber einfach der Fall ist bzw. sein kann.
Wenn eine Person es nicht aushalten oder ertragen will und kann, daß eine Trennung von ihm vertrauten Menschen im NAK-Umfeld Schmerz verursacht.

Schlecht ist es, wenn die Rückkehr in die NAK unter nicht "richtigen" Voraussetzungen erfolgt. Es kommt wirklich (mit) darauf an, welche Motive hatte das Fernbleiben, waren es verletzte Eitelkeiten, weil der eine mit dem anderen "nicht mehr konnte", richtig unverzeihbare Ereignisse und Vorfälle, oder die Erkenntnis, die Lehre der NAK ist falsch?
Und ganz selbstverständlich finde ich, die Verknüpfung von Beidem reicht hinlänglich zum sogar sofortigen Fernbleiben, sobald genügend Kraft, Mut und im Notfall auch unverzüglich konkrete, richtige Hilfe vorhanden ist.

Wer die Irrlehre erkannt hat und dennoch zurückkehrt, wird in meinen Augen immer ein höchsteigenes Problem in sich tragen. Aber verurteilen kann und darf das niemand.
Ich bin wirklich glücklich darüber, daß ich es schaffen konnte, mich selbst daraus zu befreien und in mir die Gewissheit ist, ich werde niemals dorthin zurückkehren. Sie wird keine Chance bekommen.
Ich behaupte sogar, daß ich zwar schwer indoktriniert war, aber nicht im Herzen neuapostolisch gewesen bin.
Ich würde auch nicht wie eine verlorene Tochter herzlich und "in Liebe" empfangen, denn sie haben immer gemerkt, wie wenig ich dazugehören wollte.
Eisblume.

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jeder frische Morgen eine kleine Jugend,
und jedes zu Bett gehen und Einschlafen ein kleiner Tod.
~ Arthur Schoppenhauer

Mila Offline




Beiträge: 23

25.09.2011 08:32
#15 RE: Verlorene zurückholen - dazu hat der Stap. alle aufgerufen! Zitat · antworten

Hallo Eisblume,

nein, das sind nicht meine eigenen Erfahrungen, eher Beobachtungen in meinem unmittelbaren Umfeld. Mein Weg ist ein ganz anderer. Der Ausstieg aus der NAK war bei mir eine Sache von wenigen Monaten und eine Entscheidung, von der ich damals wusste, dass sie endgültig sein würde. Ich blieb nicht weg, weil mich jemand verletzt hätte sondern weil mir aufgrund einer Art innerer Freigabe plötzlich vieles bewusst wurde, was vorher bestens verdrängt worden war. Es kam "hoch". Ich tat das was man den Gästen der NAK immer empfohlen hatte. Ich prüfte diesen Glauben, den man mir schon als Kleinkind übergestülpt hatte und an dem ich nie zweifeln durfte. Und die Prüfung fiel auf der ganzen Linie negativ aus. Da kann man dann nur bildhaft gesprochen seinen Hut nehmen und gehen. Danach habe ich mich intensiv und jahrelang mit meiner Vergangenheit, mit der NAK-Lehre und Geschichte aber auch mit der christlichen Geschichte insgesamt beschäftigt. Das brauchte ich zur Aufarbeitung. Und das scheint mir der Unterschied zu sein zu Leuten,die aufgrund irgendwelcher Verletzungen oder persönlichen Enttäuschungen wegbleiben, aber "innen drin" neuapostolisch bleiben. Die sind dann wütend auf bestimmte Menschen, vielleicht auch auf Amtsträger, aber das "Werk Gottes" ist es eben doch noch für sie. Und wenn die Verletzungen etwas abgeheilt sind, Gras darüber gewachsen, dann hat die NAK bei diesen Leuten durchaus eine Chance, wieder einen Fuß in die Türe zu bekommen.

Ich habe es bei einem mir ganz nahe stehenden Menschen erlebt. Jahrelang war er fern geblieben, aber nie ausgetreten (Für mich war der Austritt eine logische Folge meiner Entscheidung). Dann in einer Lebenskrise bekam er übers Internet Kontakt zu aktiv neuapostolischen Menschen, ging wieder in den Gottesdienst und als ich mal fragte, was es denn sei, dass er sich da wieder so wohl fühlte, nannte er mir das Gefühl, das ihn durchziehe, wenn er sonntagmorgens bei leiser Orgelmusik die Kirche betrete. Das habe ihm all die Jahre hindurch gefehlt. Dieses Gefühl,d as ihn an seine Kindheit erinnerte. Er ist zwischenzeitlich wieder viele Jahre aktiv und auch wieder Amtsträger. So verschieden können "Ausstiegskarrieren" verlaufen. Vielleicht sind es die Gefühlsmenschen, die eher dazu neigen, sich wieder einfangen zu lassen. Mir fällt immer wieder in Gesprächen auf, wie stark bei neuapostolischen Menschen Gefühle eine Rolle spielen. Die Kirche macht sich das zu eigen und fördert das. Stichwort Wohlfühlgemeinden.

Zitat
Ich behaupte sogar, daß ich zwar schwer indoktriniert war, aber nicht im Herzen neuapostolisch gewesen bin.



Das trifft auch auf mich zu. Ich erkennte das im Nachhinein auch daran, dass es mir immer schwer gefallen war, in der Öffentlichkeit zu meinem neuapostolischen Glauben zu stehen oder darüber zu reden. Es war mir eher peinlich. Eigentlich ein Wunder, dass wir dieser starken Indoktrination, die durch die Lebensverhältnisse oft noch verstärkt wurden, überhaupt entkommen konnten.

Ich war erst kürzlich aufgrund einer Familienfeier nach vielen Jahren mal wieder in der NAK in meiner Heimatgemeinde. Ich konnte meinem ehem. Sonntagsschullehrer die Hand reichen und eine andere inzwischen alte Frau, die mir in meiner Jugend nahe stand, in den Arm nehmen. Es waren einfach schöne menschliche Gefühle, die gar nichts mit der NAK zu tun hatten, sondern mit diesen Menschen, die ich, wie ich spürte immer noch liebe.

LG
Mila

Lily Offline




Beiträge: 1.387

25.09.2011 09:29
#16 RE: Verlorene zurückholen - dazu hat der Stap. alle aufgerufen! Zitat · antworten

Zitat von Mila
Ich prüfte diesen Glauben, den man mir schon als Kleinkind übergestülpt hatte und an dem ich nie zweifeln durfte. Und die Prüfung fiel auf der ganzen Linie negativ aus. Da kann man dann nur bildhaft gesprochen seinen Hut nehmen und gehen. Danach habe ich mich intensiv und jahrelang mit meiner Vergangenheit, mit der NAK-Lehre und Geschichte aber auch mit der christlichen Geschichte insgesamt beschäftigt. Das brauchte ich zur Aufarbeitung.

Für mich war der Austritt eine logische Folge meiner Entscheidung.



Ja genauso. Ich bekam diesen Glauben zwar nicht als Kleinkind sondern als 12jährige übergstülpt, aber der Rest passt. Und als der Zeitpunkt vor gut 2 Jahren "da" war, kam es auch bei mir hoch und ich spürte mit dieser Kirche stimmt was nicht und das muss geprüft werden. Resultat ist bekannt. Zur Zeit befinde ich mich wohl noch in der Phase des Beschäftigen mit der christlichen Geschichte, mit Glaube und Religion überhaupt und natürlich auch immer und immer wieder mit der Geschichte der NAK.

Der Austritt vor ein paar Monaten war ebenso eine logische Konsequenz aus diesem allen.

Ich hatte vorgestern ein Gespräch mit einer Bekannten/ehemaligen Mitschwester (sie ist noch, ich ja nicht mehr nak) die es überhaupt nicht verstehen konnte warum ich ausgetreten bin. Ich hätte doch einfach nicht gehen können und den Rest so lassen, das reiche doch, wieso gleich Austritt? Ich habe versucht zu erklären, ob es ankam weiß ich nicht.

Eisblume Offline




Beiträge: 3.396

25.09.2011 09:59
#17 RE: Verlorene zurückholen - dazu hat der Stap. alle aufgerufen! Zitat · antworten

Zitat von Mila
... Vielleicht sind es die Gefühlsmenschen, die eher dazu neigen, sich wieder einfangen zu lassen. Mir fällt immer wieder in Gesprächen auf, wie stark bei neuapostolischen Menschen Gefühle eine Rolle spielen. Die Kirche macht sich das zu eigen und fördert das. Stichwort Wohlfühlgemeinden...



Ich bin emotional durch und durch, seit ich denken kann. Das hat Vor- und Nachteile. Zum Einen wurde in der NAK Gefühle haben und zeigen nicht geduldet und einfach untergraben. Zum Anderen hab ich sie tief in mir verstecken müssen, sehr, sehr lange sogar.
Doch immer hab ich sie gespürt und für spätere Zeiten 'aufgehoben', habe sie nicht sterben und verloren gehen lassen.
Heute und schon länger weiß ich, daß ich (teilweise un)bewußt immer darum gekämpft und dadurch am Ende für mich gewonnen habe!

Ein 'Problem' bei mir für die NAK liegt eindeutig darin, daß ich dort keine echten Gefühle wahrgenommen habe, vielleicht war es ja unter einigen von ihnen so, doch an mir ging es vorbei, dort waren von Beginn an keine 'guten' Gefühle für mich und ich hatte keine (guten), für sie alle nicht. Das ist mir sogar in früher Kindheit bereits bewußt gewesen. Und die Heimatgemeinde hat absolut null Chance; wenn ich mich so zurückerinnere, ich habe mich in keiner Gemeinde 'wohlgefühlt', es besteht somit auch nirgendwo anders eine kleinste Chance.
Es gibt bei und in mir Grenzen, die zu oft gewaltsam mißachtet und überschritten wurden, und daß es erneut geschieht, das kann ich künftig zwar nicht mehr ganz ausschließen, aber erheblich einschränken.

Zitat von Mila
...Ich war erst kürzlich aufgrund einer Familienfeier nach vielen Jahren mal wieder in der NAK in meiner Heimatgemeinde. Ich konnte meinem ehem. Sonntagsschullehrer die Hand reichen und eine andere inzwischen alte Frau, die mir in meiner Jugend nahe stand, in den Arm nehmen. Es waren einfach schöne menschliche Gefühle, die gar nichts mit der NAK zu tun hatten, sondern mit diesen Menschen, die ich, wie ich spürte immer noch liebe.
LG
Mila


Mila, das ist bestimmt sogar für gar nicht so wenige Ehemalige Mitglieder der NAK so - und ähnlich der Fall und sehr menschlich.

Bei mir hat sich die grundsätzliche Ablehnung manifestiert und ich bleibe dabei, den Weg zu gehen, die Kirchengebäude nicht mehr zu betreten und sonstige 'Angebote' der NAK nicht wahrzunehmen.
Noch nicht einmal, um meine Wahrnehmung bestätigt zu wissen, muß ich dorthin gehen; auch nicht auf Wunsch eines noch Aktiven oder zu Feierlichkeiten. Der Verzicht darauf fällt mir nicht schwer, es wird von Betroffenen akzeptiert oder einfach zur Kenntnis genommen.

Die ganz wenigen aktiven NAKler, mit denen ich Kontakt pflege, die muß ich nicht in der 'Kirche' aufsuchen, die lade ich zu mir ein oder gehe gezielt zu ihnen.
Dann gibt es ja noch Telefon und Internet. Kaum einer muß mich mehr aus den Augen verlieren, wer Kontakt zu mir haben will, der findet auch den Weg dafür, genau wie ich ihn umgekehrt auch finde.
Das gilt nicht nur für die Menschen aus ehemaligen aktiven NAK-Zeiten.
Eisblume.

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und jedes zu Bett gehen und Einschlafen ein kleiner Tod.
~ Arthur Schoppenhauer

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

25.09.2011 12:54
#18 RE: Verlorene zurückholen - dazu hat der Stap. alle aufgerufen! Zitat · antworten

Zitat von Mila
und als ich mal fragte, was es denn sei, dass er sich da wieder so wohl fühlte, nannte er mir das Gefühl, das ihn durchziehe, wenn er sonntagmorgens bei leiser Orgelmusik die Kirche betrete. Das habe ihm all die Jahre hindurch gefehlt. Dieses Gefühl,d as ihn an seine Kindheit erinnerte.


Ich zitiere mal einen entfernten Bekannten: "Nichts ist schlimmer als ein unzufriedener trockener Alkoholiker!"
Ich meine, das obige Beispiel ist ein klassischer Fall von Religionssucht. Es wäre halt gut, wenn man nach der Abnabelung vom Suchtmittel etwas "Eigentliches" finden könnte, eine Art "inneren Kern". Sonst kann es einem wie dem unzufriedenen Ex-Alki gehen, und man wird irgendwann doch rückfällig.

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"Wer Dich dazu bringen kann, Absurditäten zu glauben, kann Dich auch dazu bringen, Gräueltaten zu begehen." (Voltaire)

Eisblume Offline




Beiträge: 3.396

25.09.2011 19:11
#19 RE: Verlorene zurückholen - dazu hat der Stap. alle aufgerufen! Zitat · antworten

Die NAK hat für mich persönlich kein Suchtpotenzial.

Aber natürlich kommen Fragen und Aussagen zur NAK.
Kann sein, daß sich für Laien bzw. Außenstehende da einiges widersprüchlich anhört bzw. liest.

Warum bist Du denn da so lange geblieben? Und warum erst nach Jahren der offizielle Austritt?
Wenn doch alles an und in der NAK so verkehrt gelaufen war, was hat dich da überhaupt gehalten?
Gab es denn nicht doch die "schönen" Ereignisse und Erlebnisse dort, das kann doch wirklich nicht alles bei denen schlecht sein?
Wer von Euch "lügt" denn nun??

Hat denn auch schon mal jemand gefragt, was ein Mensch innerhalb der NAK durch sie von seinem Ich verliert?

Nach außen hin, wenn es erforderlich ist, ja das ist richtig, dann wird es demonstriert, wie sogar überaus nett und "lieb" sie doch zueinander sind, schließlich wird dann ja auch um potenzielle neue Mitglieder, wenns denn sein muß auch um "Verlorene" und ganz klar um öffentliches Ansehen gebuhlt.
Aber wenn kein Mensch aufmerksam zusieht, ist's damit schlagartig vorbei.
Das ist ganz einfach dort so, irgendwie hab ich oft gedacht, könnten sie alle einem "Marionetten-Theater" angehören, in dem jeder seine Rolle spielen muß. Mit einigen wenigen, die die Fäden in der Hand halten und neue knüpfen. Und ja, im wahrsten Sinn des Wortes die "Puppen" tanzen lassen.
Ja und ich spielte das Spiel zwangsweise mit, bis ich selbstständig in der Lage war, diese Fäden zu kappen, die mich stets stranguliert haben.
Und ich werde es mir niemals wieder antun, mir solche "Fäden" wieder anbringen zu lassen!


So, noch etwas in eigener Sache, ich schreib viel von eigenen Empfindungen, was ich seinerzeit und was ich nach so vielen Jahren zur NAK fühle. Ich kann nicht damit dienen, einfach raus und weg aus der NAK zu sein, so einfach ist es nunmal nicht gewesen. Es ist auch nicht unbedingt ein "Normalfall", ich wäre nur zu gerne ein solcher gewesen, das versichere ich.
Das gestaltet jeder selbst für sich, was wie lange dauert und wie sehr er in der Tiefe was in seiner ganz persönlichen Aufarbeitung zulassen kann und möchte.
Meine "Motive", das im Forum ein wenig genauer zu schildern sind auf keinen Fall, gerade frische Aussteiger und Ausstiegswillige zusätzlichen Ängsten auszusetzten oder sie ihnen zu bereiten.
Ein muß steht hinter gar nichts. Vielleicht kann es der eine oder andere als eine kleine Anregung nehmen, alle Richtungen und Wege, die ihm möglich sein können, zu beleuchten.
Um am Ende zu wissen, ja, das, was ich tue, ist richtig und gut für mich.

Ich werde das nun auch nachlassen.
Eisblume.

__________________________________________________
Jeder Tag ist ein kleines Leben,
jedes Erwachen eine kleine Geburt,
jeder frische Morgen eine kleine Jugend,
und jedes zu Bett gehen und Einschlafen ein kleiner Tod.
~ Arthur Schoppenhauer

Mila Offline




Beiträge: 23

26.09.2011 07:05
#20 RE: Verlorene zurückholen - dazu hat der Stap. alle aufgerufen! Zitat · antworten

Eisblume, ich denke niemand muss sich für seinen spezifischen Weg entschuldigen. Wir sind verschieden und demnach ist auch unsere Zeit in und nach der NAK verschieden verlaufen und hat unterschiedliche Verarbeitungsphasen erfordert. Mir hat es gut getan, deine Zeilen zu lesen. Auch wenn meine NAK-Zeit lange zurück liegt, erinnere ich mich oft an den Prozess der mein ganzes Leben umgekrempelt hat. Vielleicht gar nicht so sehr nach außen, aber nach innen umso mehr.

Ich kenne einen "einfach raus und weg-Typ", der z.b. nicht verstehen konnte, dass es für mich wichtig war, meine Zeit in der NAk, die mich so stark geprägt hatte, aufzuarbeiten. Mach doch endlich einen Strich darunter, sagte er manchmal. Das Ergebnis? Er wurde 10 Jahre nach dem Ausstieg rückfällig. Soviel zu den Strichen, die manche meinen ziehen zu können.

Alles Gute für dich wünscht dir
Mila

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