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Dieses Thema hat 66 Antworten
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 In der Neuapostolischen Kirche ist alles möglich, auch das Gegenteil!
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Admin Offline




Beiträge: 4.735

21.04.2011 22:52
#21 RE: Auf dem Weg in die Ökumene? Die NAK (nicht) im Wandel Zitat · antworten

Pfarrer Gandow- aus dem Gründonnerstagsbrief 2011





Auf den Seiten 5 und 6 dieses Dokumentes zu lesen!

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Zur freundlichen Erinnerung an die eigene Jugendzeit:
http://www.youtube.com/watch?v=woYM-UOR5w0
http://www.youtube.com/watch?v=fm72UzfrT...08414579957FC05
Zwischen diesen beiden Videos kann ich keine Brücke schlagen.
Und nun das: => http://schlabatti.bplaced.net/Erntedank2012-Schneider.mp3
Fazit: Man hat mich total verarscht.

Carolus Offline



Beiträge: 1.070

21.04.2011 23:13
#22 RE: Auf dem Weg in die Ökumene? Die NAK (nicht) im Wandel Zitat · antworten

Sorry, ich habe den Eindruck, dass dieser Pfr. Gandow genauso sektiererische Ansichten vertritt wie Teile der NAK.
Wenn ich schon den Ausdruck höre "evangelisch Verstorbene" ...... ich dachte der Tod macht alle gleich.

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

22.04.2011 15:20
#23 RE: Auf dem Weg in die Ökumene? Die NAK (nicht) im Wandel Zitat · antworten

Zitat
ich dachte der Tod macht alle gleich.


Das ist aber sicher nichts, das du im Hause des Herrn gelernt hast!

Ansonsten arbeitet Gandow an einer Fortsetzung der Geschichte des Christentums mit den immer gleichen Mitteln. Andersgläubige Christen wurden praktisch zu allen Zeiten isoliert und verfolgt. Die Tatsache, dass es eigentlich nur wachsweiches, schlecht erfundenes Zeug als "Lehre" gab, wurde zu allen Zeiten dadurch kaschiert, dass man sowas wie eine "reine Lehre" konstruierte und beinhart verteidigte.

Eigentlich sollte man die Härte, mit der man eine Ansicht verteidigt und abgrenzt, vom Grad der Gewissheit abhängig machen. Da wäre es also unter Christen nur ehrlich zu sagen: "Also, keiner von uns hat "Gott" je zu Gesicht bekommen, zu keinem von uns hat er etwas darüber gesagt, was er von uns will. Also können wir uns eigentlich nicht so sicher sein." - Aber nix da: Je konstruierter und "zusammengesponnener" diese religiösen "Gewissheiten" sind, desto entschiedener werden sie verteidigt und gegen "Sektenlehren" abgegrenzt.

Das alles ist im Grunde nur eine Fortsetzung von Stammesfehden auf der Ebene von religiösen Dogmen. Also ein ganz alter, primitiver Mechanismus.
Von einem "neuen Lied" kann keine Rede sein.

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"Wer Dich dazu bringen kann, Absurditäten zu glauben, kann Dich auch dazu bringen, Gräueltaten zu begehen." (Voltaire)

Der Gärtner Offline




Beiträge: 2.969

23.04.2011 09:01
#24 RE: Auf dem Weg in die Ökumene? Die NAK (nicht) im Wandel Zitat · antworten

Jeder Bauer verkauft seine Kartoffeln als die besten,auch wenn sie alle aus der gleichen Erde kommen.Und genauso ist es bei den Religionen.Nur das Kartoffeln und Bauer real sind,Gott aber nur ein Hirngespinst.

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"Ist es nicht sonderbar, daß die Menschen so gerne für die Religion fechten und so ungerne nach ihren Vorschriften leben?"

Georg Christoph Lichtenberg (1742-99), dt. Aphoristiker u. Physiker

ohnemoosnichtslos Offline



Beiträge: 2

23.04.2011 13:24
#25 RE: Auf dem Weg in die Ökumene? Die NAK (nicht) im Wandel Zitat · antworten

Hallo (mal wieder),

ich denke hier wird etwas durcheinander gebracht.

Zum Einen wird hier von den christlichen Dogmen gesprochen, indem anders gläubige christlich angehauchte Lehrmeinungen abschottet werden, um sie als christliche Sekte darzustellen und zum Anderen geht es hier aber um den Versuch der NAK im Fahrwasser eines pseudoökumenischen Anstrichs über örtliche ACKs den negativen Sektennimbus zu entkommen.

Entweder wir diskutieren über die christlichen Dogmen im Allgemeinen oder über den Versuch der NAK mit einer ökumenischen Tarnkappe sich des Sektierertums zu entsagen.

Pfarrer Gandow stellt m. E. hier nur die Position der evangelischen Kirche klar.

Bei den beiden angesprochenen Studientagen war ich dabei und habe festgestellt, dass die Grundlagen des NAK Glaubens dem gemeinen evangelischen und auch katholischen Gläubigen als auch deren Amtsträgern unbekannt sind.
Deshalb ist es aus meiner Sicht eine Selbstverständlichkeit evangelischen Christen allgemeine Richtlinien an die Hand zu geben. Nichtsdestotrotz können die evangelischen Gemeinden selbst entscheiden, wie sie mit der NAK und deren Anfragen umgehen.

Unabhängig von den Grundsatzfragen der christlichen Dogmengeschichte, habe ich als ehemaliger NAK´ler den Anspruch, dass sich die NAK nicht so einfach aus ihrer Sektenecke stehlen kann, ohne dabei ihre sektiererischen Strukturen aufzugeben.
Dazu möchte ich versuchen den noch NAK´lern, die vielleicht irgendwann ihr System der Maßregelung erkennen und auf welchen dünnen bzw. hohen Ast man mit heilsnotwendigen Aposteln sitzt, immer wieder mal aufzuzeigen.

Ob man nun einen Glauben hat oder nicht, ist grundsätzlichen jedem selbstüberlassen.

Aber der Unterschied bei einer Sekte ist die Macht der herrschenden Kaste. Hier die Heilsnotwendigkeit, die Versiegelung, die Bibelauslegung …usw. eine Glaubensdiktatur.
Menschen werden auf engste durch Menschen gebunden.

Und wenn ich dieser Diskussion die Entstehung der christlichen Dogmen mit einschließe,
relativiere ich das sektiererische xxxx System der NAK.

Gruß
OmnL

xxxx Vom Admin editiert.

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

24.04.2011 10:28
#26 RE: Auf dem Weg in die Ökumene? Die NAK (nicht) im Wandel Zitat · antworten

Zitat von omnl
Und wenn ich dieser Diskussion die Entstehung der christlichen Dogmen mit einschließe,
relativiere ich das sektiererische xxxx System der NAK.


Und wenn man es nicht tut, relativiert man das "sektiererische System" im Gesamtchristentum. Hauen und Stechen um angebliche "Glaubensgewissheiten", die sich irgendwelche Bonzen aus den Fingern gesaugt hatten, sind schon immer eine Konstante im Christentum. Und die kleine NAK-Sekte ist da wirklich nur ein relativ harmloses Randphänomen. Die "große" katholische Kirche hat da ganz andere Brocken von Schuld angehäuft. Man denke z. B. mal an das Schicksal der ==> Katharer. Oder der ==> Waldenser. Oder...

Das Beispiel mit den Kartoffelbauern vorne ist ganz richtig. All die christlichen Spezialversionen von verkauftem Unsinn unterscheiden sich in der Substanz wenig. Und alle versuchen ihre Spezialversion am Markt als die allerbeste zu verkaufen. Wenn es doch wenigstens Kartoffeln wären! Aber es sind eben nur hohle Versprechungen.

Die NAK ist nicht schlecht, weil sie eine untypische Variante von Christentum ist sondern weil sie typisch ist.
(Und die "liberalen" Kirchen bei uns heutzutage sind deshalb relativ(!) harmlos, weil sie untypisch sind.)

Ich werfe dem gläubigen Christentum vor, dass es beim Niederknüppeln der eigenen berechtigten Glaubenszweifel die jeweils Andersgläubigen am härtesten getroffen hat. (Über die Mitläufer braucht man nicht zu reden.) Historisch war es offenbar von Anfang an so, dass es immer große Ungewissheiten gab. Dadurch bildeten sich auseinanderlaufende "Strömungen", die sich hart bekämpften. Besonders dann, wenn die Gemeinden und Kirchen mit den politischen Herrschern verbandelt waren. (Und seltsamerweise wurde dann jedesmal das Gebot der Feindesliebe untergepflügt. Verlogenheit und Heuchelei sind auch solche christliche Konstanten.)

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ohnemoosnichtslos Offline



Beiträge: 2

24.04.2011 11:13
#27 RE: Auf dem Weg in die Ökumene? Die NAK (nicht) im Wandel Zitat · antworten

Was du geschrieben hast, unterschreibe ich, keine Frage !!

aber wie heißt dieses Forum?

und für wen könnte dieses Forum vielleicht einmal hilfreich sein um ggf. die Möglichkeit zu eröffnen einen kleinen Spalt der Vielfalt von Erkenntnissen zu durchblicken…

Wenn ich aber alles relativiere und alles gleich „verteufele“,dann sagt sich der fragende NAK´ler , na wenn das so ist, dann kann ich gleich dabei bleiben….

Auf dieser Welt gibt es so viel unterschiedliche Glaubenswahrheiten und jede Gemeinschaft ist davon überzeugt die einzige wahre Wahrheit zu besitzen.

Wer glauben will, soll sich seine Wahrheit suchen, wer das nicht will, braucht es auch nicht.

Im Hier und Jetzt sind aus der christlichen Wahrheit die großen Kirchen und die viel kleinen Gemeinschaften entstanden. Und wenn ich dann diese Gemeinschaft vergleiche, stelle ich fest, das die evangelische Variante, die Variante ist, die ihren Gläubigen den größten Freiraum anbietet und im Gegensatz dazu, sehe ich die strengen abgekapselten ZJ oder die heute weniger streng abgekapselte NAK.
Aber trotzdem sollte jeder Gläubige NAKler die Möglichkeit eröffnet bekommen zu begreifen, dass er im Glauben auch in anderen Gemeinschaften selig werden kann und dazu keine heilsnotwenigen Menschen braucht. Ob er dass dann annimmt oder nach langer Suche zum Atheisten wird, muss er selbst entscheiden.

Mit deiner Argumentation stärkst du eher die konservativen Kräfte der NAK.

Du verkaufst deine Argumente als die Wahrheit

und wenn ich etwas seit meiner Abnabelung und dem endgültigen Austritt aus der NAK gelernt habe, ist, dass es nicht die Wahrheit gibt.

Omnl

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

24.04.2011 17:23
#28 RE: Auf dem Weg in die Ökumene? Die NAK (nicht) im Wandel Zitat · antworten

Zitat von omnl
Im Hier und Jetzt sind aus der christlichen Wahrheit die großen Kirchen und die viel kleinen Gemeinschaften entstanden.


Das ist mir ein zu leichtfertiger Umgang mit dem Begriff "Wahrheit". Was da entstanden ist und seit jeher die Gläubigen sich gegenseitig den Frack voll hauen lässt, sind doch keine "Ableitungen von Wahrheit" sondern eher Varianten von Wahnvorstellungen. (Ich meine nicht den klinischen Wahn sondern den üblichen religiösen.)

Unter Wahrheiten verstehe ich zutreffende (gut abgesicherte) Aussagen über Sachverhalte. Und nicht sowas wie einen (sektiererischen) Streit darüber, ob Rübezahl für rote oder für grüne Socken ist, oder ob der "Leib des Herrn" sich tatsächlich in der verschluckten Hostie befindet, und ab wann er sich beim Kacken wieder in normale Materie verwandelt. (Das ist ja ein ganz wichtiger Streit zwischen Evangelen und Katholen!)
( ==> http://de.wikipedia.org/wiki/Transsubstantiation )

Im übrigen halte ich die NAK für nix schlimmeres als beispielsweise die kath. Kirche, eher ganz im Gegenteil. Und auch die Evangelenkirche finde ich nur relativ harmlos. Die NAK ist für mich sowas wie ein auf bestimmte Menschen spezialisierter kleiner Teufel, sozusagen eine Nischenvariante. Das sind eben die, mit denen WIR schlechte Erfahrungen gesammelt haben. Meine Frau hat schlechte Erfahrungen mit der kath. Kirche gesammelt. Für die ist das bisschen NAK-Gefrömmele gerade mal einen verächtlichen Seitenblick wert.

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Isa Offline




Beiträge: 5.158

25.04.2011 09:42
#29 RE: Auf dem Weg in die Ökumene? Die NAK (nicht) im Wandel Zitat · antworten

Vatikan/D: Neuapostolische Kirche zu Besuch

Zitat
Der Heilige Stuhl und die so genannte Neuapostolische Kirche sind am Anfang ihrer ökumenischen Gespräche. Dies sagt uns der Leiter der Arbeitsgruppe „Kontakte zu anderen Konfessionen und Religionen“ der Neuapostolischen Kirche. Volker Kühnle war diese Woche mit einer Delegation im Vatikan zu Besuch. Auf dem Programm der Romreise stand ein Treffen mit dem vatikanischen Ökumene-Beauftragten, Kardinal Kurt Koch. Die Gespräche zwischen Katholiken und den Mitgliedern der Neuapostolischen Kirche sind vor allem im deutschsprachigen Raum bereits seit einigen Jahren im Gang, so Kühnle. Nun gilt es auch auf weltkirchlicher Ebene miteinander zu sprechen.


http://www.oecumene.radiovaticana.org/te...lo.asp?c=478875

LG Isa

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„Omnia vincit amor, et nos cedamus amori.“ - Vergil

Der Gärtner Offline




Beiträge: 2.969

25.04.2011 10:33
#30 RE: Auf dem Weg in die Ökumene? Die NAK (nicht) im Wandel Zitat · antworten

Naja vieleicht wirds ja was mit den beiden,dann kann der Pfarrer den Priester ersetzen oder umgedreht wenn der eine mal nicht kann.Nachwuchssorgen haben die ja.

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Georg Christoph Lichtenberg (1742-99), dt. Aphoristiker u. Physiker

Admin Offline




Beiträge: 4.735

16.05.2011 17:39
#31 RE: Auf dem Weg in die Ökumene? Die NAK (nicht) im Wandel Zitat · antworten




Zitat
Freitag


17.00-18.00 Wohin steuert die Neuapostolische Kirche?
Zum Reformprozess der Neuapostolischen Kirche
Volker Kühnle, Apostel Neuapostolische Kirche, Nürtingen
Jürgen Schnare, Beauftragter für Weltanschauungsfragen, Hannover

Moderation: Dr. Michael Utsch, Berlin


http://www.kirchentag.de/no_cache/progra...showUid%5D=1911

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Zur freundlichen Erinnerung an die eigene Jugendzeit:
http://www.youtube.com/watch?v=woYM-UOR5w0
http://www.youtube.com/watch?v=fm72UzfrT...08414579957FC05
Zwischen diesen beiden Videos kann ich keine Brücke schlagen.
Und nun das: => http://schlabatti.bplaced.net/Erntedank2012-Schneider.mp3
Fazit: Man hat mich total verarscht.

Schnoogele Offline




Beiträge: 239

16.05.2011 18:44
#32 RE: Auf dem Weg in die Ökumene? Die NAK (nicht) im Wandel Zitat · antworten

Warum auf dem ev. Kirchentag?

Das wäre doch eher etwas für die nächste stammpostelübertragung

Der Gärtner Offline




Beiträge: 2.969

17.05.2011 18:38
#33 RE: Auf dem Weg in die Ökumene? Die NAK (nicht) im Wandel Zitat · antworten

Ich glaub eher nicht.Die wissen doch heute noch nicht was für ein Wind morgen weht

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Georg Christoph Lichtenberg (1742-99), dt. Aphoristiker u. Physiker

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

20.05.2011 10:58
#34 RE: Auf dem Weg in die Ökumene? Die NAK (nicht) im Wandel Zitat · antworten

Die NAK kommt mir vor wie der kleine Juniorteufel, der sich verzweifelt bei den großen Teufeln einschleimen will, es aber nicht schafft.

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"Wer Dich dazu bringen kann, Absurditäten zu glauben, kann Dich auch dazu bringen, Gräueltaten zu begehen." (Voltaire)

naoki Offline




Beiträge: 316

20.05.2011 12:06
#35 RE: Auf dem Weg in die Ökumene? Die NAK (nicht) im Wandel Zitat · antworten

Der kleine Juniorteufel hat aber auch allzu verdrehte Ansichten. Am stärksten sympathisiere ich momentan mit der evangelischen Kirche. Sie ist zumindest das kleinste Übel.

Wozu der Name Gottes schon alles missbraucht wurde, ist sowieso schon erschreckend....Gerade die katholische Kirche ist da ja das beschriebenste Blatt.

Admin Offline




Beiträge: 4.735

24.05.2011 20:12
#36 RE: Auf dem Weg in die Ökumene? Die NAK (nicht) im Wandel Zitat · antworten

NAK NRW

Zitat
Aufruf zum innerchristlichen Dialog24. Mai 2011, 09.35 Uhr
[...]
Keine Fassadenpolitik
"Arbeit im ökumenischen Bereich muss gleichermaßen nach innen wir nach außen strahlen und muss übereinstimmen", so ergänzte Bischof Johanning. Ökumene dürfe keine Fassadenpolitik sein. Und weiter: "Entfernt euch bei der Arbeit in ökumenischen Kreisen von dem Gedanken der Mission. Das passt nicht zur Ökumene!"


Unterstreichung von mir.

Quelle!

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Zur freundlichen Erinnerung an die eigene Jugendzeit:
http://www.youtube.com/watch?v=woYM-UOR5w0
http://www.youtube.com/watch?v=fm72UzfrT...08414579957FC05
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Fazit: Man hat mich total verarscht.

Vox Humana Offline




Beiträge: 374

24.05.2011 21:17
#37 RE: Auf dem Weg in die Ökumene? Die NAK (nicht) im Wandel Zitat · antworten

Zitat von Admin
NAK NRW

Zitat
Aufruf zum innerchristlichen Dialog24. Mai 2011, 09.35 Uhr
[...]
Keine Fassadenpolitik
"Arbeit im ökumenischen Bereich muss gleichermaßen nach innen wir nach außen strahlen und muss übereinstimmen", so ergänzte Bischof Johanning. Ökumene dürfe keine Fassadenpolitik sein. Und weiter: "Entfernt euch bei der Arbeit in ökumenischen Kreisen von dem Gedanken der Mission. Das passt nicht zur Ökumene!"


Unterstreichung von mir.

Quelle!



Echt cool daß die im STAP Schmidt jetzt einen Sündenbock gefunden haben.Der hat damals die Schotten dicht gemacht...

Ausserdem bin ich gespannt auf die widersprüchlichen Aussagen die demnächst kommen werden,weil auf folgenden Link verwiesen wird der vom 21.06.2006 ja wohl schon abgestandenes Zisternenwasser ist.Diese Aussagen erinnern mich eher an einen Handschlag mit dem Nachbarn über dem Zaun und nicht an eine ökumenische Annäherung:

Zitat von PG Ökumene
Auf Grund unterschiedlicher Auffassungen in wesentlichen Lehraussagen beteiligt sich die Neuapostolische Kirche nicht an gemeinsamen Gottesdiensten, Sakraments- und Segenshandlungen. Gemeinsame Abendmahlsfeiern oder Taufhandlungen sowie Segensspendungen bei Trauungen oder Beerdigungen scheiden weiterhin aus.

Gleichwohl sind verschiedene gegenseitige Beteiligungen außerhalb ökumenischer Gottesdienste und Sakraments- oder Segenshandlungen denkbar, z.B. bei besonderen Gemeindeanlässen wie Jubiläen oder Einweihungen.

In Gottesdiensten mit Trauung ist auf Wunsch des nichtneuapostolischen Partners eine Beteiligung von Geistlichen anderer Kirchen und christlichen Gemeinschaften möglich. Eine solche Beteiligung kann erfolgen in Form eines Gebetes, eines Grußwortes oder der Übermittlung von Segenswünschen. Sie erfolgt außerhalb der eigentlichen Segenshandlung. Gleiches gilt für Gottesdienste, in denen eine Taufe gespendet wird.

Eine Beteiligung an sonstigen ökumenischen Veranstaltungen außerhalb des gottesdienstlichen und liturgischen Rahmens ist grundsätzlich möglich, der verantwortliche Bezirksapostel entscheidet im Einzelfall darüber....

....Wie groß die Werbetafeln denn sein dürfen und wo diese Werbungswirksam aufzustellen sind,und schon sind wir wieder beim Missionieren!

LGVH

________________________________

Von Menschenfischern kurz nach der Geburt erwischt,von ihnen verzogen,belogen,betrogen,und nach 52jähriger Gefangenschaft wegen guter Führung vorzeitig entlassen.....

Der Gärtner Offline




Beiträge: 2.969

25.05.2011 19:42
#38 RE: Auf dem Weg in die Ökumene? Die NAK (nicht) im Wandel Zitat · antworten

Zitat:Relativ kurz mute der Zeitraum an, in welchem sich die Neuapostolische Kirche mit dem Thema Ökumene auseinandersetzt, so Bischof Johanning. Bis 1960 habe es praktisch keine Kontakte zu weiteren christlichen Kirchen gegeben.

Betrachte man aber den Zeitraum von 1963 bis heute, spreche man durchaus von einem Drittel der Zeit seit der Entstehung der Neuapostolischen Kirche im Jahr 1863. Dann, so Peter Johanning, sei das schon eine beträchtliche Zeitspanne.

Ein drittel der Zeit beschäftigt man sich mit der Ökumene.Man hat sich also von 1963 an mit der Ökumene beschäftigt.Nur hat das leider so richtig keiner mitbekommen,oder?
Oder will er damit sagen;wir beschäftigen uns schon viel länger als die anderen damit.Ein drittel seit der Entstehung bei ca.2000 Jahren Katholische Kirche und Luteraner seit etwa 1520 ist ja schon ne schöne Zeit.Er hätte dann auch gleich noch erwähnen können das man bisher keine Glaubenskriege geführt hat oder im Namen Gottes andere versklavt hat(mit Ketten,geistig macht man es ja).

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Georg Christoph Lichtenberg (1742-99), dt. Aphoristiker u. Physiker

Engelchen Offline




Beiträge: 6.332

25.05.2011 20:02
#39 RE: Auf dem Weg in die Ökumene? Die NAK (nicht) im Wandel Zitat · antworten

Die Rechnung von P. J. ist ein Witz! Noch Mitte der 80-er Jahre waren "da draußen die Hunde". Das wurde immer wieder in GDs gepredigt. Das muss man sich mal vorstellen!
Solche Auswüchse hat's aber lt. KL nur in den Gemeinden gegeben. Arme KL, die es niemals geschafft hat (und bis heute nicht) die NAK ordentlich und einheitlich zu lenken.

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Bin BVB-Fan und das ist gut so!

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

27.05.2011 11:47
#40 RE: Auf dem Weg in die Ökumene? Die NAK (nicht) im Wandel Zitat · antworten

Der Vergleich mit dem Untergang der Sowjetunion ist gar nicht so daneben. Da wurde auch lange vom "Wandel durch Annäherung" gesprochen. Aber diese Annäherung konnte nicht wirklich klappen. Das war einer der Gründe, warum die SU schließlich zusammenkrachte. Auf ähnliche Weise raspelt die Ökumene-Sache an der NAK herum. Auch sie wird sich nicht wirklich genug annähern und hängt jetzt in der Bredouille...
Vielleicht ist der Leber doch der kleine Gorbatschow der NAK?

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