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Dieses Thema hat 336 Antworten
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 In der Neuapostolischen Kirche ist alles möglich, auch das Gegenteil!
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King Enriquez Offline




Beiträge: 66

21.06.2011 12:25
#81 RE: Zum Gedenken der gefallenen Verbote in der NAK! Zitat · antworten

Ich mag Harry Potter. UND JETZT?
Ich finde es gut wenn sich leute (Kinder) verkleiden. UND JETZT?
Und bitte liebe Jugendleiter. Fangt doch nicht immer und immer und immer und immer und immer und immer und immer.............. +12538 mal mit der leier von dem jesus an, der unfähig ist die Kiddies unter der Maske zu erkennen. Auf der einen Seite glauben er ist Gottes Sohn, aber dann glauben er ist zu blöd seine "Schafe" zu erkennen. Ja wat denn nun?

"Gefährdet Alkohol mein Seelenheil" Ok, bin au dafür dass bei der Jugend weniger gesoffen wird. Und damit mein ich nicht mal n Schlücken Bier oder Wein (wenn man das richtige Alter hat) sondern dieses "todsaufen". Aber liebe NAK eigentlich braucht ihr diesen Punkt gar nicht aufzählen, da eure Segensträger hier ja wirklich mit guten Beispiel vorangehen. Ok, villeicht hab ich jetzt pauschaliert, aber in meiner Ex-Gemeinde und den nachbargemeinden, haben die Herren gesoffen wie die Löcher.

"Beeinflusst die Verkleidung unsere Seele?"


Mfg
KE

__________________________

Gott hat mir den Ar*** gerettet. Das vergesse ich ihm NIE!

naoki Offline




Beiträge: 316

21.06.2011 12:59
#82 RE: Zum Gedenken der gefallenen Verbote in der NAK! Zitat · antworten

Zitat von King Enriquez
Ich mag Harry Potter. UND JETZT?

"Gefährdet Alkohol mein Seelenheil" Ok, bin au dafür dass bei der Jugend weniger gesoffen wird. Und damit mein ich nicht mal n Schlücken Bier oder Wein (wenn man das richtige Alter hat) sondern dieses "todsaufen". Aber liebe NAK eigentlich braucht ihr diesen Punkt gar nicht aufzählen, da eure Segensträger hier ja wirklich mit guten Beispiel vorangehen. Ok, villeicht hab ich jetzt pauschaliert, aber in meiner Ex-Gemeinde und den nachbargemeinden, haben die Herren gesoffen wie die Löcher.



Was für ein Zufall!! In meiner Gemeinde auch. Wahrscheinlich kann man das ganze Kasperletheater auch nicht anders ertragen.

Carolus Offline



Beiträge: 1.070

21.06.2011 14:17
#83 RE: Zum Gedenken der gefallenen Verbote in der NAK! Zitat · antworten

" ... saufen wie die Löcher.."

Ja, das scheint eine Spezialität der kirchlichen Muftis zu sein.
Bei den NAKlern, den Evangelischen, den Katholiken ... der gute Walter, die gute Margot ....
Vermutlich ist das Voraussetzung, dass der (Hl) Geist wirken kann ...
Ich will ja nix unterstellen, aber begannen nicht damals an Pfingsten die alten Apostel in fremden (unverständlichen) Sprachen zu reden? ;-)

naoki Offline




Beiträge: 316

21.06.2011 14:27
#84 RE: Zum Gedenken der gefallenen Verbote in der NAK! Zitat · antworten

Zitat von Carolus

Vermutlich ist das Voraussetzung, dass der (Hl) Geist wirken kann ...
Ich will ja nix unterstellen, aber begannen nicht damals an Pfingsten die alten Apostel in fremden (unverständlichen) Sprachen zu reden? ;-)


Das ist zumindest mal eine plausible Erklärung für den heiligen Geist!

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

21.06.2011 14:56
#85 RE: Zum Gedenken der gefallenen Verbote in der NAK! Zitat · antworten

Den Hass auf Harry Potter teilen die mit dem Papst und den Seinen. Ich vermute, das kommt daher, dass dieser bunte Hexen- und Zauberermythos einerseits ganz ähnlich wie der christliche ist, dass er aber andererseits ganz ohne Christliches auskommt! Das darf natürlich nicht sein, denn es demonstriert, dass man die kirchliche Konkurrenz eigentlich gar nicht braucht. Man kann sich - bei Bedarf - auch ganz andere nette Geschichten zusammenglauben...

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"Wer Dich dazu bringen kann, Absurditäten zu glauben, kann Dich auch dazu bringen, Gräueltaten zu begehen." (Voltaire)

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

21.06.2011 16:00
#86 RE: Zum Gedenken der gefallenen Verbote in der NAK! Zitat · antworten

Zitat von Carolus
Ich will ja nix unterstellen, aber begannen nicht damals an Pfingsten die alten Apostel in fremden (unverständlichen) Sprachen zu reden? ;-)


Kann sein, dass Alkohol im Spiel war. Aber die hatten auch andere Drogen. Gerade im alten Palästina gab es so ein halluzinogenes Kraut, dass die Hirne der "heiligen Männer" ordentlich im Viereck herum gehauen hat. Auf sowas tippe ich. Vielleicht finde ich noch nähere Infos drüber.

Ja, das zum Beispiel:

Zitat
Der unsichtbar gewordene Gott vermochte seine Stimme zwar ohne pflanzliche Vermittlung hören lassen, sein visuelles Erscheinungsbild aber hing bei Moses an einer vermittelnden oder dazwischengeschobenen Pflanze, keiner Bananenpalme, keinem Apfelbaum, sondern einer wüstengerecht vertrockneten, umso leichter entflammbaren Pflanze, des Namens rubus, zu deutsch: Busch, der in der Koberger Bibel 1483 unlogischerweise als starkstämmig brennender Wald dargestellt wurde, also praktisch mit Querbezug zum paradiesischen Banyanbaum. Was dann alle Lutherbibel-Illustratoren bis 1700 unbesehen übernahmen, obwohl im Text jeweils deutlich „Busch“ stand. Aus heutiger wissenschaftlicher Sicht handelt es sich bei Moses‘ brennendem Rubus um eine selbstentzündliche Graspflanze oder Fraxinella (Dietamnus albus L.).


==> http://psychotropicon.info/taxus-spp-ein...pflanzengotter/

Da würde ich doch glatt vermuten, dass der "Baum der Erkenntnis" etwas in der Art war! (Der "brennende Dornbusch" sowieso.)

Ja, hier z. B.:
==> http://www.websters-online-dictionary.or...h&sa=Search#922

Zitat
Shanon's hallucinogen theory

Benny Shanon, professor of cognitive psychology at the Hebrew University of Jerusalem wrote a paper, "Biblical Entheogens: a Speculative Hypothesis", in the philosophy journal Time and Mind, which suggests Moses may have been under the influence of a hallucinogenic substance when he witnessed the burning bush.[38][39] In the abstract, Shanon states that entheogens found in arid regions of the Sinai peninsula and in the south of Israel (i.e. Negev) were commonly used for religious purposes by the Israelites.[38][39] The plants he suggests may have caused the vision are Peganum harmala,[38] used by the Bedouin people in present times but not identified with any plant mentioned in the Bible,[39] and acacia, mentioned frequently in the Bible, and also used in traditional Bedouin and Arab medicine.[38][39] The effects of certain species of acacia are comparable to the effects of ayahuasca, which can cause users to "see music".[40]

(Hervorhebungen von mir.)

Ja, wahrscheinlich haben die damals Akazienblätter gekaut. Oder wie immer man das Zeuch konsumiert. Hauptsache, der "Geist" erscheint einem. Dann ist der Tag gerettet...

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"Wer Dich dazu bringen kann, Absurditäten zu glauben, kann Dich auch dazu bringen, Gräueltaten zu begehen." (Voltaire)

naoki Offline




Beiträge: 316

21.06.2011 17:05
#87 RE: Zum Gedenken der gefallenen Verbote in der NAK! Zitat · antworten

Wenn man sich die ganzen Auswüchse dieses Drogenkosums ansieht, kann man nur zu dem Schluß kommen: Drogen sind schlecht!!

xxxx

xxxx Vom Admin editiert.

Admin Offline




Beiträge: 4.735

21.06.2011 20:15
#88 RE: Zum Gedenken der gefallenen Verbote in der NAK! Zitat · antworten

Bitte nicht vom eigentlichen Thema abschweifen!

________________________________________
---------------
Zur freundlichen Erinnerung an die eigene Jugendzeit:
http://www.youtube.com/watch?v=woYM-UOR5w0
http://www.youtube.com/watch?v=fm72UzfrT...08414579957FC05
Zwischen diesen beiden Videos kann ich keine Brücke schlagen.
Und nun das: => http://schlabatti.bplaced.net/Erntedank2012-Schneider.mp3
Fazit: Man hat mich total verarscht.

Uncle Zic Offline




Beiträge: 584

22.06.2011 10:57
#89 RE: Zum Gedenken der gefallenen Verbote in der NAK! Zitat · antworten

Faschingsveranstaltungen, in denen Alkohol konsumiert wird, was zu Enthemmung führt, im Zusammenhang mit den Verboten zu nennen, ist billig, primitiv und am Thema vorbei. Es geht bei den Klagen, dass Fasching als etwas Schlimmes und für ein Gotteskind auf jeden Fall zu meidendes angesehen wurde, immer um Veranstaltungen für Kinder. Erwachsene hatten das Verbot entweder schon internalisiert (dann war der Schaden schon eingetreten) oder sich von dem NAK-Humbug befreit. Und Faschingsfeiern in der Schule hatten natürlich überhaupt nix mit Alkohol zu tun.

So strotzt der ganze Artikel vor Klischees und Nichtssagendem. Man lese das hier: Die Autoren berichten, dass Segensträger...empfehlen "Veranstaltungen, die mit unseren christlichen Werten nicht übereinstimmen zu hinterfragen" Dann geht's weiter mit "Betrachtet man sich die durchschnittliche [???] Faschingsveranstaltung, so geht die "meist mit einem übermäßigen Konsum von Alkohol" - was viele "enthemmt" - einher und das "kann", "sehr allgemein gesagt", zu "unchristlichem Verhalten" führen. Sehr allgemein gesagt halte ich die NAK für eine völlig inakzeptable Sekte und das kann, durchschnittlich betrachtet, an ihrem unchristlichen Verhalten, das immer wieder zu beobachten war, liegen. Wenn ich so etwas über die NAK loslassen würde, könnte man mir wohl zu Recht unqualifiziertes Rumgesabbel vorwerfen. In einem Jugendmagazin für die neuapostolische Jugend scheint dieses Niveau angemessen oder sagen wir mal (ganz allgemein): So kennen wir sie!

Wir erkennen sie immer wieder nicht nur an ihren Werken, sondern auch an ihrem, von keinem Wissen oder auch nur Wissenwollen angekränkeltem, Geschreibsel.
Natürlich ist diese Schrift nicht repräsentativ, eben nur ein Beitrag von (wahrscheinlich) Jugendlichen in einem örtlich begrenzten Magazin. Man sollte nicht zuviel reinlegen. Aber es ist andrerseits eine so typisch neuapostolische Schreibe, dass sie einen doch wiederum, mal ganz enthemmt gesagt, ganz doof im Kopp macht.

Admin Offline




Beiträge: 4.735

04.11.2011 11:42
#90 RE: Zum Gedenken der gefallenen Verbote in der NAK! Zitat · antworten



BAP Nadolny am 30.05.2010 im zentralen Gottesdienst für Senioren:

Zitat
"Haltet keine Moralpredigten"

Der Bezirksapostel forderte die Senioren auf, Vorbilder in ihren Gemeinden zu sein, "aber nicht, indem ihr große Reden haltet oder Moralpredigten". Das habe er selbst in jungen Jahren auch nicht hören wollen, "da gehen die Jalousien zu".


Unterstreichung von mir.


Quelle!

Ob die Senioren wohl den geistigen Akrobatikakt ihres Bezirksapostels nachvollziehen können, ohne ins Grübeln zu kommen?

Irgendwie scheint es zum guten Ton zu gehören, sich über die Verbote und Gebote der Vergangenheit lustig zu machen. Das kommt mir immer vor wie der Mummenschanz vor dem endgültigen Aus.



Neuapostolische Lebensführung, was ist das?

________________________________________
---------------
Zur freundlichen Erinnerung an die eigene Jugendzeit:
http://www.youtube.com/watch?v=woYM-UOR5w0
http://www.youtube.com/watch?v=fm72UzfrT...08414579957FC05
Zwischen diesen beiden Videos kann ich keine Brücke schlagen.
Und nun das: => http://schlabatti.bplaced.net/Erntedank2012-Schneider.mp3
Fazit: Man hat mich total verarscht.

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

05.11.2011 16:01
#91 RE: Zum Gedenken der gefallenen Verbote in der NAK! Zitat · antworten

Zitat
Irgendwie scheint es zum guten Ton zu gehören, sich über die Verbote und Gebote der Vergangenheit lustig zu machen. Das kommt mir immer vor wie der Mummenschanz vor dem endgültigen Aus.


Ich sehe das nicht ganz so negativ. In der Theologie der Großkirchen gab es auch eine Entwicklung vom einfachen (fundamentalistischen) Wörtlichnehmen des (angeblichen) "Gottesworts" hin zu "historisch-kritischer Rezeption". Letzteres bedeutet einfach, dass man sieht, dass die religiösen Anweisungen IMMER von Menschen "moderiert" und also auch vom jeweiligen Zeitgeist abhängig sind. Und wenn das so ist, ist es auch möglich, dass in den 1960er Jahren etwas ziemlich anders gepredigt wird als 50 Jahre später. Das ist dann nix, worüber man sich wundern muss, oder worüber man glaubensmäßig verzweifeln muss. Es ist dann eine Selbstverständlichkeit, dass die Menschen (auch die Stammapostel oder Päpste) niemals den reinen "göttlichen Willen" erkennen können. Man weiß: Die Verkündung ist immer mit ihrem eigenen Hirnzeugs vermischt!

Und die NAK nähert sich eben dieser "historisch-kritischen Rezeption", auch wenn die Muftis das gar nicht begreifen oder sogar weit von sich weisen würden. (Die alte, versimpelte "Theologie" ist sowas von tot, töter geht's nicht...)

Die historisch-kritische Verstehensweise hat für die Willengottesverkünder natürlich einen kleinen Nachteil: Sie öffnet die Pforten für allerlei Zweifel! Denn es könnte ja sein, dass der verkündete "göttliche Wille" aus 100% menschlichem Hirnzeugs besteht...

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"Wer Dich dazu bringen kann, Absurditäten zu glauben, kann Dich auch dazu bringen, Gräueltaten zu begehen." (Voltaire)

jürgen Offline



Beiträge: 1.140

05.11.2011 23:16
#92 RE: Zum Gedenken der gefallenen Verbote in der NAK! Zitat · antworten

Zitat von Isa

Verfasst am: 16 Mai 2010 19:57 Titel:

--------------------------------------------------------------------------------

Wenn ich eure empörten Beiträge lese, komme ich nicht umhin, den heutigen AP und BAP, ja sogar dem StAp. zu unterstellen, dass sie wider besseren Wissens Märchen über ihre Kindheit und Jugend verbreiten.
Es ist wie eine ansteckende Krankheit, sobald einer über sich und seine Vergangenheit berichtet hat, muss der Nächste das Gleiche tun und ebenfalls erzählen, wie angenehm, beschwerdefrei und schön das Leben doch als Kind und Jugendlicher in der NAK war.
Ich behaupte, dass keiner von ihnen die Wahrheit erzählt oder berichtet, denn es ist ein Unding, wenn gerade diese Eltern der heutigen höheren AT's solch ein "Lotterleben" in ihren Augen akzeptiert hätten, wo sie doch alle durch die Bischoffzeit geprägt wurden. Wenn sie das, was ihre Kinder (AP) heute so erzählen toleriert hätten, wären sie doch auf dem direkten Weg in der Hölle gelandet.
Auch habe ich noch keinen einzigen Lebenslauf dieser Herrschaften gelesen, wo drin stand, dass es schwer war, dass sie entbehren mussten und dass ihnen die Ver- und Gebote zu schaffen machten.
Kein Wunder, wenn dann die heutige Jugend meint, es wäre ja alles nicht so schlimm gewesen, wie von manchen dargestellt und man solle sich doch nicht so haben. Sie hören und kennen es nicht anders und beharren darauf, dass das, was die Aussteiger sagen alles Lüge ist, denn ihre Vorbilder sind ja zu feige den Mund aufzumachen und Farbe zu bekennen. Selbst die Eltern und Großeltern der heutigen Kinder und Jugendlichen halten den Mund und ducken sich demütig vor den Lügen der Vorangänger. Was für eine Gesellschaft?

LG Isa



Ich muss jetzt hier mal ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern:
Aus sicherer und stets gut informierter Quelle weiss ich, dass BAP i.R. Saur,
als er noch Pr. in meiner damaligen Nachbargemeinde war, mit seinen beiden Kindern
- Sr. (BAP) Ehrich und BÄ Rüdiger Saur - zu Volksfesten, Umzügen und ähnlichem gegangen ist,

obwohl er in der Gemeinde genau dagegen gepredigt hat.


Soviel zum Thema "Wasser predigen und Wein saufen."

Doch egal wann wer womit gelogen oder geheuchelt hat,
der Betrug an den dummen Schäfchen ist und bleibt ein doppelter
und ein schlimmer.

Bitte verzeiht, dass ich mich bei den Emoticons so massiv bedient habe

________________________________
Mit der Bibel lässt sich alles beweisen,
auch das Gegenteil. (Albert Einstein)

Uncle Zic Offline




Beiträge: 584

12.11.2011 11:31
#93 RE: Zum Gedenken der gefallenen Verbote in der NAK! Zitat · antworten

Hit the road, NAC...and don't you come back no more!

Fritz Offline



Beiträge: 206

12.11.2011 15:53
#94 RE: Zum Gedenken der gefallenen Verbote in der NAK! Zitat · antworten

ich kann zwar nicht perfekt lesen (übersetzen) was der letzte Schreiber geschrieben hat
aber eines weiß ich: ich hab mit oder gegen Rüdiger Saur "Besenfußball" gespielt
und er hat sich nicht verbiegen lassen, ging lieber nach Brasilien.
Der Beitrag von "Jogi-Bär" stimmt zu 100%.
Wir wurden alle "vera.....t" und haben es auch mit uns machen lassen (zugelassen)!!
Ich nicht mehr. Bin ausgetreten mit standesamtlichem Dokument.
Schönes Wochenende vom alten Fritz

lorenzolo Offline




Beiträge: 4.183

12.11.2011 16:00
#95 RE: Zum Gedenken der gefallenen Verbote in der NAK! Zitat · antworten

Zitat von jürgen
Doch egal wann wer womit gelogen oder geheuchelt hat...


Das muss man nicht unbedingt moralisch sehen, man kann es auch psychopathologisch verstehen: Das sind eben gespaltene Persönlichkeiten. Sie leiden wahrscheinlich unter dem Jeckyll-und-Hyde-Syndrom:
==> Das Entschafenen(un)wesen der NAK! (5)

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"Wer Dich dazu bringen kann, Absurditäten zu glauben, kann Dich auch dazu bringen, Gräueltaten zu begehen." (Voltaire)

Lily Offline




Beiträge: 1.387

21.11.2011 10:53
#96 RE: Zum Gedenken der gefallenen Verbote in der NAK! Zitat · antworten

Moin!

Seit einigen Monaten tummle ich mich mehr oder weniger regelmäßig auf facebook rum. Ich bin dort u.a. in einer Gruppe, die sich sinngemäß "Kommst du aus XYZ, dann hast du früher sicher....." nennt, also so eine Nostalgie-Erinnerungsgruppe für die alte Heimat. In dieser Stadt habe ich meine ersten 16 Lebensjahre verbracht, später wohnte ich noch gut 6-7 Jahre in der Umgebung, habe dort meine Ausbildung gemacht usw. Es werden dort viele Fotos gepostet, es ist ganz toll und macht eigentlich Spass wenn alte Kindheitserinnerung u.ä. geweckt werden.

Aber gleichzeitig fällt mir ganz schmerzlich auf, dass große Lücken da sind. Die anderen schreiben: Wisst ihr noch im "Keller", "Up", "PiPaPo" usw. (Discos) oder auf der Kirmes oder Fete oder Sowieso? Oder die frühere Qulicken finden sich wieder und schreiben über gemeinsame Erinnerungen, wie sie als Jugendliche zusammen rumgehangen haben, z.B. im Sommer im Freibad.. verschiedene Kneipen werden angesprochen, wo man sich während der Berufsausbildung oder nach Berufsschulschluss getroffen hat.. sie schreiben von Erlebnissen und Erinnerungen verschiedenster Art..

.. und ich kenne das nicht. Ich habe diese Vergangenheit nicht.

Ob ich was verpasst hab, kann ich nicht sagen. Ich muss aber sagen, es fühlt sich so an, als hätte ich was verpasst. Da fehlt was. Und wenn ich darüber nachdenke, werde ich traurig und wütend. Und jetzt bin ich fünfzig und alt und fühl mich hässlich und kann das nicht mehr nachholen. Ich weiß nicht, ob ichs wirklich nachholen wollte, denn alles hat seine (passende) Zeit, aber ich fühle mich betrogen um eine (meine) unbeschwerte Jugendzeit. Oder zuzmindest um die Möglichkeiten die diese Jugendzeit einem geboten hat..

Ihr versteht was ich meine, oder?

Der Gärtner Offline




Beiträge: 2.969

21.11.2011 12:03
#97 RE: Zum Gedenken der gefallenen Verbote in der NAK! Zitat · antworten

Ja mir geht es auch so.Man hat uns belogen,betrogen.Wenn ich mir so ansehe was heute möglich ist,ohne auf die Jugend neidisch zu werden,möchte ich noch nachträglich so einigen vor lauter Dankbarkeit den Hals umdrehen.Was mich aber regelmäßig auf die Palme bringt sind so Sätze von alten Betongreisenköpfen wie,das hat dir doch alles nicht geschadet.Und,wer weiß was sonst aus dir geworden währe.Ja Lily von was sollen wir alten Aussteiger erzählen,von Jugendstunden die totlangweilig waren,von Apostelkotzdiensten die nie zu Ende gehen wollten,von Jugendausflügen wo es nicht mal Bier gab,usw.Man hat uns die beste Zeit im Leben mit sinn-und-wertlosem Zeugs geraubt und will und kann wahrscheinlich auch nicht verstehen das wir von Sekten und deren Göttern die Schnauze voll haben.

___________________________
"Ist es nicht sonderbar, daß die Menschen so gerne für die Religion fechten und so ungerne nach ihren Vorschriften leben?"

Georg Christoph Lichtenberg (1742-99), dt. Aphoristiker u. Physiker

Engelchen Offline




Beiträge: 6.332

21.11.2011 12:08
#98 RE: Zum Gedenken der gefallenen Verbote in der NAK! Zitat · antworten

Also bei dem Thema stelle ich fest, dass wir doch einer Klique angehörten, allerdings ohne Wissen unserer Eltern.
Oh Wunder, kann ich heute nur sagen. So ab 17 bzw. 15 Jahren haben wir uns gewisse Freiheiten einfach gestohlen. Das war damals eine tolle Truppe, wir hatten viel Spaß und trafen uns hauptsächlich am WE. Wir zwei waren allerdings die einzigen NAKis damals.
Zu der Zeit war am Nachmittag noch GD bzw. eeeendlos lange Jugendstunden. Die gesamte Klique wusste sogar, dass wir Sonntags in die Kirche gingen und holte uns danach "um die Ecke" mit den Autos ab.
Stimmt, wenn die Erinnerung angeregt wird, läuft ein "Nostalgie-Film" ab.
Bin ich froh, dass es doch etwas gab, was wir uns heimlich getraut haben, und das sogar über einige Jahre.
Unsere Männer kamen aus dieser "Szene". Meine Schwester hatte Glück, ich nicht!

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Bin BVB-Fan und das ist gut so!

Lily Offline




Beiträge: 1.387

21.11.2011 12:57
#99 RE: Zum Gedenken der gefallenen Verbote in der NAK! Zitat · antworten

Zitat von Engelchen
Also bei dem Thema stelle ich fest, dass wir doch einer Klique angehörten, allerdings ohne Wissen unserer Eltern.
Oh Wunder, kann ich heute nur sagen. So ab 17 bzw. 15 Jahren haben wir uns gewisse Freiheiten einfach gestohlen. Das war damals eine tolle Truppe, wir hatten viel Spaß und trafen uns hauptsächlich am WE. Wir zwei waren allerdings die einzigen NAKis damals.
Zu der Zeit war am Nachmittag noch GD bzw. eeeendlos lange Jugendstunden. Die gesamte Klique wusste sogar, dass wir Sonntags in die Kirche gingen und holte uns danach "um die Ecke" mit den Autos ab.
Stimmt, wenn die Erinnerung angeregt wird, läuft ein "Nostalgie-Film" ab.
Bin ich froh, dass es doch etwas gab, was wir uns heimlich getraut haben, und das sogar über einige Jahre.



Ja, ich weiß, es gibt viele "unter uns", die sich die Freiheiten genommen haben, die ihnen im Grunde zustanden. Und das ist gut so. Leider war ich dafür zu feige. Und zu schüchtern. Und zu wohl behütet(?). Meine Schwester (3 Jahre älter als ich, somit im Alter von 15 Jahren neuapotolisch geworden) hat es noch anders gemacht: Nicht heimlich, nein, mit 17 Jahren ist sie "ausgbrochen", von zu Hause weggelaufen, hat alle Höhen und Tiefen ausprobiert... das hat mir Angst gemacht. EInmal wurde sie, schmutzig und betrunken, von der Polizei mitten in der Nacht heim gebracht. Ein andermal erzählte sie mir von den Mitjugendlichen in dem Jugendwohnheim, in das sie freiwillig(!) zog nur um ja nicht mehr in diesem Elternhaus wohnen zu müssen: Es ging um Rauschgift und manche üblen Dinge. Dann wurde sie mit knapp 18 Jahren schwanger.. All das habe ich mit angesehen und mir dazu die Kommentare oder Klagen meiner Eltern einschliesslich der Seelsorger anhören müssen. Ich hatte Angst vor der bösen Welt da draußen..

Engelchen Offline




Beiträge: 6.332

21.11.2011 13:03
#100 RE: Zum Gedenken der gefallenen Verbote in der NAK! Zitat · antworten

Lily, ich wundere mich selbst, dass es doch eine Zeit gab, in der ich mich getraut habe. Kino z. B. habe ich sogar bis heute noch nicht von innen gesehen! Da war aber meine kleine Schwester, die mich nach einer unglücklich endenden Liebe mit aller Macht ablenken wollte. Ich denke, ich war damals in einer Art "Ausnahmestimmung" und nur deshalb hatte sie erfolgt.

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