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Dieses Thema hat 4 Antworten
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 In der Neuapostolischen Kirche ist alles möglich, auch das Gegenteil!
Admin Offline




Beiträge: 4.735

01.04.2007 09:14
USTER und was nun? Zitat · antworten



Der von der NAK am 24.012006 mit viel Brimborium zelebrierte und per Satellit übertragene Informationsabend in Uster, den Herr Dr. Leber selber moderiert hat, sollte das Lehrverständnis zur Taufe korrigieren sowie den Standpunkt zur Frage der Exklusivität in einem anderen Licht darstellen. Bevor ich auf Einzelheiten eingehe, darf ich die Quintessenz vorwegnehmen.

Was von so vielen Seiten mit Beifall bedacht wurde, stellt sich bei genauerer Betrachtung als so genannter Pyrrhussieg dar, also im ursprünglichen Sinne als ein Sieg zu werten ist, der, das hat die NAK noch nicht verinnerlicht, so verlustreich für den Sieger sein wird, dass die NAK mittelfristig kein Sieger mehr sein wird. Nicht jetzt und sofort, aber man wird sich drauf einstellen müssen.

Ab 24.01.2006 werden nunmehr alle getauften Menschen als Christen anerkannt, sofern die Taufe im Namen des dreieinigen Gottes und mit Wasser erfolgte.

Bei dieser Feststellung stellt sich zwangsläufig die Frage:

Als was hat man diese Mitchristen vor Uster eingestuft? Schlimm. Schlimm!

Die Antwort wäre ganz makaber, denn man hat sie eigentlich den Weltmenschen gegenüber sehr ungern geäußert, ich möchte es daher in diesem Forum hier auch nicht tun. Doch wer stutzig wird und neuapostolische Eltern oder Großeltern hat, die älter als 65 Jahre sind, sollte sie einmal danach befragen. Ich gebe dazu nur mal einen kurzen Denkanstoss:

„Beerdigung Andersgläubiger, Selbstmörder, ungetaufter Kinder!“

Und nun zum Thema

„Ausschließlichkeitsanspruch und Exklusivität!“

Der frühere Stammapostel Fehr sagte dazu in einem Gottesdienst am 2. Juli 2000:

>>Wo göttliche Predigt offenbar ist, da wächst der Glaube! Warum gibt es denn da und dort wenig Glauben, wenn gepredigt wird? Weil manche Predigt in der großen Christenheit nicht aus dem Geist Gottes gewirkt ist; aber im Hause Gottes wirkt der Heilige Geist, daraus wird das Wort Gottes geboren.<<(1)

Die Antworten, die der frühere Bezirksapostel Armin Studer auf Anfragen der Jugend der Gebietskirche Schweiz im Juli 2000 gegeben hat, machen deutlich, dass Änderungen, egal welcher Art, nur schwerlich zu bewirken sind. Und seine Antwort stellt die Aussage von Stammapostel Fehr, wenn man so will, wieder in Frage. Dazu ein Beispiel:

>>Frage: Woher nehmen wir das Recht zur Behauptung, dass nur unser Weg der richtige ist, respektive zum Ziel führt? Es steht uns nicht zu, über den Wahrheitsgehalt anderer Glaubenslehren zu urteilen. Soll z.B. ein Buddhist nicht dabei sein, nur weil er an einem anderen Ort dieser Erde zur Welt gekommen ist? Die Abgrenzung zwischen der >auserwählten< Schar und den <übrigen Menschen< ist nicht angebracht.

Antwort: Dieses Thema wird gelegentlich ausführlich in einer Jugendstunde behandelt werden. Der Bezirksapostel leitet dies der BG Jugend weiter; dieses Thema wird aber auch im anderen Zusammenhang bei NAKI bearbeitet.<< (2)

Dass die gestellte Frage nicht beantwortet wurde, resultiert aus den Sünden der Vergangenheit, denn die Aussage von Stammapostel Bischoff aus dem Jahre 1955 blockiert nach wie vor die Hirne der Gesalbten:

>>Wir können vor Gott treten und behaupten, dass wir besonders gute und vollkommene Menschen seien.<<(3)

Natürlich meint man das heute auch noch so, man würde es aber etwas anders formulieren, etwa nach dem Grundsatz:

Die Neuapostolischen sind nicht besser als der Rest der Menschheit, aber sie sind besser dran, sie sind Gotteskinder und nicht Gottes Kinder!
Sie bilden die Braut Christi, die zum Herrn Jesus in den Hochzeitssaal geführt werden, sie sind also Königskinder!


Und dann? Ja dann kommt der Rest, für den die Usterfeststellung zutrifft:

>>Ob es hinsichtlich der Annahme am Tag des Herrn Ausnahmen geben
wird, liegt in der souveränen Entscheidung Gottes.<<


Und diese AUSNAHMEN bilden dann den Dienstleistungsbetrieb im Reich der Könige und Priester, sie sind sozusagen Lakaien der Braut Christi,

Auserwählte 2. Klasse!

Klasse
!

Und für alle, die es nicht begreifen können oder wollen, nochmals zur Erinnerung:

>>Für die Bereitung der Brautgemeinde ist das Wirken des Apostelamtes unerlässlich.<<

So wurde es in Uster festgeschrieben und der Rest der Welt möge sicht bitte danach ausrichten! Basta!

Mein Fazit:

Die Beschlüsse von Uster harmonisieren in keiner Weise die Beziehungen zum Rest der Christenheit, ganz im Gegenteil, sie reißen alte Mauern nieder und bauen an gleicher Stelle neue Mauern auf. Die NAK sieht das natürlich nicht so.

Ich darf daher Herrn Dr. Leber die Goldene V.I.P. - Karte in Gold mit der laufenden Nr.: 000 0001 übergeben.



143.999 Karten müssen noch durch einen felsenfesten Glauben an das Erlösungswerk Gottes verdient werden, natürlich symbolisch, wie man heute meint. Das war nicht immer so. Während meines Apostolischseins – ich bin 66 Jahre alt -waren es mal wirklich nur 144.000, keiner mehr und keiner weniger!


So hat es der Vater von Herrn Dr. Lebers Schwiegervater einmal verkündet. Und das war nicht irgendwer, nein, nein, der war genau wie er, Stammapostel! Das wird er aber nicht mehr wissen, denn da hat er noch im Sandkasten gespielt.

Und für die, die es noch nicht wissen, möchte ich mein Insiderwissen weitergeben:

GOTT IST NEUAPOSTOLISCH, UND WIR SIND SEINE KINDER!

Da haben die Anderen wirklich schlechte Karten! Oder?

Viele ältere neuapostolische Glaubensgeschwister werden durch die Rederei von Uster total verunsichert, sie sehen sich um ihren Pflichtanteil betrogen, das gibt einen bitteren Beigeschmack. Diese Leute haben Orientierungsschwierigkeiten, wo sollen sie hin und das in ihrem Alter?

>>Es ist damit zu rechnen, dass auch innerhalb der Neuapostolischen Kirche in diesen Fragen beträchtliche Spannungen bestehen, denn ein jahrzehntelang eingeübtes (exklusives) Selbstverständnis lässt sich auch in einer solch zentralistischen Struktur nicht einfach umkrempeln. Insofern sind die bisherigen (begrüßenswerten) Schritte der neuapostolischen Kirchenleitung in Richtung auf eine ökumenische Annäherung weniger als ein forsches Ausschreiten, sondern vielmehr als ein vorsichtiges Tasten zu charakterisieren, das nach jedem Schritt nach vorn wieder zurück sehen muss, wie viele an der eigenen Basis auch bereit sind, diesen Schritt mitzugehen.<<(4)


QUELLENNACHWEIS

(1) Unsere Familie, 2000, Nr. 21, S. 9
(2) http://waechterstimme.tripod.com/fundastu.html
Fragen der Schweizer Jugend und die Antworten des Bezirksapostels Studer
Zürich, 10. Juli 2000
Erschienen als Jugendexpress Extra im August 2000
(3) http://home.t-online.de/home/sedelmaier/nak/stap.htm
Geschichtlicher Rückblick auf die Entwicklung des Stammapostelamtes
Zitat aus Unsere Familie, 1955, S. 623, Link nicht mehr aktiv
(4) http://www.confessio.de/gemeinschaften/nak/oekumene.htm
Harald Lamprecht 6/2001
Neuapostolische Kirche und Ökumene
NAK erwägt Chancen und Risiken einer ökumenischen Öffnung

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---------------
Zur freundlichen Erinnerung an die eigene Jugendzeit:
http://www.youtube.com/watch?v=woYM-UOR5w0
http://www.youtube.com/watch?v=fm72UzfrT...08414579957FC05
Zwischen diesen beiden Videos kann ich keine Brücke schlagen.
Und nun das: => http://schlabatti.bplaced.net/Erntedank2012-Schneider.mp3
Fazit: Man hat mich total verarscht.

Admin Offline




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01.04.2007 09:15
#2 RE: USTER und was nun? Zitat · antworten

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Zur freundlichen Erinnerung an die eigene Jugendzeit:
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01.04.2007 09:15
#3 RE: USTER und was nun? Zitat · antworten

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http://www.youtube.com/watch?v=woYM-UOR5w0
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01.04.2007 09:17
#4 RE: USTER und was nun? Zitat · antworten

Es bleibt alles beim Alten, die Fundis freut es und Außenstehende wissen es ja nicht!
Hier geht es weiter!

Gruß Horst

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Zur freundlichen Erinnerung an die eigene Jugendzeit:
http://www.youtube.com/watch?v=woYM-UOR5w0
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01.04.2007 09:19
#5 RE: USTER und was nun? Zitat · antworten

Laut ertönt der elitäre Gesang - wir sind die Größten!

>>Warum hat das Wort, das in so mancher Religionsgemeinschaft gepredigt wird, kein göttliches Leben? Weil jene Menschen nicht Gottes Eigentum sind. Wir sind aus Gnaden Gottes Kinder geworden.<<(1)

.....oder sollte das nach Uster Nr. 1 nicht mehr wahr sein? Kann doch nicht sein, oder vielleicht.....

(1) Unsere Familie
1991, Nr. 23, S. 7 und 13

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Zur freundlichen Erinnerung an die eigene Jugendzeit:
http://www.youtube.com/watch?v=woYM-UOR5w0
http://www.youtube.com/watch?v=fm72UzfrT...08414579957FC05
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