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Dieses Thema hat 119 Antworten
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 In der Neuapostolischen Kirche ist alles möglich, auch das Gegenteil!
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Admin Offline




Beiträge: 4.735

21.04.2007 14:54
#41 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten

Admin am 12.02.07 geschrieben

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Zur freundlichen Erinnerung an die eigene Jugendzeit:
http://www.youtube.com/watch?v=woYM-UOR5w0
http://www.youtube.com/watch?v=fm72UzfrT...08414579957FC05
Zwischen diesen beiden Videos kann ich keine Brücke schlagen.
Und nun das: => http://schlabatti.bplaced.net/Erntedank2012-Schneider.mp3
Fazit: Man hat mich total verarscht.

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21.04.2007 14:56
#42 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten

Olaf Wieland am 13.02.07 geschrieben



Hallo Smitty,

ich bin auch der Meinung, dass es den Gemeinden gestattet werden sollte, ihre Kirchenräume selbst gestalten zu dürfen.

Aufgrund einiger Nachfragen von Forumsteilnehmern möchte ich noch einmal zurückkommen auf die Angelegenheit mit der Anweisung des Apostel Rüdiger Krause nach Entfernung des Kreuzes aus dem Gemeinderaum in HH-Blankenese.

Vielleicht fühlte sich Rüdiger Krause in Blankenese als Apostel persönlich überfordert und hat seinen Unmut über die besondere Situation auf das Kreuz umgeleitet. Ich möchte dem Apostel R. Krause nicht unterstellen, dass er vor den Besuchen in HH-Blankenese nicht mit seinem Gott um die rechten Gaben und Verständnisse gerungen hat.

Wir mir aber gestern mitgeteilt wurde, war der Apostel R. Krause vor einigen Jahren beim Gesprächskreis "Kirche sind auch WIR!" Hamburg in seiner Eigenschaft als Ältester eingeladen worden. Er folgte auch der Einladung, aber ein vernünftiger Dialog, ein von Verständnis und Zuwendung getragenes Gespräch war leider mit ihm nicht möglich ( Feindbild ? ), obwohl sich die Geschwister sehr um ihn bemüht hatten.

Ich denke, die Angelegenheit mit dem Kreuz hat sich erledigt und Apostel R. Krause wird nicht weiter Öl in das Feuer gießen.

Hier noch auf vielfachen Wunsch ein Bild des "Corpus delicti".

LG

Olaf

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21.04.2007 14:56
#43 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten
Smitty am 13.02.07 geschrieben

Was mir auffällt, ist diese schon fast jegliches Maß sprengende Dialogbereitschaft der Gemeinde in HH-Blankenese, die sich nicht mal dafür zu schade ist, einen Gesprächsmoderator zu akzeptieren, der gleich in mehrfacher Hinsicht in einem direkten und indirekten Abhängigkeitsverhältnis zur KL steht; zunächst als ein ihr unterstellter Amtsträger und dann auch noch als Mitarbeiter eines der KL nahestehenden Verlages. Ich weiß nicht, ob das nicht dann doch schon zu viel Entgegenkommen ist. Dabei sitzt die Gemeinde doch durchaus am längeren Hebel: Wenn die Gemeinde weiß, was sie will und bereit ist, sich bei allen möglichen Konsequenzen durchzusetzen, wenn sie mit einer Stimme spricht, was soll denn dann im schlimmsten Falle passieren? Die Auflösung der Gemeinde und Exkommunikation ihrer Glieder? Na und? Was wäre daran wirklich so schlimm? Man wäre doch nur das los, womit man sowieso nicht einverstanden war und erkennt obendrein den unchristlichen Kleingeist, mit dem man es zutun hatte. Natürlich wäre es nicht schön, aber wie wollte man zu seinen eigenen Positionen stehen, wenn die Auflösung angedroht würde? Einfach sagen: "Okay, schon gut, war ja auch alles nicht so gemeint!" und sich dann in diesem gebrochenen Zustand wieder unterwerfen? Glauben wir, dass es das war, was Luther meinte, als er von der "Freiheit eines Christenmenschen" sprach?
Wenn man etwas erreichen möchte, dann bedingt dies auch, dass man es erreichen will. Das kann äußerst unangenehm und vielleicht auch gefährlich werden. Aber wie würde die Welt wohl heute aussehen, wenn kein Mensch bereit gewesen, das Unmögliche und Gefährliche zu wagen und dabei für ihn wichtige Dinge aufs Spiel zu setzen? Ich wage nicht, daran zu denken.

Ich wünsche der Gemeinde Blankenese alle Kraft und Weisheit, ihrer Linie treu zu bleiben, dass sie nicht einknicken wird und dass sie sich ebenso der Tatsache bewusst ist, dass nun sie selbst von vielen neuap. Christen als "Vorangänger" betrachtet wird.

Smitty

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21.04.2007 14:59
#44 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten

Stefan am 13.02.07 geschrieben

@ Olaf,

ich verfolge die HH-Blankenesekreuzweggeschichte mit Spannung.
Habe aber nicht's gefunden, wie es eigentlich dazu kam, bzw. wie und warum alles begann.
Wäre über ein kleines Update dankbar.

Dann freut sich Stefan

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21.04.2007 15:03
#45 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten
Admin am 13.02.07 geschrieben

Anderswo geht es doch auch, ohne dass man Theater macht!



Hier die Klaransicht, das sollte sich Apostel Rüdiger Krause* mal ansehen!

Zu sehen auf der Seite NAK-Bezirk Hagen!

*) In gleicher Gebietskirche gibt es noch einen Apostel Eckehard Krause. Ist das wieder Teil einer Segenslinie?

Was sagen eigentlich die Richtlinien der NAK?




Diese Richtlinie ist Teil der ERfA „Ergänzende Richtlinien für Amtsträger“, Teil 11, Administration,
Kapitel 4, Kirchengebäude und Ausstattung
=> Seite 8

Sie wird herausgegeben von der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland K.d.ö.R., Heinestraße 29, 70597 Stuttgart, Stand 31.07.2006


Hier geht es weiter!

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22.04.2007 15:06
#46 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten

Olaf Wieland hat am 18.02.07 geschrieben

Mit etwas Verspätung möchte ich den Gottesdienstbericht, den ich teilweise stenographisch
festgehalten habe, vom Besuch des Bezirksapostels Schumacher am 08. Februar 2007 in HH-Blankenese nachreichen. Es ist schon interessant, wie der Bez.Ap. Schumacher, Apostel Rüdiger Krause sowie der Bezirksälteste in ihrem Dienen versuchten, sich „einzubringen und für Klärung zu sorgen“ mit dem Ziel, „alle zu bewahren und allen eine Hilfe zu sein.“

Wurde, wie in manchen Krisensituationen der NAK ( Botschaft, Abspaltungen ), mit Geschichten aus dem Alten Testament argumentiert ? Oder ging man mit „neuapostolischer Pädagogik“ vor ?

>>Nicht ohne Grund kann man im Verhältnis der Apostel zu den Gotteskindern ein pädagogisches Element ausmachen, nach dem Ermahnungen meist liebevoll vorgetragen, mit freundlichem Lob und lockender Verheißung umrahmt werden und nach dem dann etwa notwendig erscheinende drohende Untertöne stets psychologisch geschickt und subtil verschleiert zur Sprache kommen.<<

( Sekte als Subkultur zwischen Kirche und Gesellschaft, Zu Begriff und Verständnis zeitgenössischer Sekten in der BRD, am Beispiel von drei Gemeinschaften / Inaugural – Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde der Evangelisch-theologischen Fakultät an der Eberhard-Karls-Universität zu Tübingen, vorgelegt von Heidemarie Markmann-Kersten aus Salzgitter, S. 97, 1979 )

Jedenfalls wurde zum Ende des Gottesdienstes auf das Ausrichten von Grüßen des Stammapostels vollständig verzichtet. :lol: Das Besondere, also Grüße vom Stammapostel, ließ man einfach unter den Tisch fallen. Wie soll man das wieder werten ? Ist die Kritik aus dem Internet bei der Kirchenleitung angekommen ?
Anhand des Gottesdienstberichtes, der wegen seiner Länge ermüdend wirkt und darum in drei Teilen folgt, kann jeder für sich eine Einschätzung vornehmen.

Textwort: 27. Psalm, Vers 4

>>Ich danke Euch sehr, liebe Sänger, für die schöne Einleitung dieses Gottesdienstes. Ich habe mich gefreut und wünsche es jeder einzelnen Seele, dass sie auch heute abend den Trost aus der Wirksamkeit des himmlischen Vaters, seines Geistes, empfangen wird. Es ist schön, dass wir heute abend hier erneut die Begegnung haben und ich vertraue mit Euch darauf, dass Gott unser Vater uns die Hilfe gibt, die wir bedürfen. Ich habe kein anderes Wort als das, was ihr habt und es ist gut, wenn wir alle mit einem aufgeschlossenen Herzen gekommen sind. Ich denke an ein Wort, ich meine, es ist aus dem Kolosser gewesen. Es ist schön, wenn dem lieben Gott Raum gegeben wird, so dass unsere Herzen angefüllt werden mit den Wünschen nach dem Glaubensziel, dass der König und Herr Christus wiederkommt. Ich wurde an ein Wort erinnert, was kürzlich unser Stammapostel den Geschwistern gesagt hat.

Es ist aus dem 2. Buch Mose, wo es darum ging, dass das Volk Gottes durch die Wüste geführt wurde. Das war sicherlich kein leichter Weg, es gab viele Anfechtungen, es gab Probleme. Und wenn man sich länger damit beschäftigt, merkt man die Sorge, die ganze Not, die das Volk damit auszeichnete und ausmachte und dann steht hier in einer Stelle in der heiligen Schrift im 2. Buch Mose, was Gott in dieser Situation tat. Da heißt es: Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, der dich behüte auf dem Wege und bringe an den Ort, den ich bestimmt habe. Das ist ein wunderbares Trostwort für uns alle. Ich weiß nicht, in welcher Form oder Gestalt der Engel damals gekommen war, aber wir können ganz sicher sein, dass Gott unser himmlischer Vater damals wie heute den Engeldienst aufgerufen hat, dass wir bewahrt sind, dass wir Orientierung bekommen, dass er uns an den Ort bringt, den er bestimmt hat. Es geht darum, dass Gott dem Volke die Orientierung gibt.

Es ist gut, wenn man sich der [size=18]göttlichen Führung [/size]anvertraut. Das haben damals die Israeliten getan und das ist auch für uns gut.

Es geht darum, dass Gott dem Volke die Orientierung gibt, schaut auf mich, vertraut mir und tut das, was mein Geist euch sagt. Wenn ihr auf diese Stimme hört, dann will ich, Gott, der Feind eurer Feinde und der Widersacher eurer Widersacher sein. Also vertraut mir. Wenn ihr es alleine versuchen wollt, dann werdet ihr die Feinde nicht bewältigen. Wenn ihr es alleine probiert, ohne meine Kraft, ohne meine Stärke, dann werdet ihr möglicherweise überwältigt. Also, es ist gut, auf die Stimme Gottes zu hören. Noch etwas ist in diesem Zusammenhang von Bedeutung. Das Volk Israel stand vor dem Schilfmeer, und dahinter stand das Volk der Ägypter mit ihrem Roß und Wagen und allen Männern. Vorn das Meer und hinten die Kriegsheere. Aussichtslos das Ganze.

Jetzt kommt was Interessantes, was ganz Schönes. Da
erhob sich der Engel Gottes und stellte sich hinter sie. Er ging nicht nur vornweg und gab Orientierung, sondern er stellte sich dahinter und gab Schutz, wenn man vielleicht dem israelitischen Volk in den Rücken fallen wollte, was sie nicht erahnen, da wo sie hilflos gewesen wären. Es ist so wichtig, das wir dies erkennen, dass wir darauf achten. (...)
Wir sollten auf den Herrn schauen. Wir sollten einmal stille stehn, einfach nur stille stehn, auf den Herrn blicken, Gott, seinen Sohn, seine Wirksamkeit in der Gegenwart. Wir sind in der Hand Gottes und wir bleiben darin, wenn wir an der Hand des Herrn in der gegenwärtigen Führung bleiben, dann können wir sicher sein, wir bekommen Trost, wir bekommen sichere Führung, der Engel geht vorauf und wir sind behütet.

Nun habe ich Euch ein Wort vorgelesen, und dieses Wort hat auch eine bestimmte Bedeutung. Ich lese es noch einmal vor. Eines bitte ich vom Herrn, also der Psalmist hatte verschiedene Wünsche, hatte verschiedene Bitten, verschiedene Anliegen. Aber eines war der Kern der Sache, dass ich im Hause des Herrn bleibe könne ein Leben lang, d. h. mit anderen Worten immerdar. Ich möchte immerdar im Hause des Herrn bleiben.<<

Ende Teil 1

LG,

Olaf

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22.04.2007 15:07
#47 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten

Olaf Wieland hat am 22.02.07 geschrieben

Teil 2 des Gottesdienstberichtes:

Auffallend bei der Predigt des Bezirksapostel Schumacher sind die häufigen Wiederholungen.

>>Also, zu schauen die schönen Gottesdienste des Herrn, zu schauen die Freundlichkeit des Herrn. Alles ist abhängig davon, im Hause des Herrn zu bleiben. Es waren schon viele Menschen beim Herrn und längst nicht alle sind geblieben.
Das ist äußerst bedauerlich. Das ist äußerst traurig und tragisch. Meine Worte reichen nicht aus, was das für Konsequenzen hat. Es hat nichts genutzt. Sie sind weg gegangen und nicht beim Herrn geblieben. Das ist von einer so großen Tragik, wie gesagt, man kann es kaum in Worte kleiden.

Was heißt es, beim Herrn zu bleiben ? Das heißt in der Gemeinschaft mit Gott dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist zu bleiben. Ich möchte bleiben im Hause des Herrn immerdar, d. h. ich möchte in der Gemeinschaft bleiben, so wie es damals auch von den ersten Christen hieß.
Dass sie darin beständig blieben. Wenn das so besonders erwähnt wurde, dann hat das auch seinen Grund gehabt, weil man da mal kam und geht und vielleicht dort war und was auch immer so geschehen mag. Aber sie waren beständig, sie blieben im Hause des Herrn. Das ist jetzt nicht dieses Gemäuer. Nein, wir sollen bleiben in der Gemeinschaft mit dem Herrn. Ich habe es schon gesagt, wie es ist, wie wir zusammenbleiben in der Gemeinschaft. Vater, Sohn und Heiliger Geist. Der Vater, der uns erwählt hat zu seinem Eigentum. Dem Sohn, der für uns das Opfer gebracht hat. Genießt das immer wieder, wenn wir zum Tisch des Herrn gehen und schließlich in der Gemeinschaft des Heiligen Geistes, wo der Geist Gottes, der Altar regiert.
Wenn man das tut, ist die weitere Konsequenz, zu schauen die schönen Gottesdienste des Herrn und die Freundlichkeit Gottes zu erleben. Was ist Freundlichkeit Gottes ? Man kann es mit wenigen Worten sagen. Das ist Wort und Sakrament. Das ist die Freundlichkeit Gottes in der Gegenwart und wer das hinnehmen möchte, der möge bleiben im Hause des Herrn, in der Gemeinschaft mit Gott und darüber hinaus, die Gottesdienste besuchen und seinen Tempel betrachten. Man kann sagen, ihr habt eine schöne Kirche hier in Blankenese. Hier fühlt man sich wohl, hier ist ein schönes Gebäude.
Ihr Lieben, das ist doch nur das Äußere. Es geht hier um den geistigen Tempel, liebe Geschwister, und diesen Tempel betrachten und in dem Sinne im Hause des Herrn zu bleiben. Der Tempel, was ist das denn ? Der Tempel Gottes hat eine Grundlage. Ein Gemäuer hat immer eine Grundlage. Die Grundlage des Tempel Gottes im geistigen Sinne heute, das ist unser Herr Jesus Christus. Ganz selbstverständlich. Wohlgemerkt, das ist die Grundlage, der Eckstein. Aber dann gibt es noch ein Mauerwerk, ein Bauwerk im Äußeren. Die Sakramente werden hier im Einzelnen verwaltet. Das sind Bestandteile des geistigen Tempels.

Und dann gibt es – ich will es nicht verschweigen – die Lehre der Apostel und das ist der geistige Tempel in der Gegenwart.

Nun, es kommt aber auch auf die Atmosphäre an, die in dem Tempel herrscht. Liebe Geschwister, jetzt sind wir gefordert. Es geht nicht um das Gemäuer, es geht um die Atmosphäre in diesem Tempel. Unsere Aufgabe ist es, dass alle sich wohl fühlen. Dann sind wir ein Tempel, den man mit Freuden betrachtet.

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22.04.2007 15:08
#48 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten

Olaf Wieland hat am 26.02.07 geschrieben

Bevor ich zum letzten Teil des Gottesdienstberichtes komme, hier noch eine Information aus dem Gespräch mit Priester Dr. Reinhard Kiefer.

In meinem großen neuapostolischen Bekannten-und Verwandtenkreis habe ich auf die Beiträge von Priester Kiefer auch in der „UF“ hingewiesen. Keiner kannte ihn und keiner hat je etwas von ihm gelesen. Zu meiner Überraschung kam auch als Antwort im trotzig/barschen Ton: „Wir haben die „UF“ abbestellt. Zu teuer. Mit der schmalen Rente können wir uns das nicht mehr leisten.“

Ich habe in letzter Zeit wiederholt von „ganz treuen neuapostolischen älteren Mitgliedern“ gehört, von „den ganz Harten“, dass sie die Hauszeitschrift „Unsere Familie“ nicht mehr beziehen.
Hat der Bezirksapostel Schumacher recht, wenn er im Monatsschreiben für alle Amtsträger im Bezirksapostel-Bereich Norddeutschland ( Ausgabe 2007 ) beklagt, dass die Zeitschriften Unsere Familie, Wir Kinder und Spirit immer weniger gefragt werden ?

Zitat: >>Diese Entwicklung ist sehr betrüblich und tut weh. Es sollte daher ein Anliegen sein, diese Zeitschrift zu lesen und durch die Veröffentlichungen in dieser Zeitschrift die authentischen Informationen von und über meine Kirche zu erhalten.<<


http://www.mediasinres.net/lupe/bezirksa...olge-gefordert/

Aber zurück zu Priester Kiefer. Meine Frage an ihm war, welche Rolle denn der „Vater des Existenzdenkens“, der dänische Religionsphilosoph Sören Kierkegaard bei der Legitimation des Apostelamtes spiele. In einem Beitrag von Priester Kiefer wird Sören Kierkegaard im Zusammenhang mit dem Apostelamt explizit erwähnt.

http://www.nak-bielefeld.de/glaube/vortrag_dr_kiefer.html

Antwort von Dr. Kiefer:

>>Damit soll doch nicht das Apostelamt legitimiert werden. Das war doch nur ein Gedankenanstoß.<<

Nach Informationen von Gemeindemitgliedern in Blankenese hat der Versuch der Kirchenleitung, über Priester Kiefer zu vermitteln, nichts Greifbares gebracht. In der ersten nichtöffentlichen Sitzung am 08. 02. 07 ohne Apostel lobte Priester Kiefer das Engagement der Gemeinde. Er wirkte sehr aufgeschlossen.
Bei der zweiten Gemeindeversammlung am 13. 02. 07 in Anwesenheit der Apostel war es vorbei mit der Vermittlerrolle. Die Apostel sprachen und Priester Kiefer war das berühmte dritte Rad am Wagen, ein Anhängsel. Trotz aller Vermittlungsbemühungen bleibt die bange Ungewissheit , welcher Amtsträger der Gemeinde Blankenese als nächstes sein Amt abgeben muß. Der Konflikt ist noch nicht ausgestanden.

Mitglieder aus meinem Gesprächskreis haben vorgeschlagen, Bezirksapostel Schumacher und Apostel Rüdiger Krause sollten, da sie doch so oft in Blankenese weilen, den Gemeinderaum als Zweitwohnung nutzen gemäß dem Wort aus Johannes 14, 23 „Ich will bei euch Wohnung nehmen“. Für das leibliche Wohl würde der Hamburger Bringdienst „Essen auf Rädern“ sorgen. :smile: Der könnte aber von der Diakonie sein und müsste leider abgewehrt werden, so betrüblich das auch ist. :cry: Eine Schwester mit Rotkäppchenkorb würde bestimmt in dieser Situation Abhilfe schaffen. :grin:

Gottesdienstbericht 3. Teil

Apostel Rüdiger Krause:

>>Der Bezirksapostel sprach von dem Engel, der sich zum rechten Zeitpunkt hinter das Volk gestellt hat, damit das Volk bewahrt bleibt. Das Volk Israel hatte immer eine unglaubliche Nähe zu Gott. Liebe Geschwister, lasst uns die Einmaligkeit erkennen, wenn der Herr uns nah ist. Es ist schön, einen so sicheren und zielgerichteten Glaubensweg zu haben. Der Psalmist David hatte bestimmt seine Sorgen, seine Wünsche und seine Mühe. Aber eins war sicher, dass ich bleiben möge im Hause des Herrn.<<

Nach diesem Satz entschloss ich mich, den Bleistift niederzulegen und meine Aufzeichnungen zu beenden. Meine Befürchtung und Vorahnung, dass sich auch alles Weitere wiederholen würde, was der Bezirksapostel zuvor gesagt hatte, bestätigte sich über den sprechenden Mund des Apostel Rüdiger Krause.

Der als dritte und letzte zum Mitdienen aufgerufenen Bezirksälteste weckte mein Interesse mit der Einleitung, er habe ein Buch über die Reisen des portugiesischen Seefahrers Magellan gelesen. Das Schiff des Seefahrers Magellan war eine Nußschale im Verhältnis zu den heutigen Ozeanriesen, Containerschiffen oder Luxusdampfern. Auf der langen Reise von Magellan wurde die Mannschaft ungeduldig. Die Vorräte waren aufgebraucht. Da kam schon der eine oder andere auf die Idee, über die Reling zu springen. Aber was dann ? Wohin im weiten Weltenmeere ? :shock:

Das altbekannte Bild wurde der Gemeinde aufgezeigt. Wer springt aus der schützenden Árche NAK ?

http://quo-vadis-nak.foren-city.de/topic...-der-arche.html

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22.04.2007 15:09
#49 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten

R/S hat am 28.02.07 geschrieben



Wenn man deinen Predigtbericht liest - danke für die aufwendigen Aufzeichnungen, Olaf - wird man schnell gewahr, wie subtil die NAK-Führung mit versteckten Drohungen operiert.
Vornehmlich so, dass niemand ihr etwas am Zeug flicken kann. Natürlich wird jeder Christ die Aufforderungen bejahen, im Haus des Herrn zu bleiben. Keine Frage.

Dass damit gemäß internem NAK-Jargon aber die NAK selber, und NUR sie, gemeint ist, das wissen nur die Eingeweihten, an die sich die Predigt ja richtet.
Welch besseren Nachweis für eine Sekte kann es noch geben, so stellt sich in der Tat die Frage? Keine der Landeskirchen und nur wenige ihrer Absplitterungen verwenden eine derartig subtile Predigtmasche, nicht zuletzt, weil keine dieser Kirchen ihr Klientel so eingeschworen hat auf den innerkirchlich gedrillten Nachfolge-Jargon, dessen Benutzer in bester Schwarz-Weiß-Manier sich selber als DAS Werk Gottes sehen und alles andere folgerichtig ausgrenzen müssen. Siehe auch:

http://www.geocities.com/stiegelmeyr/NAK_Identitaet.htm

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22.04.2007 15:12
#50 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten

Smitty hat am 13.04.07 geschrieben

In der Gemeinde HH-Blankenese gab es nun wohl drei Amtsenthebungen. Kennt jemand dazu schon genauere Details? Olaf?

Servuschen
Smitty

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22.04.2007 15:14
#51 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten

Olaf Wieland hat am 15.04.07 geschrieben

Hallo Smitty und alle miteinander,

soeben aus dem Urlaub zurückgekehrt habe ich die Neuigkeiten erfahren und mit Gemeindemitgliedern aus HH-Blankenese Kontakt aufgenommen. Michael Koch von „GK“ war in HH-Blankenese anwesend und wird sicherlich als Augen-und Ohrenzeuge über den heutigen Gottesdienst berichten.
Vorab aber einige interessante Informationen, die mir mitgeteilt wurden:

Bei der Amtsenthebung der Diakone hat sich die Gemeinde ( zu 90 % ) von ihren Plätzen erhoben. Vereinzelt sei geklatscht worden. Der Gemeindevorsteher K. überreichte Blumensträuße. Gleichzeitig wurde der Priester Sch. rehabilitiert, d. h. er darf wieder Gottesdienste halten.

Der Chor stand aus dem Gefühl der Verbundenheit mit den Diakonen geschlossen auf. Auffallend viele Gäste ( Fremde ) waren beim Gottesdienst anwesend. Eigentlich war als Dienstleiter der Bezirksevangelist E. aus Rostock vorgesehen. Der Älteste St. hielt aber den Gottesdienst. Kurioserweise erhob sich bei der Amtsenthebung der Diakone auch der Gemeindeevangelist E. aus Rostock zusammen mit der Gemeinde von seinem Platz. Man fragt sich nun, hält die KL ihre Amtsträger in Unwissenheit über die aktuelle Lage in den Gemeinden oder stand der Bezirksevangelist E. aus neuapostolischer Gewohnheit ( Herdentrieb ) von seinem Platz auf ? Bekommt er jetzt nach seiner Aktion etwa auch Auflagen zur Gesinnungsprüfung wie der rehabilitierte Priester Sch. ? :roll:

Ich gebe damit weiter an Michael Koch von „GK“ ( „Cobra, übernehmen Sie."“ ).

Kurzer Hinweis zum letzten kostenpflichtigen Artikel "In drei Monaten fünf Amtsträger weniger-Unsichere Zukunft für NAK-Gemeinde Hamburg-Blankenese" vom 13. 04. 2007 von M. Koch auf „GK“:

Der beim Verlag „UF“ angestellte Theologe Kiefer heißt nicht wie von M. Koch angegeben Roland, sondern Reinhard mit Vornamen. Es wird auch seine theologische Ausbildung etwas vernebelt. Entweder ist Dr. Reinhard Kiefer Volltheologe, Halbtheologe oder gilt er nur in der NAK "als theologisch gebildet" ?
Wann wird eigentlich das Verbot der Benutzung von Literatur aus dem Brunnen-Verlag von Apostel Drave zurückgenommen ( Serendipity-Reihe ) ? Die Geschwister von HH-Blankenese verwenden dieses hervorragende Lehrmaterial zur Einführung in die Bibelarbeit, weil der Verlag „Friedrich Bischoff“ keine derartige Literatur in gleichrangiger Qualität anzubieten hat.

Es gibt für die 11. Millionen NAK-Mitglieder in aller Welt noch nicht einmal eine Zentralbibliothek über das gesamte Schrifttum seit 1832. Ich erinnere mich an die Grundsteinlegung der NAKI Zürich mit Stap. Fehr, als er sagte, hier wird das Archiv und die Bibliothek der NAKI zentralisiert. Aber wann hat einer der 11. Mill. Mitglieder Besucher-und Einsichtsrechte für diese Bibliothek oder bleibt alles Herrschaftswissen für den Stammapostel und die Bezirksapostel ? :evil:

Vergleicht man die NAK mit der RKK und ihrer geistigen Fülle, dann werfen sich mancherlei Fragen auf. :lol: Hier ein kurzer Link. Im Zusammenhang mit dem Akademischen Zentrum Rabanus Maurus verweise ich auf den Vortrag von Peter Johanning, den er 2001 in Rüdesheim gehalten hat.

http://www.hausamdom-frankfurt.de

LG,

Olaf

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22.04.2007 15:15
#52 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten

R/S hat am 15.04.07 geschrieben


Hallo Olaf,

Danke für deine Zwischenbericht (so kurz nach dem Urlaub...:-)

Zwei Fragen:

Warum die betroffenen oder treffenden Amtsträgernamen abkürzen? In allen öffentlichen Angelegenheiten (auch eine Gemeinde ist in solch einem Fall ein öffentliches Objekt) werden Namen voll genannt. Wer keine Angst hat, sektiererische Ungerechtigkeiten walten zu lassen bzw. mitzutragen, der wird doch keine Angst vor Repressalien haben, oder?

Claudia John soll als Sonntagsschullehrkraft im Sommer entlassen werden. Kann man in Erfahrung bringen, warum sie den Laden nicht sofort hinschmeißt, zumindest damit sich die Eltern der Kinder gleich gebührend nach oben bedanken bzw. geschlossen den Verbleib der Lehrkraft einfordern können?

Mir scheint, wenn die Infos bezügl. der Handlung der KL stimmen, dass die Betroffenen viel zu lammfromm agieren. Wenn alle sich hier solidarisch verhielten, dürften gewisse Bez.Ämter etc. eigentlich keine Gottesdienst mehr halten können.

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22.04.2007 15:16
#53 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten

andy hat am 15.04.07 geschrieben

***Man fragt sich nun, hält die KL ihre Amtsträger in Unwissenheit über die aktuelle Lage in den Gemeinden oder stand der Bezirksevangelist E. aus neuapostolischer Gewohnheit ( Herdentrieb ) von seinem Platz auf ?***

Genauso läuft das mit unserer Kirche. Das passt nicht ins Konzept.

Warum sollten diese Dinge publiziert werden. Was meint ihr, was dann los wäre.

Wenn man nicht zufällig das Internet hätte, würde man nichts mitbekommen. Das wäre super für die Kirche.

Es würden dann nur Infos veröffentlicht, die ins Konzept passen...

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Zur freundlichen Erinnerung an die eigene Jugendzeit:
http://www.youtube.com/watch?v=woYM-UOR5w0
http://www.youtube.com/watch?v=fm72UzfrT...08414579957FC05
Zwischen diesen beiden Videos kann ich keine Brücke schlagen.
Und nun das: => http://schlabatti.bplaced.net/Erntedank2012-Schneider.mp3
Fazit: Man hat mich total verarscht.

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22.04.2007 15:17
#54 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten

Smitty hat am 15.04.07 geschrieben

Hallo Olaf,

auch von mir einen rechtherzlichen Dank für die prompten Infos, die Du hier so unmittelbar nach Deinem Urlaub eingestellt hast. Ich hoffe, dass die Amtsenthobenen das Angebot von adfontes wahrnehmen werden, wo man ihnen anbot, die Dinge aus ihrer Sicht darzulegen.

Ohne Gewähr: Wenn ich mich recht entsinne, dann hat Dr. Kiefer ev. Theologie und Germanistik studiert, promoviert hat er m. E. in Germanistik.

Vielen Dank nochmal!

Smitty :grin:

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Zur freundlichen Erinnerung an die eigene Jugendzeit:
http://www.youtube.com/watch?v=woYM-UOR5w0
http://www.youtube.com/watch?v=fm72UzfrT...08414579957FC05
Zwischen diesen beiden Videos kann ich keine Brücke schlagen.
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22.04.2007 15:20
#55 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten

Isa hat am 16.04.07 geschrieben


>>Bibelseminar mit Dr. Reinhard Kiefer in Dortmund

(16.10.2006) Dortmund. Das bereits im Frühjahr 2006 geplante Bibelseminar mit Privatdozent Dr. Reinhard Kiefer fand am 13. und 14.10.2006 im Gemeinschaftszentrum der Neuapostolischen Kirche in Dortmund statt.
Reinhard Kiefer, studierter Theologe und promovierter Literaturwissenschaftler, ist Mitarbeiter der theologischen Redaktion des Friedrich Bischoff Verlages in Frankfurt. [mehr]<<

http://www.nak.org/de/news/browse/12/

http://www.nak.org/de/news/newsdisplay/b...rticle/14495/3/

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22.04.2007 15:21
#56 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten

Ruthie hat am 16.04.07 geschrieben


guten morgen euch allen,

auch von mir ein herzliches dankeschoen an olaf fuer seinen bericht.
wie man in verschiedenen foren lesen kann, geht es hierbei um die osnabrueck aussagen des herrn leber, die uns allen bekannt sein duerften.
das glaubensbekenntnis der nak – quelle wikipedia:
Ein Glaubensbekenntnis ist in einer Religion ein öffentlicher Ausdruck des persönlichen und kollektiven Glaubens, zu dem der oder die Sprecher sich bekennen.
Ein Glaubensbekenntnis hat verschiedene Funktionen:
Es ist Anerkennung und Ausdruck der Gemeinschaft, die durch diesen Glauben gegeben ist (z.B. beim gemeinsamen Rezitieren im Rahmen eines Gottesdienstes).
Es fasst die wesentlichen Punkte ihrer Glaubenslehre zusammen.
Es enthält eine Selbstverpflichtung, nach diesem Glauben zu leben (z.B. bei der Ordination eines kirchlichen Amtsträgers).
Es markiert die zentralen Glaubensinhalte, die eine Religion oder Überzeugung gegen andere Religionen oder Konfessionen abgrenzen.
Es gibt die Richtung an, in der diese Glaubensinhalte, oft in Heiligen Schriften dargelegt, verstanden werden (sollen).
Es kann in bestimmten Kampfsituationen zum Ausdruck der ultimativen Entscheidung für den eigenen, gegen den Glauben anderer werden.

sowie der 4. glaubensartikel, die selbe quelle:

4.Glaubensartikel: Ich glaube, dass der Herr Jesus seine Kirche durch lebende Apostel regiert bis zu seinem Wiederkommen, dass er seine Apostel gesandt hat und noch sendet mit dem Auftrag, zu lehren, in seinem Namen Sünden zu vergeben und mit Wasser und dem Heiligen Geist zu taufen.

genau darum geht es, soweit uns bekannt ist, in blankenese.
es ist mir etwas unverstaendlich, dass etwas anderes erwartet wurde, denn herr leber und herr schuhmacher koennen verlangen und erwarten, dass ihre mitglieder und ihre amtsbrueder - sich hinter die glaubensartikel, sowie die statuten der nak stellen. einen eigenen glauben im glauben kann man sich in der nak nicht bilden, so ist das organisiert. auch wenn in gottesdiensten gepredigt wird, dass der heilige geist vielleicht ja auch in anderen kirchen wirken koennte und dass man dies der souveraenitaet gottes ueberlaesst, ist dies nicht stimmig mit der nak glaubenslehre.
die nak ist nicht liberal, sie ist exklusiv, die apostel sind heilsnotwenig, ohne diese geht ueberhaupt nichts.. punkt. da gibt es nur 2 moeglichkeiten.
1.wer nicht hinter diesem 4.glaubensartikel steht, muss gehen.
2.wer bleiben will, muss mit diesem konform gehen.
es waere interessant zu wissen, was in den richtlinien fuer at's zu lesen ist, darueber kann ich nichts finden. allerdings waeren zusaetzliche richtlinien irrelevant, der 4.glaubensartikel ist klar und deutlich zu verstehen und gilt fuer jedes mitglied der nak, incl. den amtsbruedern.

euch allen wuensche ich einen schoenen montag - ruthie

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22.04.2007 15:22
#57 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten

Isa hat am 16.04.07 geschrieben

Weißt du Ruthie, ich sehe das so, wie mit unserem Grundgesetz. Das wird wie eine Heilige Kuh behandelt und geschützt. Das alles ist ja auch soweit alles ganz gut und schön, aber wir leben nun mal nicht mehr im Jahre 1949 und Dinge überleben und verändern sich, oder neue Erkenntnisse, die es damals noch nicht gab, kommen hinzu. Was ist also zu tun? Man muß von Zeit zu Zeit das große Gesetzeswerk mal durchforsten und unsinnige und überholte, oder nicht mehr zutreffende Gesetzt streichen bzw. ändern.
Genauso ist es mit den Glaubensbekenntnissen in der Kirche. Da von oberster offizieller Seite noch lange nicht anerkannt ist, daß es auch ohne Apostel geht, denn dann müßten sie sich ja selbst wegrationalisieren, kann dieser Abschnitt im Glaubensbekenntnis nicht geändert werden. Solange er aber bestand hat, sind die Herrschaften meiner Meinung nach im Recht, auch wenn es in unseren Augen unsinnig erscheint.
Ehe bei Kirchen mal was an den Statuten, oder Bekenntnissen geändert wird, ist genauso entfernt wie der Weltuntergang selbst, also bleibt alles beim Alten, oder es bricht auseinander, weil die Menschen das so nicht mehr mittragen wollen. Man darf gespannt sein.

LG Isa :wink:

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22.04.2007 15:24
#58 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten

Isa hat am 16.04.07 geschrieben

shalom aus dem GK schreibt hier Meinung zu diesem Thema!
Wie findet ihr seinen Beitrag?

>>„Die Hamburger Frage“ – „Die Hamburger Antwort“

Ich gehe davon aus, dass das Hauptquartier in Zürich zumindest darüber informiert war, dass der, für das Urteil seelsorgerisch verantwortliche Gebietskirchenapostel Dr. Schumacher seinen Truppen den Befehl erteilen würde, ab Freitag den 13.04.2007 "zurück zu schießen" (was dann auch glaubensgehorsam entsprechend umgesetzt wurde).

Stp. Dr. Wilhelms I. Kronprinz, unser Gap. Dr. Schumacher zieht blank. Dabei sollten Degradierungen doch bitte nur bei sehr schweren Verfehlungen die allerletzte Konsequenz sein. Haben jetzt alle NaKi- und NGk-Amtsträger geschlossen zurückzutreten, weil alle Amtsträger nicht fehlerlos dienen? Reiht sich die Osnabrücker Botschaft Stp. Wilhelms nahtlos in die Irrtümer anderer Stammapostel ein, wie z. B. in die Botschaft des Stp. Petrus (Gal. 2,11), die Botschaft Bischoffs (wiederkommendes Heimholen)....<<

Bitte hier weiter lesen!

LG Isa :wink:

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22.04.2007 15:25
#59 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten

Ulrich hat am 16.04.07 geschrieben


Zitat von Maria
.....[color=red]es sei denn er vernichtet alles selbst.[/color]


liebe maria,

erstmal zustimmung zu deinem beitrag wobei ich deinen satz - [color=blue]es sei denn er vernichtet alles selbst.[/color] noch aus meiner erfahrung ergänzen möchte.

während meiner ausstiegszeit musste ich mich in fachärztliche behandlung begeben, auch besuchte ich während dieser zeit einige selbsthilfegruppen und dort hauptsächlich jenne gruppen, die mit der selben thematik wie ich, zu tun hatten. - dort wurde ICH, und habe DIE, gruppenmitglieder verstanden !

zur vergangenheitsbewältigung gehörte unteranderem auch, das ich " alte zöpfe " abschneide. - also richtig vom ursprung trennen !

da die nak einen wesentlichen teil von mir aber ausmachte, diese " trennung " auch den primären faktor für eine geistige erneuerung darstellt. dieses war in meinem bisherigen leben mein schwierigster prozess.

während diesem prozess nahm ich unteranderem auch an einer sitzung teil wo an mich die aufgabe gestellt wurde, das ich auf eine aus knetmasse gefertigte nak-kirche trete. also mit meinen füssen, dieses mir damals noch " heilige gotteshaus ", zertreten soll.

wie schwierig sich dieses seinerseits für mich darstellte kann ich schwierig in worte fassen. jedoch es hat mehrere anläufe gebraucht bis ich, diesen eigentlich simplen vorgang, auf eine nak-kirche aus knetmasse zu treten erfolgreich praktizieren konnte.

dieses beispiel erwähne ich deshalb, das niemanden dem trugschluss zum opfer fällt, - das es so einfach ist : ...... [color=red]es sei denn er vernichtet alles selbst[/color].... und wenn es auch nur ein teil von ihm ist.

den vom glauben zum schauen kommen bedeutet; geistes, - und knochenarbeit ! - und keinen den ich bisher kennengelernt habe ist " ungeprüft " von der glaubens-fremd, in die glaubens-selbstbestimmung gelangt.

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22.04.2007 15:27
#60 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten

Admin hat am 16.04.07 geschrieben



Bild scharf und in Großansicht1!


Quelle: NAK Norddeutschland - bitte auch den Text unter dem Gruppenfoto zur Kenntnis nehmen!

Nach der Amtsenthebung von drei Diakonen ist >>....mit Wirkung ab dem Sommer auch die Vorsonntagsschullehrerin Claudia John durch den Bezirksältesten Jörg Steinbrenner von ihrer Funktion entbunden. Die Entscheidung wurde nicht näher begründet....<<
Quelle: Christ im Dialog!

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