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Dieses Thema hat 119 Antworten
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 In der Neuapostolischen Kirche ist alles möglich, auch das Gegenteil!
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Admin Offline




Beiträge: 4.735

27.03.2007 20:26
Entscheidung in der Gemeinde Hamburg-Blankenese Zitat · antworten
Olaf - 08.01.2007




Hallo, liebe Forumsmitglieder,

aufgrund eines Artikels von Michael Koch (>>Leber wollte "Protestantismus " abweheren - Gründe für Osnabrücker - Predigt könnten in Hamburg liegen<< ) habe ich am 04. 01. 2007 und am 07. 01. 2007 die Gemeinde Hamburg - Blankenese besucht. Aufgefallen ist mir ein Antwortschreiben des Stammapostel Leber auf der Infotafel ( schwarzes Brett ), wo für alle Geschwister und Gäste zu lesen ist, dass der Stammapostel seiner Befürchtung Raum gibt, das Apostelamt würde in dieser Gemeinde "als überflüssig" betrachtet werden.

Auslöser war ein Brief von Gemeindemitgliedern und Amtsträgern der Gemeinde Hamburg - Blankenese, welcher von 55 Gemeindemitgliedern unterzeichnet wurde. Er enthielt lt. Aussage von Michael Koch auch "kritische Rückfragen u. a. zum Apostelamt".

Die Gemeinde Hamburg - Blankenese ist bekannt für ihr reges Gemeindeleben ( Hauskreise, Gesprächsgruppen ). Aus Mangel an neuapostolischem Schriftgut zu verschiedenen Themen wurde bei den Zusammenkünften auf evangelische Literatur zurück gegriffen ( Brunnen - Verlag ).
Wie mir ein Gmeindemitglied berichtete, wurde die Benutzung von Literatur aus dem Brunnen-Verlag von der Hamburger Kirchenleitung hart kritisiert, ja sogar verboten. Die Lage hat sich mittlerweile so zugespitzt, dass der Bezirksapostel Schumacher nach seinem Besuch am 04. 01. 2007 in der Gemeinde wieder zugegen ist, diesmal am 11. 01. 2007 zu einer Ämterbesprechung.

Ungewohnt für neuapostolische Verhältnisse war am 04. 01. 2007 das Engagement eines Bruders, der aufstand und den Bezirksapostel Schumacher vor der versammelten Gemeinde um Klärung des Sachverhaltes bat bzw. um eine Entscheidung. Er bekam keine konkrete Antwort, sondern wurde von einem sichtlich verunsicherten Bezirksapostel Schumacher vertröstet mit den Worten "Wir arbeiten intensiv an dem Problem. Bitte glauben Sie mir. Haben Sie Geduld."


Der den Bezirksapostel begleitende Bischof war von der öffentlichen Anfrage nicht angetan und schaute etwas verärgert. :evil: Der Älteste blickte ohne den Kopf zu heben auf den Boden. Zum Ende des "Festgottesdienstes" überraschte der Bezirksapostel die Gemeinde mit den Worten:

"Ich habe Euch noch etwas Besonderes mitgebracht". :grin: Nach einer Pause und gespannter Erwartung wurde das Besondere mitgeteilt:

"Grüße vom Stammapostel". :?

LG

Olaf

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Zur freundlichen Erinnerung an die eigene Jugendzeit:
http://www.youtube.com/watch?v=woYM-UOR5w0
http://www.youtube.com/watch?v=fm72UzfrT...08414579957FC05
Zwischen diesen beiden Videos kann ich keine Brücke schlagen.
Und nun das: => http://schlabatti.bplaced.net/Erntedank2012-Schneider.mp3
Fazit: Man hat mich total verarscht.

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18.04.2007 17:20
#2 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten
Olaf hat am 15.01.07 geschrieben

Liebe Forumsteilnehmer,

ich möchte Euch über die weiteren Ereignisse in der Gemeinde Hamburg-Blankenese auf dem Laufenden halten.

Zuerst bedanke ich mich recht herzlich bei Jens Joachim von der virtuellen Informationsplattform "NAKtuell" für sein Vertrauen und für die Umarbeitung meines Berichtes zu einem redaktionellen Artikel auf seinem Board.
Wegen einiger Nachfragen informiere ich darüber, dass ich kein Mitarbeiter oder "Kollege" von "GK" bin, sondern ich habe aufgrund eines Artikels von Michael Koch auf "GK" die Gemeinde Hamburg-Blankenese besucht. In diesem Punkt gab es schon mehrfach Missverständnisse. Auch die Sorge des Bezirksapostels Schumacher, hinter den Interneteinträgen würden ausschließlich Amtsbrüder der Gemeinde Hamburg-Blankenese stecken, ist unbegründet.

Zum Thema:

Die Frage nach dem Grund der öffentlichen Anfrage und Bitte um Klärung durch den Bruder Z. am 04. 01. 2007 an den Bezirksapostel Schumacher lässt sich am besten durch drei markante Zitate aus dem Antwortbrief von Stammapostel Leber vom 04. Dezember 2006 auf das Schreiben der Gemeinde Hamburg-Blankenese vom 12. November 2006 beantworten.

Nach einem erneuten Besuch am 14. 01. 2007 muss ich leider mitteilen, dass vom Bezirksevangelisten Knobloch nach dem Gottesdienst ein Schreiben des Apostels Rüdiger Krause verlesen wurde mit der Mitteilung der Amtsniederlegung des Priesters J. und des Diakons R.. Damit wurde der im Antwortschreiben des Stammapostels angekündigte Versuch einer "dauerhaften Lösung" des Konfliktes eingeleitet.

Zitate aus dem Antwortschreiben:

>>In der Tat wollen die Amtsträger "um jede einzelne Seele kämpfen". Das kann natürlich nicht bedeuten, dass wir Lehrpositionen aufgeben, nur um Harmonie zu erreichen.<<

>>Es haben sich im Laufe der Zeit Arbeits- und Gesprächskreise gebildet. Das ist eigentlich nichts Negatives. Ich muss aber darauf hinweisen, dass immer wieder einmal berichtet wurde, dass in diesen Kreisen die offiziellen Lehrpositionen der Kirche nicht unbedingt unterstützt werden.<<

>>Natürlich möchten wir jeden Amtsträger behalten. Ich habe allerdings an dem Uster-Abend deutlich gemacht, dass ich erwarte, dass sich die Amtsträger ganz hinter die Lehraussagen der Kirche stellen.<<

Im Klartext heißt es, wer von den Amtsträgern den Eindruck erweckt, er stehe nicht "ganz hinter die Lehrausagen der Kirche", wird zur Stellungnahme aufgefordert. In diesem Fall sollten sich die Amtsträger in Hamburg-Blankenese mit dem Inhalt des Osnabrücker Gottesdienstes vollständig identifizieren.

Nach der Verlesung des Briefes von Apostel Rüdiger Krause durch den Bezirksevangelisten Knobloch wurde den beiden ehemaligen Amtsträgern ein Blumenstrauß überreicht und für die geleistete Arbeit in der Gemeinde gedankt. Aus dem Gefühl der Verbundenheit erhoben sich viele Gemeindemitglieder spontan von ihren Plätzen.
"Gesundheitliche Gründe" für die Amtsniederlegungen konnten nicht vorgeschoben werden. Im Endeffekt blieb die Warum-Frage, Trauer und Wehmut bei den ehemaligen Amtsträgern und den Geschwistern. Die Kinder, die sich vor dem Abendmahl fröhlich Hand in Hand in die vordere erste Bankreihe gesetzt hatten, konnten die Traurigkeit am Ende des Gottesdienstes garnicht begreifen.
Sollte man den Kindern mit ihren oft ausgeprägten Gerechtigkeitssinn den Konflikt ( z. Zt. unauflösbarer Konflikt ) erläutern ? Oder reicht es vollkommen aus, dass die Kinder in einer glaubenden und liebenden Gemeinde wie in Hamburg-Blankenese Glauben als Vertrauen erfahren, so dass diese von der Kirchenleitung vollzogenen tiefen Einschnitte in das Gemeindeleben für sie sekundär sind ?

Diese Frage möge sich die Kirchenleitung auch stellen in ihrem Kampf um die Aufrechterhaltung der "offiziellen Lehrpositionen der Kirche."

Vergessen möchte ich nicht bei meinem nächsten Beitrag meine positiven Eindrücke vom Gottesdienst am 07. 01. 2007. Dienstleiter war der Priester N. aus der Gemeinde Hamburg-Blankenese.

LG

Olaf

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18.04.2007 17:22
#3 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten
Admin am 15.01.07 geschrieben



Kein Zweifel, die NAK spielt mit den Muskeln und wer nicht spurt, der geht oder fliegt!
Doch unbeschadet bleibt der schwerfällige Moloch nicht, alles eine Frage der Zeit!

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20.04.2007 08:21
#4 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten

R/S am 15.01.07 geschrieben

Olaf zitiert Wilhelm Leber:

>>Natürlich möchten wir jeden Amtsträger behalten. Ich habe allerdings an dem Uster-Abend deutlich gemacht, dass ich erwarte, dass sich die Amtsträger ganz hinter die Lehraussagen der Kirche stellen.<<

Vielleicht ist es ja bloß der Zufall der Wortwahl, aber interessant ist die Wortwahl schon:

"dass sich die Amtsträger ganz hinter die Lehraussagen der Kirche stellen"

Es hätte ja durchaus auch so formuliert werden können:

"dass die Amtsträger ganz hinter den Lehraussagen des Apostolats stehen"

Sich - mehr oder minder gezwungenermaßen oder um mancher Umstände willen etc. - "hinter eine Sache stellen" ist eben etwas ganz anderes als "hinter einer Sache stehen" (mit meinem ganzen Menschsein)...!

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20.04.2007 08:22
#5 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten

Loreley 61 am 15.01.07 geschrieben

gab es da nicht mal eine Verlautbarung bezüglich der Querdenker? Sie werden gebraucht usw. Es ist, wie es schon immer war: Wer nicht spurt der fliegt. Nur die Art und Weise ist subtiler geworden. Die Kirchenlehre muß nicht immer mit der Lehre Christi übereinstimmen und wenn dann einige Querdenker darauf aufmerksam machen, werden sie gegangen, oder sind dermaßen desillusioniert, daß sie genervt das Amt schmeißen. Was bitteschön hat sich da geändert?

fragt Lory

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20.04.2007 08:24
#6 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten

Manfred_R am 15.01.07 geschrieben


Nun, ich kann nachvollziehen, daß eine Kirche Loyalität von ihren Amtsträgern einfordert. Dazu möchte ich ein Bild benutzen: Es ist aber schon in Wirtschaftsunternehmen so, daß eine solche Loyalität nicht befohlen werden kann, sondern dann entsteht, wenn alle Funktionsträger wissen, um was es eigentlich geht und was die Ziele des Unternehmens sein sollen. Dazu gehört Diskussion um die Wege dahin, das Ziel ist nicht diskutabel. Wer sich damit nicht identifizieren kann, muß sich einen anderen Arbeitgeber suchen! Ich habe allerdings den Verdacht, daß die NAK sich noch nie die Mühe gemacht hat, ihr Ziel i.S. einer operationaliserten Handlungsanweisung zu definieren. Dazu gehörte es zu sagen: „Unsere Mitglieder sollen in die Lage versetzt werden … zu wissen/zu können, um das Ziel zu erreichen.“ Und da, am Weg, hapert es. Natürlich kann eine Kirche verkünden, zu einem Tag der Ersten Auferstehung zu führen. Natürlich kann sie behaupten, die einzige zu sein, die das tut. Ob es uns gefällt, ob es theologisch plausibel ist, ob es den Aussagen der Evangelien entspricht, ist für diese Beurteilung zweitrangig. Es spricht ja auch niemand der RKK die Berechtigung ab, ihre Lehre zu verkünden.

Das Problem liegt im Weg zum Ziel. Welchen Weg zeigt die NAK auf? Es gibt da ein einziges
Zentrales Thema: Nachfolge! Dabei wird nicht einmal definiert, was das heißt. Räumliche Nähe zum „Vorangänger“? Mit Sicherheit nicht. Nachleben des Lebens des „Vorangängers“? Wahrscheinlich nicht gemeint und nicht praktizierbar. Übernahme aller Sichtweisen, insbesondere der moralisch-ethischen Disposition des „Vorangängers“? Obwohl aus Predigten in Ansätzen erkennbar, nicht praktikabel, allein schon mangels wirklicher Kenntnis dessen Standpunktes.

Was ist dann Nachfolge? Nachfolge Jesu? Es tun sich die gleichen Fragen wie oben auf. Nachleben jesuanischer Lebensentwürfe? Wird nicht verlangt. Damit bleibt der Weg zum definierten Ziel im dunklen. Alle meinen aber, sie hätten irgendetwas erkannt und leben nach dem Motto: „Wir wissen zwar nicht, was wir wollen, aber das mit ganzer Kraft.“

Jetzt stellt sich in Hamburg eine Gemeinde die Frage: „Was wird da eigentlich von uns erwartet – und warum“, und richtet genau diese Frage genau an die Stelle, wo sie richtig aufgehoben sein sollte. Mag sein, daß man sich dort überrascht fühlte, aber zumindest hätte es zu der Reaktion kommen müssen, mit der man gegenüber Außenstehenden und in der Außendarstellung so freigebig ist, nämlich zu Nachdenklichkeit und dem Eingeständnis: „Wir wissen derzeit nicht, wie wir uns dazu stellen müssen und brauchen etwas Zeit/Erleuchtung aus dem Heiligen Geist/eine neue Projektgruppe oder was auch immer.

Querdenker werden vor der NAK gebraucht, das stimmt schon; leider aber nur als öffentlichkeitswirksame Alibiveranstaltung.

Manfred

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20.04.2007 08:25
#7 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten

R/S am 15.01.07 geschrieben

Manfred weist zurecht hin auf die Inhaltslosigkeit neuapostolischer Begrifflichkeiten:

<<Was ist dann Nachfolge? Nachfolge Jesu? Es tun sich die gleichen Fragen wie oben auf. Nachleben jesuanischer Lebensentwürfe? Wird nicht verlangt. Damit bleibt der Weg zum definierten Ziel im dunklen. Alle meinen aber, sie hätten irgendetwas erkannt und leben nach dem Motto: „Wir wissen zwar nicht, was wir wollen, aber das mit ganzer Kraft.“>>

Noch zur Zeit des Kalten Krieges wogte der ideologische Kampf Marxismus/Sozialismus versus Kapitalismus. Im Lager der Marxisten war man dazu übergegangen, bestehende Begrifflichkeiten umzudeuten bzw. inhaltlich umzuformen. So hatte Freiheit unter eingeschworenen Marxisten eine andere Bedeutung als unter Kapitalisten. Dies führte letztlich soweit, dass jede Diskussion sinnlos wurde, da jedesmal neu erst über Begrifflichkeiten debatiert werden musste, bevor man überhaupt eine sinnvolle Diskussion beginnen konnte. Im Westen prägte sich für dieses Phänomen (der bewusst offen gehaltenen begrifflichen Uneindeutigkeit) der Begriff "Leerformel".

Das NAK-Gebäude besteht aus zahllosen solcher Leerformeln und das Interessante dabei ist: Nachdem der Druck nach Eindeutigkeit von außen zunimmt und sich Horden von Projektgruppen mit den unterschiedlichsten Themen beschäftigen, wird selbst der geistumwogten Kirchenleitung immer deutlicher, mit welchen Leerformeln sie in der Vergangenheit operiert haben.

Und so arbeitet sie sich nun auf, unsere alte Dame, in der Frage: Wie kriegen wir in diese verdammte Leere nun plötzlich die Fülle des Geistes rein, von der wir doch immer gepredigt haben? Erste Auferstehung, Schlüsselgewalt, Geistesspendung, Vorangänger, Segensträger, Geistesschwert, Unterpfand zur Herrlichkeit, Nachfolge, Ewigkeit, Eckwerte des Glaubens, Evangelium, Früh-/Spatregen, Hochzeitssaal, Große Trübsal, Gebetsgeist, Glaubensschild, Glaubenswahrheit, ja gar der Glaube selber.... - wo kriegen wir bloß all den Geist her, um das anständig aufzufüllen...?

Und plötzlich sind die Theologen anderer Fakultäten gefragt, weil Apostel zu erahnen scheinen, wie schwer sich selbst der Heiligste der Geister tun kann, wenn Offenbarung und Alltag und damit Anspruch und Wirklichkeit so gar nicht zusammenpassen wollen...;-)

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20.04.2007 08:28
#8 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten
Admin am 18.01.07 geschrieben

Nachfolgend möchte ich mal kurz auf die beiden letzten Einträge von Manfred & R/s eingehen.

Ja, ja, die Zeiten da man sich brüstete, dass die Apostel keine Universitäten besucht hätten und nur biedere Handwerker und kleine Beamte waren, sind längst vorbei und man spricht ihn nicht mehr aus, den früher bis zu Erbrechen zitierten Grundsatz:


„Die Weisheit der Weisen ist die Torheit vor Gott!“

Es rückten schon lange studierte und promovierte Leute wie Juristen, Wirtschaftswissenschaftler, Naturwissenschaftler, Techniker und andere in die Reihen der Bezirksapostel vor, die vermehrt und vordergründig andere Dinge im Kopf haben, wie z.B. das technisch Machbare, das juristisch Vertretbare und das ökonomisch Effiziente. Da werden gleichsam wie bei der Post Filialen geschlossen, weil es sich eben nicht rechnet und der kleine Mann bleibt auf der Strecke. Der Fall Hamburg macht aber auch recht deutlich, dass so eine NAK-Filiale auch mal aus ideologischer Sicht ihre Pforten schließen könnte.

ARME NAK!

>>Organisation im Werke Gottes ist eine Frage der Zweckmäßigkeit. Wir erwägen, wie man Lehre und Seelsorge am praktischsten und mit dem geringstem Aufwand erfolgreich praktizieren kann.......Gestern habe ich noch in der Zeitung gelesen, dass ein bedeutender Mann der Wirtschaft sagte: Wir brauchen klare Führungsstrukturen in den Unternehmen, weil wir sonst keinen Erfolg haben können. Das gilt auch im Werk Gottes<<(1)

Was hat das noch mit „KIRCHE“ zu tun?

Das fragt sich
Horst


QUELLENNACHWEIS:

(1) Bericht über den Gottesdienst des Bezirksapostels Hagen Wend
für Ämter und Frauen
Verteiler: Alle Amtsträger der Gebietskirchen Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland

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20.04.2007 08:29
#9 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten
R/S am 18.01.07 geschrieben

Horst zitiert Hagen Wend:

>>Organisation im Werke Gottes ist eine Frage der Zweckmäßigkeit. Wir erwägen, wie man Lehre und Seelsorge am praktischsten und mit dem geringstem Aufwand erfolgreich praktizieren kann.......Gestern habe ich noch in der Zeitung gelesen, dass ein bedeutender Mann der Wirtschaft sagte: Wir brauchen klare Führungsstrukturen in den Unternehmen, weil wir sonst keinen Erfolg haben können. Das gilt auch im Werk Gottes<<


Es müsste eigentlich stutzig machen zu hören, wie ein promovierter BAp. elementare Unterschiede entweder nicht erkennen kann oder nicht will, denn was er hier so klammheimlich vermischt, entbehrt jeder christlichen Grundlage. Was er nämlich sagt ist das:

Lehre und Seelsorge, als Teil der Organisation, müssen mit geringstem Aufwand praktiziert werden - Hauptsache erfolgreich.

Na denn, prost, liebe Seelen, die Fließbandseelsorge kann beginnen. [Anm.: Seelsorge = Hilfe für das Gemeindemitglied und seine Hinführung auf Gott]

Außerdem, klare Führungsstrukturen können nur auf einer eindeutigen Lehre basieren.
Was passiert, wenn und wo diese keine Eindeutigkeit und damit keine Plausibilität aufweist (vielleicht weil sie mit geringstem Aufwand inszeniert worden war...), nun, das sehen wir gerade sehr schön...

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20.04.2007 08:34
#10 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten

Admin am 18.01.07 geschrieben

R/S schreibt:

>>.....Außerdem, klare Führungsstrukturen können nur auf einer eindeutigen Lehre basieren.....<

Ja , hier sind wir beim eigentlichen Knackpunkt des Problems!

Fangen wir mal in der Führunsspitze an. Alles akademisch diplomierte, promovierte und vielleicht auch habilitierte Leute, Hut ab, doch von dem, was sie lehren, haben sie eigentlich


Null-Ahnung!

Und weil das so ist, liegt die Führung der NAK aus ökonomischer Sicht sicher in guten fachlichen Händen, aus theologischer Sicht wird es früher oder später eine schlimme Bruchlandung geben ... mit irreparablen Folgen.

Das meint
Horst

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20.04.2007 08:36
#11 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten

Manfred_R am 18.01.07 geschrieben

Horst meint: „Fangen wir mal in der Führunsspitze an. Alles akademisch diplomierte, promovierte und vielleicht auch habilitierte Leute …

Ja sicher, aber ein Mathematiker oder Jurist muß ja nun nicht per se dazu qualifiziert sein, mehr theologische Kenntnisse zu entwickeln als jeder andere Nicht-Theologe. Was mir bemerkenswert scheint ist, daß wir Diskutanten, die wir anscheinend alle Nicht-Theologen sind, uns mehr Mühe machen, in Fragen der Theologie einzusteigen als diese qualifizierte – wofür auch immer qualifizierte – Führungsspitze. Sicher, der Heilige Geist wird’s zur Zeit und Stunde geben, aber wer ihm nicht zuhört, wird Zeit und Stunde versäumen und das in der Besoffenheit seines eigenen Sendungsbewußtseins nicht einmal merken. Es bleibt dann nichts anderes als das Entwickeln von Hilfskonstruktionen, um die eigenen Thesen zu stützen. Da sind Akademiker Nichtakademikern überlegen ;-).

Eine der bedeutendsten dieser Hilfskonstuktionen allerdings stammt aus der Historie der NAK, und zwar die von Rudi erwähnte Umdeutung und Neuentwicklung von Begrifflichkeiten. Ich stelle hier auszugsweise mal einen Artikel ein, den ich für das Magazin „Blickpunkt NAK“ geschrieben habe (http://www.blickpunkt-nak.de) und der sich mit diesem Thema befasst.

"…

In allen Religionen gibt es Begriffe, die sich nur dem erschließen, der sich mit ihrer Bedeutung befasst hat, die aber zur Beschreibung religiöser Inhalte unerlässlich sind. Bekannte Beispiele hierfür sind die Bezeichnungen der Sakramente, aber auch das Wort „Sakrament“ selber. Daneben gibt es in den christlichen Kirchen eine Reihe von Begriffen, die sich aus der Kirchengeschichte oder der Kirchenlehre ergeben, z.B. Trinität, Glaubensbekenntnis, Katechismus. All diese Bezeichnungen sind notwendig, weil sie eine Beschreibung religiöser/kirchlicher Inhalte ermöglichen, die mit Worten des Alltagslebens nicht oder nicht präzise zu erfassen wären. Es sei am Rande erwähnt, dass auch biblische Begriffe natürlich nur dem verständlich sind, der über das notwendige Grundlagenwissen verfügt; das ist nicht anders als in sonstigen Fachbereichen auch.

Neben diesem notwendigen Vokabular entwickelt so mancher Seelsorger eine eigene Sprache, die er für den gottesdienstlichen und/oder seelsorgerischen Gebrauch reserviert, auch wenn er seine Intentionen mit allgemein üblichen Worten verständlicher und ebenso angemessen ausdrücken könnte. Hier nun nimmt die Neuapostolische Kirche einen Sonderstatus ein, da fast alle diese Begriffe nicht individuell verwendet werden – höchstens in der Häufigkeit ihrer Anwendung – sondern Allgemeingut sind. Beispiele dafür sind: Apostelaltar, Brautseelen, Fleischesvorhang, Gebetsmühle, Herzensknie, Segenskanal, Segensträger, Vorangänger; Zeugenwolke, usw. Wie konnte es dazu kommen?

Zunächst ist festzuhalten, dass es durchaus legitim sein kann, für eine Situation ein Kunstwort zu kreieren, welches geeignet ist, eine Situation pointiert zu beschreiben oder ihr einen besonderen Aufmerksamkeitswert zu verleihen. Damit bezieht die Wortschöpfung ihren Wert ausschließlich aus der Situation und ist außerhalb dieses Rahmens allenfalls in Form eines Zitates verwendungsfähig. Das ist so selbstverständlich, dass es dazu weder Regeln noch besonderer Einsichten bedarf. In Predigten neuapostolischer Gottesdienste dagegen behalten die speziellen Sprachschöpfungen ihre Aktualität. Damit stellt sich die Frage, ob das neuapostolische Sprachgut, auch wenn seine Entstehung häufig in einer ad-hoc-Situation stattfand, nicht situativen Ursprungs ist, sondern entstand, um neuapostolisches Gedankengut überhaupt erst transportieren zu können.

Bei dieser Fragestellung ist zu beachten, dass eine Reihe neuapostolischer Vorstellungen, auch wenn sie inzwischen modifiziert oder revidiert wurden, so in anderen Glaubensrichtungen nicht zu finden sind. Aus diesen Vorstellungen heraus lassen sich manche Begriffe erklären. Der „Apostelaltar“ lässt die von Stammapostel Niehaus geförderte und bis in die jüngste Zeit gelebte Ansicht erkennen, der Gläubige habe im Apostel – und nur in ihm – das Heil zu sehen und nicht am Apostel „vorbei zu blicken“ zu wollen …. Diese Auffassung transportieren auch die Worte „Segenskanal“ und „Vorangänger“, denn der Gläubige erlangt den Segen Gottes nur über die Hierarchiestufen neuapostolischen Amtsverständnisses, wie über die Kaskade eines Wasserfalls; so wird Gott auch am Beginn eines jeden Gottesdienstes um die Verbindung mit den vorgesetzten Ämtern, den „Vorangängern“ gebetet, um seinen Segen empfangen zu können. Man bleibt deshalb „in den Fußspuren des Vorangängers“ und folgt ihm, wie er seinem „Vorangänger“ folgt. Allein dem Stammapostel als dem Repräsentanten – in früheren Zeiten der Personifizierung – Christi, bleibt es damit vorbehalten, Jesus direkt zu folgen. Die „Segensträger“ als Verwalter göttlichen Segens sind deshalb die Mittler zwischen Gott bzw. ihrem „Vorangänger“ und dem Gläubigen, dem sich, der Wortbedeutung zufolge, der Segen Gottes nicht unmittelbar mitteilen kann, so wie der unterste Stein in einer Kaskade nicht durch die Quelle, sondern durch das von den höher gelegenen Steinen weitergeleitete Wasser benetzt wird.




Damit komme ich zu dem Phänomen, das ich eingangs beschrieb und zu dem zu ziehenden Fazit. Das neuapostolische Sondervokabular, welcher Qualität auch immer, ist nach der aktuellen Kirchenlehre weder durch Notwendigkeit noch durch Inhalt zu erklären; seine Verwendung mag zu einem großen Teil durch Denkschemata und Gewohnheit geprägt sein. Das erklärt aber nicht seine Entstehung. Da viele dieser Ausdrücke in der Zeit meines bewussten Zuhörens in den Gottesdiensten entstanden oder zumindest Verbreitung erfuhren, habe ich oft Gelegenheit gehabt, die Geburt eines solchen Wortes zu erleben oder zumindest geschildert zu bekommen. Fast immer ist es ein hoher „Segensträger“, ein ganz besonderer „Vorangänger“, der – im Einzelfall berechtigt oder nicht – einen Begriff prägte; manchmal erschien dieser auch in der neuapostolischen Literatur.

Bei der sakrosankten Bedeutung eines jeden Wortes vom „Apostelaltar“ machen dann auch diese Worte schnell die Runde im Kreis der „Segensträger“ und verselbstständigen sich infolge der dauernden Wiederholung bis zum völlig unreflektierten Gebrauch anlässlich jeder Gelegenheit. Selbst falsche Bibelzitate, wie das wahrscheinlich allen bekannte „sie werden Könige und Priester sein“ – in Wahrheit heißt es „sie werden Priester Gottes und Christi sein“, von Königen keine Spur – erleiden dasselbe Schicksal. Die einzige Begründung für ihren Einsatz ist, dass es mal jemand gesagt hat und, da sie ja allgemein zitiert werden, muss es wohl ein „Gottesmann“ gewesen sein. Wir haben es hier mit einem Zirkelschluss zu tun: Das Wort, der Begriff, ist im Gebrauch, und das ist Begründung genug, um es erneut zu gebrauchen.

Das so entstandene neuapostolische Sondervokabular ist somit nicht tradiert im Sinne einer klassischen Kirchensprache, sondern im Sinne der traditionellen Überhöhung des „Amtes“ und seiner Wirkung. Es ist gleichzeitig Ursache und Auswirkung; (Mit-)Ursache für Unverständnis und Gleichgültigkeit gegenüber der offiziell gewollten Abkehr von der Überhöhung von Amt und Mensch und Rückkehr der Kirche zu Christus als Mittelpunkt von Lehre und Leben; (mitverursachte) Auswirkung dieser zwar verbal beschworenen, faktisch aber immer noch nicht vollzogenen Renaissance.

Darin aber zeigt sich die Crux neuapostolischen Selbstverständnisses: Da jedes Wort des „Vorangängers“ – selbst außerhalb des originalen Kontextes – von unbedingtem Wert ist, erhält es den Status einer absoluten Wahrheit und wirkt letztlich sogar gegen neue Erkenntnisse, indem es der aktuell verkündeten Lehre die Macht des Faktischen entgegensetzt und sie so vom Kirchenvolk fernhält. Die von Stammapostel Fehr angemahnte Ausrichtung ausschließlich an Jesus Christus erfordert, selbst falls sie allgemein gewollt sein sollte, erfordert zunächst eine Reform des durch die Sprache geformten Denkens, wenn sie denn vom Kirchenvolk verstanden, geschweige denn gelebt werden soll."

Allein schon diese Sprache macht es nahezu unmöglich, eine sachliche Diskussion innerhalb der NAK zu führen. Ich habe manches Mal den Eindruck, die Verformung des Sprachverständnisses hat auch eine Pervertierung des Denkens zur Folge, das selbst offenbare Widersprüche nicht mehr zu erkennen vermag.

Manfred

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20.04.2007 08:38
#12 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten

andy am 18.01.07 geschrieben

Vielen Dank für deinen Bericht aus blankenese und auch einen Dank an alle Geschwister, die den Mut hatten aufzustehen....

Bleib bitte am Ball. Auch wir sind Hamburger und da ist schon ein gewisses Interesse da!.

Am Mittwoch habe ich die Zeitung "UF" gelesen. Über den Gottesdienst aus Osnabrück.

Ich kenne den Original-GD. Als ich den Artikel gelesen habe (UF), dachte ich bin in einem anderen GD gewesen.

Warum wird unseren Geschwistern so etwas zugemutet???

Ich kann absolut nicht verstehen, warum Gottesdienste so "verdreht" wiedergeben werden?

Glaubt man allen Ernstes daran, dass bekommt niemand mit?

Ich kann nur sagen: "Arme Kirchenleitung"!!!

Für mich steht der Glaube an "Jesus Christus" im Vordergrund. Eine Kirche die so reagiert - Leise Zweifel beschleichen mich!

Gruss aus dem Norden an die aufrechten Blankeneser!!!

Andy :!:

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Zur freundlichen Erinnerung an die eigene Jugendzeit:
http://www.youtube.com/watch?v=woYM-UOR5w0
http://www.youtube.com/watch?v=fm72UzfrT...08414579957FC05
Zwischen diesen beiden Videos kann ich keine Brücke schlagen.
Und nun das: => http://schlabatti.bplaced.net/Erntedank2012-Schneider.mp3
Fazit: Man hat mich total verarscht.

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21.04.2007 13:55
#13 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten

Admin am 18.01.07 geschrieben

Hallo Manfred,
ich habe schon mit dem ersten Satz Deines letzten Beitrages meine Schwierigkeiten, denn ich verstehe ihn nicht. Du schreibst:


>>...Ja sicher, aber ein Mathematiker oder Jurist muß ja nun nicht per se dazu qualifiziert sein, mehr theologische Kenntnisse zu entwickeln als jeder andere Nicht-Theologe.....<<

Dem kann ich zustimmen, wenn sich dieser Satz auf aktive oder ausgestiegene Hinterbänkler der NAK beziehen soll. Man kann über Theologie reden, ohne sie studiert zum haben, doch wenn es um die „Lehre“ geht, dann braucht es in der Regel ein bisschen mehr, normalerweise ein Studium der entsprechenden theologischen Fachrichtung.

Nochmals zur Erinnerung: Meine Bemerkung zielte auf den Beitrag von R/S, der da schrieb:


>>.....Außerdem, klare Führungsstrukturen können nur auf einer eindeutigen Lehre basieren.....<

Doch die Lehre => Theologie der NAK wird von Laien betrieben mit all ihren negativen Begleiterscheinungen.

Ich darf hier mal auf die RKK und die EKD verweisen, beiden liegt eine Christliche Theologie zu Grunde.

>>Die (christliche) Theologie versteht sich als wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Quellen des Glaubens (Biblische Theologie und Historische Theologie), der systematischen Analyse und Darstellung des Glaubens (Systematische Theologie, besonders Fundamentaltheologie und Dogmatik) und der Glaubenspraxis (Praktische Theologie).<< (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Theologie)

Ich würde Dich daher bitten, Deinen Standpunkt zu diesem Thema nochmals neu zu formulieren.

Horst

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21.04.2007 13:57
#14 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten
Ruthie am 19.01.07 geschrieben

hallo andy,

herzlich willkommen hier im forum:-)

du schreibst:

'Glaubt man allen Ernstes daran, dass bekommt niemand mit?'

ja, das glaubt man, es kann gar nicht anders sein. einfach unter den teppich kehren, wie immer, damit hat man gute erfahrungen gemacht.

ich wuensche euch hamburger alles gute - und bleibt dran!

liebe gruesse
ruthie

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21.04.2007 14:00
#15 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten

Ulrich am 19.01.07 geschrieben

Zitat von ruthie
hallo andy,

du schreibst:

'Glaubt man allen Ernstes daran, dass bekommt niemand mit?'


ja, das glaubt man, es kann gar nicht anders sein.





liebe ruthie,

da bin ich anderer meinung denn " doof " ist die nak-kl nicht ! - " aussitzen " oder " unter den teppich kehren " ist eine strategie die bisher in der nak-kl erfolgreich praktiziert wird.

der ausspruch im bezug auf " kritische aussteiger " aussagen, - wir sehen nicht " schwarz ", aber sehen das " schwarze " - zeugt von einer cleveren und strategisch gut durchdachten kommunikationbasis.

die oberen " nak-seelenverkäufer " mit ihren " segenslinien " leben doch ganz gut mit ihrer bisherigen strategie ! warum sollten sie diese auch ändern ? funktioniert doch ! - täglich stehen doch seit jahrzehnten neue " kunden-opfer " auf ! - und wenn nicht im dieseits, dann halt im jenseits !

leber und co. ist es doch schnurz egal wieviel menschen dabei psychisch oder physisch im dieseits über die " klinge " springen ! - wichtig die fassade ! - und der rubel rollt für die " nak-feudalherren (1) " und ihren " anhängsel ", - ihren nullen (0) ! :oops:

eine frage die mir soeben einfällt ist an das weibliche geschlecht hier im forum gerichtet : sind nak-amtsträger-gehülfinnen eigentlich auch so richtige frauen ? oder sind die .......

kann hier jemanden berichten wie ein leben mit so einem " gottes-macho " denn abläuft ? - natürlich neben dem bügeln, waschen, bücken, nachwuchs, buckeln, vertuschen, unterordnen, hofieren, dienen etc. ....

kenne mich da wenig aus da für mich, frau und mann schon immer gleichwertige individien sind ! - natürlich und zum glück mit geschlechterspezifischer anatomie und individueller geschlechterunabhängiger begabung :wink:

lieber gruss
ulrich

ps : sorry - mit der frage bin ich aber wohl im falschen thread ! :oops:

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21.04.2007 14:02
#16 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten

Admin am 19.01.07 geschrieben

Hallo Manfred,
hier noch ein Link zum GKF, der meine Sichtweise inhaltlich voll unterstreicht!



Hallo Manfred,
dieser Link macht deulich, woraufich in meinem letzten Beitrag orientieren wollte!



Hier nachzulesen!

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21.04.2007 14:03
#17 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten

Ruthie am 20.01.07 geschrieben

lieber ulrich,

dieser meinung bin ich auch nicht ulrich! so wie ich es aber schrieb, wundere ich mich nicht, dass du es auch so aufgefasst hast. sorry.
ja, eher clever - und ohne ruecksicht auf verluste, ich sehe dies nicht anders. und immer mit der hoffnung, dass man es nicht bemerkt.

mit nak-at-gehuelfinnen kann ich nicht mitreden, obwohl mein mann ja diakon gewesen ist. allerdings war er kein 'gottes-macho', wie du das nennst:-) ehrlich, aufrichtig, gerecht, jedem gegenueber - und solche will man doch nicht in der nak.

einen lieben gruss dir
ruthie

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21.04.2007 14:05
#18 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten

Admin am 21.01.07 geschrieben

[color=red][size=24]Muss man nun Ahnung haben?....Oder vielleicht doch nicht?[/size][/color]


Im GKF nachzulesen!

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21.04.2007 14:06
#19 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten

Loreley 61 am 27.01.07 geschrieben


Hier ein Link aus den Niederlanden.
Dort wird ebenfalls das Thema Blankenese behandelt.

http://www.apostolischekritiek.nl/nieuw_...nte_blanken.htm

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21.04.2007 14:07
#20 RE: Das Kreuz von Hamburg-Blankenese Zitat · antworten

Manfred_R am 27.01.07 geschrieben

Lieber Horst,

ich komme zurück auf Deinen Beitrag vom 18.01., 21.30 Uhr. Mein Eingangssatz bezog sich auf Dein vorheriges Posting, in dem Du unter anderem schreibst:

„Fangen wir mal in der Führunsspitze an. Alles akademisch diplomierte, promovierte und vielleicht auch habilitierte Leute, Hut ab, doch von dem, was sie lehren, haben sie eigentlich

Null-Ahnung!“

Es scheint mir, und das wollte ich bekräftigend zum Ausdruck bringen – völlig unerheblich und deshalb auch nicht erwähnenswert zu sein, über welche schulische Qualifikation diese Führungsspitze verfügt, wenn sie sich nicht um theologisch begründbare Erkenntnisse bemüht. Nun mag es sein, daß manche akademische Ausbildung zu strukturiertem und systematischem Denken befähigt und somit auch nützlich sein könnte, sich derartige Erkenntnisse anzueignen, zumindest von Anderen gewonnene Erkenntnisse zu verstehen. Solange das Wollen dazu nicht vorhanden ist, sei es aus mangelndem Interesse („uns gibt’s ja der Geist zur rechten Stunde“), aus taktischen Erwägungen („wie sollen wir das vermitteln, ohne das Gesicht zu verlieren“) oder aus Überheblichkeit, bleibt es bei der fehlenden Qualifikation – fachlich und menschlich. Ich stimme Dir mit meinem Eingangssatz also zu, bis auf den Einschub „Hut ab“, denn vor Menschen, die entweder nicht lernfähig oder nicht lernbereit sind, würde ich keinen Hut ziehen.

Der Vorgänger Lebers, der bekanntlich nicht über eine akademische Ausbildung verfügte, hat mich immer wieder durch die Schnoddrigkeit geärgert, mit der er sich über andere Kirchen und deren Vertreter ausließ. An theologischen Verwirrungen hat er nach meiner Erinnerung aber in seinen gesamten Amtsjahren weniger geleistet als Leber in der kurzen Zeit seines Amtierens.

R/S schrieb: „...Außerdem, klare Führungsstrukturen können nur auf einer eindeutigen Lehre basieren...“ Ich zitiere dazu eine Passage aus seinem vorhergehenden Posting: „Und plötzlich sind die Theologen anderer Fakultäten gefragt, weil Apostel zu erahnen scheinen, wie schwer sich selbst der Heiligste der Geister tun kann, wenn Offenbarung und Alltag und damit Anspruch und Wirklichkeit so gar nicht zusammenpassen wollen...“

Sehr wahr; allerdings haben diese Theologen in NAK-Diensten nach den bisher veröffentlichten oder öffentlich gewordenen Aussagen offenbar die Aufgabe, für die Kirchenleitung das sprichwörtliche Kind aus dem Brunnen zu holen, wenn es – wieder einmal – leichtfertig hineingeworfen wurde. Dabei habe ich bisweilen den Eindruck, selbst dabei werde ihnen kräftig ins Handwerk gepfuscht oder diese Theologen seien selbst inzwischen so deformiert, daß ihnen die Unsinnigkeiten ihrer Aussagen gar nicht mehr auffallen.

Ein Beispiel soll dies verdeutlichen: In der NAK-Abhandlung „Der Heilige Geist“ ist im Absatz „Einzelne Wirkungsweisen des Heiligen Geistes“ zu lesen:

„Der Auftrag, die Sünden zu vergeben, die der auferstandene Herr in Johannes 20,22.23 den dort angesprochenen Aposteln erteilte, geschieht ebenso im Auftrag des Vaters und des Heiligen Geistes. … Für den Auftrag, die Sünden zu vergeben, war es unerheblich, dass die damaligen Apostel zu dieser Zeit noch nicht im sakramentalen Sinn Träger des Heiligen Geistes – also versiegelt – waren.“

In Joh. 20,22 lesen wir: „Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: Nehmt hin den Heiligen Geist!“ Die Theologen der NAK sehen diese Handlung Jesu also als Vorgang „nicht im sakramentalen Sinn“, die der NAK-Versiegelung nicht gleichzustellen sei, eine in einem Nebensatz eben mal so ausgedrückte theologische Ungeheuerlichkeit!

Die NAK bleibt sich treu, aber sie verbrämt ihr Unwissen und ihre Anmaßung mit theologischen Phrasen, die geeignet sein können, bei oberflächlichen oder leicht zu beeindruckenden Lesern und Hörern den Eindruck zu erwecken, hier sei solide theologische Grundlagenarbeit geleistet worden. Dabei ist es alter Wein in neuen Schläuchen - und (fast) niemand merkt es. Wie sagte schon Stammapostel Walter Schmidt: "Oberflächlichkeit und Gleichgültigkeit sind die Totengräber unseres Glaubens." Wie recht er doch hatte!

Freundliche Grüße

Manfred

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