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Dieses Thema hat 81 Antworten
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 Wenn Glaube krank macht!
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Isa Offline




Beiträge: 5.158

09.03.2011 15:46
#21 RE: Wenn Glaube krank macht Zitat · antworten

basis

Verfasst am: 03 Jun 2009 16:52
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Nun, wie beschrieben geht das durch die ganze Familie.
Von Onkel/Tante bis hin zu Bruder/Schwester. Jeder wird dafür seine Gründe gehabt haben, die mir zum Teil bekannt sind. Ich verurteile weder, noch versuche ich zu missionieren. Ich denke, das ist klar.
Ich selber bin in der NAK.

_________________________________________________
„Omnia vincit amor, et nos cedamus amori.“ - Vergil

Isa Offline




Beiträge: 5.158

09.03.2011 15:47
#22 RE: Wenn Glaube krank macht Zitat · antworten

sonne65

Verfasst am: 03 Jun 2009 17:01
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Basis, ich finde es ja sehr schön, wenn Du anhand von persönlichen Erlebnissen erkennen kannst, wie das im allgemeinen in NAKi Familien gehandhabt wird.

Da wirkt doch der Geist wie in der Urkirche!

Eine Frage: wenn Du derartige Gaben hast, warum bist Du nicht mindestens Apostel?

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Isa Offline




Beiträge: 5.158

09.03.2011 15:48
#23 RE: Wenn Glaube krank macht Zitat · antworten

basis

Verfasst am: 03 Jun 2009 17:20
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Wie Sie sehen, darf man nicht verallgemeinern. Das habe ich vor wenigen Jahren auch nocht gemacht - aber in die andere Richtung. Da ich von meiner Heimatgemeinde aus (wo ich aufgewachsen bin und der Umgang auch in der NAK nicht von Drohungen geprägt war) auf alle NAK-Gemeinden geschlossen habe.

Ich war damals immer der Meinung, dass die Aussagen mancher Aussteiger gelogen seien und solche Gemeinden nicht existieren. Mittlerweile habe ich auch viel negatives kennen gelernt. Beispielsweise sind meine Schwiegereltern nebs Kinder (bis auf meine Frau, die sich pro NAK entschieden hat) auch alle ausgetreten. Die damaligen Zustände und Begebenheiten sprechen Bände und würden Abende füllen (war eine andere Gemeinde, andere Gebietskirche). Ferner bin ich in letzter Zeit viel gereist und habe auch manch "zurückgebliebene" Gemeinde kennen gelernt. Wohl alles liebe Menschen, aber dennoch irgendwie stehen geblieben. Das alles ist schade - deshalb verstehe ich auch, wenn hier Aussteiger solche negativen Erfahrungen gemacht haben.

Aber so wie ich damals verallgemeinert habe, darf man das auch in die andere Richtung nicht. Das tut dann denen weh, die es ernst meinen mit der NAK und das Schiff in die richtige Richtung lenken wollen. Und davon gibt es einige. Ich würde mich mit dazu zählen wollen. Ich glaube, dass das mit meinem Amt wiederum weniger zu tun hat.

Urkirche ist ein interessantes Stichwort, auch für mich - passt jetzt aber nicht in den Thread.
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Gruß von (der) basis

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Isa Offline




Beiträge: 5.158

09.03.2011 15:49
#24 RE: Wenn Glaube krank macht Zitat · antworten

sonne65

Verfasst am: 03 Jun 2009 17:31
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Du kannst zu dem Thema gerne einen neuen Thread aufmachen, schliesslich bezieht die NAK Ihre Legitimation daraus.

Du hast übrigens verallgemeinert, in dem Du Familienmotive unterstellt hast. Das kannst Du doch nur von Deiner eigenen Familie wissen, wenn überhaupt. Nur mal so als Denkanstoss

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Isa Offline




Beiträge: 5.158

09.03.2011 15:50
#25 RE: Wenn Glaube krank macht Zitat · antworten

Karl

Verfasst am: 03 Jun 2009 17:32
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Die Schlussbemerkung von Sonne finde ich in einer sachlichen Diskussion eher deplaziert.

basis,
Deine Beschreibung bzgl. des Umgangs mit 'Aussteigern' oder Nichtmitgliedern der NAK innerhalb Deiner (Gross)Familie hört sich vernünftig und tolerant an.
Wenn ich allerdings die Fülle der Aussteigerberichte in diesem Forum lese (ich denke, Du hast einen Blíck hineingeworfen) ... sprechen diese doch eine ganz andere Sprache.
Daraus könnte sich ergeben, dass Deine dbzgl. Erfahrungen und Deine eigene Verhaltensweise nicht Massstab - sondern Ausnahmen sind.
LG Karl

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Isa Offline




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09.03.2011 15:50
#26 RE: Wenn Glaube krank macht Zitat · antworten

Silbermond

Verfasst am: 03 Jun 2009 18:08
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Hallo ihr!
Ich sehe es so,daß es große Unterschiede zwischen verschiedenen Gemeinden und Familien gibt.
Was mir in letzter Zeit auffällt,daß die NAK auf einmal ganz andere Ansichten hat und plötzlich mit der Zeit mitgehen will.
Früher hieß es immer,Gottes Gesetze ändern sich nicht.
Aber was sollen sie auch machen,bevor die Kirchen leerer und leerer werden.
LG Silbermond

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09.03.2011 15:51
#27 RE: Wenn Glaube krank macht Zitat · antworten

basis

Verfasst am: 03 Jun 2009 18:29
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Habe ich Familienmotive unterstellt? Das war nicht meine Absicht. Die Motive sind so manigfach wie das Leben ist.

Ich habe die Berichte gelesen und kenne (fast) alle Bücher. Wie schon beschrieben beschränke ich meine gemachten Erfahrungen nicht ausschließlich auf meine Familie sondern auf verschiedene Gemeinden und Bekanntschaften.

Man darf dieses Forum nicht als die Meinung aller Aussteiger darstellen. Das wäre verkehrt, weil es auch Aussteiger gibt, und davon nicht wenige, die einfach mit dem Glauben als solches nichts mehr am Hut hatten. So sagte zum Beispiel eine junge Schwester zu mir: "Ich glaube nicht an einen Gott". Sie bestätigte mir, dass es weder an der NAK noch an der Gemeinde liege, sondern an ihrer Einstellung zum Thema Gott. Sie hat nach wie vor eine gute Beziehung zu den "alten" Geschwistern. Ja, sie besucht sogar Gemeindefeste, etc - weil sie die Freundschaft weiter pflegen will. Das aber nur als ein Beispiel.

Solche Aussteiger gruppieren sich aber nicht in einem Forum und werden nicht so stark wahr genommen. Man darf sie aber deshalb nicht wegreden. Dazu zählen auch ehemalige Geschwister, die einfach keine Lust und Laune mehr haben in eine Kirche zu gehen und nicht mehr kommen. Das sind auch etliche. Mit denen redet man auf der Straße auch noch freundlch über dies und jenes. Da gab es keine Streitpunkte.

Deshalb zurück zu Ihrer Aussage, Karl: Ich denke es kommt auf die Betrachtungsrichtung an. Der eine sieht oft die anderen als Ausnahme. Wie schon beschrieben ging es mir früher auch so.

Was das jetzt mit "Gottes GEsetzte ändern sich nicht" zu tun hat habe ich nicht verstanden. Da fehlt mir die direkte Beziehung zur Aussage.
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Gruß von (der) basis

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Beiträge: 5.158

09.03.2011 15:52
#28 RE: Wenn Glaube krank macht Zitat · antworten

Vergangenheit?

Verfasst am: 03 Jun 2009 18:43
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@ basis,

eine Frage habe ich aber an dich:

wenn man als Kind im Glauben erzogen wurde, wie kommt es dann, dass man später nicht mehr an Gott glauben kann?

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09.03.2011 15:55
#29 RE: Wenn Glaube krank macht Zitat · antworten

basis

Verfasst am: 03 Jun 2009 20:37
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Das hatte in diesem Fall den Grund, dass das Mädchen den Spaß "in der Welt" suchte und fand. Dann feststellte, dass der Glaube nicht so wichtig ist. Die Frage ist aber auch, ob eine Jugendliche mit 14/15 schon geistig soweit ist zu entscheiden...
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Gruß von (der) basis

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09.03.2011 15:55
#30 RE: Wenn Glaube krank macht Zitat · antworten

Karl

Verfasst am: 03 Jun 2009 21:27
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basis,

zweifellos ist Deine Aussage richtig, dass die Aussteiger-Motive verschiedenen sind und die (betroffenen) Teilnehmer in diesem Forum u.U. nicht repräsentativ sein mögen.

Nur ... ihre Schicksale, Erfahrungen, die grösstenteils von Verletzungen, pychischen Drucksituationen usw. sprechen, wie beurteilst Du das? Sind Dir solche Fälle auch persönlich (ausserhalb des Forums) bekannt geworden?

LG Karl

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09.03.2011 15:56
#31 RE: Wenn Glaube krank macht Zitat · antworten

basis

Verfasst am: 04 Jun 2009 8:47
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Ich schrieb ja schon, dass meine Schwiegereltern teilweise haarstreubende Erfahrungen machen mussten, die nicht unbedingt auf ein christliches Miteinander zurück zu führen waren. Obwohl ich da aber auch eine Mitschuld bei ihnen sehe, da sich beide Seiten nicht christlich verhalten haben. Man empfand die NAK als Druck (das wird ja hier im Forum ausreichend geschildert) und kämpfte dagegen an. Das ging dann aber schnell in Polemik und verbalen Attaken über. Da kam es dann zum Streit, Antihaltungen, etc..

Das also der Umgang mit dem Druck unterschiedlich verarbeitet wurde beweist die Tatsache, dass die leiblichen Geschwister der o.g. Familie anders reagierten und aktuell die Situationen verarbeiten konnten.

Ich denke, hier spielt die persönliche Psyche eines Menschen eine große Rolle.

Wie schon geschrieben, geschah das in einer anderen Gebietskirche, wo meine Frau her stammte. Interessant ist auch, dass meine Frau sich dennoch wieder für die NAK entschied. Sie bekam den Streit der Eltern ja mit, blieb aber vorerst in der NAK. Suchte dann Alternativen, welche sie prüfte und ging nach einer gewissen Zeit wieder zurück. Sie besucht allerdings die betreffende Gemeinde nicht mehr - ich auch nicht (wenn wir dort zu Besuch sind). Ich konnte mich überzeugen, dass das Klima dort nicht angenehm ist und noch heute reichlich "Stuss" von der Kanzel gepredigt wird. Da reagiere auch ich allergisch.

Somit kenne ich also einige Aussteigertypen und teilweise auch die verschiedenen Gründe. Ich weiß mittlerweile, was für schreckliche Sachen in manchen Gemeinden gepredigt wurden. Dass auch gesagt wurde, dass das Gottes Wort ist. Allerdings war meine Heimatgemeinde in den 60-er/70-er schon aufgeklärter als manch eine heutzutage. Schon damals wurde von leitenden AT vom Altar gesagt, dass nicht jedes Wort in der Predigt vom Heiligen Geist kommt (was vom Stammapostel beim EJT als so neu bejubelt wurde) und dass "in das Brunnen-/Quellwasser auch mal Dreck rein fliegen kann, welchen man vor dem genießen entfernen muss." Hier wieder der Verweis auf eines meiner ersten Statements, dass ich früher davon ausging, da ich es nicht anders kannte, dass vieles (was hier vielleicht zitiert wurde) nur ersponnen ist.
Ich will aber auch Partei ergreifen für die nicht wenigen NAKler die schon immer einen gesunden Geist hatten und nicht blinden Gehorsam und Drohungen predigten.
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Gruß von (der) basis

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09.03.2011 15:57
#32 RE: Wenn Glaube krank macht Zitat · antworten

KlausTheodor

Verfasst am: 04 Jun 2009 8:55
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Ach so, es liegt gar nicht an der NAK. Die Aussteiger haben nur einfach keine Lust mehr oder glauben von heute auf morgen nicht mehr an Gott und bleiben deshalb weg. Deshalb ist auch dieses forum zu vernachlässigen. Habe ich basis richtig verstanden?

Mannomann, das darf doch wohl nicht wahr sein. Wahrscheinlich sind die Dinosaurier auch nur deshalb ausgestorben, weil sie plötzlich Höhenangst hatten und das mit dem Kometen ist vernachlässigbar???

Sollte diese Meinung Unterstützung finden, bin ich weg. So ein windelweiches Geschwätz muß ich mir nicht geben.

Verwunderte Grüße

KlausTheodor

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Isa Offline




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09.03.2011 15:58
#33 RE: Wenn Glaube krank macht Zitat · antworten

Vergangenheit?

Verfasst am: 04 Jun 2009 9:12
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@ basis,

so, du weißt also, was für schlimme Sachen in manchen Gemeinden gepredigt wurden.

Bist du dir sicher, dass es heute anders ist?

Was meinst du damit, wenn du schreibst, dass "vieles vielleicht nur ersponnen ist"?

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Isa Offline




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09.03.2011 15:59
#34 RE: Wenn Glaube krank macht Zitat · antworten

basis

Verfasst am: 04 Jun 2009 9:16
---------------------------------------------------------------

@Klaus
Ich glaube, da haben Sie die Zusammenhänge falsch gedeutet. Ich kann keinen Satz finden, der darauf deutet, dass die Schuld ( "revolutionären" Aussteigern - nicht negativ gemeint, wollte nur differenzieren) einzig bei den Aussteigern liegt.
Wie schon in den Beiträgen geschildert muss man grundsätzlich zwischen Aussteigern unterscheiden, die:
- Generell keinen Glauben mehr haben, bzw. keine Lust, etc.
- Die mit der NAK-Führung, -Predigten, -Lehre nicht einverstanden waren
- Die aus persönlichen, zwischenmenschlichen Gründen Probleme in der Gemeinde hatten
- und vielleicht noch andere Sonderfälle

Das bedeutet für die o.g. zweite Gruppe, dass die NAK mit Ihrer Lehre und Umsetzung durchaus nicht biblisch oder christlich reagiert und regiert hat. Dass das so war, wurde ja teilweise erkannt und nun versucht zu ändern (Ausnahmen bestätigen die Regel). Ich habe aber auch dargelegt, dass man das nicht über einen Kamm scheren darf.
Ihre Erfahrungen und Gründe kenne ich nicht, glaube Ihnen aber gerne, dass es von Seiten der NAK zu unchristlichen Aussagen und Taten kam. Dennoch darf man das genauso wenig verallgemeinern, wie ich verallgemeinern würde, dass meine Erfahrungen Gültigkeit haben.

Ich bitte auch darum, dass Sie hier (auch wenn Sie nicht meiner Meinung sind) die Höflichkeit gewahren und mir nicht unterstellen, dass ich "windelweiches Geschwätz" von mir lasse. Das zeugt nicht von einer seriösen Diskussionsgrundlage. Es ist richtig, dass Sie sich das "nicht geben" müssen, dafür gibt es ja den freien Willen, das zu lesen was man möchte.

PS: Der Vergleich mit den Dinosauriern hinkt etwas.
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Gruß von (der) basis

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09.03.2011 15:59
#35 RE: Wenn Glaube krank macht Zitat · antworten

basis

Verfasst am: 04 Jun 2009 9:25
----------------------------------------------------------------

@vergangenheit:
Wie schon geschrieben gibt es heute immer noch Gemeinden, wo auf dem theologischen Niveau einer Biertischrunde gepredigt wird. Solche Gemeinden kenne ich und habe ich in der letzten Zeit besucht. Auch gibt es Gemeinden, wo ich keine christliche Gemeinschaft und Nächstenliebe verspürt habe. Dazu zählt nach meinen Empfinden auch die o.g. Gemeinde der Schwiegereltern. Es stimmt mich traurig, dass man dort nicht erkennt (erkennen will?), dass man einen falschen Weg geht. Man wundert sich nur, warum die Gemeinden dünner werden und die Jugend "weggeht". Die "alten und treuen" Geschwister bleiben an Bord und legen den Grundstein für eine weitere Stagnierung. Eigentlich ein Teufelskreis.

"vielleicht nur ersponnen ist" bezog ich auf meine Meinung vor 4-5 Jahren im Bezug auf Aussteigerbücher, etc.. Da ja meine Meinung von der NAK von den (wenigen) Gemeinden geprägt wurde, die ich damals kannte. Jetzt blicke ich da anders, da ich die o.g. Gemeinden mittlerweile kennen gelernt habe. Ich glaube gerne, dass das vor 10 Jahren noch schlimmer war oder weiter verbreitet. Ich sehe aber dennoch eine posititve Entwicklung in den Gemeinden, die erkannt haben, dass sich was ändern muss. Das sind aber gewiss nicht alle. Das Wort "ersponnen" ist vielleicht falsch ausgedrückt, bitte lassen Sie mich korrigieren: "übertrieben subjektiv dargestellt"
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09.03.2011 16:01
#36 RE: Wenn Glaube krank macht Zitat · antworten

Verfasst am: 04 Jun 2009 9:27
-----------------------------------------------------------

basis schreibt:

Zitat
....Obwohl ich da aber auch eine Mitschuld bei ihnen sehe, da sich beide Seiten nicht christlich verhalten haben. Man empfand die NAK als Druck (das wird ja hier im Forum ausreichend geschildert) und kämpfte dagegen an. Das ging dann aber schnell in Polemik und verbalen Attaken über. Da kam es dann zum Streit, Antihaltungen, etc........



also ich empfinde das schon als eine Aussage, die man so unkommentiert nicht stehen lassen kann. Ich kenne es ja aus der eigenen Familie, wo eben nicht beide Seiten unchristlich miteinander umgingen, sondern die Sache sehr einseitig verlief. Der Apostel z.B. hatte keine Antworten auf die gestellten Fragen und sah sich immer mehr in die Ecke gedrängt, was ja auch nicht verwunderlich ist für Laienprediger. Was wissen die schon von Theologie usw. Und wie hat er dann reagiert? Er hat schlicht und ergreifend wutentbrannt in der Kirche rumgeschrien, weil er sich nicht mehr zu helfen wusste. Ist das christlich? Ist das eines Apostels würdig?
Ich glaube kaum, dass ihm diese Reaktionen mit samt den Worten vom Heiligen Geist auferlegt wurden.
Und wenn man dann sieht, dass das alles nur heiße Luft ist, was von diesen Leuten verkündet wird, kann man sich auch ziemlich schnell davon lossagen und sein eigenes Leben in die Hand nehmen und dies am Besten ganz ohne Gott.

das meint Isa

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Isa Offline




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09.03.2011 16:02
#37 RE: Wenn Glaube krank macht Zitat · antworten

basis

Verfasst am: 04 Jun 2009 9:37
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Werte Isa,

das glaube ich Ihnen gern. Das ist Ihre persönliche Geschichte. Der von Ihnen zitierte Abschnitt stammte aus der persönlichen Geschichte einer anderen Familie. Dort war es eben so wie beschrieben. Wenn auch nur kurz zusammen gefasst.
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Gruß von (der) basis

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09.03.2011 16:03
#38 RE: Wenn Glaube krank macht Zitat · antworten

sonne65

Verfasst am: 04 Jun 2009 10:24
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Basis, ich habe dazu zwei Fragen:

Die Geschichte Ihrer Schwiegereltern

Ich kann mir vorstellen, wie sich etwas derartiges Hochschaukelt. Allerdings weiss ich auch, dass in der NAK das Nachfolgen gepredigt wird und Konfliktlösung nicht geübt wird. Wenn, ist ganz schnell der Mantel der Liebe zur Stelle, auf gut deutsch, es wird alles unter den Teppich gekehrt.

Wundert Sie da wirklich, dass es zu solchen Dingen kommt?

Theologie:

Die NAK prapagiert, dass in ihr der heilige Geist wirkt. Wie kann es dann zu Biertischpredugten kommen? Ist der heilige Geist nicht mehr so durchsetzungsfähig wie im Pfingstgeschehen? Und wenn, weshalb ist die NAK trotzdem die Nachfolgekirche der Urkirche?

Grüsse

sonne

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Isa Offline




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09.03.2011 16:04
#39 RE: Wenn Glaube krank macht Zitat · antworten

Karl

Verfasst am: 04 Jun 2009 10:28
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basis,

Sie bemühen sich um Objektivität - ohne missionarischen Eifer. Das gefällt mir, auch wenn wir in vielen Dingen nicht einer Meinung sind. Aber gerade das ist der Zweck eines Diskussion.
Sie mögen Recht haben, dass von Gemeinde zu Gemeinde erhebliche Unterschiede in der 'Glaubensführung' bestehen. Gerade aber das erscheint mir verwunderlich. Die NAK ist zumindest auf BezAP-Ebene stark zentralistisch geführt. Oder meinten Sie, dass die Unterschiede sich vorwiegend auf die AP-Bezirke beziehen?
Gleichgültig, was nun Ursache ist, DAS wäre ein ernstzunehmendes Problem für die NAK. Dort so, hier so - das zeugt nicht gerade von 'Führungsstärke', egal welcher Ebene.
In diesem Zusammenhang ist zu sehen, dass die NAK von der Mitgliederzahl (in Deutschland) keine Volkskirche wie die RKK oder die EVK ist.
LG Karl
P.S. aufgrund Ihrer Beiträge bin ich zur "Sie"-Form 'umgestiegen' - obwohl dies in diesem Forum eher die Ausnahme ist.

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Beiträge: 5.158

09.03.2011 16:05
#40 RE: Wenn Glaube krank macht Zitat · antworten

basis

Verfasst am: 04 Jun 2009 10:58
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@sonne
In der genannten "Schwiegereltergeschichte" hat es mich nicht gewundert, dass es zu einem Eklat kommt. In diesem Fall wurde tatsächlich auch "der Mantel des Schweigens" darüber gestülpt. Konfliktbewältiung war ein Fremdwort (und das ist noch harmlos ausgedrückt). Ich denke, dass es in der Gemeinde noch heute nicht funktioniert. Ich konnte mich davon überzeugen, denn ich war drei mal kruz hintereinander dort. ES kam zu einem (wenn auch kleinen) Konflikt zwischen mir und der "Gemeinde". Ich war überrascht wie unchristlich man sich verhalten hat und selbst aus Amtsträgerkreisen keine angepasste Reaktion kam. Es folgte ein Schreiben meinerseits, dann eine kleine Entschuldigung der Gegenseite und die Reaktion von mir, dort nicht mehr hinzugehen. Mittlerweile spricht man nicht mehr drüber. Nagut, vielleicht auch nicht die richtige Lösung, ich finde es aber so für alle Beteiligten besser.

Die Theologie der NAK hier zu debattieren würde ins unermessliche gehen. Auf Gemeindeebene hat man manchmal den Eindruck, dass man das "geistgewirkte Wort" als Entschuldigung verwendet. Dass das "geistgewirkte Wort" nicht immer die Predigt ist, hat ja auch der Stammapostel beim EJT klar gemacht und ich hier in einem Beitrag. Die Frage ist nur, wer erkennt diese Tatsachen und in wie weit sind Amtsträger bereit sich selber kritisch zu reflektieren. Momentan ist die Selbstverantwortung der Gottesdienstbesucher gefragt, selber zu sondieren. Das wird prinzipiell so bleiben. Auch bei theologisch fundierten Predigten wird sich "Menschenwort" einschleichen. Das kann man nicht ausschließen. Richtig ist, dass man nicht predigen darf, dass alles gesitgewirktes Wort ist. Dass das hier und da noch gemacht wird, ist mir bekannt. Seien Sie versichert, dass das aktuell nicht im Sinne der Apostel ist. Das weiß ich ganz genau. Bitte sehen Sie es mir nach, dass ich da keine Quellen nennen will und werde.

@Karl
Danke, dass Sie bereit sind eine seriöse Diskussion zu führen. Was hätte ich von einem missionarischen Eifer? Ich kenne sehr viele Brüder (ich nenne sie so!) mit unterschiedlicher Glaubensauffassung und Religion. Da ist von katholisch-apostolisch bis katholisch alles dabei. Ich respektiere die konfessionellen Entscheidungen eines jeden. Das hat zum Vorteil, dass man sehr schöne Gespräche führen kann, die wirklich brüderlich verlaufen. MAnchmal hat man das Gefühl, dass man zu einer großen Gemeinde zählt - ist das nicht schön? (Tut mir leid, dass ich hier so gefühlsbetont werde)

Ich würde nicht sagen, dass sich die Gemeinden auf Bezirksapostelebene (Gebietskirche) unterscheiden. Ich bin der Überzeugung, dass die Unterschiede von Ältestenbezirk zu Ältestenbezirk sind. Der Einfluss auf die Entwicklung der Gemeinde durch den Apostel ist nicht so groß wie sie meinen! Durch die noch vorherrschende Autoritätslinie geht der Vorsteher bei Fragen und Problemen zum BE, der zu seinem BÄ, etc.. Das meiste kommt nie beim Apostel an und wird regional entschieden. Deshalb auch im "Klingler-Visions-Land" so große Unterschiede.

Das ist das große Problem - da gebe ich Ihnen vollumfänglich recht. Ich würde aber nicht unbedingt die "Führungsstärke" auf Bap und Ap Ebene dafür verantwortlich machen, sondern die veralteten Strukturen sowie die Aufgabenfelder der Verantwortlichen. Man müsste so umstrukturieren, dass Entwicklungen und Entscheidungen "von oben" direkt in die Gemeinden gehen und per Schulungen bekannt gemacht werden. Solange, wie das über die Ebenen geht, geht zuviel verloren oder kann aktiv unterdrückt werden. Ich weiß, dass dieses Problem bekannt ist und zu sehr ernst genommen wird. Leider, hier kommen wir zur zweiten Sache, mangelt es aufgrund der Aufgabenstruktur an Zeit und Leuten (und Geld?). Ich weiß auch, dass sich die Bap und Ap aktuell von professionellen externen Agenturen schulen lassen. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Aber die nötigen Änderungen werden lange brauchen, da alles sehr eingefahren ist.

Es ist richtig, dass die NAK keine Volkskirche ist. Ich stelle die These auf, dass sie es, wenn sie es wäre, sogar leichter hätte Reformen durchzuführen.

Wegen der "Sie"-Form: Ich würde gerne dabei bleiben, habe aber nichts dagegen wenn ich geduzt werde. Auch wenn es unnötigen Abstand suggeriert, so sehe ich es als eine Geste der Achtung und des Respekts. In der "Du"-Form kann man immer so leicht in die Polemik verfallen, oder?
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